Solid Edge 2021 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2021, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Software

 

2. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2021 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2021 verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der  Solid_Edge_2021_Certification Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2021 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1809 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2021 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2021 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben.
  • Microsoft Office Professional 2016, Microsoft Office 2019  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

3. Lizenzierung

  • Sollten Sie von Sold Edge 2019 oder älter auf Sold Edge 2021 umstellen wollen beachten Sie bitte folgende Artikel:
  • Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2021:
  • Für Solid Edge 2021 ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V11.0.0.7. notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Nodelocked Lizenzierung:
  • Keine Änderungen zu Solid Edge 2020

 

4. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2021 wird Keyshot 9 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

5. Sonstiges

  • Es wird nicht mehr das Verzeichnis „Custom“ im Solid Edge Installationsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses steht als Download HIER zur Verfügung.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Dieser Artikel ist nur gültig ab  Solid Edge 2020 !

Sie können sich mit einem Texteditor eine Datei „ugslmd.opt“ erzeugen und in das Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer) legen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei splm_ugslmd.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen:

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei ugslmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer), um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten.
  • Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie in dem Dokument Lfnp_LicAdmin.pdf im Download-Verzeichnis des SPLM License Servers im Kapitel „Managing the Optionsfile“.

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Ab Solid Edge 2020 !

Wichtige Hinweise vorab:

  • Ältere Versionen des SPLM License Servers (Verwendung ab Solid Edge 2020) müssen vorab deinstalliert werden! Sichern Sie vorab ggf. Ihre Options-Datei ugslmd.opt und Ihre alte Lizenzdatei! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten Installationsverzeichnisses (standardmäßig C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen Version des SPLM License Servers wird ebenfalls empfohlen.
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers (bis Solid Edge 2019) sollten vorab deinstalliert werden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Dies muss aber nicht zwingend erfolgen, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird. Sie können somit vorübergehend für Testzwecke und in der Umstellungsphase beide Lizenzserver installiert haben, solange nicht 2 Solid Edge Versionen parallel produktiv betrieben werden.
  • Der SPLM License Server läßt nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
    Dazu müssen Sie zuerst die die Composite Host ID registrieren und dann die Lizenzdatei herunterladen.
  • Auf welchem Betriebssystem und welche Version des SPLM License Servers Sie installieren sollen entnehmen sie bitte folgendem Artikel:
    Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
    Hier finden Sie auch den jeweiligen Download-Link für die Software.

 

Installation:

Nach dem Download entpacken Sie am besten die EXE-Datei in ein eigenes Verzeichnis und starten die entsprechende Setup-Exe-Datei mittels RechterMaus / Als Administrator ausführen.

Wählen Sie die gewünscht Sprache, z.B. Deutsch.

Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie ggf. ein anderes Installationsverzeichnis.
Standardpfad: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie Ihre vorher heruntergeladene Lizenzdatei aus. Diese muss nicht zwingend SELicense.dat heißen.
Gehen Sie „Weiter“.

Gehen Sie „Weiter“.

Lesen Sie die Hinweismeldung und gehen Sie „Weiter“.

Bestätigen Sie die Beendigung der Installation.

Starten Sie nun die Datei lmtools.exe aus Ihrem gewählten Installationsverzeichnis.
Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Wählen Sie die Registerkarte „Server Diags“ und starten „Perform Diagnostics“. Pfüfen Sie nun ob „This License can bei checked out“ anzezeigt wird.

Der Lizenzserver ist nun installiert.

Sie müssen nun die Firewall konfigurieren und den Arbeitsplätzen die Lizenz verfügbar machen

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur ab Solid Edge 2020 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • ugslmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 28000 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von ugslmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen z.B. auf 28001:

VENDOR ugslmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte dann wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername COMPOSITE=1A2345BCD6E7 28000
VENDOR ugslmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autor: Klaus Schüler

Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Dieser Artikel ist gültig ab Solid Edge 2020. Für ältere Versionen (ST4 bis Solid Edge 2019) gibt es diesen Artikel: Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?


  • Möglichkeit 1: Standardpfad nutzen:

Wird Solid Edge 2020 installiert, so wird (wenn nicht schon bereits vorhanden) eine Systemvariable mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER erzeugt. In dieser Variable steht dann der Pfad zum Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) und die Standardlizenzdatei SELicence.lic , welche Solid Edge beim starten ausliest.

Bitte beachten Sie, dass diese Datei im Gegensatz zu früher nun SELicence.lic heißt.

Dies bedeutet:

Nach Installation von Solid Edge 2020 muss nur eine gültige Lizenzdatei mit dem Namen SELicense.lic in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) kopiert werden. Damit startet Solid Edge.

Aber Vorsicht: Wird auf einem vorhanden Computer installiert, an welcher diese Systemvariable schon vorhanden ist, so wird dieser bereits vorhandene Eintrag verwendet. Das Deinstallieren von Solid Edge 2020 löscht nicht die Systemvariable! Das Neuinstallieren setzt diese Variable auch nicht auf Standard zurück. Sie erkennen dies auch beim Installieren,  wenn hier bereits ein Eintrag zu einer Lizenzdatei vorhanden ist:

Eine gültige Lizenzdatei kann Ihre Node-Locked Lizenz oder auch Ihre Floating-Lizenz sein.

Die Floating-Lizenz müssen Sie dabei von Ihrem Lizenzserver (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\splm10.lic) kopieren und entsprechend umbenennen entsprechend des Wertes der Systemvariable (Standard: SELicence.lic). Damit besteht auch die Möglichkeit, dass der Anwender eine Lizenz vom Lizenzserver ausleihen kann (Leihlizenzierung).

 

  • Möglichkeit 2: Manuelles ändern der Systemvariablen:

Sie haben die Möglichkeit über Änderung der Systemvariable SE_LICENSE_SERVER jeden beliebigen Ablageort im Ihrem Netzwerk und auch andere Namen für die Lizenzdatei zu verwenden.

Zur Auswahl der Lizenzdatei stehen keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden.

Mögliche Dateitypen sind:

      • .lic
      • .dat
      • .txt

Also theoretisch zum Beispiel auch z.B:  SE_LICENSE_FILE=\\Servername\Lizenzen\Solid Edge\Meine Lizenz.txt

Hinweis: Unsere Empfehlung hierbei ist aber weiterhin den Namen SELicense.lic zu verwenden. Die Verwendung eines Netzwerkverzeichnisses hat den Vorteil, dass Sie bei Änderung Ihrer Lizenz (z.B. Lizenznachkauf) nur die Lizenz in diesem Verzeichnis austauschen müssen und nicht an jedem einzelnen Arbeitsplatz. Auch bei künftiger Installation von Solid Edge 2021 müssen Sie nur hier Ihre neue Lizenz ablegen, weil ja weiterhin am Client diese Systemvariable steht welche darauf verweist.

 

  • Möglichkeit 3: Solid Edge-Lizenzdienstprogramm

Durch Verwendung des Solid Edge-Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) können Sie einstellen, welche Lizenz Solid Edge verwenden soll.
Sie können hier auch den aktuellen Pfad zu Ihrer Lizenzdatei ansehen.

a) Auswahl mittels „Lizenzdatei“ (Für Nodelocked- und Floating-Lizenzen)

Mittels Auswahl von „Lizenzdatei“ läßt sich eine in Ihrem Netzwerk vorhandene Lizenz auswählen. Auch hier steht zur Auswahl der Lizenzdatei keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden. Zulässig sind hier wieder die Dateitypen .lic, .dat und .txt. Der Name der Datei kann auch wieder dabei vom Standard SELicense abweichen.

Es kann eine Node-Locked Lizenz als auch eine Floating-Lizenz ausgewählt werden.

Neu mit Solid Edge 2020 ist hierbei nun, dass die so ausgewählte Datei NICHT mehr in den Solid Edge Preference-Ordner kopiert wird, sondern Solid Edge verwendet die Lizenzdatei von dem Ort wo sie ausgewählt wurde. Die Systemvariable SE_LICENSE_SERVER wird dadurch verändert und verweist auf die ausgewählte Datei. Man kann dies auch nun im Lizenzdienstprogramm erkennen.

b) Auswahl mittels „Lizenzservername“ (Nur für Floating-Lizenzen)

Über das Lizenzdienstprogramm können Sie den Namen (oder IP-Adresse) des Lizenzservers eintragen. Es wird damit KEINE Lizenzdatei mehr im Solid Edge Preference-Ordner erzeugt wie früher. Es wird nun in der Systemvariablen mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER der Wert 28000@<Servername> eingetragen. Also z.B. SE_LICENSE_SERVER = 28000@Lic_Server_01. Damit wird über den neuen Standardport 28000 mit dem Siemens PLM License Server kommuniziert und somit eine Lizenz dem Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt.

Beachten Sie, dass der Port 28000 in der Lizenzdatei am Server auch so eingetragen sein muss. Änderungen des Ports müssen in der Server-Lizenzdatei und an der Systemvariable am Client gleichzeitig gemacht werden.

c) Auswahl mittels „Viewer-Modus / Free 2D Drafting“ (kostenlos)

Vorsicht: Wenn Sie auf den Viewer-Modus umschalten bzw. Free 2D Drafting verwenden wollen, so wird immer eine Datei SELicense.lic in den Preference-Ordner kopiert und die Systemvariable immer auf den Pfad des Preference-Ordners geändert! Vorherige Pfad-Einstellungen in der  Systemvariable sowie eine ggf. vorhandene SELicense.lic-Datei im Preference-Ordner werden überschrieben!

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Wenn Sie Solid Edge zum ersten Mal installieren, erhalten Sie möglicherweise Ihre erste Lizenzdatei und stellen fest, dass es sich um eine temporäre Lizenz handelt. Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei dieses Typs kann durch den folgenden Eintrag unter dem Kopf der Lizenzdatei identifiziert werden:

Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei (gültig bis ca. 23.August 2019 – je nach Ausstellungsdatum) erhalten Sie auch beim herunterladen Ihrer Solid Edge Lizenzdatei, wenn Sie Solid Edge bereits erworben hatten und von älteren Solid Edge Versionen (bis Solid Edge 2019) auf Solid Edge 2020 oder nachfolgende Versionen umstellen wollten.

Wenn diese Notiz in der Lizenzdatei vorhanden ist, müssen Sie die Composite Host ID (CID) und den Computernamen des Lizenzservers ermitteln und registrieren, um eine neue permanente Lizenz herunterladen zu können.

Die Composite Host ID (CID) ist eine eindeutige Nummer, die auf mehreren Systemparametern basiert, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) MAC-Adresse, Hostname, Festplatten-Seriennummer und Betriebssystem. Die Composite Host ID (CID) wird verwendet, um Ihren Lizenzserver als das einzige System zu identifizieren, welcher mittels des SPLM License Servers alle Ihre erworbenen Lizenzen von Siemens PLM den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Achtung: Lizenzierung über MAC-Adresse des Lizenzservers oder Dongle sind ab Solid Edge 2020 nicht mehr möglich!

 

  • Ermittlung der Composite Host ID

Die Composite Host ID (CID) und den Computername Ihres Lizenzservers  erhalten Sie, indem Sie die Datei „getcid.exe“ ausführen.

Die Datei getcid.exe befindet sich im Sold Edge Programmverzeichnis (C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2010\Program\) oder auch im Programmverzeichnis des Siemens PLM License Servers (C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\). Sie können die Datei auch mit Ihrem WebKey hier Downloaden: Getcid.exe . Alternativ auch ohne Webkey über diesen Link: Getcid.exe

Stellen Sie sicher, dass sich die Datei „getcid.exe“ auf dem Rechner befindet, der Ihr Lizenzserver sein wird und führen Sie die Datei mit einem Doppelklick aus. Dadurch werden der Computername und die Composite Host ID angezeigt, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt:

Die Composite ID, die Sie notieren/kopieren müssen, ist diejenige, die der Ethernet-(kabelgebundenen) Netzwerkverbindung zugeordnet ist, und nicht die drahtlose (Wifi) Verbindung.

 

  • Registieren der Composite Host ID und des Computernamens

Gehen Sie auf: https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/

Gehen Sie dann in den Bereich License Management

Melden Sie sich mit Ihrem  WebKey an:

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Composite ID zu registrieren:

Achtung: Stellen Sie sicher, dass die in der linken oberen Ecke der Webseite angezeigte Sold-To/Install-Nummer mit der in der Kopfzeile Ihrer Lizenzdatei übereinstimmt (da es möglich ist, mehr als eine Sold-To/Install-Nummer zu haben).

Gehen Sie auf „Composite Host ID“.

Gehen Sie auf „Enter CID“.

Geben Sie Ihre Composite Host ID und Ihren Computerrnamen in die entsprechenden Felder für ‚Server 1‘ ein.
Hinweis: Lassen Sie die Felder für ‚Server 2‘ und ‚Server 3‘ leer.

WICHTIG: Überprüfen Sie sorgfältig, ob die Composite Host ID und der Computername korrekt eingegeben wurden, da Sie diese Informationen nur einmal eingeben werden können. Eingabeänderungen sind nicht möglich!
Wenn Sie diese Informationen in Zukunft ändern müssen kontaktieren Sie uns dazu per Mail unter Hotline@sstonline.de oder für unsere Wartungskunden auch über unserem Onlineticketsystem.
Die Änderung muss dann bei Siemens PLM beantragt werden (für Wartungskunden kostenlos).

Nach korrekter Eingabe gehen Sie auf „Submit“.

Sie erhalten dann automatisch die Möglichkeit Ihre Lizenzdatei abzuspeichern. Diese wird als License.txt generiert.

Sie können sich auch später Ihre Solid Edge Lizenzdatei herunterladen . Die Datei wird Ihnen dann als License.dat angeboten.


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Autor: Klaus Schüler

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

Bitte beachten Sie auch folgenden Artikel:  Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Achtung: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden!

 

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der SPLM License Server installiert werden?

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

  • Der SPLM License Server wird benötigt ab Solid Edge 2020.
  • Mit dem SPLM License Server lassen  sich KEINE älteren Solid Edge Versionen an den Arbeitsplätzen betreiben!
  • Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT für ältere Lizenzserver-Versionen verwendet werden!
  • Mit z.B. einer Solid Edge 2021 Lizenz können Sie aber Solid Edge 2020 betreiben.
  • Weitere Informationen zur Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2020 entnehmen Sie ggf. bitte folgendem Artikel: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

 

Hier eine Liste der mit Solid Edge ausgelieferten Versionen.
Verwenden Sie  immer den passenden Lizenzserver zu Ihrer verwendeten Solid Edge Version. Solid Edge 2021 funktioniert z.B. nicht mit dem License Server der Solid Edge 2020 (V10.0.0.5). Mit dem Lizenzserver von Solid Edge 2021 (11.0.0.7) können Sie aber Sold Edge 2020 betreiben.


Solid Edge 2021 und Solid Edge 2022:

Siemens PLM License Server V11.0.0.7. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

Hinweis: Sie können den Siemens PLM License Server mit Ihrem WebKey hier Downloaden: SPLM_License_Server_v11.0.0

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Solid Edge 2020:

Siemens PLM License Server V10.0.0.5. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

 

 


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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2020 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2020, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2020 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2020 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2020 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2020 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2020 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1920 x 1080
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Microsoft Office Professional 2016  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

 

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Lizenzierung

Ab Solid Edge 2020 ändert sich die Lizenzierung für alle Lizenzierungsarten (Floating, Nodelocked, Homeuse, Travel)!

ACHTUNG: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden.

  • Floating Lizenzierung:
  • Sehen Sie sich bitte auch folgenden Artikel dazu an: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020? Nachfolgend einige kurze allgemeine Erläuterungen:
  • Zur Floating Lizenzierung ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V10.0.0.5 notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Der License Server läßt sich aber nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers, wenn diese nicht mehr benötigt werden sollten vorab deinstalliert werden, müssen aber nicht, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird.
  • Das Standard-Installationsverzeichnis ist nun C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
  • Der Vendor Deamon lautet nun UGSLMD.
  • Die verwendete Lizenzdatei im Programmverzeichnis des Lizenzmanagers lautet nun standardmäßig splm10.lic und nicht mehr SELicense.dat.
  • Alle Ihre unter Wartung stehenden Floating Lizenzen von Siemens PLM (also z.B. Solid Edge und NX) stehen nun in dieser Lizenzdatei.
  • Es wird nun immer über die Composite Host ID (CID) des Lizenzservers lizenziert. Lizenzierung über MAC-Adresse und Dongle wurden abgeschafft! Für eine dauerhafte Lizensierung müssen Sie Ihre CID und den Computernamen des Servers auf den Siemens Lizenzportal eintragen. Näheres dazu Siehe folgender Artikel: Wie wird die Composite Host ID registriert?
  • Wie die Floating Lizenzdatei den Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt wird hat sich ebenfalls geändert: Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

  • Nodelocked Lizenzierung:

 

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2020 wird Keyshot 8 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Solid Edge Insight und View and Markup

Solid Edge Insight und View and Markup stehen ab Solid Edge 2020 NICHT mehr zur Verfügung.

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Autor: Klaus Schüler

Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Wie erhalten Standard Parts nicht automatisch den Freigabe-Status?

Ab Solid Edge ST9 MP5 erhalten neu erzeugte Standard Parts einen Freigabe-Status. Bis dahin hatten die Normteile „nur“ einen Windows-Schreibschutz.

Wir zeigen, wie man das alte Verhalten wieder herstellen kann.

  • Solid Edge ST10

Nur mit Solid Edge ST10 kann hierfür ein Registrierungsschlüssel  „ReadOnlyFlag“ mit dem Wert „True“ gesetzt werden.
Ist dieser Wert „True“, so haben die Teile den Verfügbar-Status, besitzen aber einen Windows-Schreibschutz.
Ist dieser Wert „False“ oder fehlt der Schlüssel, so haben die Teile den Freigabe-Status, aber keinen Windows-Schreibschutz.

Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen!
  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version110\
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „ReadOnlyFlag“ und dem Wert „True“.
  • Ab Solid Edge 2019

Ab Solid Edge 2019 funktioniert die Lösung über den Registrierungseintrag NICHT mehr.

Es gibt hierfür die Einstellungsmöglichkeit im Standard Parts-Konfigurationsassistenten.

Deaktivieren Sie dazu die Option „Erstellte Teile freigeben“

 


Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2019 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2019, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2019 Readme (englisch) durch. Eine deutsche Readme ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2019 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2019 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2019 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • mind. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1280 x 1024 oder höher
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Solid Edge 2019 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro 3 oder 4 unter Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.
  • Microsoft Office Professional 2013, Microsoft Office Professional 2016 oder Microsoft Office 365 werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD und in der Solid Edge 2019-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2019 wird KeyShot 7 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Umbenennung der Versionsnummer in Jahresangabe

Die Benennungsregel zur Identifizierung einer Solid Edge-Version wurde geändert, um sie mit dem Jahr in Verbindung zu bringen, in dem die meisten Kunden das Produkt verwenden werden. Diese Version heißt demnach Solid Edge 2019.

5. Installationsverzeichnisse, Registryeinträge und Versionsnummern wurden angepasst.

  • Die Versionsnummer von Solid Edge 2019 lauten jetzt 219. (Bei z.B. ST10 war dies Version 110)
  • Alle Referenzen zu Unigraphics Solutions wurden nun durch Siemens ersetzt.
  • Der Standardinstallationsordner von Solid Edge 2019 befindet sich jetzt im Order „Program Files\Siemens“. Die Standardordnerstruktur ist Programm Files\Siemens\Solid Edge 2019.
  • Solid Edge 2019-Registrierungseinträge wurden unter den Siemens-Knoten für „HKEY_CURRENT_USER“ und „HKEY_LOCAL_MACHINE“ verschoben. Die Standardstruktur ist Software\Siemens\Solid Edge\Version 219.
  • Die Ordner „AppData“ der Standardbenutzer sind nun unter dem Siemens-Ordner abgelegt. Die Ordnerstruktur von Solid Edge 2019 ist AppData\Roaming\Siemens\Solid Edge\Version 219.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

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Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie löscht man die Liste der zuletzt benutzten Dateien in Solid Edge?

Solid Edge zeigt die zuletzt benutzten Dateien im „Öffnen-Startschirm“ als „Vorherige Dateien“ an:

Die Anzahl dieser Dokumente lässt sich über die Solid Edge-Optionen einstellen. Hier sind bis zu 100 Dateien möglich:

Die Liste kann aber nach einiger Zeit durchaus unübersichtlich werden, da man sicherlich nicht immer alle Dateien hier behalten möchte.
Man kann einzelne dieser Dokumente durch Auswahl des entsprechenden Icons auch Anheften. Diese Dokumente stehen damit in der Liste am Anfang:

Es sind jedoch immer noch alle anderen Dateien vorhanden, die man ggf. gar nicht mehr sehen möchte.
Einzelne Dokumente lassen sich mittels dem Kontextmenü aus der Liste entfernen – dies muss aber für jede einzelne Datei gemacht werden:

Wie lassen alle Dateien gleichzeitig aus der Liste löschen?

Es muss dazu lediglich ein Registry-Schlüssel geändert werden, um dies freizuschalten. Wir zeigen hier den entsprechenden Schlüssel für Solid Edge ST10:

1. Solid Edge beenden!

2. Der Eintrag „Show Clear MRU Options“ unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options\ hat normalerweise den Wert 0. Diesen kann man umstellen auf 1:

3. Nach dem Ändern dieses Registry-Schlüssels stehen im Kontextmenü folgende neuen Optionen zur Verfügung:

„Liste der zuletzt verwendeten Dokumente löschen“
„Angeheftete Dokumente entfernen“
„Angeheftete und zuletzt verwendete Dokumente entfernen“

4. Damit kann man nun elegant „aufräumen“.

Hinweis: Alternativ kann man auch eine Reg-Datei erstellen mit folgendem Inhalt, der diesen Wert dann setzt:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options]
„Show Clear MRU Options“=dword:00000001

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

 

Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 ist die Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang verfügbar. Dies betrifft auch die Lernprogramme.
Wenn Ihre Solid Edge Arbeitsplätze keinen Zugang zum Internet haben oder Sie die von Siemens gehostete Website nicht verwenden möchten, kann die Webhilfe stattdessen auf einem eigenen lokalen Computer oder Server gehostet werden.
Damit ein lokaler Hilfeserver verwendet werden kann, wird die Siemens PLM-Dokumentationsserver-Software zur Verfügung gestellt, die Sie auf einem einzelnen Computer installieren können, der dann als lokaler Host für die HTML-Sammlung fungiert. Alternativ können Sie die HTML-Sammlung auf einem vorhandenen Server oder auch Webserver installieren, um mehr als einen Benutzer zu unterstützen.

Hinweis: Wenn Sie die Solid Edge Hilfe auf einem Webserver betreiben wollen, so beachten Sie bitte dieses Dokument: webserver0301_install_wnt.pdf

Wir zeigen Ihnen hier die Installation auf einem lokalen Computer oder Server:



Benötigte Software

 1. Von der Siemens Website (https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/#download)

  • Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

  • SE Help Collection German ST10.exe

 2. Java

Falls Sie noch keine Java-Installation besitzen oder Ihre Installation noch auf eine ältere Version verweist, müssen Sie diese herunterladen oder aktualisieren. Benötigt wird eine Java Version 1.8 (Version 8) – 64 bit. Sie finden die Version hier: https://www.java.com/de/download/manual.jsp

Installation des Servers

 1. Falls Java einen älteren Stand als Version 8 hat, muss dies installiert werden.

  • Starten Sie die heruntergeladene Java-exe-Datei und folgen Sie den Anweisungen.

  • Die Installation ist abgeschlossen, wenn Sie das entsprechende Dialog angezeigt bekommen:

 2. Installation von Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

Dadurch wird ein kleiner, eigenständiger Webserver auf dem lokalen System installiert, der die Dokumentation lokal auf dem Computer bereitstellt. Zudem werden zwei Dienste ausgeführt:

a) Siemens PLM Documentation Server zum Bereitstellen der Dokumentation.

b) Siemens PLM Solr Server zum Bereitstellen der Solr-Suchindizierung für den Documentation Server.

  • Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv und führen Sie die setup.exe aus. Die Sprache ist dabei entsprechend einzustellen:

  • Bestätigen Sie nach der Auswahl mit „OK“.

  • Klicken Sie auf „Weiter“.

Wichtiger Hinweis: Ändern Sie NICHT den vorgeschlagenen Installationspfad, ansonsten kann im Anschluss die Hilfe-Dokumentation von Solid Edge nicht installiert werden.

  • Klicken Sie auf „Weiter“

Verwenden Sie die vorgeschlagenen Standard Ports. Es können diese auch geändert werden, falls dies notwendig ist. Die Ports müssen später in der Firewall freigegeben werden, falls diese im Einsatz ist.

  • Auf „Installieren“ klicken.

  • Die Installation ist mit „Fertig stellen“ abgeschlossen.

 

 3. Installation der Solid Edge-Hilfe

  • Führen Sie die SE_Help_Collection_German_ST10.exe aus und klicken Sie auf „Weiter“:

 

  • Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarungen, klicken Sie auf „Weiter“ und anschließend auf „Installieren“:

 

  • Die Installation ist abgeschlossen mit dem Dialog „Fertig stellen“:

 4. Freischalten der Ports in der Firewall.

Bei dem Computer, auf welchem der Dokumentation-Server installiert wurde, müssen die entsprechenden Ports durch die Firewall kommunizieren können. Wir zeigen hier, wie Sie dies an der Standard-Windows-Firewall machen können:

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung und selektieren Sie den Eintrag Windows-Firewall.

  • Gehen Sie auf der linken Seite auf „Erweiterte Einstellungen“.
  • Definieren Sie eine neue eingehende Regel. Selektieren Sie dazu den Eintrag links „Eingehende Regel“.

  • Wählen Sie im Dialog den Eintrag „Port“ und klicken auf „Weiter“.

  • Geben Sie den Port „8282“ ein und klicken Sie auf „Weiter“.

  • Achten Sie darauf, dass „Verbindung zulassen“ aktiviert ist:

  • Beachten Sie, dass Domäne, Privat und Öffentlich aktiv sind:

  • Vergeben Sie einen Namen (Optional eine Beschreibung) für die eingehende Regel und bestätigen Sie mit „Fertig stellen“:

  • Die erstellte Regel sollte anschließend in Ihrer Liste der Regeln auftauchen.

  • Wiederholen Sie die Schritte für eine ausgehende Regel. Verwenden Sie dazu dieselben Schritte wie Sie bei der Eingehenden Regel definiert wurden.

  • Erstellen Sie bitte eine Neue eingehende Regel und Ausgehende Regel mit dem Port 8283 und benennen Sie diesen als SolrServer:

Einstellung am Solid Edge Arbeitsplatz

  • Starten Sie Solid Edge ST10 an Ihrem Arbeitsplatz.
  • Öffnen Sie die Solid Edge-Optionen (Anwendungsschaltfläche / Einstellungen / Optionen).
  • Markieren Sie auf der linken Seiten den Eintrag „Hilfen“ und scrollen Sie ans Ende.

  • Tragen Sie nun bei „Ort der Hilfe“ eine der folgenden Adressen ein:

– Ist die Installation der Hilfe auf dem gleichen Rechner wie Solid Edge: http://localhost:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

– Ist Ihre Installation vom Documetation Server auf einem anderen Rechner:(Workstation): http://Rechnername:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

 – Ist Ihre Installation als Ein Web Server installiert worden: http://Ihre_Internetadresse/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

Das folgende Dialogfeld zeigt als Beispiel eine Installation des Documentation Server auf demselben Rechner, auf dem auch Solid Edge installiert ist:

 

Hinweis: Der Ort der Hilfe wird eingetragen in der Registrierung unter:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\Global] bei „OnLineHelpLocation”. Dieser Schlüssel kann ggf. auf andere Arbeitsplätze verteilt werden.


 

Hinweis: Weitere Dokumente zu dem Thema können Sie hier herunterladen:
splmdocserver0301_install_wnt.pdf
Solid_Edge_Help_Installation_Guide.pdf


Autoren: Klaus Schüler, Alexandre Rosandic

Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 gibt es keine unterschiedlichen Sprachpakete mehr zur Installation. Solid Edge hat ein Multilanguage Setup. Wird Solid Edge installiert, so wird die Benutzeroberfläche in 14 unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt. Bei Bedarf kann die Sprache der Benutzeroberfläche daher nun einfach umgestellt werden und es muss Solid Edge nicht neu installieren werden. Hierzu muss lediglich die aktuelle Auswahl der Sprache (Region) in Windows umgestellt werden. Wir zeigen Ihnen hier wie dies geht und was dazu beachtet werden muss.

Verwendete Sprache bei Installation:

Solid Edge erkennt das verwendete Gebietsschema des Rechners, wenn das Setup gestartet wird. Die Benutzeroberfläche des Setup-Assistenten wird dann in der betreffenden Sprache angezeigt.

Es ist hier Englisch anwählbar. Sollte dies nicht ausgewählt sein wird die Sprache des Rechners verwendet für die Benutzeroberfläche von Solid Edge.

Sprache nachträglich umstellen:

  • Englisch

Um auf die englische Solid Edge Oberfläche umzustellen müssen Sie jediglich in den Solid Edge Optionen den entsprechenden Haken bei „Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden“ setzen.

  • Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Tschechisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilianisch), Russisch und Spanisch:

Diese Sprachen können Sie verwenden, indem man in der Systemsteuerung die Sprache umstellt. Der Haken „Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden“ darf in den Solid Edge Optionen dazu nicht zusätzlich gesetzt worden sein.

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Windows 10: Systemsteuerung → Region → Registerkarte Formate → Liste Format

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bitte dazu auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

Autor: Klaus Schüler

Spracheinstellung bei neuem Solid Edge-Registrierungsschlüssel

Ab Solid Edge ST10 ist eine Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge möglich. Die verwendete Installationssprache ist in der Registry festgelegt unter folgendem Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion
Hier der Eintrag „InstalledLanguage“:

Der Wert 407 bedeutet die Sprache Deutsch. 409 wäre z.B. Englisch.

Wird ST10 MP3 oder höher installiert, so kann es evtl. sein, dass dieser Schlüssel für die Sprachauswahl geändert wird in die Sprache, welche gerade unter „Region“ eingestellt ist:

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Installieren Sie daher alle Maintenacepacks IMMER mittels Rechter Maus “Als Administrator ausführen” auch wenn Ihr Benutzerkonto Installationsrechte besitzt! Sie vermeiden die Sprachumstellung dadurch.

Wenn Sie dies nicht beachtet haben und ein User z.B. Spanisch eingestellt hat und einen Maintenancepack installiert, so kann sich unter Umständen der Sprachschlüssel wie oben beschrieben ändern.
Wenn sich nun ein anderer User das erste Mal an diesem Rechner anmeldet, so werden die Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ neu angelegt.
Dabei wird die Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion herausgelesen und in den HKEY_CURRENT_USER eingetragen.
Die Folge ist, dass dieser User, obwohl unter Region Deutsch eingestellt worden ist, eine spanische Solid Edge-Bedienoberfläche hat.

Das Gleiche ist zu beobachten, wenn der Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ gelöscht oder umbenannt wird, um damit die Einstellungen wie bei Erstinstallation wieder zu erhalten.
Hier wird ebenfalls der Schlüssel neu angelegt und die eingestellte Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE eingetragen.

Stellen Sie sicher, dass vor der Erstanmeldung eines neuen Users oder nach Zurücksetzen des Solid Edge-HKEY_CURRENT_USER-Schlüssels  hier die gewünschte Sprache, z.B. 407 für deutsch, eingestellt ist.

Hinweis:
Sollten Sie Solid Edge mit der falschen hinterlegten Sprache im HKEY_LOCAL_MACHINE gestartet haben, so ist es nicht ausreichend dies NACHTRÄGLICH in deutsch zu ändern.

Folgende Registrierungs-Einstellungen müssen ebenfalls gesetzt werden, um eine deutsche Solid Edge-Oberfläche zu erhalten:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110]
„DefaultToSystemLocale“=dword:00000001
„RuntimeLanguage“=dword:00000407
„PopupSwapping“=dword:00000000

Wir haben Ihnen für ST10 eine ausführbare Reg-Datei HIER zum Download bereitgestellt, die Sie dafür verwenden können.

 

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Wenn Solid Edge installiert wurde und man die wichtigsten persönlichen Einstellungen und Konfigurationen gemacht hat (ein paar Empfehlungen sind hier z.B. beschrieben: Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?), so empfehlen wir diese Einstellungen zu sichern, um diese ggf. wieder herstellen zu können.

Wir nutzen dazu den „Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“ – diesen gibt es ab Solid Edge ST9. Tipp: Es ist damit auch möglich, die Einstellungen auf andere Rechner zu übertragen!

Einstellungen sichern

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten dann den Assistenten. Dieser ist zu finden unter Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> (Solid Edge Tools ->) Einstellungen- und Präferenzen Assistenten:

Windows 7

Windows 10

2. Um die aktuellen Einstellungen zu sichern, werden diese mittels „Einstellungen und Präferenzen erfassen“ in eine sepref-Datei gespeichert:

Assistent in ST10

3. Dazu legen Sie einen Dateinamen und einen Ablageort für die sepref-Datei fest:

4. Damit können Sie nun bestimmen, was darin gesichert werden soll:

Registrierungseinstellungen erfassen betrifft alle Programmspezifischen Einstellungen wie Farben, Dateiablagen usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Einstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Appdata Dateien erfassen betrifft z.B. Ihre zuletzt genutzten Materialien oder auch Ihre abgespeicherten Themen (Multifunktionsleiste, Radialmenü, Tastaturkürzel und weitere) usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Dateien aus dem Präferenzordner erfassen betrifft z.B. die Translator-Einstellungen, Materialtabelle, Bohrungstabelle usw.. Dies sind also alle Dateien, welche standardmäßig unterhalb C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ liegen – außer die Lizenzdatei SELicense.dat.. Hinweis: Der Präferenzordner könnte aber auch z.B. Ordner auf einem Server sein. Wie man dies verändern kann können Sie bei Bedarf hier nachlesen: Wie stellt man den Pfad seiner Solid Edge Konfigurationsdateien auf einen Server um?

Vorlagendateien erfassen betrifft die Sicherung der folgenden Vorlagedateien:

Standardvorlagen und Benutzervorlagen über die Auswahl „Neu“.

  • Standardvorlagen: Für z.B. ST10 sind dies alle Dateien, welche standardmäßig im Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\ liegen. Dies sind also auch evtl. dort vorhandenen Report-Dateien in dem entsprechenden Unterverzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\Reports\. Dieses Verzeichnis wird verwendet, wenn in den Dateiablagen unter „Auszüge“ kein Pfad eingetragen ist.
    Hinweis: Der Pfad für die Standardvorlagen könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Hierbei handelt es sich um die Vorlagedateien, welche Sie in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben. Es werden hier auch alle ggf. vorhandenen Unterordner gesichert. Wenn die verwendeten Report-Dateien (= Dateien im Verzeichnis, die Sie unter „Auszüge“ eingestellt haben) in einem Unterordner des Benutzervorlagen-Verzeichnisses liegen, so werden diese auch somit gesichert. Aber nur dann!

 

Einstellungen wiederherstellen (oder an einen anderen Arbeitsplatz übertragen)

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten Sie dann wieder den „Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“.

2. Wählen Sie „Einstellungen und Präferenzen bereitstellen“ und klicken auf „Weiter“:

3. Nun wählen Sie die sepref-Datei mit Ihren Sicherungen aus und geben an, was für Einstellungen bereitgestellt werden sollen. Wir empfehlen dringend den Haken bei „Sicherungen der aktuellen Einstellungen… erstellen“ zu aktivieren!

Registrierungseinstellungen bereitstellen importiert die entsprechend gesicherten Registierungsschlüssel des HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\.

Appdata Dateien bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Einstellungsdateien (Themen etc.) aus Ihrer Sicherung in das zugehörige Verzeichnis. Also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\. Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Präferenzordner bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Präferenzdateien wieder in das in Verwendung befindliche Preferences-Verzeichnis. Alle dort befindlichen Dateien (außer die Lizenzdatei SELicense.dat) werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Vorlagedateien bereitstellen kopiert Ihre gesicherten Standardvorlagen und Benutzervorlagen in die jeweiligen zugehörigen Verzeichnisse.

  • Standardvorlagen: Alle gesicherten Standardvorlagen werden in das zum Zeitpunkt des Imports dafür eingestellte Verzeichnis kopiert. Für z.B. ST10 ist dies standardmäßig das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\.Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann die Standardvorlagen aus der Sicherung hier hineinkopiert! Sie löschen also damit die vor dem Import dort befindlichen Vorlagen und ggf. Report-Dateien! Hinweis: Der Pfad könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Alle gesicherten Benutzervorlagen (inkl. Unterordner) werden in das Verzeichnis, welches Sie zum Zeitpunkt des Imports in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben, kopiert. Vorhandene Dateien mit gleichen Namen werden überschrieben. Sonstige Dateien bleiben erhalten!

 

Automatisches Sicheren und Wiederherstellen

Es ist auch möglich, die Einstellungen und Präferenzen bei jedem Start automatisch einzulesen oder bei jedem Beenden diese zu sichern.

Dafür tragen Sie in den Solid Edge-Optionen im Reiter „Benutzerprofil“ unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ die zu verwendende sepref-Datei ein. Sie können durch entsprechende Auswahl entscheiden, ob Sie automatisch einlesen und/oder sichern wollen.

Es werden dabei immer alle vier möglichen Sicherungen wie oben beschrieben geschrieben bzw. eingelesen. Eine einzelne Auswalmöglichkeit haben Sie hiermit nicht. Eine Sicherungsdatei wird also auch nicht geschrieben!

Vorsicht: Wenn Sie in den Solid Edge Optionen unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ eine sepref-Datei einstellen, in der z.B. nur die Präferenzen gesichert wurden und diese beim Start von Solid Edge automatisch einlesen lassen, so werden beim nächsten Start von Solid Edge Ihre App-Data-Dateien gelöscht.

Werksseitige Einstellungen wiederherstellen

Achtung: Unbedingt vorab eine Sicherung machen wie unter Punkt 1 beschrieben!

  • Registrierungseinstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\. werden gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren dadurch z.B. Einstellungen der Dateiablagen etc..
  • Appdata-Dateien werden damit gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren damit u.a. Ihre Themen, sollten Sie diese nicht vorab gesichert haben.
  • Präference-Daten werden damit gelöscht und durch die originalen Daten ersetzt. Sie verlieren dadurch z.B. Ihre Materialtabelle, Konvertereinstellungen etc.
  • Standardvorlagen und ggf. die verwendeten Report-Dateien werden damit gelöscht und durch die originalen ersetzt. Sie verlieren dadurch ggf. z.B. Ihre geänderten Vorlagedateien, Draft-Stücklisteneinstellungen etc..

 

Mit der Sicherung können Sie nach dem Zurücksetzten die entsprechenden Teilbereiche wiederherstellen. Beachten Sie dabei, dass die Präference-Daten und Vorlagedateien in den zum Zeitpunkt des Imports eingestellten Ablageort kopiert werden. Dies muss nicht der gleiche Ort sein wie bei Erstellung der Sicherung.

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge ST10 Installation und Konfiguration

In diesem Beitrag ist eine Übersicht aller Änderungen der Solid Edge ST10 enthalten, die bei der Installation und Konfiguration von Solid Edge ST10 zu beachten sind.

1. Installation

Solid Edge ST10 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:

  • Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional (64-Bit) mit Service Pack 1
  • Windows 8 und Windows 8.1 Professional oder Enterprise (64-Bit)
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1511 oder neuer
  • Internet Explorer 11

ST10 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro mit Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.

Hinweis: ST10 kann weiterhin auf Windows 7 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7-spezifisches Problem auftritt, kann eine Lösung nicht gewährleistet werden, insofern Support von Microsoft erforderlich ist. ST10 ist das letzte Release, das Windows 7 unterstützt!

Office 2010 wird nicht mehr unterstützt. Für ST10 empfehlen wir Microsoft Office Professional 2013 oder Microsoft Office Professional 2016.

Info: Ab der ST6 ist es laut Siemens nicht mehr nötig, die
Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Beachten Sie dazu bitte auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation der ST10 wird wie schon bei ST9 KeyShot automatisch mitinstalliert.

4. Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang möglich

Lokale Online-Hilfe ist durch die Einrichtung eines Hilfeservers möglich. Näheres dazu siehe folgender Artikel: Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

5. Separate Installation von View and Markup

View und Markup wurde aus dem Basis-Setup von Solid Edge in ST10 entfernt. Eine neue, separate Installation von View und Markup wurde erstellt und es werden keine weiteren Versionen dieses Produkts veröffentlicht. Anwender können das View und Markup-Setup von der GTAC-Downloads-Seite herunterladen. Direkter Download-Link: ST10_View and Markup German

6. Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 kann die Sprache der Benutzeroberfläche schnell und einfach umgestellt werden. Näheres dazu können Sie in diesem Artikel nachlesen: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

7. Erweitertes Free-2D ersetzt den Solid Edge Viewer

Free-2D kann nun auch 3D-Modelle öffnen. Diese können mit den bekannten Solid Edge Messbefehlen nun vermessen werden. Ein Free-Viewer für Solid Edge ist daher nicht mehr notwendig. Näheres dazu erfahren Sie in diesem Artikel: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Klaus Schüler

Ab Solid Edge ST10: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Solid Edge ST10 enthält im Gegensatz zu den vorherigen Versionen mit der Standard-Installation bereits einen Viewer für 2D- und 3D-Daten. Man muss dazu einfach eine Free 2D Lizenz verwenden. Er muss also nicht mehr extra installiert werden!

Der Vorteil besteht darin, dass es sich um die bekannte Solid Edge-Oberfläche mit den vertrauten Messbefehlen handelt. Bis zur Version ST9 gab es lediglich einen separaten Solid Edge-Viewer und zusätzlich noch ein kostenloses 2D. Diese zwei separaten Installationen wurden in der ST10 zusammengefasst. Ein alleiniger Free Viewer für Solid Edge steht daher auch nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Vorteile:

  • Betrachten von nativen Solid Edge-Modell-Dateien Part, Sheet Metal, Assembly
  • Verfügbarkeit der  Formate Parasolid, JT, IGES, DWG, DXF, STEP und STL
  • Update durch Maintenance Packs von Solid Edge
  • Ansicht der in Modell-Dateien enthaltene PMI (read only) inklusive Schnitte
  • Verwendung von Baugruppenkonfigurationen
  • Einfaches Ein/Ausblenden von Komponenten
  • „Papierausdrucke“ von 3D Dokumentenmöglich inklusive 2D PDF
  • Speichern von Draft-Dateien auch als IGES, DWG, DXF und SEV (Viewer-Datei)

 

Installation und Lizenzierung des Viewers/Free 2D-Drafting

Installieren Sie einfach das gleiche Setup wie bei Ihrer gekauften Solid Edge-Version. Wo Sie Solid Edge downloaden können, kann ggf. hier nachgelesen werden: Download-Links für Solid Edge-DVDs.

Die Lizenzierung erfolgt über die Auswahl des Viewer/2D-Drafting Modus im Lizenzdienstprogramm. Dadurch wird eine „Free-2D-Lizenzdatei“ SELicense.dat mit entsprechenden Eintrag in das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ erzeugt. Vorsicht: Eine eventuell dort vorhandene Lizenzdatei wird dadurch überschrieben!

Öffnen des Lizenzdienstprogramms

Start > Alle Programme > Solid Edge STx  > Lizenzierung  > Lizenzdienstprogramm

Empfehlung

Sollten in Ihrem Unternehmen mehrere Mitarbeiter Solid Edge nur gelegentlich nutzen und soll zeitweise nur die Viewer/2D-Drafting Funktionalität genutzt werden, empfiehlt es sich eine umbenannte Lizenzdatei in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge zu legen. So kann man bei Bedarf schnell durch Umbenennen switchen. Dies läßt sich ggf. natürlich auch über eine entsprechende Batch-Datei für die Anwender vereinfachen.

Vorsicht:

Es sollte bedacht werden, dass man nie Draft-Dokumente speichert, wenn der Viewer in einer höheren Version als das produktiv im Einsatz befindliche Solid Edge installiert wurde. Solid Edge kann keine Dateien öffnen, die in einer höheren Version gespeichert wurden!

 

Autoren: Klaus Schüler, Manuel Mazurkiewicz

 

Aktuelle Maintenance Packs: Solid Edge 2021 MP9, Solid Edge 2022 MP2

Einige Funktionen und Anwendungen in Solid Edge funktionieren nur, wenn Sie das aktuelle Maintenancepack (=MP) von Solid Edge installiert haben. Wir zeigen Ihnen, wo Sie die Angabe finden, welches Maintenancepack Sie aktuell verwenden, und wie Sie das aktuelle downloaden können.

 

Wo und wie werden Solid Edge Maintenancepacks geladen? 

 Welches Maintenancepack befindet sich auf Ihrem PC?

Starten Sie Solid Edge.
Klicken Sie auf das Hilfesymbol rechts oben (lila Buch mit orangenem Fragezeichen).
Klicken Sie auf den blauen Text (Info bzw. Info zu Solid Edge).
Überprüfen Sie die Versionsnummer. MP=dritter Ziffernblock.

 

Hinweis: Ab Solid Edge 2021 gehen Sie auf „Über Solid Edge“ im Backstage Menü:

Beispiele:
Version 219.00.11.004×64 = Solid Edge 2019 – MP11
Version 220.00.10.004×64  = Solid Edge 2020 – MP10
Version 221.00.00.114×64  = Solid Edge 2021 – ohne MP

Nach einem Versionswechsel bzw. bevor Sie die Hotline wegen eines Problems kontaktieren: Überprüfen Sie bitte zuerst, welchen Maintenancepack Ihr Administrator installiert hat.

 

Welches Maintenancepack ist aktuell?

Ca. alle 1-2 Monate erscheint ein neues Servicepack für die aktuellen Solid Edge Versionen.
In der Überschrift dieses Artikels veröffentlichen wir zeitnah den aktuellen MP-Stand der letzten Solid Edge Versionen.

 

Wo wird der Maintenancepack geladen?

Gehen Sie in das Siemens Support Center auf die Downloads unter

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/246738425/downloads

Loggen Sie sich mit Ihrem WebKey Account ein. Wie Sie einen Account erstellen finden Sie hier.

Wählen Sie die dort Ihre Solid Edge Version aus und wählen „Solid Edge 20xx Maintenance Packs“. Es werden hier nur immer die letzten beiden Versionen angeboten!

Direkte Links zu den derzeit aktuellen Versionen:

Solid Edge 2022 Maintenance Packs

Solid Edge 2021 Maintenance Packs

Sie finden dort die Maintenancepacks für die ausgewählte Version. Wählen Sie auf der linken Seite den Maintenancepack mit der höchsten Nummer aus. Sie erhalten dann das entsprechende Maintenancepack zum Download angezeigt, also z.B. Solid_Edge_MSI_MP10.exe. Der neueste Maintenancepack enthält auch immer alle vorherigen Fixes.

 

* Hinweis: Schauen Sie ab und an ob es „Language Fixes“ gibt.

Direkte Links zu den derzeit aktuellen Versionen:

Solid Edge 2020 German Language Fixes

Diese müssen manuell zum normalen Maintenancepacks installiert werden. Beachten Sie dabei ggf. die entsprechenden Hinweistexte.

 

Installation:

Beenden Sie Solid Edge vor Ausführen des Maintenacepacks!

Starten Sie auf alle Fälle die exe-Datei mittels Rechter Maus „Als Administrator ausführen“ auch wenn Ihr Benutzerkonto Installationsrechte besitzt!

Folgen Sie der Installationsanweisung.

Hinweis: Falls nach dem Ende ein Windows-Dialog erscheint, in dem gefragt wird,
ob das Produkt korrekt installiert ist, bestätigen Sie dies.

Autor: Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Solid Edge ST9 Installation und Konfiguration

Dieser Blogbeitrag beinhaltet eine Übersicht aller Änderungen der Solid Edge ST9, die bei der Installation und Konfiguration beachten werden sollten.

1. Installation
Solid Edge ST9 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:

  • Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional (64-Bit) mit Service Pack 1
  • Windows 8 und Windows 8.1 Pro oder Enterprise (64-Bit)
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1511 oder neuer

ST9 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro 3 oder 4 mit Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.

ST9 ist die letzte Version, die Office 2010 unterstützt. Für ST9 wird Microsoft Office Professional 2013 empfohlen.

Info: Ab der ST6 ist es laut Siemens nicht mehr nötig, die Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Blogbeitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. KeyShot
Mit der Installation der ST9 wird KeyShot 6 mitinstalliert.

3. Dateiablage
Ablage der ini-Dateien (Konvertereinstellungen) wurde aus den Solid Edge Programmverzeichnis verschoben in C:\Program Files\Solid Edge ST9\Preferences\Translators\

4. Datenmanagement
Mit ST9 wurde ein kostenloses Datenmanagement integriert. Dabei wurde der Revisionsmanager durch den Designmanger ersetzt. Sollten Konstruktionsdaten ohne Datenverwaltung (PDM) auf einem Server liegen, so muss ggf. für ein optimiertes Arbeiten Fast Search auf dem Server installiert werden. Näheres dazu können Wartungskunden des Solid System Teams bei der Solid Edge Hotline erfragen.

4. Benutzereinstellungen sichern und übertragen
ST9 beinhaltet ein Programm zum Sichern und Wiederherstellen von Benutzereinstellungen. Bei Bedarf können auch Einstellungen auf andere Rechner übertragen werden.
Näheres dazu können Sie folgendem Artikel entnehmen: Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

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Autor: Klaus Schüler

Download-Links für Solid Edge

Der Einstieg-Link für alle Produkte und auch Produktupdates (Maintenancepacks) ist das Siemens Support Center. Dieses erreichen Sie unter folgendem Link:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/

Alle Solid Edge Downloads finden Sie unter:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/246738425/downloads

Den Lizenzmanager für die Floating Lizenzierung finden Sie unter:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/286073425/downloads

Damit Sie möglichst einfach und komfortabel sich die entsprechenden Pakete downloaden können, haben wir hier für Sie die entsprechenden direkten Links hinterlegt. Sie benötigen nicht unbedingt alle Download-Pakete (je nachdem welche Produkte Sie erworben haben und installieren wollen)!

Hinweis: Zum Download benötigen Sie Ihren WebKey. Sollten Sie noch keinen Webkey haben, lesen Sie bitte zuerst diesen Artikel.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen die exe-Datei abzuspeichern und dann mit einem geeigneten Zip-Programm (z.B. 7-Zip) in ein neues Verzeichnis zu entpacken. Danach können Sie zur Installation die Datei autostart.exe ausführen. Wir empfehlen dies mittels „Rechter Maus / Als Administrator ausführen“ zu starten, auch wenn ihr Benutzerkonto über Administratorrechte verfügt.

Hinweis: Installieren Sie auch immer den letzten Maintenancepack

Solid Edge 2022

 

Zusätzliche Downloads (benötigen ggf. eine entsprechende Lizenzierung):

 

Solid Edge 2021

 

Zusätzliche Downloads (benötigen ggf. eine entsprechende Lizenzierung):

 

 

Autor: Klaus Schüler

    Angepasste Oberfläche der Solid Edge ST9

    Wie in den vergangenen Jahren wurde auch die Oberfläche zur ST9 von uns wieder leicht modifiziert. Hier können Sie sich die Datei herunterladen. Sie wurde bezüglich Tastenkombinationen noch mal angepasst.

    Vorgehensweise

    • Laden Sie sich die Zip-Datei herunter, um diese zu entpacken.
    • Den Ordner “SST” kopieren Sie in die Zwischenablage.
    • Öffnen Sie einen Windows Explorer und tippen Sie oben
      in die Adressleiste %appdata% ein.
    • Nun befinden Sie sich im “Roaming”-Ordner Ihres Benutzerkontos.
    • Gehen Sie anschließend in dieses Verzeichnis:
      \Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 109\Customization
    • Fügen Sie hier den “SST”-Ordner ein.

    Zwei Änderungen zur ST8-Oberfläche wurden integriert:

    • In der Gruppe „Favoriten“ wurde nun ein Drop-Down Menü zum Erstellen neuer Dateien integriert.
    • Das Radialmenü wurde hauptsächlich im Assembly optimiert und der „Baugruppenbeziehungsmanager“ eingebaut.

    Hier noch mal die wichtigsten Tastenkombinationen:

    • Strg + Q – Vorherige Ebene ausblenden
    • F4 – Aktivieren
    • Alt + V – öffnet und schließt die Variablentabelle
    • Shift + V – öffnet und schließt die Peer-Variablen (nicht [mehr] in Draft)
    • Alt + M – Messen
    • F11 – schließt nahezu alles (z.B. Skizze schließen, Schließen und zurück, Schnittverlauf schließen, …)
    • Alt + B – öffnet den Baugruppenbeziehungsmanager

    Autor: Harald Schön

     

    Solid Edge und WIN 10

    Ist Solid Edge auf Windows 10 zertifiziert?

    Ab Solid Edge ST8 MP3 ist Solid Edge für Windows 10 zertifiziert. Hier ein Auszug aus der Readme des Maintenance Packs:

    „Solid Edge ST8 MP3 or later supports Windows 10 if the Windows 10 “November Refresh” version 1511 (OS Build 10586.0) or later is installed.“

    „Kurz nachdem Microsoft die allgemeine Unterstützung für ein Betriebssystem einstellt, stellt Solid Edge auch die Zertifizierung neuer Versionen auf diesem Betriebssystem ein. Microsoft hat die Unterstützung für Windows 7 im Januar 2015 eingestellt. Solid Edge ST9 kann weiterhin auf Windows 7 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7-spezifisches Problem auftritt, kann eine Lösung nicht gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist.“

    HINWEIS: Solid Edge ST10 wird das letzte Solid Edge-Release sein, das Windows 7 unterstützt. Solid Edge unterstützt nicht den Windows 10 Browser Microsoft Edge.

    Autor: Harald Schön

    Die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen

    Dieser Artikel dient als Inhaltsverzeichnis für die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen.

    Detaillierte Informationen erhalten Sie wie immer über unsere Upgrade-Trainings. Zusätzlich können Sie unsere Hotline kontaktieren (per Wartungsvertrag oder Gebühr).

    Besonderheiten von Solid Edge 2022

     

    Besonderheiten von Solid Edge 2021

     

    Besonderheiten von Solid Edge 2020

     

    Besonderheiten von Solid Edge 2019

     

    Besonderheiten der Solid Edge ST10

     

    Besonderheiten der Solid Edge ST9

     

    Besonderheiten der Solid Edge ST8

     

    Besonderheiten der Solid Edge ST7

     

    Besonderheiten der Solid Edge ST6

     

     

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    Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

    Wie kann man die Standard Parts an weiteren Solid Edge-Arbeitsplätzen nutzen?

    Sind die Standard Parts einmal ordentlich konfiguriert, können Sie, wenn die „Server Installation“ genutzt wurde, ohne viel Aufwand auch an weiteren Solid Edge-Arbeitsplätzen genutzt werden.

    Es gibt drei Möglichkeiten die Pfadeintragung in Solid Edge zu setzen:

    Pfadeintragung manuell

    Starten Sie Solid Edge auf einem Arbeitsplatz, auf dem die Normteile noch nicht funktionieren, und öffnen oder erstellen Sie eine Baugruppe. In der Kategorie „Dateiablagen“ markieren Sie „Standard Parts SAC-Datei“, um den Pfad zu „Ändern“. Geben Sie nur den Pfad zu Ihrem „Solid Edge Standard Parts“-Ordner an. „OK“.Die Normteile funktionieren nun.

    Pfadeintragung mit Hilfe der Registrierung

    Diese Schritt funktioniert, wenn Sie wie im vorangegangenen Schritt schon in die Solid Edge Optionen die „Standard Parts SAC-Datei“ eingetragen haben.

    Öffnen Sie den Registrierungseditor (WIN + „r“-Taste – regedit.exe). Wechseln Sie in den Ordner „HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version 10x\

    Darin enthalten ist der „SMAPFolder“. Diesen Regeintrag können Sie exportieren und einfach an einem anderen Arbeitsplatz importieren. Fertig!

    Pfadeintragung mit Hilfe der SEAdmin.exe

    In diesem Artikel wird generell auf den Umgang mit der SEAdmin.exe eingegangen. Hier können Sie den Ablageort zu den Normteilen Administrativ festlegen.

    Beim Installieren (unter Tipp2) von Solid Edge können Sie diese „Option.xml“ angeben. Alle Parameter sind gesetzt!

     

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie werden die Normteile in die Datenbank eingelesen?

    Wichtig! Die Einstellungen des Konfigurationsassistenten müssen abgeschlossen sein.

    Nun werden die Normteile (Dateien) in der Datenbank registriert.

    Aber Achtung – bei einem Upgrade der Normteile sollten Sie diesen Artikel befolgen. In diesem Beitrag hier geht es um eine Erstinstallation!!

    Öffnen Sie den Standard Parts Administrator  (Start – Programme – Solid Edge STx – Standard Parts).

    Nutzen Sie den Befehl „Teile in Datenbank registrieren“. Stellen Sie auf „Vorhandene Standardteile hinzufügen – Pfadauswahl“. Klicken Sie dann auf „Weiter“.

    Wenn Sie den Konfigurationsassistenten erfolgreich konfiguriert haben, wird hier auch gleich der richtige Ordner der Normteile aufgeführt. Falls nicht – bitte im Konfigurationsassistenten ändern. „OK“.

    Nun werden alle Normteile, die in dem Ordner Standard Parts liegen, in der Datenbank registriert. Dieser Vorgang kann unter Umständen ein bisschen dauern. Geduld!

    In der Statuszeile des Administrators können Sie anschließend feststellen, wie viele Normteile in der Datenbank registriert wurden.

    Weiter geht es mit dem Artikel „Wie kann man an weiteren Arbeitsplätzen die Standard Parts nutzen/zuweisen?“. Dies können Sie bald hier nach lesen 🙂

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie wird der Konfigurationsassistent eingestellt?

    Mit Hilfe des „Konfigurationsassistenten“ wird im Ordner der Normteile (Solid Edge Standard Parts) die „SMAPINIFile.sac“ gespeichert. Diese Datei muss über folgende Informationen verfügen:

    • Den Standard Parts Ordner
    • Die verwendete Datenbank
      • mit Benutzername und Kennwort
    • den Teileordner
    • den Speicherort der Teile
    • Arbeitsordner
    • Einstellungen bezüglich
      • Version im Dateinamen
      • Teilnamen in Eigenschaft

    Öffnen Sie dazu den „Konfigurationsassistenten“ (Start – Programme – Solid Edge STx – Standard Parts).

    Die „lokale“ Installation

    Wenn Sie unsere Anleitung der „lokalen Installation“ befolgt haben, sind hier schon alle Einträge automatisch und korrekt gesetzt. Alle Ordner, auch die SQL-Datenbank, verweisen auf lokale Ressourcen. Eine Datenbank wurde bereits erzeugt:

    Wenn Sie auf „Speichern“ klicken, wird Ihnen diese Meldung ausgegeben:

    Die „Server“-Installation

    Stellen Sie die Pfade zu Ihrem Normteilordner ein. Im Schritt1 wird der Order „Solid Edge Standard Parts“ angegeben oder der, den Sie für Ihre Installation gewählt haben. Wichtig: Der Teileordner muss immer IM „Solid Edge Standard Parts“ -Ordner liegen. Ebenso der Arbeitsordner:

    Nun muss die Datenbank eingegeben werden. Dazu klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wählen im nächsten Fenster „Externe Datenbank im Netzwerk“. Bei „Server auswählen“ wird der Name des System eingetragen, auf dem der SQL-Server installiert wurde. Bitte geben Sie nun Ihren in der SQL-Konfiguration angelegten Benutzer samt Passwort ein:

    Sollten Sie hier eine Fehlermeldung bekommen, müssen Sie ggf. noch die Firewall-Einstellungen korrigieren.

    Nun erstellen Sie eine neue Datenbank. Verwenden Sie immer als Datenbanknamen auch die verwendete Solid Edge Version und bestätigen danach mit „OK“. Dann klicken Sie ein weiteres Mal auf „OK“, um den Datenbank-Manager zu schließen:
    Mit „Speichern“ im Konfigurationsassistent erscheint diese Meldung:

    Damit ist die Konfiguration abgeschlossen.

    Weiter geht es mit dem Artikel „Wie werden Normteile in die Datenbank eingelesen?“ . Dies können Sie hier nach lesen.

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie werden die Standard Parts Libraries (Machinery oder Piping Library) installiert?

    In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie in Solid Edge die Machinery- und Piping Library installieren. Ob Sie die benötigte Lizenz dafür haben, können Sie hier nachlesen.

    Bitte nutzen Sie zur Installation die DVD „Solid Edge Standard Parts Libraries“.

    TIPP: Bitte installieren Sie die Normteile IMMER auf dem Rechner, auf dem der Standard Parts Administrator installiert ist auch wenn Sie z.B. die Normteile auf einem Server installieren möchten. WO die Normteile tatsächlich liegen sollten können Sie während der Installation anpassen!!!

    Entweder nach Einlegen der DVD oder mit Ausführen der „autostart.exe“ erscheint dieses Fenster:

    Starten Sie die Installation mit einem Klick auf „Machinery Library“ oder „Piping Library“.

    Klicken Sie auf „Next“.

    Stimmen Sie den Lizenzvereinbarungen zu und bestätigen Sie mit „Next“. Geben Sie nun Ihre Benutzerinformationen ein und klicken Sie „Next“.

    !! Wichtig !! Konfigurieren Sie ggf. den Ablageort. Sie sollten dabei immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ verweisen. Bei der „Server Installation“ geben Sie als Ziel diesen Ordner auf einem Netzlaufwerk oder UNC-Pfad an. Zusätzlich dazu können Sie die Normen, die installiert werden sollten, anpassen. Danach bestätigen Sie mit „Next“.

    Haben Sie bereits den „kostenlosen Inhalt“ der Normteile installiert, können Sie auf diesen Ordner verweisen:

    Wählen Sie die gewünschte Sprache aus. Dann mit „Next“ bestätigen.

    Lassen Sie nun die Installation beginnen und klicken Sie anschließend auf fertig stellen.

    Wie der Konfigurationsassistent eingestellt wird, können Sie hier nachlesen.

     

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    Autor: Harald Schön

     

    Wie konfiguriere ich die (Windows) Firewall für den SQL Server?

    Im Artikel „Wie wird der SQL Server konfiguriert“ mussten Sie Ihrem SQL-Server einen Port zuweisen. Welchen Port Sie verwenden können, konnten Sie im Artikel „Welcher TCP/UDP Port kann für den SQL Server verwendet werden?“ nachlesen.

    Damit der SQL Server über das Netzwerk erreichbar ist, muss evtl. auch die Firewall des Servers konfiguriert werden. Im Endeffekt brauchen Sie nur den eingetragenen Port über die Firewall kommunizieren lassen. In seltenen Fällen musste man auch dieselbe Regel bei den Firewalls am Client konfigurieren.

    Hier können Sie nachlesen, wie man die Windows Firewall konfiguriert:

    Konfiguration der Windows Firewall

    Öffnen Sie die Firewall (Systemsteuerung – Firewall) und danach die „Erweiterten Einstellungen:

    In der oberen linken Ecke werden die eingehenden und ausgehenden Regeln eingestellt. Sie müssen eine „Eingehende Regel“ UND eine „Ausgehende Regel“ erstellen. Die Schritte sind dieselben – wir erklären sie deshalb nur einmal. Markieren Sie „Eingehende Regel“ um danach auf „Neue Regel …“ zu klicken:

    Wählen Sie bei Regeltyp „Port“. Dann „Weiter“.
    Nun auf „TCP“ stellen UND IHREN VERWENDETEN Port eingeben! „Weiter“.

    Nun die „Verbindung zulassen“. Danach mit „Weiter“ bestätigen.

     Geben Sie ein, für welche Netzwerke diese Regel gültig sein soll. Klicken Sie dann erst auf „Weiter“.

    Geben Sie der Regel nun einen sinnvollen Namen und klicken Sie auf „Fertig stellen“.

    !! Wichtig !! Erstellen Sie nun wie eben beschrieben auch die „Ausgehende Regel“.

     

     

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    Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

    Welcher TCP/UDP-Port kann für den SQL-Server verwendet werden?

    Die Internet Assigend Numbers Authority (IANA) hat eine standardisierte List zu den TCP/UDP-Ports erstellt. Hier sind die standardisierten und registrierten Ports aufgelistet.
    (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_standardisierten_Ports)

    Der Port 1344 ist für Microsoft SQL-Server reserviert!

    Installieren Sie in Ihrem Netzwerk den Microsoft SQL Server (Express), dann MÜSSEN Sie für die Solid Edge Standard Parts den registrieren Port 1433 verwenden. ABER: Jeder Port kann nur einmal verwendet werden!

    Installieren Sie also zum Beispiel eine weitere SQL-Server Instanz, müssen Sie für den anderen Server/Instanz einen freien Port wählen, da der Port 1433 für unsere Standard Parts schon verwendet wird.

    Haben Sie einen weiteren SQL Server oder Instanz, empfehlen wir einen nicht standardisierten oder registrierten Port zu verwenden, damit es zu keinem Konflikt kommt.

    Tools aus dem Internet

    Es gibt genügend Programme, die einen Portscan im Netzwerk durchführen können. Dies stellt ggf. eine bessere Alternative zu Netstat dar!

    Netstat

    Mit der Kommandozeile „netstat“ können Sie sich die verwendeten Ports anzeigen, um zu entscheiden, welchen Sie verwenden möchten.

    • Benutzen Sie „Ausführen“ (WIN+R Taste) um die Kommandozeile (Eingabeaufforderung) mit „cmd“ zu öffnen:

    • Geben Sie „netstat -ano“ ein:

    • Nun werden Ihnen die Ports und die ProzessID angezeigt:

    Weitere Informationen zu „netstat“ finden Sie hier.

    • Suchen Sie sich einen freien Port (nach Belieben) mit Hilfe der Wikipediaeinträge, und überprüfen Sie, ob Sie ihn in Ihrem Netzwerk schon verwenden.

     

     

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    Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

    Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen – was geschieht mit seinem Webaccount?

    Was geschieht mit dem bei Siemens angelegten Webaccount, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

    Allgemeine Information zum Webaccount bei Siemens:

    Ein Account bleibt nur aktiv, wenn Sie sich spätestens vor Ablauf eines halben Jahres bei Siemens wieder anmelden. Melden Sie sich ein halbes Jahr NICHT an, wird der Account gelöscht!

    Was kann für ein Schaden entstehen:

    Ein Webaccount wird für ein Unternehmen angelegt. Werden Maintenance Pack (Service Packs) oder Lizenzdateien geladen, wird dies alles für das Unternehmen geschehen. Um Lizenzmissbrauch vorzubeugen, ist das Löschen des Accounts deshalb wichtig.

    Account löschen lassen:

    Um den Webaccount löschen zu lassen, ist ein Ticket bei Siemens über Ihren Reseller notwendig. Geben Sie dazu die Kontaktdaten der betreffenden Person an.

    Für unsere Bestandskunden: Hier der Link zu unserem Onlineticketsystem!

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie wird der SQL Server konfiguriert?

    Mit dieser Anleitung können Sie einen neu installierten SQL-Server, aber auch einen bestehenden SQL-Server für die Standard Parts konfigurieren. Für die Konfiguration ist das Programm SQL Server Management Studio erforderlich. Sollte diese noch nicht installiert sein, installieren Sie „SQL Server Management Studio“ für Ihre SQL-Server Version nach.

    Die Konfiguration des SQL Servers funktioniert in zwei Schritten:

    Konfiguration mittels SQL Management Studio

    Öffnen Sie „SQL Server Management Studio“

    Verbinden Sie sich mit dem SQL Server. Achten Sie auf die Instanz „StandardParts“. Diese haben wir bei der SQL-Installation eingegeben. Falls Sie den Namen nicht geändert haben, wird der Standard-Servername angezeigt. Klicken Sie auf „Verbinden“. Im Objekt-Explorer (auf der rechten Seite) klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Instanz (Server…..), um sich die „Eigenschaften“ anzeigen zu lassen. Bei „Sicherheit“ stellen Sie auf „SQL-Server- und Windows- Authentifizierung“ um. „OK“. Diese Meldung mit „OK“  bestätigen, den Server jedoch noch nicht neu starten. Es müssen weitere Einstellungen vorgenommen werden: Damit der Zugriff aus dem Netzwerk funktioniert, müssen wir noch eine Anmeldung einrichten. Dazu mit der rechten Maustaste unter „Sicherheit – Anmeldungen“ mit der rechten Maustaste klicken und „Neue Anmeldung“ wählen. Stellen Sie auf „SQL Server-Authentifizierung“ um. Als Anmeldenamen können Sie zum Beispiel „StandardParts“ verwenden und ein sicheres Kennwort eingeben. Damit das Passwort nicht abläuft, wird das Häkchen bei „Kennwortrichtlinie erzwingen“ entfernt. Bitte jetzt noch nicht auf „OK“ klicken! Dieser neue User darf leider noch keine Datenbanken erstellen. Unter „Serverrollen“ bei „dbcreator“ ein Häkchen setzen! Jetzt können Sie auf „OK“ klicken. Die Konfiguration mittels SQL Server Management Studio ist abgeschlossen. Im nächsten Abschnitt dieses Artikels wird auch der Serverneustart erklärt.

    SQL Server-Konfigurations-Manager

    Öffnen Sie „SQL Server-Konfigurations-Manager“

    Damit der SQL-Server im Netzwerk verwendet werden kann, muss TCP/IP aktiviert und konfiguriert werden. Dafür bitte unter „SQL Server-Netzwerkkonfiguration“ den Eintrag „Protokolle für StandardParts“ markieren, wobei dieser Name von Ihnen eingegeben wurde. Rechtsklick „Aktivieren“ und erneuter Rechtsklick auf „TCP/IP“ „Eigenschaften“. Im Register „IP-Adresse“ muss der SQL Instanz ein fester „TCP-Port“ im Wert 1433 zugewiesen werden. Wenn in Ihrem Netzwerk noch kein SQL Server verwendet wird, ist dieser Port vermutlich noch frei. In diesem Artikel können Sie feststellen, wie man die Portbelegung überprüft. Scrollen Sie nach unten und geben Sie, wenn er noch frei ist, den Port 1433 ein. 

    Bestätigen Sie die Anpassung und die nächste Meldung mit „OK“. Damit die Einstellungen wirksam werden, muss der SQL Server neu gestartet werden. Markieren Sie dazu die „SQL Server-Dienste“. Rechtsklick auf Ihren SQL-Server und „Neu starten“. Der SQL Server Dienst wird nun beendet und neu gestartet. Die Konfiguration ist damit abgeschlossen. Vereinzelt kann es aber vorkommen, dass Sie noch die FireWall anpassen müssen. Dies können Sie hier nachlesen.

     

    Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der Standard Parts Administrator installiert“. Dies können Sie hier nach lesen.

     

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    Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

    Wie wird der SQL-Server richtig installiert?

    • Allgemeine Informationen

    Der Microsoft SQL-Server Express ist ein Microsoft Produkt und wird von uns NICHT supportet. Alle Information die Sie für die Verwendung des Microsoft SQL-Server Express benötigen entnehmen Sie bitte der Microsoft Seite.

    In diesem Dokument geben wir Anregungen, wie Sie den SQL-Server Express installiert können. Für diese Anleitung wurde der Microsoft SQL-Server Express 2012 verwendet. Diese Anleitung kann auch für vorherige Versionen von Microsoft SQL-Server Express verwendet werden.

    •  Vorbereitung zur Installation

    Um später den SQL-Server verwalten zu können, wird das Management Studio Programm benötigt. Welche SQL Version und Betriebssystemvariante Sie nehmen sollten und wo Sie sich den SQL Server oder SQL Management Studio herunterladen können, steht hier.

    !!Achtung!! – Wenn Sie einen 64bit SQL Server heruntergeladen haben, müssen Sie ihn auch auf einem 64bit Betriebssystem installieren!

    Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir den Standardnamen des Microsoft SQL-Servers, als auch den Standard User SA nicht zu verwenden.

    • Installation des Microsoft SQL-Server Express

    Starten Sie die Installation mit der heruntergeladenen Datei auf dem System, auf dem der Microsoft SQL-Server Express Installiert werden soll. Wenn es schon einen SQL-Server auf Ihr System gibt, installieren Sie eine neue Instanz (Parallel SQL-Server).

    Bitte lesen Sie die Lizenzbedingungen und wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie auf „Weiter“.

    Keine Änderung – „Weiter“.

    Keine Änderung – „Weiter“.

    Sowohl die „Benannte Instanz“ als auch das „Instanzstammverzeichnis“ dürfen angepasst werden. Zur besseren Bestimmung haben wir in „Benannte Instanz“ den Namen „StandardParts“ eingetragen.

    Keine Änderung – „Weiter“.

    Die Datenbankmodulkonfiguration wird zu einem späteren Zeitpunkt geändert. Keine Änderung – „Weiter“.

    Wenn Sie Fehlerberichte an Microsoft senden möchten – bitte das Häkchen setzen. Weiter.

    Die Installation ist nun abgeschlossen. Mit „Schließen“ beenden.

    Das Fenster mit dem wir die Installation begonnen haben, kann auch geschlossen werden. Bitte beachten Sie weitere Meldungen. Werden Sie aufgefordert das System neu zu starten, sollten Sie dies auch tun.

    Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der SQL Server konfiguriert?“. Dies können Sie hier nach lesen.

     

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    Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

    Welche SQL-Version passt zu Solid Edge und meinem Betriebssystem?

    Wir beschreiben in diesem Artikel die SQL-Version, die Sie für die Standard Parts verwenden können. Wir beginnen zunächst mit der Version Solid Edge ST6 und gehen dann auf die Besonderheiten bei der ST7 ein.

    Inhalt:

    • Allgemeine Informationen

    In diesem Artikel weisen wir auf die „lokale“ Installation und die „Server“ Installation hin. Wenn Sie eine lokale Installation durchführen, wird immer automatisch der SQL-Server von der DVD installiert. Hier die SQL-Versionen auf den letzten SE-DVD´s:

    • SE ST7 – SQL Server 2012 Express
    • SE ST4, ST5 und ST6 – SQL Server 2008 Express

     

    Ab ST7 empfehlen wir bei der „Server“ Installation NICHT die Daten von der DVD zu verwenden. Laden Sie sich bitte „Microsoft SQL Server Express with Tool herunter. Downloadanleitung finden Sie am Ende des Artikels.

    • Die Solid Edge Versionen

      • Solid Edge ST7

        • für WIN7 oder WIN8.1 wird Microsoft SQL Server 2012 Express empfohlen
        • für WIN7 kann auch Microsoft SQL Server 2008 verwendet werden. Ein Neuinstallation auf Server 2012 ist nicht nötig.
        • Auf der DVD ist SQL Server 2012 Express in Englisch
      • Solid Edge ST6

        • für WIN7 (WIN8.1 wird nicht supportet) kann Microsoft SQL Server 2008 ODER 2012 Express genommen werden. Haben Sie schon SQL Server 2008 Express installiert machen Sie mit dieser Version weiter. Müssen Sie neu installieren nehmen Sie SQL Server 2012 Express.
        • Auf der DVD ist SQL Server 2008 Express in Deutsch

         

    • Tipp1 zum Download – SQL Server 2012 Express with Tools (incl. Management Studio)

    Gehen Sie zur Microsoft Website um dort auf „Downloads“ zu klicken. Da sich aber das Aussehen diese Seite ständig verändert klicken Sie in unteren Bereich der Website bei „Downloads“ auf „Download Center“.

    Scrollen Sie ein bisschen nach unten, bis Sie „Beliebte Downloads“ sehen. Dort klicken Sie auf „Serverprodukte“. !! Wichtig !! Sollten die „Beliebten Downloads“ nicht mehr angezeigt werden geben Sie auf der rechten oberen Seite (im Suchfeld) den Begriff „Microsoft SQL Server 2012 express“ ein.

    Nun klicken Sie auf „Microsoft SQL Server 2012 Express“ . Auch dieses Bild kann ggf. durch Änderungen an der Microsoft Website abweichen.Die gewünschte Sprache einstellen und den Befehl „Herunterladen“ wählen.

    Sehr wichtig – Markieren Sie „SQLEXPRWT_x64_DEU.exe“. Laden Sie diese Datei herunter.

    • Tipp2: SQL Management Studio

    Angenommen Sie haben schon den SQL Server installiert, jedoch ohne Management Studio. Dann laden Sie sich bitte wie im oberen Bild ersichtlich, die „SQLManagementStudiox64_DEU“ herunter und installieren es.

     

    Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der SQL-Server installiert“. Dies können Sie hier nach lesen.

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie wird der Standard Parts Administrator installiert?

    Achtung – in dieser Anleitung beschreiben wird die Installation für „die lokale Installation“, als auch der  „Server Installation“. Bitte beachten Sie UNBEDINGT die Hinweise und farblichen Anmerkungen. Wenn Sie die Installationsanleitung nicht strickt befolgen, ist es möglich, dass Sie alles noch einmal installieren dürfen (mit evtl. vorhergehender Deinstallation des SQL-Servers und Administrators).

    Wenn Sie sich nicht mehr sicher sind, ob für Sie die lokale, oder Serverinstallation interessant ist, können Sie dies hier nach lesen.

    • Voraussetzungen

    Es muss ein Rechner sein, auf dem Solid Edge installiert ist. Es darf noch kein Maintenancepack von Solid Edge installiert sein. Installieren Sie zuerst den Standard Parts Administrator (die Installation bitte als Administrator ausführen), danach installieren Sie den aktuellen Maintenancepack von Solid Edge. So wird ggf. auch der Standard Parts Administrator upgedatet. Dies ist z.B. für Solid Edge ST10 zwingend notwendig.

    •  Das Setup starten

    Legen Sie die Solid Edge DVD ein.

    Hinweis: Bei der Installation des Standard Parts Administrators wird der SQL-Server Express mitinstalliert, wenn dieser nicht schon auf dem Rechner vorhanden ist. Bei der lokalen Installation ist dies gewünscht, bei der Serverinstallation jedoch nicht!

    Die lokale Installation

    Wählen Sie im Solid Edge Installationsdialog „Standard Parts Administration“ aus.

    Wenn auf dem zu installierenden Rechner noch kein SQL –Server installiert ist, bekommen Sie die Aufforderung SQL-Server Express zu installieren. Klicken Sie auf „Installieren“.

    Nach der Installation des SQL Servers wird die Installation des Standard Parts Administrator gestartet. Bitte beim Punkt „Wählen der Hauptteildateien“ weiter lesen.

    Die „Server“ Installation

    Öffnen Sie auf der Solid Edge DVD das Verzeichnis: \Standard Parts Administration\, um die „Solid Edge Standard Parts Administrator.msi“ auszuführen. Hiermit wird der SQL-Server NICHT installiert!

    • Das Setup durchführen (gültig für lokale und Server Installation)

    Klicken Sie auf „Weiter“.

    Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung, um im nächsten Schritt die Benutzerinformationen zu definieren – „Weiter“.

    • Wählen der Hauptteildateien

    Die lokale Installation

    Die Hauptteildateien müssen installiert werden. Werden die Hauptteildateien installiert, wird automatisch der SQL-Server und der Administrator verbunden und die Datenbankeinträge vorbereitet. Das nachträgliche Verbinden und Einrichten ist sehr aufwendig und absolut nicht zu empfehlen.

    Sie können den Ablageort der Normteile verändern. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST-Empfehlung).

    Die „Server“ Installation

    Sie können sich entscheiden, ob Sie den kostenlosen Inhalt verwenden möchten. Stellen Sie dann aber unbedingt bei „Installieren nach.“ den Pfad zu einem Serverordner ein. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST Empfehlung).

    Falls Sie die „Machinery Library“ oder „Piping Library“ verwenden möchten, empfehlen wir die Hauptteildateien NICHT zu installieren. Wählen Sie „Dieses Feature wird nicht verfügbar sein“.

    „Weiter“ klicken.

    • Die Installation beenden

    Mit „Installieren“ geht es weiter.

    Wichtig! Bei der „lokalen“ Installation werden, wenn sich zum Beispiel Standard Parts einer vorherigen Version im Normteilordner befinden, diese automatisch in die Datenbank eingelesen. Die Bezeichnung „Sicherungsdateien werden entfernt“ ist diesbezüglich irreführend. Dieser Vorgang kann dann unter Umständen sehr lange dauern. Bitte gedulden Sie sich, bis die Installation abgeschlossen wird. Das ist erst der Fall, wenn Sie diese Meldung erhalten:

     

    Falls Sie die Machinery, oder Piping Library installieren möchten geht es mit diesem Artikel weiter, ansonsten mit diesem.

     

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    Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

    Mit welcher Lizenz können die Solid Edge Standard Parts betrieben werden?

    Siemens unterteilt die Standard Parts in drei Bereiche. Es gibt einen kostenlosen Inhalt, die Machinery Library und die Piping Library. In diesem Artikel möchten wir kurz auf die Inhalte dieser Bibliotheken eingehen, im Fokus steht jedoch die Lizenzierung.

    Bei allen Inhalten bleibt doch eines immer gleich: Die Installation und Konfiguration. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Wie sollte man die Standard Parts installieren und im Inhaltsverzeichnis zur Standard Parts Installation.

      • Der kostenlose Inhalt:

    Es werden von den meisten Normen immer nur sehr wenige Teile installiert. In diesem Bereich sollten Sie exemplarisch sehen und verstehen, wie die Normteile funktionieren.

    Diesen kostenlosen Inhalt haben Sie in folgenden Lizenzen:

    • Design & Drafting
    • Foundation
    • Classic
    • Premium
    • University Edition und Student Edition

     

      • Die Machinery Library

    Hiermit haben Sie schon eine äußerst umfangreiche Bibliothek. Es ist eine detaillierte Sammlung von Schrauben, Scheiben, Mutter, Stiften, Sicherungsringen, Nieten, Passfedern, Profilen, Lagern und weitere in unterschiedlichen Normen (DIN, ISO, ANSI, BSI, …).

    Die Machinery Library haben Sie in folgenden Lizenzen:

    • Classic
    • Premium
    • als Add-on für:
      • Design & Drafting
      • Foundation
    • University Edition
      • aber nicht für Student Edition

     

      • Die Piping Library

    Die Piping Library enthält Normteile, welche für den Anlagenbau/Rohrleitungsbau benötigt werden. Es sind hier Normreihen der Standards in DIN, ANSI GOST usw. enthalten.
    Die Inhalte bestehen aus Rohrkomponenten, Fittingen, Flanschen, Reduzierungen, Bögen und der gleichen mehr.

    Die Piping Library gibt es nur:

    • als Add-on für:
      • Foundation
      • Classic
      • Premium
    • als Add-on für University Edition
      • aber nicht für Student Edition

     

     

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    Autor: Harald Schön

    Wo sollte man die StandardParts installieren? Lokal oder am Server?

    Allgemeine Erklärung zur Funktionsweise

    Sie möchten die Normteile in Solid Edge nutzen? Für diese Verwendung der Standard Parts brauchen Sie…

    •  die Normteile in einem Ordner
    •  eine SQL-Server Installation
    •  den Standard Parts Administrator

    Die wichtigste Frage ist jedoch: Wo möchten Sie diese Komponenten installieren?

    Unserer Meinung nach gibt es zwei Wege um diese Aufgabe zu erfüllen: Die lokale Installation und die Server-Installation.

    Hinweis: Wenn Sie die Normteile testen möchten, empfiehlt sich die Variante „lokale Installation“. Aber Achtung: Die Normteile sollten dann nicht für Produktivdaten verwendet werden!

    Empfehlung des Solid System Teams: Sobald Sie die Normteile in einer Produktivumgebung verwenden und ihre Daten sowieso auf einem Server abspeichern, sollten Sie die Server Installation verwenden.

    Die „lokale“ Installation bei einer einzigen Solid Edge-Lizenz

    Bei dieser Variante wird Solid Edge mit allen Komponenten, die man für die Normteile benötigt, auf einem Rechner installiert.

    Dies ist jedoch wirklich nur dann sinnvoll, wenn Sie NUR EINE einzige Solid Edge-Lizenz haben. Kein anderer User im Netzwerk kann ohne sehr umfangreiche Änderungen der Standardinstallation auf die Normteile zugreifen. Bedenken Sie auch die Sicherheit. Sollte Ihre Workstation einen Defekt bekommen, wären alle bereits erzeugten Standard Parts verloren. So würden Sie beim Öffnen von Baugruppen eine Meldung über nicht mehr gefundene Normteile erhalten.

    Sobald Sie mehrere Solid Edge-Lizenzen im Einsatz haben (bzw. planen eine weitere zu erwerben) oder die Solid Edge-Dateien sowieso schon auf einem Server gespeichert werden, empfehlen wir Ihnen die „Server Installation“.

    Die „Server“ Installation

    Bei dieser Varianten können Sie einen oder mehrere Rechner im Netzwerk definieren, die über das TCP/IP erreichbar sein müssen.
    Übrigens: Ein Server ist ein Computerprogramm oder ein Computer für den Zugriff auf eine zentrale Ressource oder Dienst in einem Netzwerk. Quelle: Wikipedia. Was bedeutet, dass auch eine „Workstation“ die ständig läuft, als SQL Server dienen kann. Empfehlung – wenn Sie einen Server haben, bitte installieren Sie auch den SQL Server auf einem Servercomputer!

      

    • Der Standard Parts-Administrator wird in der Regel als letztes installiert. Er muss sich auf einem Rechner befinden, auf dem Solid Edge betrieben wird. Am besten eignet sich dafür der Rechner des Solid Edge-Administrators, eines Key-Users oder einer für die Standard Parts verantwortlichen Person.
    • Beim „Standard Parts Ordner“ und dem „SQL-Server“ kann es sich auch um einen Rechner handeln. Zuerst wird der SQL-Server installiert, danach die Normteile.

     

    Haben Sie sich für die lokale Installation entschieden, machen Sie bitte mit diesem Artikel weiter. Bei der Server Installation mit diesem.

     

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

    Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

    Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

    Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

    • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

    Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

    RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

    -> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

    RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

    -> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

    EXCLUDE solidedgepremium USER user2

    -> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

    • Einschränkungen auf Gruppenebene

    Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

    Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

    Bei Zuordnung über Benutzernamen:

    GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

    GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

    EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

    EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

    Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

    Alternativ basierend auf Rechnernamen:

    HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

    HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

    EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

    EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

     

    Wichtiger Hinweis

    Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

    Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

    Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

    • Einträge in der Log-Datei

    Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

    NOLOG UNSUPPORTED

    Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

    • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
    • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
    • Drücken Sie „Stop Server“.
    • Drücken Sie „Start Server“.

    Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

    • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

     

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    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

    Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

    Sie haben neue Solid Edge-Lizenzen erworben und müssen nun die Lizenzdatei in Ihren Lizenzserver einspielen. Wie funktioniert es?

    Braucht man dazu eine neue Version des Lizenzmanagers FlexLM?

    Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

    Richtigen Zeitpunkt wählen

    Bitte führen Sie diese Schritte durch, wenn aktuell nur wenige Arbeiten anstehen. Denn falls die Lizenzumstellung nicht sofort läuft, brauchen Sie etwas Zeit für die Analyse. Vielleicht macht es auch Sinn, vorher mit Ihrem Reseller einen Termin zu vereinbaren. Günstiger Zeitpunkt für die Umstellung ist zum Beginn der Mittagspause, ein Freitagnachmittag oder am Wochenende. Jedoch kann Sie am Wochenende der Support nicht unterstützen.

    Lizenzdatei sichern und SE beenden lassen

    Sichern Sie sich Ihre „alte“ Lizenzdatei, solange bis die neue Lizenzdatei erfolgreich eingespielt wurde. Bitte informieren Sie auch alle Solid Edge-Anwender in Ihrer Firma, dass Sie Solid Edge beenden müssen.

    Lizenzdatei anpassen

    Sie müssen die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und dein Eintrag this_host  ersetzen durch den Lizenzservernamen. Wie dies geht können Sie ggf. hier nachlesen.

    Lizenzdatei kopieren

    Kopieren Sie nun die „neue“ Lizenzdatei in das Program-Verzeichnis von FlexLM (C:\SEFlex\Program).

    Lizenzserver konfigurieren

    Starten Sie Lmtools.exe und wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“. Mit „ReRead License File“ wird die neue Lizenzdatei eingelesen und die Meldung „Reread Server License File Completed“ ausgegeben:

    Wird die Meldung nicht ausgegeben, dann stoppen Sie den Lizenzserver und starten ihn erneut. Ist auch dieser Schritt erfolglos, muss leider der Rechner neu gestartet werden.

    Änderungen überprüfen

    Im Register „Server Status“ werden, wenn Sie auf „Perform Status Enquiry“ klicken, alle verwendeten Lizenzen angegeben.

    Hier ein Beispiel wie es bei Ihnen in einer Zeile aussehen könnte:

    „Users of Solid Edge:  (Total of 12 licenses issued; Total of 5 licenses in use)“

    Das bedeutet: Sie haben 12 Solid Edge Foundation Lizenzen erworben, davon werden 5 verwendet!

     

    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Floatinglizenzierung

    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autor: Harald Schön

    Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

     

    Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

    Sie möchten den Clients Ihre Lizenzdateien zuweisen? Insgesamt stehen Ihnen dazu vier Optionen zur Auswahl: Kopieren der Lizenzdatei, Lizenzdatei automatisch erzeugen, Erstellen der Umgebungsvariable oder über die Regeinstellung im Falle von einer einzigen Lizenzdatei.

    Hinweis: Der Ordner hat sich geändert. Bis zur ST5 musste die Lizenzdatei in den Ordner „C:\Programme\Solid Edge ST5\Program\“ kopiert werden. Ab ST6 wird anstatt des Ordners „Program“ der Ordner „Preferences“ genommen. Hier der vollständige Pfad:
    C:\Programme\Solid Edge STx\Preferences\

    Lizenzdatei kopieren

    Sie können die Node-Locked, als auch die Floatinglizenzdatei manuell, oder mit dem Lizenzdienstprogramm in den oben definierten Order kopieren.

    Alle Funktionen stehen auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Auch das Auschecken (Leihlizenzierung) von Lizenzen. Wenn Sie dies vermeiden möchten nutzen Sie die nächste Variante:

    Use Server Lizenzdatei (SST Empfehlung)

    Ebenfalls mit dem Lizenzdienstprogramm lässt sich die lokale Lizenzdatei von einem Lizenzserver automatisch erstellen. Wählen Sie dazu „Lizenzservername“ um danach den Namen oder die IP-Adresse des Lizenzservers einzugeben. In der Lizenzdatei stehen nur die wichtigsten Informationen. Eine Leihlizenzierung mit dieser Datei ist nicht mehr möglich:

    Der Vorteil ist aber, dass kein Austausch des Lizenzfiles am client notwendig ist, solange der Lizenzserver nicht unbenannt, oder der Port 27001 verändert wird.

    Dieses Lizenzfile kann auch für die anderen Solid Edge Arbeitsplätze verwendet werden.

    Umgebungsvariable

    Erstellen Sie sich über „Systemsteuerung – System – Erweiterte Systemeinstellungen“ eine neue „Umgebungsvariable“.

    Der Name der Variablen setzt sich aus dem „Vendor Deamon“ und „_License_File“ zusammen. Beschreibung steht auch in (SEDVD\License Manager\FLEXlm User Guide\) „LicenseAdministration“ im Kapitel „Locating Licenses“.

    Der „Vendor Deamon“ steht in der Lizenzdatei:

    Der Wert ist der Port getrennt durch ein „@“ mit dem Lizenzservernamen. Z.B:

    Name der Variablen:  SELMD_LICENSE_FILE
    Wert der Variablen:    27001@Lizenzservername

    WICHTIG:

    1. Eine Lizenzdatei darf es im Preference-Verzeichnis NICHT geben. Sie muss gelöscht werden. Auch diejenige, die mit Solid Edge installiert wird.
    2. Der Lizenzserver der Version V11.12.0.0 (ST7) hat auf dem Betriebssystem WIN8.1 die Umgebungsvariable eines Clients NICHT angenommen.

    Regeinstellung

    Wie in diesem Artikel erwähnt, kann auch der gesamte Preferences-Ordner auf einen Server gelegt werden. In diesem Ordner liegt die SE-Lizenzdatei.
    Achtung. Dies ist nur zu empfehlen, wenn in der Firma mit NUR EINER Lizenzdatei gearbeitet wird.

     

    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autor: Harald Schön

    Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

    In der Regel sind bei der Lizenzierung von Solid Edge zahlreiche Einstellungen voreingestellt. Deshalb sind bei der Konfiguration des Lizenzservers nur wenige Eingaben erforderlich, die aber korrekt ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie die einzelnen Punkte dennoch, da wir auch in diesem Artikel auf Besonderheiten und evtl. Fehler, mit denen wir bereits konfrontiert wurden, hinweisen.

    Lizenzserver starten

    Doppelklicken Sie auf die Datei lmtools.exe im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.

    Wählen Sie auf der Registerkarte „Service/License“ die Option „Configuration Using Services“. Stellen Sie sicher, dass FLEXlm License Manager in der Liste markiert ist.

    Register „System Settings“ – wichtig!

    In der Registerkarte „System Settings“ können Sie den Computernamen bzw. die IP Adresse kontrollieren, die  im Lizenzfile eingetragen werden musste. Bitte überprüfen Sie zunächst den Namen. Es handelt sich hier um den Username, den Sie in Ihre Lizenzdatei eintragen können. Haben Sie auch die richtige IP-Adresse hinterlegt? Auch diese kann im Lizenzfile stehen. Achten Sie auch darauf, ob es sich hier um eine IPv4, oder IPv6- Adresse handelt. Falls der Lizenzserver nicht funktioniert, deaktivieren Sie am Rechner IPv6. Laut Dokumentation können Sie in Ihre Lizenzdatei auf eine IPv6 Adresse in die Lizenzdatei eintragen. Dies wurde aber noch nicht getestet (wir bitten um Feedback, falls es bei Ihnen geklappt hat. Schon mal vielen Dank!).

    Register „Config Services“ – Nur überprüfen

    Im Register „Config Services“ müssen folgende Einstellungen gesetzt werden:

    Mussten Sie Änderungen umsetzten, bestätigen Sie dies, indem Sie auf „Save Service“ gehen und bei der Frage, ob Sie speichern möchten auf „Ja“ klicken.

    Register „Start/Stop/Reread – wichtig

    Klicken Sie im Register „Start/Stop/Reread“ auf „Start Server“, um die Lizenzierung zu starten. Es sollte in der Statuszeile eine der folgenden Meldungen angezeigt werden:

    • Server Start Successful – oder
    • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!

    In diesem Artikel können Sie überprüfen, ob der Lizenzserver läuft. Aber Achtung: Vergessen Sie nicht die FireWall anzupassen!

     


    Dokument-Archiv:
    Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Floatinglizenzierung

    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

    Wie überprüfen ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

    Anhand weniger Klicks können Sie herausfinden, wie Sie den richtigen Dongle mit Treiber identifizieren können und wo Sie überprüfen können, ob er korrekt für die Arbeit mit Solid Edge installiert wurde.

    Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

    Überprüfung des Dongles mit Treiber

    Laden Sie sich über gtac das Programm „SEWinDongle“ herunter und führen Sie die Datei auf dem Lizenzserver aus.

    https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/solid_edge/SupportTools/SEWinDongle/

    Wenn die Meldung „Solid Edge SERVER Hardware Key Detected“ angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Der Dongletreiber, als auch der richtige Dongle, ist in Verwendung: 

    Wird hingegen die Meldung „Solid Edge Hardware Key Detected“ ausgegeben, haben Sie zwar den Dongletreiber installiert, der aber nur einen Dongle für Einzelplatzlizenzen gefunden hat. Dies wurden mit Solid Edge Version 19 eingestellt! 

    Bei der Meldung „No Hardware Key Detected“ ist entweder:

    • der Dongle nicht eingesteckt, oder
    • der Dongle defekt, oder was etwas wahrscheinlicher ist,
    • der Dongletreiber läuft nicht.

    Überprüfen, ob der Dongletreiber richtig installiert wurde

    • In der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen oder Features“ muss der „Sentinel  Protection Installer x.x.x“ aufgeführt werden. Ist das nicht der Fall, installieren Sie den Treiber von der SE-DVD manuell (vollständig) nach (\DVD\License Manager\Sentinel\Sentinel.exe).
    • Als zweites überprüfen Sie unbedingt, ob für den Dongletreiber diese drei Dienste eingetragen wurden (Systemsteuerung – Verwaltung – Dienste):
      • SentinelKeysServer
      • SentinelProtectionServer
      • SentinelSecurityRuntime

    Wurden diese drei Dienste NICHT eingetragen, laden Sie sich bitte hier den neuesten Sentinel Treiber (Sentinel Protection Installer) herunter und installieren ihn. Wenn Sie bei der Installation gefragt werden, ob FireWall Einstellungen geändert werden sollten – klicken Sie auf „Ja“.

     

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    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autor: Harald Schön

     

    Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

    Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

    Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

    Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

    In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

    • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
    • Server Start Successful

     

    Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

    Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

    Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

    Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

    Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

    Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

     

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    Autor: Harald Schön

    Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

    Wie wird der Lizenzserver für Solid Edge, der Lizenzmanager oder das Lizenzdienstprogramm installiert?

    Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

    Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

    Wenn Sie die Solid Edge DVD einlegen, wird meist die „autostart.exe“ ausgeführt und der Startbildschirm angezeigt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, einfach direkt von der DVD die Datei starten.

    Mit einem Klick auf “ Lizenzmanager“ wird das Installationsprogramm gestartet und begleitet Sie bei der Installation. Wichtig – jede Installation unbedingt als Administrator ausführen. Alternativ können Sie auch die Datei „..\DVD\License Manager\Setup.exe“ starten.

    Bestätigen Sie, dass der Floatingserver installiert werden sollte:

    Bestätigen Sie die Lizenzvereinbarungen:

    Geben Sie nun den Benutzer und die Organisation ein:

    Wichtig: Den vorgeschlagenen Installationspfad C:\SEFlex\ sollten Sie NICHT verändern! Es kann sein, dass der Lizenzmanager dann nicht richtig funktioniert.

    Wichtig: Weisen Sie bereits bei der Installation die Floatinglizenzdatei zu.

    Der Vorteil: Die Datei wird gleich an die richtige Stelle kopiert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bereits die wichtigste Information in die Lizenzdatei hineingeschrieben wird. Das ist der Rechnername! Die Optionsdatei wird in einem weiteren Artikel erklärt. Wenn gewünscht, kann auch diese Datei gleich angegeben werden.

    Hinweis: Wenn Sie die Lizenzdatei bei der Installation nicht eintragen wollen, so müssen Sie die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und den Eintrag this_host ersetzen durch den Rechnernamen des Lizenzservers. Hier ein Beispiel, wenn Ihr Lizenzserver den Namen Server01 hat:

    SERVER Server01 SE_HWKEY_ID=36243 27001

    Die Lizenzdatei müssen Sie dann in das Programmverzeichnis von FlexLm kopieren (C:\SEFlex\Program\).

     

    Nun wird die Installation durchgeführt:

    Sie ist jetzt abgeschlossen:

    Mit der Installation wurden gleichzeitig noch andere Aufgaben ausgeführt:

    • Es wurde der Dongle Treiber installiert. Dies entnehmen Sie der Systemsteuerung unter „Programme deinstallieren oder ändern“ unter dem Eintrag „Sentinel Protection Installer xxxx“.
    • Damit der Dongletreiber funktioniert, wurden noch drei Dienste hinzugefügt. Überprüfen Sie, ob bei Ihnen folgende Dienste installiert sind und ausgeführt werden:
      • SentinelKeysServer
      • SentinelProtectionServer
      • SentinelSecurityRuntime

    Wurde der Dongletreiber und/oder diese Dienste nicht installiert, müssen Sie ihn manuell nachinstallieren. Dies können Sie hier nachlesen.

    • Unter „Dienste“ wurde der „FLEXlm License Manager“ erstellt und gestartet.

     


    Dokument-Archiv:
    Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Floatinglizenzierung

    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autor: Harald Schön

     

    Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

    Dieser Artikel ist nur für ST4 bis Solid Edge 2019!
    Ab Solid Edge 2020 verwenden Sie bitte diesen Artikel: Welche Version des SPLM License Server sollte man verwenden?

     

    Zur Verwendung einer FlexLM-Version ist die Lizenzdatei ausschlaggebend. Die in dieser Datei enthaltene Solid Edge-Version gibt einen Hinweis auf die zu verwendende Solid Edge-DVD, mit welcher FlexLM installiert werden sollte. Es kann sein, dass ältere FlexNet Versionen (mindestens ab 11.9.0.0) auch mit neueren Lizenzdateien funktionieren, es kann aber hierbei zu Einschränkungen und Problemen kommen. Wir empfehlen daher die hier angegebenen Versionen zu installieren.

    Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

    Wichtiger Hinweis ab ST10: Wenn Sie an den Arbeitsplätzen ST10 verwenden wollen, so müssen Sie zwingend mindestens FlexNET 2016 (11.14.0) am Lizenzserver installieren!

    Hier eine Liste der letzten auf den Solid Edge DVD´s ausgelieferten Versionen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen:


    Solid Edge 2019 DVD:

    FlexNet Publisher 2016R2 (11.14.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

    • Windows 10 (64-Bit)
    • Windows 8.1 (64-Bit)
    • Windows 8 (64-Bit)
    • Windows 7 (64-Bit)
    • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
    • Windows Server 2012 (64-Bit)
    • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)
    • Windows Server 2016 (64-Bit)

    Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge2019 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016R2 auch hier herunterladen.


    Solid Edge ST10 DVD:

    FlexNet Publisher 2016 (11.14.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

    • Windows 10 (64-Bit)
    • Windows 8.1 (64-Bit)
    • Windows 8 (64-Bit)
    • Windows 7 (64-Bit)
    • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
    • Windows Server 2012 (64-Bit) 
    • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

    Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge ST10 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016 auch hier herunterladen.


    Solid Edge ST9 DVD:

    FLEXnet 2015 (11.13.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

    • Windows 10 (64-Bit)
    • Windows 8.1 (64-Bit)
    • Windows 8 (64-Bit)
    • Windows 7 Ultimate (64-Bit)
    • Windows Vista Ultimate (64-Bit)
    • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 (64-Bit)  oder Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

    Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.
    Laden Sie sich diese Version herunter.


    Solid Edge ST7 und ST8 DVD:

    FLEXnet 2013 (11.12.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

    • Windows 8.1 (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

    Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


    Solid Edge ST6 DVD:

    FLEXnet 11.11.1 unterstützt folgende Betriebssysteme:

    • Windows 8 (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
    • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

    Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


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    Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

    Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

    Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

    Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

    Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

    Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

    Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

    Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

    • lmgrd.exe
    • selmd.exe

    Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
    C:\SEFlex\Program\

    Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

    Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 27001 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
    Der verwendete TCP-Port von selmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
    Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen:

    VENDOR selmd PORT=28001

    Das Lizenzfile könnte wie folgt aussehen:

    SERVER Lizenzservername SE_HWKEY_ID=36243 27001
    VENDOR selmd PORT=28001

    Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

     

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    Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

    Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

    In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zum einen, welche technischen Voraussetzungen Ihr Rechner mitbringen sollte, um ihn zum Lizenzserver von Solid Edge zu machen. Zum anderen gilt es auch organisatorische Aspekte zu beachten.

    Betriebssystem des Lizenzservers

    Welche Betriebssysteme für die jeweiligen Lizenzserverversionen zertifiziert sind entnehmen Sie bitte folgenden Artikeln:

    Ab Solid Edge 2020:
    Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

    Bis Solid Edge 2019:
    Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

     

    Technische Voraussetzung

    1. Der Rechner muss sich in einem TCP/IP Netzwerk befinden und sollte stabil laufen. Die Clientcomputer müssen in der Lage sein, mit dem Server über das Netzwerk eine Verbindung aufzunehmen. Dies darf nicht von einer Firewall blockiert werden. Nehmen Sie ein System, dass NICHT regelmäßig oder häufig neu gestartet werden muss.

    2. Bis Solid Edge 2019 muss Ihre Hardware einen Steckplatz für einen USB-Dongle haben. Hinweis zu virtuellen Maschinen siehe weiter unten. Ab Solid Edge 2020 entfällt der Dongle und wird durch die CompositeHost ID ersetzt.

    3. Die Anforderungen an die Hardware sind gering. Wenn Sie nur wenige Lizenzen (ca. unter 100) zu verwalten haben, kann diese Aufgabe eine „normale“ Workstation übernehmen.

    4. Die Belastungen der CPU durch den Lizenzserver sind sehr gering, ebenso der benötigte Festplatten- und Arbeitsspeicher.

    5. Auch die Bandbreite im Netzwerk kann gering ausfallen. Zum aus- oder einchecken werden Daten kleiner 1 KB gesendet!

    Organisatorische Betrachtung

    Wer in Ihrer Firma sollte sich um den Lizenzserver kümmern? Muss dies immer der Domänenadmin sein?
    Nein – da der Floatingserver auch auf jeder Workstation installiert werden kann, ist es in manchen Firmen sinnvoll, den Lizenzserver von einem Solid Edge Admin oder KeyUser mit (evtl. sogar lokalen) Admin-Rechten verwalten zu lassen. Die Reaktionszeiten bei Ausfällen/Problemen sind kürzer und das Know How bleibt bei der richtigen Person!

    Muss ich den Floatingserver auf einem Domänenkontroller installieren?
    Nein – Hauptsache der Rechner lässt sich schnell verwalten.

    Muss man bei Verwaltungsvorgängen immer persönlich am Computer sitzen?
    Nein – Sie können die Installation als auch Konfiguration natürlich mit Remote umsetzen.

    Kann man den Lizenzserver auch auf einer virtuellen Maschine betreiben?
    Der Lizenzserver wird auf einer virtuellen Maschine laufen.
    Hinweis bis Solid Edge 2019 (ab Solid Edge 2020 wird kein Dongle mehr verwendet):
    Einzig das Integrieren des Serverdongles kann große Probleme verursachen. Wir empfehlen daher dringend auf eine MAC-basierte Lizenz umzustellen (Achtung – es fallen zusätzlichen Kosten an wenn Sie bereits einen Dongle haben. Neukunden bestellen am besten gleich eine MAC-basierte Lizenz mit Wartungsvertrag, dies ist ohne Mehrkosten). Wichtiger Hinweis: Eine Floating Lizenzierung mit einem Dongle auf einer virtuellen Maschine kann funktionieren, muss aber nicht. Sollte es hierbei zu Problemen kommen wird dies nicht von Siemens PLM supportet! Es muss dann zwingend auf eine MAC-basierte Lizenz umgestellt werden.

     

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    Autor: Harald Schön