Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

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Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Ab ST8: Tastenkürzel für Design Intent (Live Rules)

Im Synchonous-Modus gibt es ab der ST8 die Möglichkeit, die Konstruktionsabsicht mit „Design Intent“ erkennen zu lassen. Diese Funktion wurde vorher „Life Rules“ genannt. Damit lässt sich das jeweilige Objekt nach geometrischen Beziehungen analysieren.
Um eine komplette Kontrolle über Ihr Bauteil zu haben, können Sie die „Life Rules“ per Mausklick ausschalten. Schneller und effektiver geht es jedoch per Tastenkürzel!

Noch ein Hinweis: Wenn Sie auf „Erweitert“ klicken werden Ihnen die Live Rules wie in den vorherigen Versionen angezeigt.

Eine Erklärung der Unterschiede der synchronen und sequentiellen Arbeitsweise sowie über Design Intent finden Sie in diesem Video.

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST9:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.

DesignIntent Tastenkürzel ST9 Solid Edge 3D CAD

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST8:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.


Dokument-Archiv:
Tastenkürzel der Live Rules bis ST7
Tastenkürzel der Live Rules bis ST4


 

Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Solid Edge: Wie funktioniert die SEAdmin.exe?

Mit Hilfe der SEAdmin.exe können Sie sehr viele Vorgaben administrativ steuern. Dabei geht es nicht nur um Solid Edge, sondern auch um Insight oder Teamcentereinstellungen. In diesem Artikel gehen wir allerdings NUR auf die Solid Edge Konfiguration ein.

Wichtig: Um mit dieser Datei arbeiten zu können müssen Sie auf EINEM Arbeitsplatz die gewünschte Solid Edge Version installieren. Danach wird die Konfiguration umgesetzt und auf einem Netzlaufwerk gespeichert und am besten bei der Installation oder der automatischen Installation zugewiesen.

Hier ein Auszug aus der Solid Edge Hilfe:
Solid Edge Administrator bietet Ihnen die Möglichkeit zum Definieren von Unternehmensrichtlinien und zur einfachen Änderung dieser Richtlinien. Mit Solid Edge Administrator können Sie alle Einstellungen bei der ersten Verwendung liefern, während jeder Solid Edge-Benutzer diese Einstellungen automatisch akzeptiert.

Sie können auch mehrere Konfigurationen erstellen und unterschiedlichen Rechnern zuweisen!!

Was können Sie mit der SEAdmin.exe steuern?

  • Die Normteile zuweisen (Standard Parts SAC-Datei)
  • Revisionszeichen steuern
  • Dateien zuweisen:
    • Benutzervorlagen (Templates)
    • Eigenschafts- Seed-Datei (Propseed.txt)
    • Benutzerdefinierte Einstellungsdatei (Custom.xml – die speichert z.B. die Bohrungseinstellungen)
    • Bohrungsdatenbank (Holes)
    • Verknüpfungsverwaltungsdatei (LinkMgmt.txt)
    • Solid Edge Admin (der Ablageort dieser Konfigurationen – Options.xml)
    • Sheet Metal-Blechtafeldatei (Materialbezogene Abwicklung)
    • Materialtabellenordner (Werkstofftabellen)
  • Sichtbarkeit der YouTube-Schaltflächen
  • Standard-Modellierumgebung (ob Synchronous oder Sequentiell)
  • Solid Edge Spotlight anzeigen (Informationen von Siemens einblenden – neu ab ST8)
  • uvm.

Kopieren der SEAdmin.exe von der DVD

Bei der Standardinstallation ist die SEAdmin.exe nicht im Installationsordner, sondern nur auf der SE-DVD. Um diese Datei konfigurieren zu können, muss Sie in das Program-Verzeichnis von SE kopiert werden.

Gehen Sie zu einem Rechner auf dem Sie die Konfigurationen umsetzten möchten, um sich von der Produkt-DVD aus dem Ordner „DVD-Laufwerk\Solid Edge\SptTools\SEAdmin“ die „SEAdmin.exe“ erst einmal in das Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX\Program“ zu kopieren. Dies ist der Standardpfad der Solid Edge Installation.

Hinweis: Sie müssen über Administratorenrechte verfügen, um Konfigurationsdateien zu erstellen und zu verwalten!

 Eine Konfiguration erstellen und abspeichern

Nachdem Sie die Datei ausgeführt haben, können Sie z.B. den Wert von “Umwandlung von traditionell zu synchronous gestatten” auf “Nein” stellen. Nehmen Sie evtl. weitere Einstellungen vor. Lesen Sie dazu auch unbedingt die Hilfe.

!! Wichtig !! Nun speichern Sie die Datei auf einem Netzlaufwerk auf dem jeder User Zugriff hat ab. Als Dateinamen belassen Sie bitte den Vorschlag des Systems.

Die Konfiguration zuweisen

Auswahl bei der Installation

Wie in diesem Artikel beschrieben können Sie (im Tipp 2) die Konfigurationen sofort bei der Installation hinterlegen.

Manuelles zuweisen

Starten Sie Solid Edge und die Solid Edge Optionen, um im Register “Dateiablagen” den Eintrag “Solid Edge Admin” anzupassen. Evtl. nun Solid Edge neu starten.

Wie funktioniert die SEAdmin.exe genau?

Startet ein User das erste Mal Solid Edge auf einem Rechner, werden die Einstellungen der Optionen vom Serverlaufwerk in die lokale Optionsdatei kopiert. Diese steuern dann die Registrierung. Sie können die lokale Datei auch öffnen um zu erkennen, welche User diese Einträge schon genutzt haben und/oder den Pfad des Preference-Ordners umbiegen.

Aber Achtung: Sobald sich ein User an einem Rechner angemeldet hat, werden seine Einstellungen bei Änderung der Optionen.xml NICHT aktualisiert.

Wie werden Änderungen der Optionen.xml lokal aktualisiert?

Die USER müssen über die Solid Edge Optionen – Dateiablagen den Eintrag „Solid Edge Admin“ markieren und auf „Aktualisieren“ klicken.

 

Autor: Harald Schön

Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen – was geschieht mit seinem Webaccount?

Was geschieht mit dem bei Siemens angelegten Webaccount, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Allgemeine Information zum Webaccount bei Siemens:

Ein Account bleibt nur aktiv, wenn Sie sich spätestens vor Ablauf eines halben Jahres bei Siemens wieder anmelden. Melden Sie sich ein halbes Jahr NICHT an, wird der Account gelöscht!

Was kann für ein Schaden entstehen:

Ein Webaccount wird für ein Unternehmen angelegt. Werden Maintenance Pack (Service Packs) oder Lizenzdateien geladen, wird dies alles für das Unternehmen geschehen. Um Lizenzmissbrauch vorzubeugen, ist das Löschen des Accounts deshalb wichtig.

Account löschen lassen:

Um den Webaccount löschen zu lassen, ist ein Ticket bei Siemens über Ihren Reseller notwendig. Geben Sie dazu die Kontaktdaten der betreffenden Person an.

Für unsere Bestandskunden: Hier der Link zu unserem Onlineticketsystem!

 

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Autor: Harald Schön

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

 

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Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Sie haben neue Solid Edge-Lizenzen erworben und müssen nun die Lizenzdatei in Ihren Lizenzserver einspielen. Wie funktioniert es?

Braucht man dazu eine neue Version des Lizenzmanagers FlexLM?

Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Richtigen Zeitpunkt wählen

Bitte führen Sie diese Schritte durch, wenn aktuell nur wenige Arbeiten anstehen. Denn falls die Lizenzumstellung nicht sofort läuft, brauchen Sie etwas Zeit für die Analyse. Vielleicht macht es auch Sinn, vorher mit Ihrem Reseller einen Termin zu vereinbaren. Günstiger Zeitpunkt für die Umstellung ist zum Beginn der Mittagspause, ein Freitagnachmittag oder am Wochenende. Jedoch kann Sie am Wochenende der Support nicht unterstützen.

Lizenzdatei sichern und SE beenden lassen

Sichern Sie sich Ihre „alte“ Lizenzdatei, solange bis die neue Lizenzdatei erfolgreich eingespielt wurde. Bitte informieren Sie auch alle Solid Edge-Anwender in Ihrer Firma, dass Sie Solid Edge beenden müssen.

Lizenzdatei anpassen

Sie müssen die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und dein Eintrag this_host  ersetzen durch den Lizenzservernamen. Wie dies geht können Sie ggf. hier nachlesen.

Lizenzdatei kopieren

Kopieren Sie nun die „neue“ Lizenzdatei in das Program-Verzeichnis von FlexLM (C:\SEFlex\Program).

Lizenzserver konfigurieren

Starten Sie Lmtools.exe und wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“. Mit „ReRead License File“ wird die neue Lizenzdatei eingelesen und die Meldung „Reread Server License File Completed“ ausgegeben:

Wird die Meldung nicht ausgegeben, dann stoppen Sie den Lizenzserver und starten ihn erneut. Ist auch dieser Schritt erfolglos, muss leider der Rechner neu gestartet werden.

Änderungen überprüfen

Im Register „Server Status“ werden, wenn Sie auf „Perform Status Enquiry“ klicken, alle verwendeten Lizenzen angegeben.

Hier ein Beispiel wie es bei Ihnen in einer Zeile aussehen könnte:

„Users of Solid Edge:  (Total of 12 licenses issued; Total of 5 licenses in use)“

Das bedeutet: Sie haben 12 Solid Edge Foundation Lizenzen erworben, davon werden 5 verwendet!

 

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Autor: Harald Schön

Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Sie möchten den Clients Ihre Lizenzdateien zuweisen? Insgesamt stehen Ihnen dazu vier Optionen zur Auswahl: Kopieren der Lizenzdatei, Lizenzdatei automatisch erzeugen, Erstellen der Umgebungsvariable oder über die Regeinstellung im Falle von einer einzigen Lizenzdatei.

Hinweis: Der Ordner hat sich geändert. Bis zur ST5 musste die Lizenzdatei in den Ordner „C:\Programme\Solid Edge ST5\Program\“ kopiert werden. Ab ST6 wird anstatt des Ordners „Program“ der Ordner „Preferences“ genommen. Hier der vollständige Pfad:
C:\Programme\Solid Edge STx\Preferences\

Lizenzdatei kopieren

Sie können die Node-Locked, als auch die Floatinglizenzdatei manuell, oder mit dem Lizenzdienstprogramm in den oben definierten Order kopieren.

Alle Funktionen stehen auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Auch das Auschecken (Leihlizenzierung) von Lizenzen. Wenn Sie dies vermeiden möchten nutzen Sie die nächste Variante:

Use Server Lizenzdatei (SST Empfehlung)

Ebenfalls mit dem Lizenzdienstprogramm lässt sich die lokale Lizenzdatei von einem Lizenzserver automatisch erstellen. Wählen Sie dazu „Lizenzservername“ um danach den Namen oder die IP-Adresse des Lizenzservers einzugeben. In der Lizenzdatei stehen nur die wichtigsten Informationen. Eine Leihlizenzierung mit dieser Datei ist nicht mehr möglich:

Der Vorteil ist aber, dass kein Austausch des Lizenzfiles am client notwendig ist, solange der Lizenzserver nicht unbenannt, oder der Port 27001 verändert wird.

Dieses Lizenzfile kann auch für die anderen Solid Edge Arbeitsplätze verwendet werden.

Umgebungsvariable

Erstellen Sie sich über „Systemsteuerung – System – Erweiterte Systemeinstellungen“ eine neue „Umgebungsvariable“.

Der Name der Variablen setzt sich aus dem „Vendor Deamon“ und „_License_File“ zusammen. Beschreibung steht auch in (SEDVD\License Manager\FLEXlm User Guide\) „LicenseAdministration“ im Kapitel „Locating Licenses“.

Der „Vendor Deamon“ steht in der Lizenzdatei:

Der Wert ist der Port getrennt durch ein „@“ mit dem Lizenzservernamen. Z.B:

Name der Variablen:  SELMD_LICENSE_FILE
Wert der Variablen:    27001@Lizenzservername

WICHTIG:

  1. Eine Lizenzdatei darf es im Preference-Verzeichnis NICHT geben. Sie muss gelöscht werden. Auch diejenige, die mit Solid Edge installiert wird.
  2. Der Lizenzserver der Version V11.12.0.0 (ST7) hat auf dem Betriebssystem WIN8.1 die Umgebungsvariable eines Clients NICHT angenommen.

Regeinstellung

Wie in diesem Artikel erwähnt, kann auch der gesamte Preferences-Ordner auf einen Server gelegt werden. In diesem Ordner liegt die SE-Lizenzdatei.
Achtung. Dies ist nur zu empfehlen, wenn in der Firma mit NUR EINER Lizenzdatei gearbeitet wird.

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

In der Regel sind bei der Lizenzierung von Solid Edge zahlreiche Einstellungen voreingestellt. Deshalb sind bei der Konfiguration des Lizenzservers nur wenige Eingaben erforderlich, die aber korrekt ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie die einzelnen Punkte dennoch, da wir auch in diesem Artikel auf Besonderheiten und evtl. Fehler, mit denen wir bereits konfrontiert wurden, hinweisen.

Lizenzserver starten

Doppelklicken Sie auf die Datei lmtools.exe im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.

Wählen Sie auf der Registerkarte „Service/License“ die Option „Configuration Using Services“. Stellen Sie sicher, dass FLEXlm License Manager in der Liste markiert ist.

Register „System Settings“ – wichtig!

In der Registerkarte „System Settings“ können Sie den Computernamen bzw. die IP Adresse kontrollieren, die  im Lizenzfile eingetragen werden musste. Bitte überprüfen Sie zunächst den Namen. Es handelt sich hier um den Username, den Sie in Ihre Lizenzdatei eintragen können. Haben Sie auch die richtige IP-Adresse hinterlegt? Auch diese kann im Lizenzfile stehen. Achten Sie auch darauf, ob es sich hier um eine IPv4, oder IPv6- Adresse handelt. Falls der Lizenzserver nicht funktioniert, deaktivieren Sie am Rechner IPv6. Laut Dokumentation können Sie in Ihre Lizenzdatei auf eine IPv6 Adresse in die Lizenzdatei eintragen. Dies wurde aber noch nicht getestet (wir bitten um Feedback, falls es bei Ihnen geklappt hat. Schon mal vielen Dank!).

Register „Config Services“ – Nur überprüfen

Im Register „Config Services“ müssen folgende Einstellungen gesetzt werden:

Mussten Sie Änderungen umsetzten, bestätigen Sie dies, indem Sie auf „Save Service“ gehen und bei der Frage, ob Sie speichern möchten auf „Ja“ klicken.

Register „Start/Stop/Reread – wichtig

Klicken Sie im Register „Start/Stop/Reread“ auf „Start Server“, um die Lizenzierung zu starten. Es sollte in der Statuszeile eine der folgenden Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Successful – oder
  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!

In diesem Artikel können Sie überprüfen, ob der Lizenzserver läuft. Aber Achtung: Vergessen Sie nicht die FireWall anzupassen!

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
  • Server Start Successful

 

Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

 

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Autor: Harald Schön

Kann man mehrere Versionen von Solid Edge auf einem Rechner installieren (Parallelinstallation)?

Die Parallelinstallation mehrere Solid Edge-Versionen ist ab ST4 grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise in den readme.htm-Dateien der unterschiedlichen Versionen sowie unsere Tipps.

Ein Auszug aus der „readme.htm“:

Hinweis: Für die Verwendung in der Produktion wird die Installation mehrerer Versionen nicht unterstützt. GTAC überprüft nur bei einer einzigen installierten Version auftretende Probleme und unsere Entwickler behandeln nur Probleme, die bei einer einzigen installierten Version reproduzierbar sind. Die Installation mehrerer Versionen ist ausschließlich zum Vergleich grundlegender Solid Edge-Funktionen für Demozwecke oder Test vor der Aktualisierung zu verwenden. Wenn Sie mehrere Versionen in einer Produktionsumgebung betreiben müssen, wird als Methode die Konfiguration über virtuelle Maschinen empfohlen. Wenn Sie zur Produktion übergehen wollen, empfehlen wir alle Versionen zu entfernen, den Computer neu zu starten und dann eine einzige Version des Produkts zu installieren.

Und hier Hinweise der SST GmbH

Eine Parallelinstallation wird grundsätzlich weder empfohlen, noch supported.
Sie sollte nur im Extremfall kurzfristig angewendet werden, da es nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zu unvorhergesehen Problemen kommen kann und Add-Ins und andere Zusatzprogramme Probleme machen.

Vorsicht:
Daten, die mit neueren Solid Edge Versionen gespeichert werden, können mit älteren SE-Versionen nicht mehr geöffnet werden!!

Die Vorgehensweise:

Installieren Sie zuerst die niedrigere/ältere Solid Edge Version samt allen Maintenance Packs. Die niedrigste/älteste mögliche SE Version ist die ST4.

Danach wird die nächste Version AUTOMATISCH installiert. Beachten Sie auch hier wieder die Reihenfolge. Zuerst die niedrigere….
Wie die automatische Installation funktioniert steht in diesem Helpdeskartikel:

http://www.cad-helpdesk.de/solid-edge/se-admin/wie-funktioniert-die-automatische-remote-oder-silent-installation-fuer-solid-edge.html

Beachten Sie:

Sie müssen natürlich auch die Lizenzdateien pflegen. Tipp: Eine höhere Lizenzdatei lässt sich auch in einer niedrigeren SE-Version (bis zur ST4) verwenden.

Die gewünschte SE-Version aktivieren

Damit Sie immer die gewünschte SE-Version benutzen können, müssen Sie diese aktivieren. Dazu kopieren Sie sich immer von der jeweils höchst benutzten SE Version folgende Datei von der DVD

…\Solid Edge\SptTools\SESetActiveVersion\SESetActiveVersion.exe

in ein beliebiges Verzeichnis. Damit können Sie sehr einfach die gewünschte Version in der DropDown Liste auswählen und „Aktivieren“.

 

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Autor: Harald Schön 

 

Wie kann man nur bestimmte Teile einer Baugruppe schattieren?

Wie definiert man, dass Teile einer Baugruppe schattiert und bestimmte Teile gleichzeitig nicht schattiert sind?

Siehe Bild:

Die optimale Lösung dafür ist das Erstellen einer neuen Formatvorlage. Öffnen Sie dazu die Baugruppe, um die es geht:

  • Erstellen Sie sich – z.B. über die Registerkarte der Multifunktionsleiste „Ansicht“ in der Gruppe „Formatvorlage“ durch Selektieren des Befehls „Formatvorlage“ – eine neue „Teilflächenformatvorlage“. Den Namen dürfen Sie sich frei aussuchen. Wir haben in diesem Beispiel „_Glas Weißtransparent – Kante Schwarz“ genommen!
  • Wie der Name schon verraten hat, sollen alle Kanten die Farb schwarz haben. Wechseln Sie dazu in das Register „Kanten“ und stellen Sie alle RGB-Werte auf den Wert „0“. Wenn Sie möchten, können Sie auch noch die Kantenbreite ändern (diese wurde im obigen Bild nicht verändert, im unteren schon).
  • Alle Flächen sollten weiß sein. Dazu stellen Sie im Register „Teilflächen“ die RGB-Werte der Farben auf „1“ um.
  • Nun zum Register „Aussehen“. Hier wird nur die „Undurchsichtigkeit“ (Transparenz) auf „0“ gestellt.
  • Die Formatvorlage speichern und schließen. Nun zur Anwendung:
  • Stellen Sie evtl. die Hintergrundfarbe auf weiß. Markieren Sie alle Teile, welche NICHT schattiert werden sollen, und weisen Sie diesen den markierten Teile ihre neue Farbe zu. Alle nicht markierten Teile bleiben weiterhin schattiert.

  • Das Ergebnis:

 

 

Autor: Harald Schön

Initiator: Johann Krüger

Wie blendet man beim Skizzieren im 3D-Modell nicht benötigten Volumenkörper aus?

Während der Konstruktion kann es geschehen, dass gerade die Ebene, welche man aktuell zum Skizzieren benötigt, nicht sichtbar ist: Sie wird durch Teile der Konstruktion verdeckt. Wie können aber die nicht benötigten Konturen in Solid Edge schnell ausgeblendet werden?

Problem

An den Füßen, hier an der blaue Flächen, müssen Bohrungen platziert werden.
Motor

Nachdem wir mit dem Befehl „Bohrung“ die blaue Ebene angeklickt, erscheint nun diese Ansicht:
Bohrung_VerdecktWie können Sie jetzt den „oberen Bereich“ der Konstruktion schnell ausblenden?

Lösung

  • Geht dies in Sync und Seq?

    Diese Vorgehensweise funktioniert in der sequentiellen Umgebung (=Seq) wie nachfolgend beschrieben. In Sync erkennt der Befehl „Ebenen Bestimmen“ nicht, dass Sie eine Profilebene gesperrt haben. Aus diesem Grund muss die Basisebene (erster Schritt) in Sync manuell definiert werden.

  • Ebene Bestimmen

    Nutzen Sie dazu den Befehl „Ebenen Bestimmen“ aus dem Register „Ansicht“. In der angepassten Benutzeroberfläche der SST (=Solid System Team GmbH), die Sie sich über unseren Helpdesk herunterladen und nutzen können, ist der Befehl bereits in der Schnellzugriffsleiste hinterlegt.
    Motor_Ebenebestimmen

  • Wie funktioniert der Befehl generell?

    1. Zunächst müssen Sie die Ebene eingeben, die parallel verschoben werden muss.
    2. Danach legen Sie diese Ebene zweimal ab. Alles was zwischen diesen Ebenen liegt, wird angezeigt. Und alles was davor oder dahinter liegt, wird ausgeblendet.
      Ebene bestimmen - Erklärung
  • Und welchen Vorteil haben wir, wenn wir schon in der Profilumgebung sind?

    1. Wie Sie im oberen Bild erkennen können, ist der erste Schritt, die Ebene zu bestimmen, deaktiviert. Es wird automatisch die Profilebene genommen.
    2. Im zweiten Schritt, bei dem es darum geht die erste Ebene zu verschieben, lassen Sie mit Hilfe der „Enter“-Taste den Abstandswert bei Null stehen.
    3. Erst im dritten Schritt gibt es konkret etwas tun: Die Ebene muss noch parallel nach unten verschoben werden. Dazu geben Sie einen negativen Abstandswert ein. Dieser ist, wenn Sie in der Profilumgebung nicht gedreht haben, IMMER NEGATIV. Geben Sie also z.B. -200 ein.
    4. Jetzt können Sie leichter die Bohrungen ablegen.
      Ergebnis

Fazit

Mit einem Befehl, den wir schon sehr lange in Solid Edge haben (seit Version 15), können Sie ohne großem Aufwand und mit ein bisschen Übung auch sehr schnell diese Darstellungstiefe konfigurieren.

Ein weiterer, meiner Meinung nach sehr großer Vorteil ist, dass Sie auch EXAKT einstellen können, wie TIEF die zweite Ebene verschoben werden sollte. Gerade bei komplizierten Geometrien kann es öfter notwendig sein, dass man nur einen bestimmten Bereich in der Tiefe haben möchte, weil dies zu komplex erscheint!

Die Konfiguration der Darstellungstiefe bleibt erhalten, solange Sie die Datei offen haben. Was bedeutet, dass auch NACHDEM SIE DIE PROFILUMGEBUNG verlassen haben, die Ebenen schnell aus- oder eingeblendet werden können!

Tipp
Mit der Tastenkombination Strg + D können Sie dies auch nach der Profilumgebung komfortabel aus- oder einblenden.

Autor: Harald Schön

Wie können mit nur zwei Dateien mehrere Standardrohre erzeugt werden?

Mal angenommen Sie haben Standardprofile, die Sie immer in ähnlicher Art und Weise platzieren müssen. Wie gehen Sie vor?

Die meisten von Ihnen würden vermutlich pro gebogenem Rohr eine Datei erzeugen. Falls Sie die Biegeinformationen brauchen, würden Sie selbstverständlich XpresRoute benutzen. Was aber wäre, wenn Sie die Daten sehr einfach in einer Baugruppe hinterlegen könnten und insgesamt tatsächlich nur zwei Dateien zu verwalten hätten?

Es geht mit Alternativen Baugruppen (Baugruppenfamilien) in Kombination der Rahmen.

  • Erstellen eines neues Rohres als Profil

Dieser Schritt kann evtl. übergangen werden, wenn Sie schon selbst Profile erzeugen oder die Profile der StandardParts benutzen möchten.

  • Erzeugen Sie eine neue, sequentielle Partdatei (würde auch mit sync gehen, dort aber nur als Skizze).
  • Klicken Sie auf „Extrusion“, um ein Profil auf der Ebene „Vorne“ zu erzeugen.
  • Wichtig: Das Profil muss jetzt komplett gezeichnet werden. Bei Rohren die BEIDEN Kreise, bei Rechteckprofilen auch gleich die Verrundungen.
  • Profilumgebung jetzt verlassen und ein beliebiges Abmaß eingeben.
  • Dateieigenschaften wie Titel usw. als auch die Physikalischen Eigenschaften pflegen.
  • Abspeichern – am besten als firmeneigenes Normteil in einem Ordner, der nicht verschoben oder umbenannt wird.

 

  • Rohrpfad in neuer Baugruppe

Die Rahmenumgebung von Solid Edge schickt Profile entlang von Leitkonturen, ähnlich der „Geführten Ausprägung“ in Part. Der Vorteil hier ist, dass man sich später die Längenangaben in Stücklisten abrufen kann. Ebenso kann noch wesentlich einfacher als in Part die Position des Profils entlang der Leitkontur korrigiert werden (ob es ein Stück weiter Links oder Rechts sitzen muss). Dann lässt sich in Framing (Rahmen) auch noch einstellen, wie die Eckenbehandlung aussehen sollte wenn mehrere Profile aufeinanter treffen. Und – Framing ist in den meisten Lizenzen enthalten. Siehe unten.

  • Der Rohrpfad kann als Skizze, als 3D Skizze (ab ST7), oder in der Rahmen-Umgebung als „Liniensegment“ erstellt werden. Wichtig ist jedoch die Benennung der Bemaßung.
  • Benennung der Maße: Mit einem Doppelklick auf eine Bemaßung öffnet sich die Formelleiste. Dort den Namen der Bemaßung eindeutig festlegen. In diesem Bild wurde noch zusätzlich über einen Rechtsklick auf ein Maß „Alle Namen eingeblendet“. Achtung – Zurückschalten nicht vergessen.
  • Die Benennung ist wichtig, damit man später beim Erzeugen von unterschiedlichen Varianten zu erzeugen, leichter die Maße wieder findet.
  • Zeichnen Sie nun die gewünschten Pfade.

 

  • Erstes Rohr erzeugen

Falls Sie noch nicht in der Rahmen-Umgebung sind – über dem Register „Extras“ bitte auf „Rahmen“ klicken.

  • Klicken Sie auf „Rahmen“ 
  • Im nächsten Dialog können Sie einstellen, ob Sie einen gebogenen Übergang haben möchten und woher die Rahmenprofile kommen sollten:
  • Danach müssen Sie Ihr Profil verwenden. In der DropDown-Liste können Sie nach Ihren zuletzt benutzten Profilen schnell suchen oder sich über das Ordnersymbol weiter Profile aussuchen:
  • Danach klicken Sie den Rohrpfad an und bestätigen dies (Rechtsklick oder grüner Haken).

 

  • Baugruppenfamilie generieren

Mit der Registerkarte „Alternative Baugruppen“ können Sie eine „Baugruppenfamilie“ oder eine Baugruppe mit „Alternativen Positionen“ erstellen. Wir benötigen die Baugruppenfamilie.

  • Achten Sie darauf, dass beim Erstellen der „Member“ die Namensgebung sinngemäß umgesetzt wird.
  • Nun müssen die Bemaßungen für dieses Member geändert werden. Dazu im Register der „Alternativen Baugruppe“ auf die Tabelle klicken und die Werte anpassen:
  • Mit einem Doppelklick auf die Spalte (zweiter Pfeil im obigen Bild) wird das Member in der Ansicht angezeigt.
  • Man könnte die Member auch noch als echte Baugruppen herausspeichern. Der Befehl dazu nennt sich „Elemente speichern unter “ Dies empfehle ich aber NICHT.

 

  • Weitere Member erzeugen

    • Im Register „Alternative Baugruppen“ auf die Schaltfläche „Neu “ klicken und
    • die Variablen anpassen.

 

  • Member nutzen

    • Wird die Baugruppe nun platziert erscheint eine Abfrage, welches Member verwendet werden sollte:
    • Mit dem Befehl „Teil ersetzen“ wird ebenfalls als erstes dieses Menü angeboten. Ein echter Vorteil.

 

  • In welchen Lizenzen ist Framing (Rahmen) enthalten?

    • Premium
    • Classic
    • Foundation
    • University Edition
    • Student Edition

 

  • Weitere Tipps

    • Versuchen Sie nicht gleich alles auf einmal umzusetzen. Gehen Sie schrittweise vor.
    • Verwaltungstechnisch ist dies bereits eine gute Möglichkeit, unterschiedliche Standards umzusetzen. Viele Verwaltungssysteme können die Länge der Rahmenkompenten auch automatisch auswerten. Falls Sie dies mit SAP verwalten möchten, funktioniert dies mit SAP ECTR in Verbindung mit ECTR, und im Rahmen einer Anpassung/ServicePacks mit SMAP3D PDM. Dies nur als Beispiele.
    • In diesem Artikel wurden zwei Themen ANGESCHNITTEN, die sonst sehr wahrscheinlich eher selten benutzt werden: Rahmen und Alternative Baugruppen. Über Vor- und Nachteile können wir gerne in Form eines individuellen Trainings sprechen. Informieren Sie sich hier.
    • Benötigen Sie die Biegedaten der Rohre, so funktioniert dieser Lösungsansatz nicht.

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Autor: Harald Schön

Wie komme ich über Verkürzungswerte zur korrekten Abwicklung?

Um zu einer korrekten Blechabwicklung zu kommen, stehen wir vor der Aufgabe das Material des Blechteiles sowie deren Fertigung zu berücksichtigen. Beim Freibiegen benötigen wir je nach Oberwerkzeug und Unterwerkzeug Kombination eine dazu passende Abwicklung. Zudem arbeitet Solid Edge entweder mit der PZL (=Länge der Umformzone) oder des Faktors für die neutrale Faser. Aus Biegeversuchen oder Berechnungen kennen wir jedoch meist die Verkürzung. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie bei unterschiedlichen Materialien sowie Werkzeugkombinationen unter Nutzung des Verkürzungswertes zu einer korrekten Abwicklung kommen.

Wir starten mit der Berechnung von Solid Edge für die Abwicklung, danach folgt eine Erklärung für den Verkürzungswert. Etwas weiter unten im Artikel gibt es den Hinweis auf ein kostenloses Makro und ein sehr einfach zu bedienendes Produkt.

1. Abwicklung über den Neutralfaktor:

Die Abwicklung in Solid Edge wird mit dieser Standardformel gerechnet:

PZL = * (BR + NF * ST)) * BW / 180

PZL bedeutet Plastic Zone Length (=gestreckte Länge im Biegebereich). BR = Biegeradius. NF = Neutralfaktor. ST = Materialstärke. BW = Biegewinkel.

Dieses Bleichbeispiel hat zwei Schenkellängen von je 20mm.

Die in diesem Bild dargestellte Bogenlänge (ist PZL) wird für die Abwicklung genommen. Dies kann und wird in Solid Edge umgesetzt:

Die Abwicklung hat eine Länge von 35,42 mm

2. Abwicklung über Verkürzungswerte:

Diese Formel ist im ersten Schritt nicht besonders schwer:

L = a + b – v

L ist die gestreckte Länge. A und b sind Schenkellängen. V = Korrekturfaktor, oder gerne auch mal „Verkürzungswert“ genannt.

Wie man den Korrekturfaktor errechnet können Sie auch unter Wikipedia nach lesen (und dieser Artikel bleibt kürzer).

20 + 20 – 4,58 = 35,42. Dies ist die gleiche Abwicklung wie in dem oberen Beispiel.

3. Die Schwierigkeiten

Bisher wurden zwei sehr wichtige Dinge außer Acht gelassen. Zum einen sollten unbedingt unterschiedliche Werkstoffe berücksichtigt werden, zum anderen sollte man sich auch evtl. die Verkürzungswerte der Fertigungsmaschinen, wie Trumpf, Amada oder EHT zunutze machen! Und: Solid Edge kann nicht ohne Programmzusatz (gibt es bei uns) DIREKT mit Verkürzungswerten arbeiten.

Bei einem Biegewinkel von über 90° werden normalerweise die Tangentenkanten, und nicht die Schnittpunkte zur Bemaßung der Schenkellängen herangezogen. Bei manchen Firmen wurde aber entgegen der Norm zu den Schnittpunkten gemessen! Wie sollte man auch hier die korrekten k-Faktoren integrieren?

 

Beim Freibiegen wird nicht jedesmal der gleiche Biegeradius für unterschiedliche Biegewinkel entstehen. Daraus kann doch nur ein Fehler bei der Berechung der PZL entstehen, oder?

4. Werkstoff, bzw. materialbezogene Abwicklung

Ab Solid Edge ST4 können unterschiedlichen Werkstoffen über die Materialtabelle auch eigene Biegeparameter und Neutralfaktoren zugewiesen werden. Wir empfehlen, die Gagetable.xls (ist im Preference-Ordner von Solid Edge) abzuändern und auch evtl. auf einem Netzlaufwerk abzulegen. Über die Dateiablagen (Solid Edge Optionen) können Sie die Datei zuweisen.

In den unteren Registerkarten können eigene Materialien erzeugt oder umbenannt werden. Bei „Name“ wird z.B. die Information bezüglich Ober- und Unterwerkzeug samt Blechstärke usw. eingetragen. Danach definiert man für Winkel (das ist der Biegewinkel) und Biegeradius den Neutralfaktor.

In diesem Bild sehen Sie die neue Materialtabelle der ST7 samt neu erstellter „Blechtafeldatei“ (so der Eintrag in den Solid Edge Optionen).

Wichtig: Hier wurde, wie weiter oben bereits erwähnt, das Material in der Exceltabelle umbenannt (siehe erster roter Pfeil). Die „Blechtafel“ (das ist der „Name“ in Excel, also die gespeicherte Einstellung für Materialstärke usw.) wurden ebenfalls korrigiert. Dieser Name gibt Aufschluss über das Oberwerkzeug und die Matritze. Man kann erkennen, dass die Eigenschaften (Materialstärke, Biegeradius, Ausklinkungstiefe- und Breite) nicht änderbar sind. Diese Werte werden aus der Exceltabell gesteuert, genauso wie die Neutralfaktoren.

5. Makro für die Umrechnung

Über unser Hotlineformular können Sie das Makro zur Umrechnung KOSTENLOS anfordern. Geben Sie als „Stichwort zum Problem“ ein: „Makro zur Umrechnung Verkürzungswerte zu Neutralfaktor“. Es wird Ihnen umgehend an die genannte Mailadresse geschickt. Das Makro bitte nicht ohne Genehmigung der Solid System Team GmbH weiter geben. Vielen Dank. Achtung – wir übernehmen keine Gewährleistung für die Nutzung.

Sie bekommen eine Exceltabelle, die Sie auch gleich als Ersatz für die Gagetabel in die SE-Optionen eintragen können.

Geben Sie im Feld „Dateiname“ den Namen der Exceltabelle ein. Xlsm-Dateien werden nämlich im Ordner nicht angezeigt, aber in der Namensliste…

Öffnen Sie die Exceltabelle. Im Register „Ansicht“ auf den Button „Makros“ klicken und danach das in der Liste markierte Makro „Auszuführen“.

6. Übertragen der Verkürzungswerte als Neutralfaser in die Gagetable.xls

In dieser Tabelle finden wir Beispielwerte, die für die Solid Edge Abwicklung übernommen werden sollten. Achten Sie auf das Material!

Markieren Sie die Zelle, an der die Neutralfase kopiert werden sollte. Danach geben Sie die Werte in das Makro ein. WICHTIG: Wir modellieren nun einen Standardbiegeradius (in diesem Beispiel von 2mm). Wir nehmen am besten immer den Wert des Biegeradius von einer 90 Grad Biegung für unser 3D-Modell (siehe unteres Bild – Pfeil links oben). Tatsächlich wird aber für eine Biegung von 30° (ist im oberen Bild falsch beschrieben) ein Biegeradius von 1,7mm verwendet. Dieser Punkt ist vernachlässigbar. Denn wir werden im Makro IMMER den Standardbiegeradius modellieren und damit die Neutrale Faser verschieben. So stimmt immer die Abwicklung exakt mit den Daten aus Trumpf überein!

Bei „Neutralfaktor“ (NF) im Makro muss immer ein Wert zwischen 0 und 1 herauskommen. Ist der Wert außerhalb dieses Bereichs, ist sehr wahrscheinlich der Verkürzungswert zum Schnittpunkt der Schenkel gemessen worden! Einfach umschalten.

7. Und das Beste zum Schluss.

Aus Trumpf Biegemaschinen können Listen mit den Verkürzungswerten herausgeschrieben werden. Diese „Tabellen“ sind teilweise extrem umfangreich. Das Übertragen der Werte mit dem Makro würde (zu) lange dauern.

Unser Produkt nimmt automatisch die Werte aus dieser „lsp“-Datei zum Berechnen der Abwicklung. In der sequentiellen Umgebung werden Ihnen an die Formelemente sogar die echten Biegeradien geschrieben!

Interesse?

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Autor: Harald Schön

ST8 und frühere Versionen: Wie bekommt man die Kreiszahl (Pi) in die Variablentabelle?

Um z.B. in der Profilumgebung mit Variablen rechnen zu können, benötigt man ab und zu Pi .

Ein Weg wäre, sich über den Taschenrechner des Betriebssystems den Wert von Pi anzeigen zu lassen, um ihn in die Variablentabelle zu kopieren.

Aber Achtung – es geht noch besser.

Am besten die Datei oder Vorlage aufrufen, in der Pi erzeugt werden sollte. Über dem Register „Extras“ von Solid Edge die „Variablentabelle“  öffnen und als Namen z.B. „Pi“ eingeben.

Als Formel tragen Sie „ATN(1)*4“ ein:

Nun wird der „Wert“ für  automatisch ins Wertefeld geschrieben und lässt sich für weitere Formeln sehr leicht verwenden!

Ab der ST9 ist Pi über den Formeleditor verfügbar!

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Autor: Harald Schön

 

Installation Solid Edge

Bitte lesen Sie diesen Artikel erst einmal komplett durch. Sie bekommen hier, falls Sie einen Versionswechsel haben auch in diesem Artikel viele Tipps und Tricks zur Installation.

Hinweis: Ab Solid Edge ST10 beachten Sie zur Installation bitte auch folgenden Artikel: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

System- oder Mindestvoraussetzungen

Auf der Solid Edge DVD finden Sie im Ordner „Solid Edge“ die Readme.htm. Nach der Solid Edge Installation finden Sie dies Datei bei unverändertem Installationsort in folgendem Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX“. In dieser Datei sind sehr viele extrem nützliche Informationen enthalten, so auch die Systemvoraussetzung und z.B. die Zertifizierung für Betriebssysteme.

Diese Datei wird für jede Solid Edge Version überarbeitet und sollte vor der Installation gelesen werden.

Wichtige Informationen

Wenn Sie die nachfolgende Installationsbeschreibung nutzen werden automatisch folgende Programme aktualisiert oder mitinstalliert:

  • Microsoft Windows Installer (ggf. nur ein Update)
  • Microsoft DirectX
  • Microsoft .Net Framework 3.5 oder 4.0 (hängt von der Solid Edge Version ab)
  • KeyShot

KeyShot ist in der Classic- oder Premiumlizenz von Solid Edge ab der ST7 enthalten. Möchten sie KeyShot NICHT automatisch installieren, müssen Sie die Datei „Solid Edge STX.msi“ ausführen lassen. Diese finden Sie in folgendem Verzeichnis: „\DVD\Solid Edge\Solid Edge ST8.msi“. Damit wird aber WEDER KeyShot, noch .NetFrameworkt und DirectX installiert.

Einlegen der Solid Edge DVD und Installationosmaske

Nachdem Sie die Solid Edge DVD eingelagt haben sollte automatisch die Solid Edge Installation erscheinen.

Ist das nicht der Fall – einfach die Datei manuell ausführen (DVD\autostart.exe):

Die Installation wird vorbereitet:

Die Installationsmaske wird angezeigt. Achtung – bei „Modellansicht“ wählen Sie die für Ihre gesamte Firma immer die gleichen Templates aus. Z.B. DIN – Metrisch.

Tipp: Wenn Sie möchten können Sie auch noch den Pfad zur Lizenzdatei angeben. Dann wird diese automatisch in das richtige Verzeichnis kopiert.

Tipp2: Falls Sie die Konfigurationen mit Hilfe der SEAdmin.exe schon umgesetzt haben müssen Sie diese im Punkt „Optionsdatei“ eintragen.

Mit „Installieren“ wird Solid Edge mit seinen Komponenten installiert.

Mit dieser Meldung ist die Installation von SE abgeschlossen.


Dokument-Archiv: Installation Solid Edge bis ST3


 

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Autor: Harald Schön

Installation Engineering Referenz

Bis zur Version ST6 muss die Engineering Referenz seperat von der Solid Edge DVD Installiert werden.

Ab ST7 ist dies nicht mehr nötig. Engineering Reference wird mit Solid Edge installiert und über die Lizenz freigeschalten. Auch eine SQL-Installation ist nicht mehr nötig.
Folgen Sie den Installationsanweisungen.

Hinweis:
In der 64bit Version wird zusätzlich auf dem PC eine SQL-Express Instanz installiert.

 

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Wie generiere ich eine Node-Locked Lizenz?

Ab Solid Edge 2020:

Die Dokumentation für die ST4 kann grundsätzlich weiterhin verwendet werden.
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

Unterschied ist:
Die Solid Edge Composite Host ID (SE_CID) heißt jetzt COMPOSITE2. Die Nummer ist gleich geblieben und kann daher weiterhin über SE_CID_utility.exe ausgelesen werden, wenn Sie diese noch haben (wurde vom Download bei Siemens PLM entfernt). Sie können diese Composite2-ID aber mit der Datei getcid.exe mit der Befehlserweiterung – composite2 ermitteln. Am einfachsten laden Sie sich GetCID_Composite2.zip  herunter, entpacken das Archiv und führen die batch-Datei aus. Sie erhalten die Composite2-ID damit in einem Cmd-Fenster angezeigt.

Nach erfolgter Installation von Solid Edge 2020 ist dies auch über das Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) möglich.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019:

Neue Node Locked-Lizenz bei einem Umstieg auf eine neue Solid Edge Version?
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Umstieg
Einrichten der Lizenz – Neue Lizenzen generieren, bei Rechnertausch oder Aktualisierung der SE-CID
Ab ST4
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

 

 


Dokument-Archiv:

Dokumentation der V19 bis ST3
ST4 Anleitung kann benutzt werden. Statt der SE-CID wird die Festplattennummer (VolID) abgefragt.
Node-Locked Lizenz einrichten bis ST3


 

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Was ist VOR einem Wechsel auf eine neue Solid Edge Version zu beachten?

Bevor Sie eine neue Version von Solid Edge installieren,
sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht einige bereits getätigte
Einstellungen mit auf die nächste Version nehmen möchten.

Hier finden Sie ein entsprechendes Dokument dazu:
### Download### PDF Wechsel auf neue Solid Edge Version.pdf

 

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Solid Edge Grafikprobleme mit neuem Rechner?

 

Problem:

Sie haben einen neuen Rechner mit einer „Quadro“-Grafikkarte gekauft,
erzielen in Solid Edge jedoch keine Leistung bzw. haben
massive Grafikprobleme?

 

Lösung:

Überprüfen Sie, ob die „Quadro“-Karte von Solid Edge verwendet wird:
Dies sehen Sie am schnellsten in der „Probe-Info“.
Öffnen Sie dazu ein Part und drücken die Kombination:
STRG+ALT+Doppelklick auf mittlere Maustaste/rad.
Alternativ können Sie die SESysInfo dazu öffnen. (Anleitung)

 

Wird hier eine Onboard-Karte (z.B. Intel HD 4000) angezeigt,
ist an Ihrem PC/Notebook Nvidia OPTIMUS angeschalten.
Diese Technologie funktioniert nicht korrekt im Betrieb mit Solid Edge.

Schalten Sie diese Funktion in Ihrem BIOS aus.

Hinweis: Ihr Bios kann anders aussehen.

Solid Edge System-Infos abrufen

Um die Informationen des PCs in Verbindung mit Solid Edge auszulesen,
gibt es ein eigenes Tool. Diese Informationen können Sie bei Problemen der Hotline schicken.

Vorgehensweise:

  • Starten Sie Solid Edge und öffnen Sie ein beliebiges Part Dokument.
  • Öffnen Sie unter c:\Programme\SolidEdge ST<Version>\program das Tool „SESysInfo.exe“
  • In der oberen Leiste sehen Sie zwei blaue Monitor Symbole.
    Standardmäßig ist der rechte Monitor ist bereits gedrückt, aktivieren
    Sie auch den Linken. Beide müssen aktiviert sein!
  • Mit „Speichern“ können Sie die „.log“-Datei sichern, um Sie z.B. zu versenden.

 

Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?

Sie haben eine ältere Version der Normteile installiert und überlegen, die aktuellen Standard Parts zu verwenden?

Bitte arbeiten Sie ALLE Punkte dieses Artikels der Reihenfolge nach durch.

Tipp: Konfigurationen aufschreiben.

Schreiben Sie sich unbedingt Ihre alten Konfigurationen auf falls Sie diese nirgends dokumentiert haben. Sie werden Sie später eventuell benötigen.

  • Wo liegt der Normteilordner (Solid Edge Standard Parts)?
  • Welchen Benutzernamen und Passwort habe ich für den SQL Server?
  • Wo ist der SQL Server installiert?

Benutze ich noch die richtige SQL-Version?

Hier können Sie nach lesen, ob die SQL-Version für Sie noch passend ist. Falls nicht – einfach der Installationsanleitung bis zum Punkt „Wie wird der SQL Server konfiguriert“ im Artikel weiter folgen. Vielleicht auch vorher noch den älteren SQL Server deinstallieren. Aber bitte wirklich nur, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen!!

Muss ich den Standard Part Administrator neu installieren?

Ja. Zuerst deinstallieren Sie den alten Standard Parts Administrator, dann Solid Edge. Danach wird die neue Solid Edge Version, zum Schluß, von der gleichen DVD, der Administrator installiert. Bitte dieser Anleitung folgen.

Darf ich meine alten Normteiledateien verwenden?

… oder brauche ich unbedingt neue?

Die Normteile einer früheren Version können Sie auch in der aktuellen Version verwenden. Nur wenn Sie vermuten, dass ihre Normteile unvollständig, fehlerhaft oder alt sind (z.B. auch die Benennung/Titel), sollten Sie eine neuere Version installieren.

Wie kann ich die verwendete Standard Parts Version erkennen?

Öffnen Sie ihre „Solid Edge Standard Parts“ Ordner. Im Ordner „Standard Parts“ liegen ihre gesamten Normteile. Hier gibt es Ordner mit Versionen (z.B. 3D-Standard_Parts_V12.00). Nur wenn Sie einen wirklich sehr großen Unterschied in den Versionen haben wird ein Umstieg empfohlen (z.B. Normteile der V16 oder V17 vielleicht auch V20 auf eine aktuelle SE Version). Bitte jetzt noch nichts löschen. Das Löschen wird etwas weiter unten beschrieben.

Version der ST7: 3D-Standard_Parts_V12.00. Der kostenlose Inhalt hat die Version V11.45

Version der ST6: 3D-Standard_Parts_V11.00.

Version der ST5: 3D-Standard_Parts_V10.50. Der kostenlose Inhalt hat die Version V10.45

Wir möchten neue Normteile installieren, wie funktioniert es?

Die Installation erfolgt genau wie in diesem Artikel beschrieben. Bitte geben Sie als Ordner unbedingt ihren vorhandenen Normteilordner an (Solid Edge Standard Parts). Danach müssen Sie die neuen Normteile nur noch in die Datenbank einlesen lassen. Aber bitte erst weiter lesen!

Sollten Dateien gelöscht werden?

Wir empfehlen Ihnen die nicht mehr benötigten Parent Parts der älteren Versionen zu löschen. BITTE LÖSCHEN SIE NICHT DIE VERSIONSORDNER UND LASSEN SIE AUCH DIE RESTLICHEN DATEIEN BESTEHEN. In diesen Ordnern liegen ihre verwendeten Normteile. Wenn diese gelöscht werden, kann das Assembly seine Teile nicht mehr finden…

Es kann also schon vorkommen, dass Sie mehrere Ordner mit unterschiedlichen Versionen haben, es ist jedoch nur wichtig zu erkennen, in welchem die Parent Parts liegen. Dass ist ihr derzeit verwendeter aktueller Normteilordner…

Brauche ich eine neue Datenbank?

… oder kann ich auch die Bestehende verwenden?

Für jede Solid Edge Version benötigen Sie eine eigene Normteildatenbank. Also „Ja“, Sie brauchen eine neue Datenbank. Diese können Sie mit dem Standard Part Administrator einfach erstellen lassen. Erklärung kommt etwas weiter unten.

Muss der Konfigurationsassistent geändert werden?

Hier können Sie die Einstellungen des Konfigurationsassistenten überprüfen. Einzig die „neue“ Datenbank muss nicht sofort erstellt werden.

Wenn Sie den Konfigurationsassistenten speichern bekommen Sie, wenn Sie eine ältere Datenbank verwenden, evtl. diese Meldung. Was Sie jetzt tun können wird im nächsten Punkt beschrieben.

Wie wird eine neue Datenbank samt (neuer) Normteile erzeugt?

Öffnen Sie den neu installierten Standard Part Administrator . Und ab jetzt gibt es zwei Möglichkeiten die Datenbank zu aktualisieren. Bitte beide Möglichkeiten zuerst lesen:

Neue Datenbank erstellen und Teile manuell registrieren

Die Frage ob Sie die Datenbank migrieren möchten erscheint nur dann, wenn Sie mindestens eine Datenbank für die Solid Edge Version ST4 erzeugt hatten (es geht um das oberes Bild).

Wenn diese Frage nicht gekommen ist, oder Sie auf nein geklickt haben machen Sie hiermit weiter. Der Administrator ist geöffnet. Erstellen Sie sich über „Datenbank“, „Datenbankmanager“ eine neue Datenbank. Achten Sie auch darauf, dass sie mit ihrem gewünschten SQL Server verbunden sind (Rechnername wird bei „Server Installation“ mit angezeigt).

Registrieren Sie nun wie in diesem Artikel beschrieben ihre Normteile. Sie gehen vor, wie bei einer Erstinstallation.

Datenbank migrieren und überprüfen welche Normteile sich geändert haben

Die Migration ist die schnellst Möglichkeit die Datenbank zu aktualisieren. Es dauert nur wenige Sekunden… Klicken Sie also bei der Meldung ob Sie die Datenbank migrieren möchten auf „Ja“.

Haben Sie auf nein geklickt können Sie die Migration immer noch durch führen. Der Datenbank Administrator ist geöffnet. Unter „Datenbank“ den „Datenbank-Manager“ öffnen, die ältere Datenbank markieren (das können Sie an der Version erkennen) und auf Migrieren klicken. Danach die Datenbank noch als Arbeitsdatenbank definieren (falls die Schaltfläche aktiv ist).

Aber Achtung – bisher haben wir mit dieser Methode nur die „älteren“ Normteile registriert. Falls Sie neue Normteile installiert haben stehen diese noch NICHT in der Datenbank.

Klicken Sie auf „Datenbank“ und „Teile hinzufügen“. Bei „Installationsdatenbank der Standardteile“ wechseln Sie in den „Parent Parts“-Ordner ihrer neu installierten Normteile um sich die „Master_Delivery_DV_V1…ddb“ zu suchen. Nutzen Sie auch die „Zuletzt verwendete Standard Parts Datenbank“.

Im Bereich der „Kategorien“ (linke Seite) lassen sich die Strukturen aufklappen und die Normteile über einen Rechtsklick „hinzufügen und installieren“. Sie können auch einzelne Normteile die Sie nicht benötigen abwählen (Beispiel im nächsten Bild – die Mutter). Klicken Sie danach auf „Installieren“.

Sie können nur Normteile installieren (zur Datenbank hinzufügen), wenn Sie diese vorher schon installiert hatten. Wenn Sie z.B. noch Normteile des Standards „ISO“ hinzufügen möchten, müssen Sie diese VORHER installieren damit sie mit dem Smart Installer hinzugefügt werden können!

Die Teile werden danach auch in die Datenbank eingelesen. Dieser Vorgang kann unter umständen wieder etwas länger dauern..

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Standard Parts Installation.

Autor: Harald Schön

Wie werden die Solid Edge Standard Parts installiert und konfiguriert?

Achtung: Die folgende Beschreibung ist gültig bis Solid Edge 2021.

Für Solid Edge 2022 verwenden Sie das Benutzerhandbuch zur Standard Parts Installation. Dieses können Sie sich hier (mit Ihrem Webkey) herunterladen: StandardPartsInstallationGuide.pdf

!! Arbeiten Sie dieses Inhaltsverzeichnis bitte von oben nach unten durch. Der Einstiegsartikel ist, „Wo sollte man die Standard Parts installieren?…“ !!


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration der Standard Parts ST4 bis ST5
Installation Konfiguration der Standard Parts bis ST3


 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Solid Edge Frame Design – Rahmenprofil erstellen

 

Aufgabe:

Sie nutzen Solid Edge „Frame Design“ (Rahmenkonstruktion) und möchten
Ihre eigenen erstellten Profile verwenden.
Diese müssen entsprechend aufbereitet werden,
damit Sie in „Frame Design“ korrekt verarbeitet werden.

 

NEU – Eigener Befehl ersetzt Marko ab ST6:

Erstellen Sie ein Profil wie weiter unten im ersten Teil detailliert beschrieben.
Anstatt eines Makros können Sie nun direkt im „Home“-Register
den Befehl „Rahmenprofil“ auswählen:

Klicken Sie dann auf den Ursprungspunkt und die Ausrichtungslinie
und bestätigen das mit der rechten Maustaste.

 

Workaround für ältere Versionen:

  • Erstellen Sie eine neue sequentielle Part-Datei und zeichnen Sie eine Skizze.
    Hier können Sie Ihre Profil zeichnen.
    Vergeben Sie Maße und Beziehungen, damit das Profil vollständig definiert ist.

 

  • Zeichnen Sie einen Punkt (Befehl unter dem Linien-Befehl)
    Dieser Punkt ist der Ziehpunkt des Profils und sollte
    einen geometrischen Zusammenhang mit dem Profil haben
    (mittig oder Schnittpunkte zweier Linien, etc.)

 

  • Nun benötigen Sie ein Makro, welches sich im SolidEdge
    Programm-Ordner befindet.
    Bleiben Sie in der Skizzenumgebung und klicken Sie
    auf die Anwendungsschaltfläche und auf den Befehl
    „Makro ausführen“. Öffnen Sie das Makro aus folgendem Pfad:
    „C:\Program Files\Solid Edge STx\Frames\Frame Component Utility\FrameComponentsUtility.exe“
    (das x steht hierbei für Ihre Solid Edge Version)

 

  • Folgen Sie exakt der Anweisung.
    Klicken Sie nirgends anders hin sobald das Makro läuft:
    Klick 1: Auf den gezeichneten Punkt – den sogenannten Ziehpunkt.
    Klick 2: Klicken Sie eine der Seitenlinien an, die als relative Ausrichtungs-Achse dient.
    Klicken Sie auf das „Schritt 3: ….“ – Button.

 

  • Ein paar Sekunden später sehen Sie beide Linien farbig markiert.
    Falls Sie sich verklickt haben oder es zu einer Fehlermeldung kommt,
    können Sie den Button „Alle Rahmenattribute von Profilelementen löschen“ verwenden.

 

 

  • Was ist geschehen?
    Das Makro macht nichts anderes als ein Benutzerattribut
    auf die Elemente zu schreiben. Sie können dies testen,
    in dem Sie auf den Punkt oder die Linie einen Rechtsklick machen
    und die Eigenschaften anschauen.

 

 

  • Nun können Sie das Profil für Ihre Rahmenkonstruktion verwenden.

 

 

Hinweis: Auch 3D-Geometrie ist möglich, wird aber nicht empfohlen,
da „Frame Design“ als Profil für die Rahmenkonstruktion ausschließlich
die erste Skizze bzw. das erste Formelement verwendet.
Alles andere wird dann nicht dargestellt.

 

 

 

Formatcode zum Ändern der Ausgabe von Eigenschaftstext z.B. in der Stückliste

 

Problem:
Die Formatierung von Eigenschaftstexten (z.B. 2,3547 kg) in der Stückliste
soll geändert werden (in z.B. 2,35).

 

Lösung:
Eigenschaftstexte können durch Formatcodes verändert werden.


Formatierung:
Jeder Eigenschaftstext sieht in etwas so aus: %{Positionsnummer|G}

Das % steht für das Zeichen, dass eine Eigenschaft abgerufen wird.
{….} Innerhalb der geschweiften Klammer steht der Eigenschaftscode.
Allgemeine Eigenschaften (%HC für Bohrlegende oder %DI für Durchmesser) haben diese Klammer nicht.

|G bedeutet, dass hier eine grafische Referenz abgerufen wird.
Beispiel zweier Bauteile in einer Draft: Legendentext mit folgenden Eigenschaften:

%{Dateiname} – ohne Code wird das aktive Dokument abgerufen – Zeichnung.DFT
%{Dateiname|G} – aus grafischer Verbindung – Teil.PAR

Auch in der Stückliste finden sich bei den Spalten zu jedem Punkt ein
eigener Eigenschaftstext. Dieser kann vom User manipuliert werden. (s. Bild 01)
Formatcode Beispiele:

 

Keine Einheit:
%{Masse (Element)|G}  2,3547 kg
Code: /NU (Nicht /nu !!)
%{Masse (Element)/NU|G} 2,3547
Genaugikeit:
%{Masse (Element)|G}  2,3547 kg
CODE: /@n  (n steht für die Anzahl nach dem Komma)
%{Masse (Element)/@2|G}  2,35 kg
Doppelte Einheit:
Zeigt zum eigentlichen Maß noch
die Sekundäreinheit (z.B. INCH) an.
%DI%%HS  Ø13,5
CODE: /DU (muss nun in eine geschweifte Klammer + extra %)
%DI%{%HS/DU}  Ø13,5
,531
Groß-/Kleinschreibung
%{Dateiname} Bauteil neu
CODE: /TCn (n ist entweder 1, 2, 3 oder 4)
1- GROSSSCHREIBUNG %{Dateiname/TC1} BAUTEIL NEU
2- kleinschreibung            %{Dateiname/TC2} bauteil neu
3- Satzformat                   %{Dateiname/TC3} Bauteil neu
4- Überschriftformat          %{Dateiname/TC3} Bauteil Neu
Datum/Uhrzeit:
CODE: /@
Codes
%{Geändert/@yyyy MMMM – dd.MM.yy – hh:mm:ss}
2013 August – 29.08.13 – 10:31:49

 

Was ist bei Fremdteilen zu beachten: Teil 4 – Konstruktionselemente im ASM und DRAFT

 

Problem:
Konstruktionselemente werden beim Laden eines Teils
in eine Baugruppe oder Zeichnung nicht dargestellt.
Ganze Teile können fehlen.
Ursache:
Ein importiertes Bauteil enthält Flächen bzw. Konstruktionselemente.
Das Bauteil ist ein Mehrkörperteil, SE erstellt nur aus dem Ersten ein Volumen,
der Rest ist Flächenkonstruktion.

 

Lösung:

in der Baugruppe:

  • Rechtsklick auf das Bauteil
  • Komponenten ein/ausblenden
  • „Flächen“ einblenden

in der Zeichnung:

  • Zeichnungsansicht auswählen und Eigenschaften öffnen
    (über das Symbol in der Befehlsleiste oder über das Kontextmenü (Rechtsklick))
  • im Reiter „Anzeige“ auf den obersten Punkt (Bauteil oder Baugruppe) klicken
    und den Button „Anzeigeoptionen“ den Punkt „Konstruktionen auflisten“ aktivieren.
  • Nun werden die Konstruktionselemente dargestellt. Im ASM muss das entsprechende
    Bauteil über das „Plus“-Symbol erweitert werden, damit man diese sieht.
  • Wählen Sie das/die Konstruktionselement/e aus und klicken Sie rechts oben
    auf „Einblenden“
  • Übernehmen Sie und bestätigen Sie mit OK.
  • Aktualisieren Sie die Ansicht.

 

Hinweis:
Bitte lesen Sie zudem den Artikel 1 dieser Serie,
um den korrekten Import von Fremteilen zu erlernen.
http://www.cad-helpdesk.de/solid-edge/was-ist-bei-fremdteilen-zu-beachten-teil-1-export-import.html

Hinweis ab ST5:
Alternativ können Sie auch ab ST5 die Multibody Technik verwenden
um im ASM und Draft darstellbare Mehrkörperteile zu erstellen.
Funktionsweise wird in Teil 5 der Serie beschrieben.

 

SmartSelect – Multiauswahl im Draft

 

SmartSelect ist ein Auswahlbefehl, der dazu dient mehrere Objekte
nach Ihrem Typ auf einmal auszuwählen.
Der Befehl befindet sich in der Befehlsleiste des „Auswahlen“-Befehls
und ist nur in der Draft-Umgebung verfügbar.

Nach dem Anklicken wählen Sie ein Referenzobjekt aus.
Dieses kann aus Zeichenobjekte, Bemaßung oder Beschriftung bestehen.

Eine Maske erscheint, in der Sie die Optionen einstellen.
Sie können alle Elemente nach den folgenden gleichen Eigenschaften aussuchen.
Auch eine Mehrfachauswahl ist möglich:

  • Elementtyp
  • Layer
  • Farbe
  • Linienbreite
  • Linienart

 

Anwendungsbeispiele:

Textblasen:
Sie haben eine Stückliste erstellt und alle Textblasen enthalten zur Position auch die Mengenangabe.
Dies möchten Sie auf einmal ändern. Klicken Sie auf SmartSelect und dann auf eine der Textblasen.
Wählen Sie „Elementtyp“ und alle Textblasen auf dem Blatt sind markiert und können gemeinsam geändert werden.
Beachten Sie dabei, dass ein gemeinsames Ändern nur dann funktioniert, wenn die Objekte wirklich identisch sind.
(Eine Textblase mit und eine ohne Positionsnummer lassen sich nicht gemeinsam verändern).

 

DXF-Bemaßungen:
Beim Importieren von DXF kann es vorkommen, dass Bemaßungen gelb sind,
da diese auf dem alten Standardhintergrund (schwarz) besser lesbar waren.
Wählen Sie wieder SmartSelect und eine der gelben Linien aus.
Wählen Sie diesmal als Option „Farbe“ und alle gelben Elemente werden markiert
und können gemeinsam umgefärbt werden.

 

Flächenmodellierung Teil 4: Vernähen und Volumen

Teil 4: Vernähen und Volumen

Um Volumen aus einem Flächensatz zu bekommen, muss dieser vollständig geschlossen sein.
Nicht zusammenhängende Flächen müssen miteinander vernäht werden.
Auch einzelne Teilflächen können vernäht werden um
ein zusammenhängendes Stück zu erstellen.

Dazu gibt es folgende Befehle:

Nicht vernähte Kanten anzeigen:
Dieser Befehl ist unter dem Befehl „Vernähen“ zu finden.
Er zeigt temporär die Kanten an einem Modell an, die nicht miteinander verbunden sind.
Diese Kanten werden dann markiert und können manuell vom Benutzer repariert oder vernäht werden.

Vernähen:
Der Vernähen Befehl ermöglicht es mehrere Flächen zu vernähen.
Auch wenn die Flächen sich durch die Konstruktion berühren,
ist jedes neue Formelement mit Flächen eigenständig und
nicht mit anderen angrenzenden Flächen verbunden.
Nur wenn Flächen vollständig verbundene Kanten haben, kann ein Volumen entstehen.

Der Befehl bietet auch die Optionen der Reparatur und der Toleranz.
Bei der Reparatur versucht das System fehlende Fläche durch Verlängern zu einem gültigen Volumen zu bringen.
Dies bringt nicht immer das gewünschte Ergebnis. Die Toleranz gibt an, wie viel Spalt zwei Kanten zueinander haben dürfen,
um trotzdem vernäht und somit verlängert oder getrimmt zu werden.
Standardmäßig steht die Toleranz auf „1,00 e-003mm“ – also auf 0,001 mm.
Sie kann zwischen 0,00001mm und 1 mm (1,00 e-005 und 1,00 e+000) liegen.

 

Wenn das vernähte Ergebnis ein Volumen ergibt kommt eine Meldung.
Zudem wird gefragt, ob gleich aus dem Körper ein Basisformelement (Volumen) erstellt werden soll.

 


#solidedge #flaechenmodellierung #mike_schmid

Flächenmodellierung Teil 3: Kurven

Teil 3: Kurven

Kurven sind ein wichtiger Bestandteil der Flächenmodellierung.
Die wichtigste Kurve ist die in der Skizze.
Der Befehl Kurve befindet sich im Untermenü der Linie.
In der Befehlsleiste der Kurve finden Sie verschiedene
Befehle zum Manipulieren und Bewerten der Kurve.
Auch gibt es den seit einigen Versionen die Option „geschlossene Kurve“,
die die Kurve automatisch mit dem Start und Endpunkt verbindet.

Die Kontrollpunkte der Kurve (sind mit roten, gestrichelten Linien verbunden)
werden angezeigt, wenn die Kurve ausgewählt ist. Diese Punkte können
genauso wie die Punkte, die auf der Kurve liegen mit Beziehungen und Maßen
versehen werden.

 

Zudem gibt es noch weitere Befehle in der Registerkarte
„Flächenmodellierung“ – Gruppe „Kurven“:
Eigenpunktkurve:

Mit diesem Befehl können Sie eine 3D Kurve erstellen, indem Sie Punkte im Raum anklicken.
Als Unterbefehl davon ist es auch möglich eine Kurve über eine Excel Tabelle zu erstellen.
Sie eignet sich auch hervorragend um fehlende gerade Kanten zwischen Flächen im Raum zu zeichnen.

 

Kreuzkurve:

Erstellt eine „Mischung“ aus zwei Kurven. Im Bild sind zwei Kurven
planar auf jeweils einer Ebene gezeichnet. Die Kreuzkurve daraus
ist die Projektion jeder Kurven. Somit entsteht eine 3D Kurve, die
von oben und von der Seite gesehen mit der ursprünglichen Kurve übereinstimmt.

 

Abgeleitet:
Erstellt eine Kurve, die von einer oder mehreren Kurven abgeleitet wurde.
Die Option „Einzelkurve“ wird gerne dazu verwendet um von mehreren einzelnen
Kurvenstücken eine einzige zusammenhängende Kurve zu erstellen.

 

Schnittkurve:
Erstellt eine Kurve an der Verschneidung zweier Flächen.
Funktioniert auch bei einer Ebene, die eine Fläche schneidet.

 

Teilen:
Teile eine Kurve an der Stelle auf, an der andere
Geometrie sie schneidet.

 

Skizze aufwickeln:
Wickelt eine Skizze auf einer Fläche auf.
Voraussetzung dafür ist, dass die Ebene der Skizze
an einem Punkt mit der Fläche tangential ist.
Dieser Befehl wird auch oft für die Volumenkonstruktion
beim Anbringen von Schriften auf runden Teilen genutzt.

 

Projiziert:
Projiziert eine Skizze über eine gewählte Ausrichtung auf
ausgewählte Ebene.

 

Konturkurve:

Zeichnet eine Kurve direkt auf der ausgewählten Fläche.
Die Kurve kann dabei offen oder geschlossen sein.

 

Schnittpunkt:
Erstellt an den Schnittpunkten bestehenden Kurven und Kanten
neue Punkte. Schneidende Teile können Kanten, Formelemente und Körper sein.
Die entstandenen Punkte teilen die Kurve zudem in einzeln auswählbare
Liniensegmente auf.

 

Flächenmodellierung Teil 2: Flächen Manipulieren

Teil 2: Flächen Manipulieren

Erstellte Flächen können wie jedes Formelement über Ihr Profil verändert werden.
Weitere Änderungen können Sie mir den nachfolgenden Befehlen machen.
Diese bearbeiten die Fläche und werden im sequentiellen auch als Formelement in der Historie abgelegt.
Sie können die Manipulation jederzeit wieder verändern.

 

Offset:

Der Offset-Befehl versetzt eine Fläche um den eingegebenen Wert.
Dabei wird eine neue Fläche erzeugt, die entsprechend größer oder kleiner als das Original ist.

 

Kopieren:

Kopiert  eine oder mehrere ausgewählte Flächen. Diese sind in Größe, Form und Position identisch.
Man nutzt dies gerne um von einem anderen Teil einen Bereich abzubilden und diesen zu bearbeiten.

 

Trimmen:

Flächen können durch andere Körper, Flächen oder Skizzen getrimmt werden.
Hier ist die Richtung entscheidend, welche Seite weggeschnitten werden soll.

 

Verlängern:

Flächen können verlängert werden.
Es gibt verschiedene Optionen wie die Fläche verlängert werden soll –
z.B. linear oder natürlich.

 

Teilen:

Teilt eine Fläche in mehrere einzelne Flächen auf. Zum Teilen können Skizzen, Kurven,
Flächen und Ebenen verwendet werden.

Flächenmodellierung Teil 1: Extrusionen und andere Flächen

Flächenmodellierung

Dieser Workshop gibt Ihnen einen kleinen Einblick über die vielfältigen
Möglichkeiten der Flächenmodellierung.

 

Teil 1: Extrusionen und andere Flächen

 

Wie bei der Volumenkonstruktion gibt es auch in der Flächenmodellierung die Möglichkeit Extrusionen,
Rotationen und geführte Ausprägungen zu erstellen. Die Funktionsweise der Befehle ist
fast identisch mit der aus der Volumenmodellierung.

 

Extrusion:
Bei der Extrusion in der Flächenmodellierung gibt es mehrere Möglichkeiten für das Ergebnis:

  1. Profil besteht aus einer oder mehrerer verbundener aber nicht geschlossener Linien.
    Wenn Sie mehr als eine Linie zeichnen, sind die daraus entstehenden Flächen miteinander verbunden.
  2. Profil besteht aus einem geschlossenen Liniensatz.
    Dies erzeugt eine geschlossene Außenhülle mit offenen Enden.
  3. Profil besteht wie bei „2.)“ aus einem geschlossenen Liniensatz, jedoch wird vor dem
    Fertigstellen die Option „Geschlossene Enden“ aktiviert.
    Das Ergebnis ist ein so genanntes „Flächenvolumen“.
    Alle Flächen sind lückenlos miteinander verbunden und könnten ein Volumen erzeugen.

Rotation:
Eine Flächen-Rotation kann aus einem offenen oder geschlossenen Profil erzeugt werden.
Bei geschlossenen Profilen erzeugen Sie wieder ein „Flächenvolumen“, genauso wenn Sie bei offenen
Profilen die Option „Geschlossene Enden“ nutzen.

 

Geführte Ausprägung:
Die Funktionsweise ist identisch mit der aus der Volumenmodellierung.
Auch hier gibt es am Ende die Wahl der offenen oder geschlossenen Enden.


Begrenzt:
Dieser Befehl ermöglicht es Lücken zu schließen. Sie können die Kanten der angrenzenden Flächen nutzen oder Skizzen und Kurven zeichnen um fehlende Kanten zu überbrücken. Eine Begrenzte Fläche muss bis zur ST5 immer aus einem vollständig geschlossenen Satz Kanten/Linien/Kurven bestehen.
Eine begrenzte Fläche kann auch über mehrere Ebenen gehen und muss nicht immer planar sein.

 

 

Ausschnitte:
Befehle für Ausschnitte gibt es nicht direkt, da diese über weitere Flächen und manipulierende Befehle erstellt werden. Mehr dazu in Teil 2 – Flächen Manipulieren.

 

Basisregeln – Ablauf der sequentiellen Konstruktion

Das beigefügte Dokument soll Ihnen helfen, sich bei den ersten
Schritten der sequentiellen Konstruktion zurecht zu finden.
Die meisten Befehle können nach den folgenden Abläufen bedient werden.

 

Wie wird eine 3D Kurve erstellt?

Beispiel einer Feder:
Sie werden eine Feder über „Geführte Ausprägung“ erstellen, bei der die Leitkontur im 3D Raum liegt.

Wie wird eine 3D Skizze bzw. eine 3D Kurve erstellt?
Die direkte Lösung ist über den Befehl „Eigenpunktkurve“.
Dieser erfordert jedoch definierte Punkte im Teil oder über eine Tabelle.

Die andere Möglichkeit ist sich eine 3D Kurve zu konstruieren.
Der Lösungsansatz hierbei ist:
Eine Geometrie wird von oben als Skizze gezeichnet
und als Konstruktionsfläche ausgeprägt.
Die zweite Geometrie wird als Skizze tangetial zur erstellten
Konstruktionsfläche gezeichnet und darauf aufgewickelt.
Das Ergebnis ist eine 3D Kurve.

 

Praxis:

  • Erstellen Sie ein neues Part.
  • Erstellen Sie eine Skizze auf der X/Y Ebene.
    Wichtig: Arbeiten Sie immer oder die Basis und so sauber wie möglich!
    Schalten Sie die Beziehungsfarben im Reiter „Prüfen“ an.
  • Erstellen Sie folgende Skizze:
    – Kreis D 50
    – Ein Viertel wegtrimmen, Ecke in Konstruktionslinien umwandeln.
    – Zwei weitere Linien im Winkel von 30° und 20° zeichnen.
    – Diese Linien gleichwertig zueinander und zur Senkrechten machen.
    – In Konstruktionslinien umwandeln.
    – Den Kreis über beide Linien verlängern.
    – Mit Befehl „Teilen“ (rechts neben „Verlängern“) den Kreis an den
    Berührpunkten der Senkrechten und 30° Linie aufteilen.
    – Eventuell neue Beziehungen setzen um Profil vollständig zu definieren.
    – Tangentiales Bogenstück R4 ans Ende des Kreisbogens ansetzen.
    – Tangentiale Linie mit 3 mm und 40° zur Waagrechten zeichnen.

  • Nun messen Sie 3 Teilbereiche. Bei jedem Teilbereich wurde
    die Feder im Raum geknickt. Diese sind für die nächste Skizze
    wichtig zur Bestimmung der gestreckten Länge.
    Nutzen Sie den Befehl unter „Prüfen“ – „Gesamtlänge“
    und stellen Sie die Option auf „Einzeln“
    Teilbereich 1: erstes Kreisstück mit 270° – Wert: 117,81
    Teilbereich 2: zweites Kreisstück mit 30° – Wert: 13,09
    Teilbereich 3: die restlichen 3 Elemente zusammen – Wert: 18,01
  • Skizze schließen. Speichern!
  • Im Reiter „Flächenmodellierung“ auf Extrusion gehen und „Aus Skizze auswählen“
    die erstellte Skizze 50mm nach unten ausprägen.

  • Erstellen Sie eine Neue Skizze mit „Tangentenebene“ wie im Bild gezeigt
    und stellen Sie die Ebenenausrichtung mit der Taste „N“ um, bis
    sie links unten ist.

  • Zeichnen Sie nun die Skizze für die andere Ausrichtungsebene in
    gestreckter Form. Hier werden für unsere Teilbereiche 1-3 die Höhen angegeben.
    Fangen Sie der Übersichtlichkeit am besten in der Mitte der Konstruktionsfläche an.
  • Zeichnen Sie die drei Linien und bemaßen Sie diese mit den gemessenen Werten
    aus Teilbereich 1-3. Wichtig ist, dass diese Werte auch bei der schrägen Linie
    senkrecht von oben zu bemaßen sind. Der Höhenunterschied ist 10.

  • Wichtig: Nur tangential verlaufende Linien können nachher mit einer
    „Geführten Ausprägung“ extrudiert werden. Deshalb ist es hier unvermeidlich
    die Ecken zu Radien umzuwandeln, was eigentlich in einer Skizze vermieden werden soll.
  • Gehen Sie genau so vor: Gehen Sie in der Gruppe „Zeichnen“ auf den „Ausrunden“-Befehl
    (rechts von „Rechteck“), geben Sie JETZT den Wert „15“ für den Radius ein und
    klicken dann jeweils 1 mal auf die zwei Ecken.
    Info: Die Maße verändern sich, dass Sie immer noch an die Linien gebunden sind.
  • Erstellen Sie zwei Bemaßungen für die Radien (keine Änderungen mehr!)
    Ihre Skizze wird dann wieder volldefiniert sein. Wer will kann zusätzliche
    Bemaßungen auf die Schnittpunkte der Linien setzen, um ein Kontrollmaß
    zu bekommen.

  • Skizze schließen. Speichern.
  • Wählen Sie nun im Reiter „Flächenmodellierung“ den Befehl „Skizze aufwickeln“.
    Klicken Sie alle 3 Teilflächen an und bestätigen Sie dies.
    Klicken Sie nun auf die Skizze und bestätigen Sie dies. Fertigstellen.

  • Ihre Skizze wurde nun auf die Konstruktionsfläche aufgewickelt.
    Sie können alle Elemente bis auf die „Aufgewickelte Skizze 1“ ausblenden.
  • Zeichnen Sie nun noch den Querschnitt über eine Skizze „Ebene senkrecht zur Kurve“
    auf den Startpunkt. Kreis mit 3mm.

  • Nun können Sie im „Home“-Reiter mit „Geführter Ausprägung“ die Feder erstellen.
    (Wählen Sie als Leitkontur alle Teilstücke der 3D-Kurve aus).

 

Wie wird eine 3D-PDF in Solid Edge erstellt?

Seit Solid Edge ST4 ist es möglich 3D PDFs zu erstellen.
Dies ist eine einfache Möglichkeit CAD Daten zur Ansicht zu verteilen,
ohne dass der Empfänger ein CAD-Viewer oder spezielle Kenntnisse über CAD besitzen muss.

Weiterlesen

Solid Edge [facelift] – Die App für viele Einstellungen in der Registry

 

Solid Edge [facelift] ist ein kleines Tool um Einträge in der Registy zu manipulieren.

Es wurde von unserem Techniker M.Schmid privat entwickelt.
Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!

 

Funktionsumfang:

Reset:
Andockfester – Zurücksetzen der Oberfläche in Solid Edge
Optionsfenster – Zurücksetzen, falls nicht mehr sichtbar
Befehlsleiste – Zurücksetzen, falls nicht mehr sichtbar
Werkseinstellungen – setzt Solid Edge auf den Installations-Stand zurück

Backup:
Exportiert bzw. Importiert die komplette Solid Edge Registry des Current Users.

Template-Norm:
Zeigt die aktuelle Norm und den Template-Pfad an.
Norm kann durch ein Auswahlmenü geändert werden.
Per Option können die Vorlagedateien aus dem Ordner „More“ umkopiert werden.

Jede Funktion hat ein Hilfemenü.

###############################################################
Aktuelle Version: Solid Edge [facelift] V1.8 – 469 KB  ### Download ###  – FREEWARE
###############################################################

— Tool löscht / verändert die Registry-Eintrage unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10x
HKEY_Local_Machine\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10x
— Unterstützt werden momentan Solid Edge ST1 bis ST6
Lauffähig auf Win7 und Vista x86 und x64, andere OS nicht getestet.
Hinweis:

Sie benötigen Admin-Rechte,
zudem Lese- und Schreibrechte.

Da Manipulationen an der Registry von Siemens offiziell unsupported sind,
erfolgt die Benutzung auf eigene Gefahr.
Für dieses externe Tool können wir Ihnen keine Wartung, Support oder Garantie geben.
Machen Sie eventuell vorher ein Sicherheits-Backup.

Die Benutzung von Solid Edge [facelift] erfolgt generell auf eigene Gefahr!

Wie werden die Templates und Reports in Solid Edge verwaltet?

Templates:

Nach der Installation von Solid Edge befindet sich der Vorlagenordner (Templates) im lokalen Installationsverzeichnis c:\Programme\Solid Edge STx\Templates Sie können diesen Ordner zentral im Netzwerk lagen und somit für alle User benutzbar machen:

  • Kopieren Sie den Templates Ordner auf ein Netzwerklaufwerk.
  • Sorgen Sie für die entsprechenden Schreib- und Leseberechtigungen.
  • Gehen Sie bei jedem Client in die Solid Edge „Dateiablagen“. (Anwendungsschaltfläche – Solid Edge- Optionen – Reiter „Dateiablagen“)
  • Der Punkt „Benutzervorlagen“ ist standardmäßig leer.
  • Markieren Sie ihn und klicken Sie auf „Ändern“.
  • Nun geben Sie den Ordner im Netzwerk an.
  • Übernehmen Sie die Einstellungen und beenden Sie die Optionen.

Wenn Sie jetzt ein neues Dokument erstellen, wird die Vorlage vom Netzwerk gezogen. WICHTIG: Überprüfen Sie, ob die Standardvorlagen auch auf existierende Dateien zurückgreifen. Bsp.: Sie haben Solid Edge mit dem Norm-Standard „ISO“ installiert, Ihr Template Ordner enthält auf oberster Ebene jedoch nur die DIN Vorlagen – Solid Edge wird keine neue Dateien erstellen können, da die ISO Vorlagen gesucht werden.   —

Reports:

Die Reports werden beim Kopieren des Templates-Ordners zwar mitgenommen, jedoch benutzt Solid Edge die lokalen Reports erst mal weiter. In den Reports befinden sich Textdateien die unter anderem die gespeicherten Einstellungen der Stücktlisten enthalten (DraftList.txt). Um dies Zentral zu verwalten öffnen Sie ein beliebiges Dokument (ohne Dokument wird der Punkt in den Dateiablagen nicht angezeigt).

  • Öffnen Sie erneut die Dateiablagen in den Solid Edge Optionen.
  • Nun sehen Sie einen Punkt „Auszüge“.
  • Ändern Sie diesen auf Ihren zentralen Reports-Ordner (…\Templates\Reports).
  • Übernehmen und beenden Sie die Optionen.

Weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, dass Sie nun alle die gleichen gespeicherten Reports-Einstellungen benutzen. Jedes Ändern oder Löschen wirkt sich auf alle aus. Machen Sie eine Kopie des Ordners als Backup.  

Wie Sie die Konfigurationen nicht nur User- sondern Rechnerbezogen umstellen können steht hier.

 

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Lizenzserver steht. Was tun im Notfall?

 

Problem:

Der Lizenzserver ist ausgefallen – Konstruktion kann kein Solid Edge mehr starten.

Lösung:

Die ersten 5 Minuten:

– Überprüfen Sie, ob die Servermaschine an ist und arbeitet.
– Überprüfen Sie, ob der Client den Server „anpingen“ kann.
– Ziehen Sie den Dongle und stecken Sie ihn wieder ein.
– Stoppen und starten Sie den FlexLM Dienst, führen Sie ein Reread aus (Lmtools).
– Starten Sie die Maschine neu (wenn möglich).

Falls Sie alles geprüft haben und immer noch keine Lizenz
ziehen können, handelt es sich um ein schwerwiegenderes Problem.

Bitte verändern Sie keine Einstellungen am FlexLM, etc!

Laden Sie sich zur Überbrückung der Zeit eine Notfall-Lizenz für die Konstruktion und erstellen Sie ein Ticket (Betreff: Lizenzserver ausgefallen) oder rufen Sie die Hotline an: 09404-9639-0 (Nur Lizenzserverausfälle gelten als Notfall-Call und werden favorisiert bearbeitet.*)

 

Laden der Notfalllizenz:

– Gehen Sie auf http://support.ugs.com.

– Klicken Sie auf „License Managment“ und „Emergency Licenses“.

– Loggen Sie sich mit Ihrem Webkey Account ein.

– Wählen Sie den ersten Punkt „Emergency Passwords and License Files“.

– Wählen Sie Produkt, Version und Grund (z.B. „License Server Down“)
– Bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Die Lizenz wird dem Account-Inhaber per Mail zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass Sie innerhalb von 60 Tagen nur 3 mal eine Notfall-Lizenz laden können. Diese hält nur einige Tage. (Datum steht in der Datei)

 

Notfall-Lizenz verteilen:

Die Lizenz (selicense.dat) muss auf jedem Client (nicht auf dem Server!) verteilt werden. Sichern Sie vorher die bestehende Datei im SE-Programmverzeichnis und kopieren die Notfall-Lizenz hinein.

Beachten Sie auch bitte unbedingt, wie Sie die Lizenzdateien verteilt haben. Einen Überblick bekommen Sie in diesem Artikel. Eventuell müssen sie gar keine Dateien sichern …

Bis ST5 befindet sich die Lizenzdatei im „Program-Verzeichnis“ (c:\Programme\Solid Edge STx\Program).
Ab ST6 im „Preferences-Verzeichnis (C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences).

 

*Hotline: ausschließlich für unsere Kunden mit aktivem Wartungsvertrag.

** Die aufgezählten „Reparatur“-Möglichkeiten dürfen nur von
geschultem Personal ausgeführt werden.

Rufen Sie im Zweifel immer erst die Hotline an.

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Wie funktioniert eine Feder als anpassbares Bauteil?

 

 

Erstellen Sie folgende 2 einfache Bauteile: „Dorn.par“ und „Scheibe.par“:

Erstellen Sie mit den 2 Bauteilen eine Baugruppe:
„Dorn.par“ ist das erste, fixierte Bauteil.
„Scheibe.par“ hat eine Axial Beziehung und eine ‚gleitend‘ (float) Beziehung wie im Bild gezeigt.
Gehen Sie unter „Extras“ in den „Variableneditor“ und ändern den Namen der Float-Beziehung in „Hub“.
Wichtig: Die Beziehung ist notwendig, da diese nachher die Baugruppenvariable für die Länge der Feder beschreibt.

 

 

Erstellen Sie die ein neues Part-Dokument „Feder.par“:

Zeichnen Sie zwei Skizzen:
Skizze 1 besteht aus 3 Linien. Ändern Sie die Variable des Maßes 80 auf „L“.

Skizze 2 besteht aus einer Linie, die am obersten und untersten Punkt von Skizze 1 ansetzt.
(Blenden Sie für den untersten Punkt die Basis aus. Diese kann beim Fangen stören.)
Zeichnen Sie zudem in Skizze 2 einen Kreis.

Was bedeutet dies?

L = 80 aus Skizze 1 ist das steuernde Maß der Feder, das die Baugruppe anpassen wird.
Die beiden 2,5mm Überstände werden nach dem Erstellen der Feder wieder weggeschnitten,
damit gerade Flächen entstehen. Wenn die Federlänge nur 80 wäre, würde in der Baugruppe
eine Einbaulücke von 5mm entstehen.
Die Zweite Skizze wird deswegen benötigt, da die Funktion Schraubenfläche nur eine Linie
als Achse verwenden kann. Deswegen ist er hier wichtig, dass die Linie über die Punkte
von Skizze 1 gefangen wird.

 

Erstellen Sie eine Schraubenfläche. (Gruppe Volumenkörper – Hinzufügen – Schraubenfläche):
Wählen Sie „Aus Skizze wählen“ und klicken Sie auf den Querschnitt: den Kreis.
Bestätigen Sie dies. Klicken Sie auf die Achse, markieren Sie den unteren Punkt
als Startpunkt und geben Sie als Option „Achse/Windungen“ an und den Wert 8
bei „Windungen“. Klicken Sie auf „Nächste“ und „Vorschau“.

 

Erstellen Sie einen Ausschnitt auf einer der Basisebenen:
Zeichen Sie oben und unten einen Kasten und setzen Sie diesen mit 2(!) „Verbinden“-Beziehungen fest.
Beide Punkte müssen mit den Mittenpunkten des Kastens verbunden sein, damit der Kasten voll bestimmt ist.
Dies ist wichtig, damit der Kasten mit der Feder mitwachsen kann.
Erstellen Sie den Ausschnitt über das ganze Teil in beide Richtungen.

 

Öffnen Sie im Reiter „Extras“ „Anpassbares Teil“.
Geben Sie den Variablenname „L“ ein und eine Beschreibung.
Klicken Sie auf „OK“ und speichern Sie das Teil ab.

 

Ziehen Sie die Feder in Ihre Baugruppe und bestätigen Sie die Meldung, ob das Bauteil anpassbar platziert werden soll.
Im nächsten Dialog werden Sie nach der Baugruppenvariable gefragt. Diese ist unser gleitendes Abstandsmaß mit der Variable „Hub“.
Tragen Sie die Variable ein. Der aktuelle Wert wird automatisch angezeigt.

 

Verbauen Sie die Feder nun.
Eine An/Aufsetzen-Beziehung reicht, da die Länge gleich der Position der Scheibe ist.
Verbauen Sie die Feder Axial mit der Achse bzw. mit den Referenzebenen.
Testen Sie die Funktion, in dem Sie die Scheibe mit „Komponenten ziehen“ auf dem Dorn verschieben.
Die Feder wird angepasst sobald die Scheibe nicht mehr in Bewegung ist.
Eine flüssige Animation ist auf diesem Weg leider nicht möglich.

 

 

 

 

 

Wie wird ein Koordinatensystem auf der Zeichnung dargestellt?

 

In unserem Beispiel haben wir ein Drehteil, dass zwei Koordinatensysteme beinhaltet.
Eines ist die Basis, eines vom User erstellt worden.

 

 

Nach der Zeichnungsableitung ist erstmal kein Koordinatensystem zu sehen.
Dies muss in den Eigenschaften der Ansicht definiert werden.

  • Öffnen Sie die Eigenschaften der Ansicht – Reiter „Anzeige“.
  • Klicken Sie auf die „Anzeigeoptionen“. (im Bild Pfeil 1)
  • Aktivieren Sie „Koordinatensysteme auflisten“. (Pfeil 2)
  • Markieren Sie die einzublendenden Koordinatensysteme. (Pfeil 3)
  • Klicken Sie auf „Einblenden“. (Pfeil 4)
  • Beenden Sie die Eigenschaften mit „OK“ und aktualisieren die Ansicht.

 

 

Die Koordinatensysteme sind nun eingeblendet, jedoch als kleiner, kaum sichtbarer Punkt.
Grund dafür ist die Formatvorlage der Linien, die verwendet werden um den Punkt anzuzeigen.
Um dies zu ändern, müssen Sie eine neue Linienformatvorlage erstellen.

  • Welchseln Sie in den Reiter der Multifunktionsleiste „Ansicht“ und öffnen Sie die Formatvorlage.
  • Klicken Sie bei der „Formatvorlagenart“ „Linie“ an.
  • Wählen Sie bei der Formatvorlage“ „Sichtbar“ aus und klicken Sie auf „Neu“.
  • Vergeben Sie einen Namen wie „Koordinatensystem“.
  • Klicken Sie auf den Reiter „Allgemein“ und vergeben eine Linienfarbe und Breite. (Rot – 10mm)
  • Bestätigen Sie mit „OK“ und ´schließen die Formatvorlage.

 

 

Nun muss die neu erstelle Linienart den Koordinatensystemen zugewiesen werden:

  • Öffnen Sie die Eingenschaften der Ansicht – Reiter „Anzeige“.
  • Wählen Sie die gewünschten Koordinatensysteme aus.
  • Vergeben Sie die Linienart „Koordinatensystem“ für „Sichtbare Kanten“.
  • „Übernehmen“ und mit „OK“ schließen.

 

 

Hinweis: Der Punkt ist nun sichtbar. Jedoch verhält sich die dargestelte Größe anders
als die gedruckte Größe. Am besten testen Sie die für Sie passenden Größe
in der Druckansicht.

  • Öffnen Sie dazu die SolidEdge Optionen – Reiter „Ansicht“.
  • Aktivieren Sie „Im Druckformat anzeigen“.
  • „Übernehmen“ und „OK“ zum schließen.

 

Hier sehen Sie nun die tatsächliche, gedruckte Größe des Punktes.

 

 

Tipp: Falls Sie dies öfter brauchen, müssen Sie die neue Linie
der Formatvorlage in Ihrem Template hinzufügen.

Tipp2: Ab Solid Edge ST7 wurde in den Vorlagen der Block „COM“ (Center of Mass) hinzugefügt. Hier geht es zum Artikel.

Wie werden nicht planare Bauteile mit 3D-Schrift und Logos versehen?

 

Anhand von zwei Beispielen wird gezeigt, wie nicht planare Bauteile
mit einer 3D-Schrift und Logos versehen werden können.

Beispiel 1:
Runde Teile

Befehl: Skizze aufwickeln; Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung
Vorraussetzung: Tangetiale Skizze zur Fläche

 

Auf einen Zylinder wurde eine tangetiale Ebene
erstellt, auf die mit einer Skizze Text geschrieben wird.
Dazu kann man den „Textprofil“-Befehl im Reiter „Extras“ benutzen
oder auch ein Logos aus Linien verwenden.

 

 

Die nun erstellte Skizze kann, da sie die Fläche
an einer Stelle tangetial berührt, aufgewickelt werden.
Dies wickelt die Skizze in Ihrer originalen Form
um einen Zylinder herum.
Nutzen Sie dazu den Befehl „Skizze aufwickeln“
im Reiter „Flächenmodellierung“.

  • Als erstes wird die Fläche ausgewählt und bestätigt.
  • Dann werden einzelne Elemente aus der Skizze
    oder per Auswahloption die „gesamte Skizze“ genutzt.
  • Nach fertigstellen des Befehls, kann die Original Skizze
    ausgeblendet werden (nicht löschen wegen der Abhängigkeit!)

 

 

 

Nun gibt es zwei Befehle, die eine Ausprägung und
einen Ausschnitt auf einer nicht planaren Fläche
erstellen können. Diese finden Sie bei „Hinzufügen“
und „Entfernen“ in der „Volumenkörper“-Gruppe im „Home“-Menü.

Normal – Senkrechte Ausprägung
Normal – Senkrechter Ausschnitt

Beide Befehle funktionieren gleich:

  • Wählen Sie die gewünschten Skizzenelemente aus und bestätigen Sie diese.
  • Wählen Sie eine Tiefe und eine Richtung.

Tipp: Eine Skizze kann auch über mehrere
tangential verbundene Flächen abgewickelt werden.
Dies ist Hilfreich beim Erstellen einer 3D-Kurve.

 

 

 

Beispiel 2:
Geknickte Teile

Befehl: Projiziert, Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung

 

Auf einem Wellblech soll ebenfalls Logo und Schrift
als 3D-Formelement dargestellt werden.
Beim Blick auf das Blech soll das Logo und die Schrift
gut lesbar sein, auch wenn die Schrift durch die vielen
Unebenheiten wesentlich länger werden muss.
Der Befehl „Skizze aufwickeln“, würde hier die Schrift
nur in ihrer originalen Form aufwickeln.

Der Befehl „Projiziert“ funktioniert wie ein Tageslichtprojektor.

Parallel zum Blech wird eine Ebene erstellt, diese dient
als Projektor Ebene. (Sie kann auf direkt auf dem Bauteil aufliegen.)

Auf die Ebene werden wieder Skizzenelemente erstellt.

 

 

Nun wird der „Projiziert“ Befehl im Reiter „Flächenmodellierung“ benutzt:

  • Es kann wieder die „Gesamte Skizze“ ausgewählt werden und bestätigt werden.
  • Als nächsten sollen die Flächen ausgewählt werden, auf denen dir Projektion
    erfolgen soll. Dies ist per Kette möglich und muss ebenfalls bestätigt werden.
  • Zum Schluss fehlt noch die Projektionsrichtung.

 

 

Von der Projektionsebene betrachtet stimmen beide Skizzen
miteinander überein. Die original Skizze kann nun ausgeblendet werden.

Nutzen Sie nun die Befehle „Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung“
wie im ersten Beispiel beschrieben.

 

 

Hinweis: Alle Befehle, die eine Projektion erstellen oder weiterverarbeiten,
können je nach Rechner etwas länger brauchen, da die Berechnung komplexer ist.

Tipp: Falls Sie eine Fehlermeldung „Ungültige Teilfläche“ bekommen, versuchen Sie die
Kontur etwas zu verschieben, da die momentane Position des Formelementes
eventuell mit einem Bestehenden in Konflikt steht.

Wie funktioniert die Darstellungstiefe?

 

Im Reiter „Ansicht“ in der Multifunktionsleiste gibt es die Gruppe „Darstellungstiefe“.
Dort finden Sie 2 Befehle: „Ebene bestimmen“ und „Ein“. Die Gruppe existiert in allen 3D Umgebungen.

 

 

Der Befehlt dient dazu Bauteile optisch zu schneiden.
Sie bestimmen welchen Bereich des Bauteils Sie sehen möchten.
Bei komplexeren Baugruppen oder Teilen ist es hilfreich
nur einen gewissen Teil sehen zu können.

Der Bereich wird mit 2 Ebenen (A) und (B) bestimmt.
Alles was sich dazwischen befindet wird eingeblendet.
Mit dem Schalter „Ein“ können Sie jederzeit zwischen
dem ganzen Bauteil und der Darstellungstiefe wechseln.

 

Vorgehensweise:

  • „Ebene bestimmen“
  • Klicken Sie auf eine Ebene oder Fläche, die zur Ausrichtung dient.
  • Wählen Sie Ebene 1: Freihand, per Fangpunkt oder per Eingabe von einem Abstand, oder auch Wert „0“.
  • Wählen Sie Ebene 2: Freihand, per Fangpunkt oder per Eingabe von einem Abstand, oder auch Wert „0“.

 

 

Tipp: Die erste Ebene kann auch vor dem Bauteil liegen,
wenn z.B. eine Seite komplett dargestellt werden soll.

 

Optionen:

Da die „geschnittenen“ Flächen weiß dargestellt werden,
ist das Betrachten des Bauteils etwas schwierig.
Dafür gibt es in den Solid Edge Optionen unter dem Reiter „Ansicht“
den Haken: „Dynamische Darstellungstiefe“. Dieser Haken
macht die Fläche durchsichtig. Stellen Sie noch eine Flächenfarbe
und eine Deckkraft ein. Am besten ist Schwarz bei 60%.