Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

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Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge: Passungstoleranzen ändern oder ergänzen

Die Passungstoleranz ist die zugelassene Maßabweichung, die nach den jeweiligen Funktionsbedingungen eines Bauteils vorgeschrieben ist. Bei der Bemaßung mit Solid Edge können die Passungstoleranzen am jeweiligen Maß mitangezeigt werden.

Es kann ggf. notwendig sein, die angezeigten Toleranzen zu ändern oder zu ergänzen. Schließen Sie dazu Solid Edge.

1. Zuerst muss am Arbeitsplatz das Dezimaltrennzeichen von Komma auf Punkt umgestellt werden. Öffnen Sie bitte die Suche im Windows und geben dort „Region und Sprache“ ein und wählen in der Registerkarte Formate „Weitere Einstellungen“ aus:

 

2. Das Dezimaltrennzeichen von Komma auf den Punkt umstellen (dazu einfach den Punkt eingeben) und mitübernehmen bzw. mit „OK“ bestätigen:

3. Nun gehen Sie in den Installationsordner von Solid Edge. Dieser ist standardmäßig unter dem Pfad C:\Program Files\Solid Edge ST<X>\ zu finden. Öffnen Sie dann den Unterordner „Preferences“. Dort befindet sich die Datei SE-LimitsAndFitsTableISO.txt. Diese Datei öffnen Sie mit Excel:

4. Die Text-Datei wird in Tabellenform angezeigt und kann so einfach verändert bzw. angepasst werden.

Durch die Änderung dieser Werte können die Passungsmaße gesteuert werden. In diesem Beispiel wurde die Toleranzklasse A10 geändert:

5. Speichern Sie die Tabelle ab und starten Solid Edge.

Automatisch werden die Passungen an die eingegebenen Werten in der Tabelle angepasst:

6. Zum Abschluss unbedingt das Dezimaltrennzeichen von Punkt auf Komma wieder zurückzusetzen, vgl. Schritt 1 und 2.

Autoren: Klaus Schüler, Daniel Lepping

Ab ST8: Tastenkürzel für Design Intent (Live Rules)

Im Synchonous-Modus gibt es ab der ST8 die Möglichkeit, die Konstruktionsabsicht mit „Design Intent“ erkennen zu lassen. Diese Funktion wurde vorher „Life Rules“ genannt. Damit lässt sich das jeweilige Objekt nach geometrischen Beziehungen analysieren.
Um eine komplette Kontrolle über Ihr Bauteil zu haben, können Sie die „Life Rules“ per Mausklick ausschalten. Schneller und effektiver geht es jedoch per Tastenkürzel!

Noch ein Hinweis: Wenn Sie auf „Erweitert“ klicken werden Ihnen die Live Rules wie in den vorherigen Versionen angezeigt.

Eine Erklärung der Unterschiede der synchronen und sequentiellen Arbeitsweise sowie über Design Intent finden Sie in diesem Video.

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST9:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.

DesignIntent Tastenkürzel ST9 Solid Edge 3D CAD

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST8:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.


Dokument-Archiv:
Tastenkürzel der Live Rules bis ST7
Tastenkürzel der Live Rules bis ST4


 

Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Wie findet man mit Solid Edge doppelte Dateinamen?

Dieser Beitrag richtet sich an alle, die noch kein Verwaltungssystem haben. Bitte unbedingt lesen – Sie werden überrascht sein!

Warum dieser Artikel? Warum sind doppelte Dateinamen zu vermeiden? Welche Auswirkungen haben doppelte Dateinamen in meiner Umgebung und: Wie finde ich doppelte Dateinamen in meinem Ablagesystem? All diese Fragen werden beantwortet.

Entstehung von Dubletten

Meistens entstehen Dubletten durch Kopieren von Ordnern. Die darin enthaltenen Dateien werden ggf. noch in der Geometrie geändert, selten jedoch im Dateinamen. Manchmal entstehen sie auch durch Kommunikation, z.B. mit einem externen Konstrukteur. Mal eben schnell Daten hin und hergeschickt… Oder einfach mal nur eine Sicherung falsch angewendet…. Und schon existieren sie.

Die Auswirkungen sind meist nicht immer sofort zu erkennen. Vor allem dann nicht, wenn die Dateien geometrisch gleich sind. Erst bei einer Änderung wundert man sich, warum das Bestellte vom Konstruierten abweicht.

Test durchführen

Sehr viele Unternehmen glauben, dass durch ihre feste Vorgabe und Konstruktionsrichtlinien die Erstellung vom Dubletten ausgeschlossen oder sehr gering gehalten wird. Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen:

– Auf einem Arbeitsplatz mit installiertem Solid Edge starten Sie „View and Markup“Starten des Programms "View and Markup" – Unter „Extras“ auf „Doppelte Namen“ klickenSuche nach doppelten Dateien starten

– Fügen Sie nun einen oder mehrere Ablageorte Ihrer Konstruktionsdateien hinzu und klicken Sie danach auf „Weiter“:Fügen Sie einen oder mehrere Ablageorte hinzu

– Im nächsten Schritt wird Ihnen das System die „doppelten Dateien“ anzeigen. Über die „Ansicht“ bekommen Sie nun eine detaillierte Auflistung: Ergebnis der Suche nach doppelten Dateien

Die Lösung:

Bitte seien Sie nun ehrlich: Waren Sie erstaunt? Falls diese Frage mit einem „Ja“ beantwortet wurde, weil eine höhere Anzahl an Dubletten als erwartet gefunden wurde, ist vielleicht eine Lösung anzustreben. Wir erklären Sie Ihnen gerne – ein kurze E-Mail an uns  genügt.

 

Autor: Harald Schön

Solid Edge: Wie funktioniert die SEAdmin.exe?

Mit Hilfe der SEAdmin.exe können Sie sehr viele Vorgaben administrativ steuern. Dabei geht es nicht nur um Solid Edge, sondern auch um Insight oder Teamcentereinstellungen. In diesem Artikel gehen wir allerdings NUR auf die Solid Edge Konfiguration ein.

Wichtig: Um mit dieser Datei arbeiten zu können müssen Sie auf EINEM Arbeitsplatz die gewünschte Solid Edge Version installieren. Danach wird die Konfiguration umgesetzt und auf einem Netzlaufwerk gespeichert und am besten bei der Installation oder der automatischen Installation zugewiesen.

Hier ein Auszug aus der Solid Edge Hilfe:
Solid Edge Administrator bietet Ihnen die Möglichkeit zum Definieren von Unternehmensrichtlinien und zur einfachen Änderung dieser Richtlinien. Mit Solid Edge Administrator können Sie alle Einstellungen bei der ersten Verwendung liefern, während jeder Solid Edge-Benutzer diese Einstellungen automatisch akzeptiert.

Sie können auch mehrere Konfigurationen erstellen und unterschiedlichen Rechnern zuweisen!!

Was können Sie mit der SEAdmin.exe steuern?

  • Die Normteile zuweisen (Standard Parts SAC-Datei)
  • Revisionszeichen steuern
  • Dateien zuweisen:
    • Benutzervorlagen (Templates)
    • Eigenschafts- Seed-Datei (Propseed.txt)
    • Benutzerdefinierte Einstellungsdatei (Custom.xml – die speichert z.B. die Bohrungseinstellungen)
    • Bohrungsdatenbank (Holes)
    • Verknüpfungsverwaltungsdatei (LinkMgmt.txt)
    • Solid Edge Admin (der Ablageort dieser Konfigurationen – Options.xml)
    • Sheet Metal-Blechtafeldatei (Materialbezogene Abwicklung)
    • Materialtabellenordner (Werkstofftabellen)
  • Sichtbarkeit der YouTube-Schaltflächen
  • Standard-Modellierumgebung (ob Synchronous oder Sequentiell)
  • Solid Edge Spotlight anzeigen (Informationen von Siemens einblenden – neu ab ST8)
  • uvm.

Kopieren der SEAdmin.exe von der DVD

Bei der Standardinstallation ist die SEAdmin.exe nicht im Installationsordner, sondern nur auf der SE-DVD. Um diese Datei konfigurieren zu können, muss Sie in das Program-Verzeichnis von SE kopiert werden.

Gehen Sie zu einem Rechner auf dem Sie die Konfigurationen umsetzten möchten, um sich von der Produkt-DVD aus dem Ordner „DVD-Laufwerk\Solid Edge\SptTools\SEAdmin“ die „SEAdmin.exe“ erst einmal in das Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX\Program“ zu kopieren. Dies ist der Standardpfad der Solid Edge Installation.

Hinweis: Sie müssen über Administratorenrechte verfügen, um Konfigurationsdateien zu erstellen und zu verwalten!

 Eine Konfiguration erstellen und abspeichern

Nachdem Sie die Datei ausgeführt haben, können Sie z.B. den Wert von “Umwandlung von traditionell zu synchronous gestatten” auf “Nein” stellen. Nehmen Sie evtl. weitere Einstellungen vor. Lesen Sie dazu auch unbedingt die Hilfe.

!! Wichtig !! Nun speichern Sie die Datei auf einem Netzlaufwerk auf dem jeder User Zugriff hat ab. Als Dateinamen belassen Sie bitte den Vorschlag des Systems.

Die Konfiguration zuweisen

Auswahl bei der Installation

Wie in diesem Artikel beschrieben können Sie (im Tipp 2) die Konfigurationen sofort bei der Installation hinterlegen.

Manuelles zuweisen

Starten Sie Solid Edge und die Solid Edge Optionen, um im Register “Dateiablagen” den Eintrag “Solid Edge Admin” anzupassen. Evtl. nun Solid Edge neu starten.

Wie funktioniert die SEAdmin.exe genau?

Startet ein User das erste Mal Solid Edge auf einem Rechner, werden die Einstellungen der Optionen vom Serverlaufwerk in die lokale Optionsdatei kopiert. Diese steuern dann die Registrierung. Sie können die lokale Datei auch öffnen um zu erkennen, welche User diese Einträge schon genutzt haben und/oder den Pfad des Preference-Ordners umbiegen.

Aber Achtung: Sobald sich ein User an einem Rechner angemeldet hat, werden seine Einstellungen bei Änderung der Optionen.xml NICHT aktualisiert.

Wie werden Änderungen der Optionen.xml lokal aktualisiert?

Die USER müssen über die Solid Edge Optionen – Dateiablagen den Eintrag „Solid Edge Admin“ markieren und auf „Aktualisieren“ klicken.

 

Autor: Harald Schön

Die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen

Dieser Artikel dient als Inhaltsverzeichnis für die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie wie immer über unsere Upgrade-Trainings. Zusätzlich können Sie unsere Hotline kontaktieren (per Wartungsvertrag oder Gebühr).

Besonderheiten von Solid Edge 2022

 

Besonderheiten von Solid Edge 2021

 

Besonderheiten von Solid Edge 2020

 

Besonderheiten von Solid Edge 2019

 

Besonderheiten der Solid Edge ST10

 

Besonderheiten der Solid Edge ST9

 

Besonderheiten der Solid Edge ST8

 

Besonderheiten der Solid Edge ST7

 

Besonderheiten der Solid Edge ST6

 

 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Wie definiert man Teile mit unterschiedlicher Mengenangabe für Stücklisten?

Die Mengenangabe von Teilen oder Baugruppen können Sie sehr einfach über die „Eigenschaften der Vorkommnisse“ anpassen. Aber wie sieht es mit Schmierstoffen oder Flüssigkeiten aus? Wie geben Sie in Ihrer Stückliste an, dass Sie eine bestimmte Farbe zusätzlich brauchen? Die Lösung in Solid Edge ist denkbar einfach. Konfigurieren Sie sich Standardteile, die immer wieder verwendet werden können. Im Endeffekt gibt es drei Möglichkeiten, wie man es nutzen kann:

Das Ziel:

In der Draftstückliste könnte es die Umsetzung so aussehen:

Die Konfiguration:

Die Beispieldateien können Sie sich hier herunter laden UND AUCH WEITER VERWENDEN (verwendbar ab ST6).

 Menge erhöhen

Wie im obersten Bild erkennbar, lässt sich über einen Rechtsklick auf ein Teil oder einer Baugruppe die „Eigenschaften der Vorkommnisse“ aufrufen. Schalten Sie bei „Benutzerdefiniert“ auf „Ja“, um die Menge zu ändern. Fertig!

Individuelle Mengenangabe

Was ist, wenn Sie z.B. Flüssigkeiten in Ihrer Stückliste verwalten wollen? Zuerst sollten Sie sich entscheiden, wie die Mengenangabe aussehen sollte. Genügt ein einfacher Text oder möchten Sie eine individuelle, summierbare Mengenangabe mit Einheiten umsetzen? Ab jetzt spricht man von „nicht grafischen Teilen“ (NGP), weil Sie keine grafischen Elemente in der Datei haben!

Mengenangabe als Textinformation

Öffnen Sie die Datei „Farbe Himmelblau“, um sich die benutzerdefinierten Dateieigenschaften anzeigen zu lassen.

Mit der Eigenschaft „SE_ASSEMBLY_QUANTITY_OVERRIDE“ geben Sie an, dass Sie die Menge in der Stückliste überschreiben wollen.
Der Wert „1“ gibt an, dass Sie eine Textangabe nutzen möchten.

Mit der Eigenschaft „SE_ASSEMBLY_QUANTITY_STRING“ geben Sie den Wert an, den Sie in der Mengenangabe benötigen.

Summierbare Mengenangabe

Öffnen Sie die Datei „Fett 1234“, um sich wie eben die benutzerdefinierten Dateieigenschaften anzeigen zu lassen.

Mit der Eigenschaft „SE_ASSEMBLY_QUANTITY_OVERRIDE“ geben Sie wieder an, dass Sie die Menge in der Stückliste überschreiben wollen.
Der Unterschied findet sich jedoch im Wert „0“. Dieser gibt an, dass Sie eine summierbare Mengenangabe nutzen möchten.

Auch die Eigenschaft „SE_ASSEMBLY_QUANTITY_STRING“ wird benötigt. Sie definiert die Einheiten und den Startwert getrennt durch ein „;“ (Semikolon).

Tipp 1:

Nutzen Sie die beiden Dateien, um Sie nach Ihren Vorstellungen anzupassen.

Tipp2:

Definieren Sie Standards, um diese Dateien schnell wieder zu finden. Evtl. können Sie die Teile als „Standard Parts“ konfigurieren.

Tipp3:

Falls Sie Textblasen positionieren möchten, nutzen Sie diesen Artikel!

Tipp4:

Wenn Sie das Teil im Assembly platzieren möchten, halten Sie dabei die Strg-Taste gedrückt. Damit wird das Teil um Ursprung „fixiert“.

 

Autor: Harald Schön

 

Können Einstellungen einer Space Mouse gesichert/übertragen werden?

Angenommen Sie haben ein Produkt von 3DCONNEXION im Einsatz. Wie können Sie die Einstellungen der Space Mouse sichern oder auf einen anderen Rechner/User übertragen?

Treiberversion überprüfen

Zunächst einmal ist die Treiberversion wichtig. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels war die Version „10.2.3“ aktuell. Diese Version sollten Sie also mindestens verwenden.

Ablageort finden

Wenn Sie nun Einstellungen Ihres 3D-Eingabegerätes vornehmen, werden diese Informationen in XML-Dateien mit dem Namen des jeweiligen Programmes automatisch erzeugt.

Öffnen Sie Ihren „Arbeitsplatz“ (Explorer – oder WIN + E), um in die Adresszeile „%Appdata%“ einzugeben:

Gehen Sie nun weiter zu „Roaming“ – „3DConnexion“ – „3DxWare“ – „Cfg“. Die in diesem Ordner liegenden Dateien werden automatisch bei Änderung des 3D-Eingabegerätes, erzeugt. Diese Dateien können Sie sichern und an einem anderen Arbeitsplatz wieder verwenden. Übrigens: Auch Einstellungen von KeyShot oder Excel werden berücksichtigt!

Aber Achtung – Sie sollten schon auch auf die gleichen Produkte achten. Einstellungen der Space Mouse Pro sind vielleicht nicht ausreichend, um einen Space Pilot Pro bedienen zu können! Einstellungen eines „größeren“ Gerätes können vielleicht (ohne Gewähr!) auf ein kleineres übertragen werden. Sie wissen nun, wie man die Dateien sichert ;-).

Die Beispielkonfiguration

Wenn Sie möchten, können Sie sich hier die Konfigurationsdateien eines Space Pilot Pro des Solid System Teams herunterladen. Mit diesen Einstellungen werden Solid Edge Präsentationen gehalten.

 

Autor: Harald Schön

Wie kann man die Standard Parts an weiteren Solid Edge-Arbeitsplätzen nutzen?

Sind die Standard Parts einmal ordentlich konfiguriert, können Sie, wenn die „Server Installation“ genutzt wurde, ohne viel Aufwand auch an weiteren Solid Edge-Arbeitsplätzen genutzt werden.

Es gibt drei Möglichkeiten die Pfadeintragung in Solid Edge zu setzen:

Pfadeintragung manuell

Starten Sie Solid Edge auf einem Arbeitsplatz, auf dem die Normteile noch nicht funktionieren, und öffnen oder erstellen Sie eine Baugruppe. In der Kategorie „Dateiablagen“ markieren Sie „Standard Parts SAC-Datei“, um den Pfad zu „Ändern“. Geben Sie nur den Pfad zu Ihrem „Solid Edge Standard Parts“-Ordner an. „OK“.Die Normteile funktionieren nun.

Pfadeintragung mit Hilfe der Registrierung

Diese Schritt funktioniert, wenn Sie wie im vorangegangenen Schritt schon in die Solid Edge Optionen die „Standard Parts SAC-Datei“ eingetragen haben.

Öffnen Sie den Registrierungseditor (WIN + „r“-Taste – regedit.exe). Wechseln Sie in den Ordner „HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version 10x\

Darin enthalten ist der „SMAPFolder“. Diesen Regeintrag können Sie exportieren und einfach an einem anderen Arbeitsplatz importieren. Fertig!

Pfadeintragung mit Hilfe der SEAdmin.exe

In diesem Artikel wird generell auf den Umgang mit der SEAdmin.exe eingegangen. Hier können Sie den Ablageort zu den Normteilen Administrativ festlegen.

Beim Installieren (unter Tipp2) von Solid Edge können Sie diese „Option.xml“ angeben. Alle Parameter sind gesetzt!

 

 

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Autor: Harald Schön

Wie werden die Normteile in die Datenbank eingelesen?

Wichtig! Die Einstellungen des Konfigurationsassistenten müssen abgeschlossen sein.

Nun werden die Normteile (Dateien) in der Datenbank registriert.

Aber Achtung – bei einem Upgrade der Normteile sollten Sie diesen Artikel befolgen. In diesem Beitrag hier geht es um eine Erstinstallation!!

Öffnen Sie den Standard Parts Administrator  (Start – Programme – Solid Edge STx – Standard Parts).

Nutzen Sie den Befehl „Teile in Datenbank registrieren“. Stellen Sie auf „Vorhandene Standardteile hinzufügen – Pfadauswahl“. Klicken Sie dann auf „Weiter“.

Wenn Sie den Konfigurationsassistenten erfolgreich konfiguriert haben, wird hier auch gleich der richtige Ordner der Normteile aufgeführt. Falls nicht – bitte im Konfigurationsassistenten ändern. „OK“.

Nun werden alle Normteile, die in dem Ordner Standard Parts liegen, in der Datenbank registriert. Dieser Vorgang kann unter Umständen ein bisschen dauern. Geduld!

In der Statuszeile des Administrators können Sie anschließend feststellen, wie viele Normteile in der Datenbank registriert wurden.

Weiter geht es mit dem Artikel „Wie kann man an weiteren Arbeitsplätzen die Standard Parts nutzen/zuweisen?“. Dies können Sie bald hier nach lesen 🙂

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Konfigurationsassistent eingestellt?

Mit Hilfe des „Konfigurationsassistenten“ wird im Ordner der Normteile (Solid Edge Standard Parts) die „SMAPINIFile.sac“ gespeichert. Diese Datei muss über folgende Informationen verfügen:

  • Den Standard Parts Ordner
  • Die verwendete Datenbank
    • mit Benutzername und Kennwort
  • den Teileordner
  • den Speicherort der Teile
  • Arbeitsordner
  • Einstellungen bezüglich
    • Version im Dateinamen
    • Teilnamen in Eigenschaft

Öffnen Sie dazu den „Konfigurationsassistenten“ (Start – Programme – Solid Edge STx – Standard Parts).

Die „lokale“ Installation

Wenn Sie unsere Anleitung der „lokalen Installation“ befolgt haben, sind hier schon alle Einträge automatisch und korrekt gesetzt. Alle Ordner, auch die SQL-Datenbank, verweisen auf lokale Ressourcen. Eine Datenbank wurde bereits erzeugt:

Wenn Sie auf „Speichern“ klicken, wird Ihnen diese Meldung ausgegeben:

Die „Server“-Installation

Stellen Sie die Pfade zu Ihrem Normteilordner ein. Im Schritt1 wird der Order „Solid Edge Standard Parts“ angegeben oder der, den Sie für Ihre Installation gewählt haben. Wichtig: Der Teileordner muss immer IM „Solid Edge Standard Parts“ -Ordner liegen. Ebenso der Arbeitsordner:

Nun muss die Datenbank eingegeben werden. Dazu klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wählen im nächsten Fenster „Externe Datenbank im Netzwerk“. Bei „Server auswählen“ wird der Name des System eingetragen, auf dem der SQL-Server installiert wurde. Bitte geben Sie nun Ihren in der SQL-Konfiguration angelegten Benutzer samt Passwort ein:

Sollten Sie hier eine Fehlermeldung bekommen, müssen Sie ggf. noch die Firewall-Einstellungen korrigieren.

Nun erstellen Sie eine neue Datenbank. Verwenden Sie immer als Datenbanknamen auch die verwendete Solid Edge Version und bestätigen danach mit „OK“. Dann klicken Sie ein weiteres Mal auf „OK“, um den Datenbank-Manager zu schließen:
Mit „Speichern“ im Konfigurationsassistent erscheint diese Meldung:

Damit ist die Konfiguration abgeschlossen.

Weiter geht es mit dem Artikel „Wie werden Normteile in die Datenbank eingelesen?“ . Dies können Sie hier nach lesen.

 

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Autor: Harald Schön

Wie werden die Standard Parts Libraries (Machinery oder Piping Library) installiert?

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie in Solid Edge die Machinery- und Piping Library installieren. Ob Sie die benötigte Lizenz dafür haben, können Sie hier nachlesen.

Bitte nutzen Sie zur Installation die DVD „Solid Edge Standard Parts Libraries“.

TIPP: Bitte installieren Sie die Normteile IMMER auf dem Rechner, auf dem der Standard Parts Administrator installiert ist auch wenn Sie z.B. die Normteile auf einem Server installieren möchten. WO die Normteile tatsächlich liegen sollten können Sie während der Installation anpassen!!!

Entweder nach Einlegen der DVD oder mit Ausführen der „autostart.exe“ erscheint dieses Fenster:

Starten Sie die Installation mit einem Klick auf „Machinery Library“ oder „Piping Library“.

Klicken Sie auf „Next“.

Stimmen Sie den Lizenzvereinbarungen zu und bestätigen Sie mit „Next“. Geben Sie nun Ihre Benutzerinformationen ein und klicken Sie „Next“.

!! Wichtig !! Konfigurieren Sie ggf. den Ablageort. Sie sollten dabei immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ verweisen. Bei der „Server Installation“ geben Sie als Ziel diesen Ordner auf einem Netzlaufwerk oder UNC-Pfad an. Zusätzlich dazu können Sie die Normen, die installiert werden sollten, anpassen. Danach bestätigen Sie mit „Next“.

Haben Sie bereits den „kostenlosen Inhalt“ der Normteile installiert, können Sie auf diesen Ordner verweisen:

Wählen Sie die gewünschte Sprache aus. Dann mit „Next“ bestätigen.

Lassen Sie nun die Installation beginnen und klicken Sie anschließend auf fertig stellen.

Wie der Konfigurationsassistent eingestellt wird, können Sie hier nachlesen.

 

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Autor: Harald Schön

 

Wie konfiguriere ich die (Windows) Firewall für den SQL Server?

Im Artikel „Wie wird der SQL Server konfiguriert“ mussten Sie Ihrem SQL-Server einen Port zuweisen. Welchen Port Sie verwenden können, konnten Sie im Artikel „Welcher TCP/UDP Port kann für den SQL Server verwendet werden?“ nachlesen.

Damit der SQL Server über das Netzwerk erreichbar ist, muss evtl. auch die Firewall des Servers konfiguriert werden. Im Endeffekt brauchen Sie nur den eingetragenen Port über die Firewall kommunizieren lassen. In seltenen Fällen musste man auch dieselbe Regel bei den Firewalls am Client konfigurieren.

Hier können Sie nachlesen, wie man die Windows Firewall konfiguriert:

Konfiguration der Windows Firewall

Öffnen Sie die Firewall (Systemsteuerung – Firewall) und danach die „Erweiterten Einstellungen:

In der oberen linken Ecke werden die eingehenden und ausgehenden Regeln eingestellt. Sie müssen eine „Eingehende Regel“ UND eine „Ausgehende Regel“ erstellen. Die Schritte sind dieselben – wir erklären sie deshalb nur einmal. Markieren Sie „Eingehende Regel“ um danach auf „Neue Regel …“ zu klicken:

Wählen Sie bei Regeltyp „Port“. Dann „Weiter“.
Nun auf „TCP“ stellen UND IHREN VERWENDETEN Port eingeben! „Weiter“.

Nun die „Verbindung zulassen“. Danach mit „Weiter“ bestätigen.

 Geben Sie ein, für welche Netzwerke diese Regel gültig sein soll. Klicken Sie dann erst auf „Weiter“.

Geben Sie der Regel nun einen sinnvollen Namen und klicken Sie auf „Fertig stellen“.

!! Wichtig !! Erstellen Sie nun wie eben beschrieben auch die „Ausgehende Regel“.

 

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Welcher TCP/UDP-Port kann für den SQL-Server verwendet werden?

Die Internet Assigend Numbers Authority (IANA) hat eine standardisierte List zu den TCP/UDP-Ports erstellt. Hier sind die standardisierten und registrierten Ports aufgelistet.
(siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_standardisierten_Ports)

Der Port 1344 ist für Microsoft SQL-Server reserviert!

Installieren Sie in Ihrem Netzwerk den Microsoft SQL Server (Express), dann MÜSSEN Sie für die Solid Edge Standard Parts den registrieren Port 1433 verwenden. ABER: Jeder Port kann nur einmal verwendet werden!

Installieren Sie also zum Beispiel eine weitere SQL-Server Instanz, müssen Sie für den anderen Server/Instanz einen freien Port wählen, da der Port 1433 für unsere Standard Parts schon verwendet wird.

Haben Sie einen weiteren SQL Server oder Instanz, empfehlen wir einen nicht standardisierten oder registrierten Port zu verwenden, damit es zu keinem Konflikt kommt.

Tools aus dem Internet

Es gibt genügend Programme, die einen Portscan im Netzwerk durchführen können. Dies stellt ggf. eine bessere Alternative zu Netstat dar!

Netstat

Mit der Kommandozeile „netstat“ können Sie sich die verwendeten Ports anzeigen, um zu entscheiden, welchen Sie verwenden möchten.

  • Benutzen Sie „Ausführen“ (WIN+R Taste) um die Kommandozeile (Eingabeaufforderung) mit „cmd“ zu öffnen:

  • Geben Sie „netstat -ano“ ein:

  • Nun werden Ihnen die Ports und die ProzessID angezeigt:

Weitere Informationen zu „netstat“ finden Sie hier.

  • Suchen Sie sich einen freien Port (nach Belieben) mit Hilfe der Wikipediaeinträge, und überprüfen Sie, ob Sie ihn in Ihrem Netzwerk schon verwenden.

 

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen – was geschieht mit seinem Webaccount?

Was geschieht mit dem bei Siemens angelegten Webaccount, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Allgemeine Information zum Webaccount bei Siemens:

Ein Account bleibt nur aktiv, wenn Sie sich spätestens vor Ablauf eines halben Jahres bei Siemens wieder anmelden. Melden Sie sich ein halbes Jahr NICHT an, wird der Account gelöscht!

Was kann für ein Schaden entstehen:

Ein Webaccount wird für ein Unternehmen angelegt. Werden Maintenance Pack (Service Packs) oder Lizenzdateien geladen, wird dies alles für das Unternehmen geschehen. Um Lizenzmissbrauch vorzubeugen, ist das Löschen des Accounts deshalb wichtig.

Account löschen lassen:

Um den Webaccount löschen zu lassen, ist ein Ticket bei Siemens über Ihren Reseller notwendig. Geben Sie dazu die Kontaktdaten der betreffenden Person an.

Für unsere Bestandskunden: Hier der Link zu unserem Onlineticketsystem!

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der SQL Server konfiguriert?

Mit dieser Anleitung können Sie einen neu installierten SQL-Server, aber auch einen bestehenden SQL-Server für die Standard Parts konfigurieren. Für die Konfiguration ist das Programm SQL Server Management Studio erforderlich. Sollte diese noch nicht installiert sein, installieren Sie „SQL Server Management Studio“ für Ihre SQL-Server Version nach.

Die Konfiguration des SQL Servers funktioniert in zwei Schritten:

Konfiguration mittels SQL Management Studio

Öffnen Sie „SQL Server Management Studio“

Verbinden Sie sich mit dem SQL Server. Achten Sie auf die Instanz „StandardParts“. Diese haben wir bei der SQL-Installation eingegeben. Falls Sie den Namen nicht geändert haben, wird der Standard-Servername angezeigt. Klicken Sie auf „Verbinden“. Im Objekt-Explorer (auf der rechten Seite) klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Instanz (Server…..), um sich die „Eigenschaften“ anzeigen zu lassen. Bei „Sicherheit“ stellen Sie auf „SQL-Server- und Windows- Authentifizierung“ um. „OK“. Diese Meldung mit „OK“  bestätigen, den Server jedoch noch nicht neu starten. Es müssen weitere Einstellungen vorgenommen werden: Damit der Zugriff aus dem Netzwerk funktioniert, müssen wir noch eine Anmeldung einrichten. Dazu mit der rechten Maustaste unter „Sicherheit – Anmeldungen“ mit der rechten Maustaste klicken und „Neue Anmeldung“ wählen. Stellen Sie auf „SQL Server-Authentifizierung“ um. Als Anmeldenamen können Sie zum Beispiel „StandardParts“ verwenden und ein sicheres Kennwort eingeben. Damit das Passwort nicht abläuft, wird das Häkchen bei „Kennwortrichtlinie erzwingen“ entfernt. Bitte jetzt noch nicht auf „OK“ klicken! Dieser neue User darf leider noch keine Datenbanken erstellen. Unter „Serverrollen“ bei „dbcreator“ ein Häkchen setzen! Jetzt können Sie auf „OK“ klicken. Die Konfiguration mittels SQL Server Management Studio ist abgeschlossen. Im nächsten Abschnitt dieses Artikels wird auch der Serverneustart erklärt.

SQL Server-Konfigurations-Manager

Öffnen Sie „SQL Server-Konfigurations-Manager“

Damit der SQL-Server im Netzwerk verwendet werden kann, muss TCP/IP aktiviert und konfiguriert werden. Dafür bitte unter „SQL Server-Netzwerkkonfiguration“ den Eintrag „Protokolle für StandardParts“ markieren, wobei dieser Name von Ihnen eingegeben wurde. Rechtsklick „Aktivieren“ und erneuter Rechtsklick auf „TCP/IP“ „Eigenschaften“. Im Register „IP-Adresse“ muss der SQL Instanz ein fester „TCP-Port“ im Wert 1433 zugewiesen werden. Wenn in Ihrem Netzwerk noch kein SQL Server verwendet wird, ist dieser Port vermutlich noch frei. In diesem Artikel können Sie feststellen, wie man die Portbelegung überprüft. Scrollen Sie nach unten und geben Sie, wenn er noch frei ist, den Port 1433 ein. 

Bestätigen Sie die Anpassung und die nächste Meldung mit „OK“. Damit die Einstellungen wirksam werden, muss der SQL Server neu gestartet werden. Markieren Sie dazu die „SQL Server-Dienste“. Rechtsklick auf Ihren SQL-Server und „Neu starten“. Der SQL Server Dienst wird nun beendet und neu gestartet. Die Konfiguration ist damit abgeschlossen. Vereinzelt kann es aber vorkommen, dass Sie noch die FireWall anpassen müssen. Dies können Sie hier nachlesen.

 

Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der Standard Parts Administrator installiert“. Dies können Sie hier nach lesen.

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Wie wird der SQL-Server richtig installiert?

  • Allgemeine Informationen

Der Microsoft SQL-Server Express ist ein Microsoft Produkt und wird von uns NICHT supportet. Alle Information die Sie für die Verwendung des Microsoft SQL-Server Express benötigen entnehmen Sie bitte der Microsoft Seite.

In diesem Dokument geben wir Anregungen, wie Sie den SQL-Server Express installiert können. Für diese Anleitung wurde der Microsoft SQL-Server Express 2012 verwendet. Diese Anleitung kann auch für vorherige Versionen von Microsoft SQL-Server Express verwendet werden.

  •  Vorbereitung zur Installation

Um später den SQL-Server verwalten zu können, wird das Management Studio Programm benötigt. Welche SQL Version und Betriebssystemvariante Sie nehmen sollten und wo Sie sich den SQL Server oder SQL Management Studio herunterladen können, steht hier.

!!Achtung!! – Wenn Sie einen 64bit SQL Server heruntergeladen haben, müssen Sie ihn auch auf einem 64bit Betriebssystem installieren!

Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir den Standardnamen des Microsoft SQL-Servers, als auch den Standard User SA nicht zu verwenden.

  • Installation des Microsoft SQL-Server Express

Starten Sie die Installation mit der heruntergeladenen Datei auf dem System, auf dem der Microsoft SQL-Server Express Installiert werden soll. Wenn es schon einen SQL-Server auf Ihr System gibt, installieren Sie eine neue Instanz (Parallel SQL-Server).

Bitte lesen Sie die Lizenzbedingungen und wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie auf „Weiter“.

Keine Änderung – „Weiter“.

Keine Änderung – „Weiter“.

Sowohl die „Benannte Instanz“ als auch das „Instanzstammverzeichnis“ dürfen angepasst werden. Zur besseren Bestimmung haben wir in „Benannte Instanz“ den Namen „StandardParts“ eingetragen.

Keine Änderung – „Weiter“.

Die Datenbankmodulkonfiguration wird zu einem späteren Zeitpunkt geändert. Keine Änderung – „Weiter“.

Wenn Sie Fehlerberichte an Microsoft senden möchten – bitte das Häkchen setzen. Weiter.

Die Installation ist nun abgeschlossen. Mit „Schließen“ beenden.

Das Fenster mit dem wir die Installation begonnen haben, kann auch geschlossen werden. Bitte beachten Sie weitere Meldungen. Werden Sie aufgefordert das System neu zu starten, sollten Sie dies auch tun.

Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der SQL Server konfiguriert?“. Dies können Sie hier nach lesen.

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Welche SQL-Version passt zu Solid Edge und meinem Betriebssystem?

Wir beschreiben in diesem Artikel die SQL-Version, die Sie für die Standard Parts verwenden können. Wir beginnen zunächst mit der Version Solid Edge ST6 und gehen dann auf die Besonderheiten bei der ST7 ein.

Inhalt:

  • Allgemeine Informationen

In diesem Artikel weisen wir auf die „lokale“ Installation und die „Server“ Installation hin. Wenn Sie eine lokale Installation durchführen, wird immer automatisch der SQL-Server von der DVD installiert. Hier die SQL-Versionen auf den letzten SE-DVD´s:

  • SE ST7 – SQL Server 2012 Express
  • SE ST4, ST5 und ST6 – SQL Server 2008 Express

 

Ab ST7 empfehlen wir bei der „Server“ Installation NICHT die Daten von der DVD zu verwenden. Laden Sie sich bitte „Microsoft SQL Server Express with Tool herunter. Downloadanleitung finden Sie am Ende des Artikels.

  • Die Solid Edge Versionen

    • Solid Edge ST7

      • für WIN7 oder WIN8.1 wird Microsoft SQL Server 2012 Express empfohlen
      • für WIN7 kann auch Microsoft SQL Server 2008 verwendet werden. Ein Neuinstallation auf Server 2012 ist nicht nötig.
      • Auf der DVD ist SQL Server 2012 Express in Englisch
    • Solid Edge ST6

      • für WIN7 (WIN8.1 wird nicht supportet) kann Microsoft SQL Server 2008 ODER 2012 Express genommen werden. Haben Sie schon SQL Server 2008 Express installiert machen Sie mit dieser Version weiter. Müssen Sie neu installieren nehmen Sie SQL Server 2012 Express.
      • Auf der DVD ist SQL Server 2008 Express in Deutsch

       

  • Tipp1 zum Download – SQL Server 2012 Express with Tools (incl. Management Studio)

Gehen Sie zur Microsoft Website um dort auf „Downloads“ zu klicken. Da sich aber das Aussehen diese Seite ständig verändert klicken Sie in unteren Bereich der Website bei „Downloads“ auf „Download Center“.

Scrollen Sie ein bisschen nach unten, bis Sie „Beliebte Downloads“ sehen. Dort klicken Sie auf „Serverprodukte“. !! Wichtig !! Sollten die „Beliebten Downloads“ nicht mehr angezeigt werden geben Sie auf der rechten oberen Seite (im Suchfeld) den Begriff „Microsoft SQL Server 2012 express“ ein.

Nun klicken Sie auf „Microsoft SQL Server 2012 Express“ . Auch dieses Bild kann ggf. durch Änderungen an der Microsoft Website abweichen.Die gewünschte Sprache einstellen und den Befehl „Herunterladen“ wählen.

Sehr wichtig – Markieren Sie „SQLEXPRWT_x64_DEU.exe“. Laden Sie diese Datei herunter.

  • Tipp2: SQL Management Studio

Angenommen Sie haben schon den SQL Server installiert, jedoch ohne Management Studio. Dann laden Sie sich bitte wie im oberen Bild ersichtlich, die „SQLManagementStudiox64_DEU“ herunter und installieren es.

 

Weiter geht es mit dem Artikel „Wie wird der SQL-Server installiert“. Dies können Sie hier nach lesen.

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Standard Parts Administrator installiert?

Achtung – in dieser Anleitung beschreiben wird die Installation für „die lokale Installation“, als auch der  „Server Installation“. Bitte beachten Sie UNBEDINGT die Hinweise und farblichen Anmerkungen. Wenn Sie die Installationsanleitung nicht strickt befolgen, ist es möglich, dass Sie alles noch einmal installieren dürfen (mit evtl. vorhergehender Deinstallation des SQL-Servers und Administrators).

Wenn Sie sich nicht mehr sicher sind, ob für Sie die lokale, oder Serverinstallation interessant ist, können Sie dies hier nach lesen.

  • Voraussetzungen

Es muss ein Rechner sein, auf dem Solid Edge installiert ist. Es darf noch kein Maintenancepack von Solid Edge installiert sein. Installieren Sie zuerst den Standard Parts Administrator (die Installation bitte als Administrator ausführen), danach installieren Sie den aktuellen Maintenancepack von Solid Edge. So wird ggf. auch der Standard Parts Administrator upgedatet. Dies ist z.B. für Solid Edge ST10 zwingend notwendig.

  •  Das Setup starten

Legen Sie die Solid Edge DVD ein.

Hinweis: Bei der Installation des Standard Parts Administrators wird der SQL-Server Express mitinstalliert, wenn dieser nicht schon auf dem Rechner vorhanden ist. Bei der lokalen Installation ist dies gewünscht, bei der Serverinstallation jedoch nicht!

Die lokale Installation

Wählen Sie im Solid Edge Installationsdialog „Standard Parts Administration“ aus.

Wenn auf dem zu installierenden Rechner noch kein SQL –Server installiert ist, bekommen Sie die Aufforderung SQL-Server Express zu installieren. Klicken Sie auf „Installieren“.

Nach der Installation des SQL Servers wird die Installation des Standard Parts Administrator gestartet. Bitte beim Punkt „Wählen der Hauptteildateien“ weiter lesen.

Die „Server“ Installation

Öffnen Sie auf der Solid Edge DVD das Verzeichnis: \Standard Parts Administration\, um die „Solid Edge Standard Parts Administrator.msi“ auszuführen. Hiermit wird der SQL-Server NICHT installiert!

  • Das Setup durchführen (gültig für lokale und Server Installation)

Klicken Sie auf „Weiter“.

Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung, um im nächsten Schritt die Benutzerinformationen zu definieren – „Weiter“.

  • Wählen der Hauptteildateien

Die lokale Installation

Die Hauptteildateien müssen installiert werden. Werden die Hauptteildateien installiert, wird automatisch der SQL-Server und der Administrator verbunden und die Datenbankeinträge vorbereitet. Das nachträgliche Verbinden und Einrichten ist sehr aufwendig und absolut nicht zu empfehlen.

Sie können den Ablageort der Normteile verändern. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST-Empfehlung).

Die „Server“ Installation

Sie können sich entscheiden, ob Sie den kostenlosen Inhalt verwenden möchten. Stellen Sie dann aber unbedingt bei „Installieren nach.“ den Pfad zu einem Serverordner ein. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST Empfehlung).

Falls Sie die „Machinery Library“ oder „Piping Library“ verwenden möchten, empfehlen wir die Hauptteildateien NICHT zu installieren. Wählen Sie „Dieses Feature wird nicht verfügbar sein“.

„Weiter“ klicken.

  • Die Installation beenden

Mit „Installieren“ geht es weiter.

Wichtig! Bei der „lokalen“ Installation werden, wenn sich zum Beispiel Standard Parts einer vorherigen Version im Normteilordner befinden, diese automatisch in die Datenbank eingelesen. Die Bezeichnung „Sicherungsdateien werden entfernt“ ist diesbezüglich irreführend. Dieser Vorgang kann dann unter Umständen sehr lange dauern. Bitte gedulden Sie sich, bis die Installation abgeschlossen wird. Das ist erst der Fall, wenn Sie diese Meldung erhalten:

 

Falls Sie die Machinery, oder Piping Library installieren möchten geht es mit diesem Artikel weiter, ansonsten mit diesem.

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Mit welcher Lizenz können die Solid Edge Standard Parts betrieben werden?

Siemens unterteilt die Standard Parts in drei Bereiche. Es gibt einen kostenlosen Inhalt, die Machinery Library und die Piping Library. In diesem Artikel möchten wir kurz auf die Inhalte dieser Bibliotheken eingehen, im Fokus steht jedoch die Lizenzierung.

Bei allen Inhalten bleibt doch eines immer gleich: Die Installation und Konfiguration. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Wie sollte man die Standard Parts installieren und im Inhaltsverzeichnis zur Standard Parts Installation.

    • Der kostenlose Inhalt:

Es werden von den meisten Normen immer nur sehr wenige Teile installiert. In diesem Bereich sollten Sie exemplarisch sehen und verstehen, wie die Normteile funktionieren.

Diesen kostenlosen Inhalt haben Sie in folgenden Lizenzen:

  • Design & Drafting
  • Foundation
  • Classic
  • Premium
  • University Edition und Student Edition

 

    • Die Machinery Library

Hiermit haben Sie schon eine äußerst umfangreiche Bibliothek. Es ist eine detaillierte Sammlung von Schrauben, Scheiben, Mutter, Stiften, Sicherungsringen, Nieten, Passfedern, Profilen, Lagern und weitere in unterschiedlichen Normen (DIN, ISO, ANSI, BSI, …).

Die Machinery Library haben Sie in folgenden Lizenzen:

  • Classic
  • Premium
  • als Add-on für:
    • Design & Drafting
    • Foundation
  • University Edition
    • aber nicht für Student Edition

 

    • Die Piping Library

Die Piping Library enthält Normteile, welche für den Anlagenbau/Rohrleitungsbau benötigt werden. Es sind hier Normreihen der Standards in DIN, ANSI GOST usw. enthalten.
Die Inhalte bestehen aus Rohrkomponenten, Fittingen, Flanschen, Reduzierungen, Bögen und der gleichen mehr.

Die Piping Library gibt es nur:

  • als Add-on für:
    • Foundation
    • Classic
    • Premium
  • als Add-on für University Edition
    • aber nicht für Student Edition

 

 

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Autor: Harald Schön

Wo sollte man die StandardParts installieren? Lokal oder am Server?

Allgemeine Erklärung zur Funktionsweise

Sie möchten die Normteile in Solid Edge nutzen? Für diese Verwendung der Standard Parts brauchen Sie…

  •  die Normteile in einem Ordner
  •  eine SQL-Server Installation
  •  den Standard Parts Administrator

Die wichtigste Frage ist jedoch: Wo möchten Sie diese Komponenten installieren?

Unserer Meinung nach gibt es zwei Wege um diese Aufgabe zu erfüllen: Die lokale Installation und die Server-Installation.

Hinweis: Wenn Sie die Normteile testen möchten, empfiehlt sich die Variante „lokale Installation“. Aber Achtung: Die Normteile sollten dann nicht für Produktivdaten verwendet werden!

Empfehlung des Solid System Teams: Sobald Sie die Normteile in einer Produktivumgebung verwenden und ihre Daten sowieso auf einem Server abspeichern, sollten Sie die Server Installation verwenden.

Die „lokale“ Installation bei einer einzigen Solid Edge-Lizenz

Bei dieser Variante wird Solid Edge mit allen Komponenten, die man für die Normteile benötigt, auf einem Rechner installiert.

Dies ist jedoch wirklich nur dann sinnvoll, wenn Sie NUR EINE einzige Solid Edge-Lizenz haben. Kein anderer User im Netzwerk kann ohne sehr umfangreiche Änderungen der Standardinstallation auf die Normteile zugreifen. Bedenken Sie auch die Sicherheit. Sollte Ihre Workstation einen Defekt bekommen, wären alle bereits erzeugten Standard Parts verloren. So würden Sie beim Öffnen von Baugruppen eine Meldung über nicht mehr gefundene Normteile erhalten.

Sobald Sie mehrere Solid Edge-Lizenzen im Einsatz haben (bzw. planen eine weitere zu erwerben) oder die Solid Edge-Dateien sowieso schon auf einem Server gespeichert werden, empfehlen wir Ihnen die „Server Installation“.

Die „Server“ Installation

Bei dieser Varianten können Sie einen oder mehrere Rechner im Netzwerk definieren, die über das TCP/IP erreichbar sein müssen.
Übrigens: Ein Server ist ein Computerprogramm oder ein Computer für den Zugriff auf eine zentrale Ressource oder Dienst in einem Netzwerk. Quelle: Wikipedia. Was bedeutet, dass auch eine „Workstation“ die ständig läuft, als SQL Server dienen kann. Empfehlung – wenn Sie einen Server haben, bitte installieren Sie auch den SQL Server auf einem Servercomputer!

  

  • Der Standard Parts-Administrator wird in der Regel als letztes installiert. Er muss sich auf einem Rechner befinden, auf dem Solid Edge betrieben wird. Am besten eignet sich dafür der Rechner des Solid Edge-Administrators, eines Key-Users oder einer für die Standard Parts verantwortlichen Person.
  • Beim „Standard Parts Ordner“ und dem „SQL-Server“ kann es sich auch um einen Rechner handeln. Zuerst wird der SQL-Server installiert, danach die Normteile.

 

Haben Sie sich für die lokale Installation entschieden, machen Sie bitte mit diesem Artikel weiter. Bei der Server Installation mit diesem.

 

 

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Autor: Harald Schön

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

 

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Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Sie haben neue Solid Edge-Lizenzen erworben und müssen nun die Lizenzdatei in Ihren Lizenzserver einspielen. Wie funktioniert es?

Braucht man dazu eine neue Version des Lizenzmanagers FlexLM?

Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Richtigen Zeitpunkt wählen

Bitte führen Sie diese Schritte durch, wenn aktuell nur wenige Arbeiten anstehen. Denn falls die Lizenzumstellung nicht sofort läuft, brauchen Sie etwas Zeit für die Analyse. Vielleicht macht es auch Sinn, vorher mit Ihrem Reseller einen Termin zu vereinbaren. Günstiger Zeitpunkt für die Umstellung ist zum Beginn der Mittagspause, ein Freitagnachmittag oder am Wochenende. Jedoch kann Sie am Wochenende der Support nicht unterstützen.

Lizenzdatei sichern und SE beenden lassen

Sichern Sie sich Ihre „alte“ Lizenzdatei, solange bis die neue Lizenzdatei erfolgreich eingespielt wurde. Bitte informieren Sie auch alle Solid Edge-Anwender in Ihrer Firma, dass Sie Solid Edge beenden müssen.

Lizenzdatei anpassen

Sie müssen die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und dein Eintrag this_host  ersetzen durch den Lizenzservernamen. Wie dies geht können Sie ggf. hier nachlesen.

Lizenzdatei kopieren

Kopieren Sie nun die „neue“ Lizenzdatei in das Program-Verzeichnis von FlexLM (C:\SEFlex\Program).

Lizenzserver konfigurieren

Starten Sie Lmtools.exe und wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“. Mit „ReRead License File“ wird die neue Lizenzdatei eingelesen und die Meldung „Reread Server License File Completed“ ausgegeben:

Wird die Meldung nicht ausgegeben, dann stoppen Sie den Lizenzserver und starten ihn erneut. Ist auch dieser Schritt erfolglos, muss leider der Rechner neu gestartet werden.

Änderungen überprüfen

Im Register „Server Status“ werden, wenn Sie auf „Perform Status Enquiry“ klicken, alle verwendeten Lizenzen angegeben.

Hier ein Beispiel wie es bei Ihnen in einer Zeile aussehen könnte:

„Users of Solid Edge:  (Total of 12 licenses issued; Total of 5 licenses in use)“

Das bedeutet: Sie haben 12 Solid Edge Foundation Lizenzen erworben, davon werden 5 verwendet!

 

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Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Harald Schön

Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Sie möchten den Clients Ihre Lizenzdateien zuweisen? Insgesamt stehen Ihnen dazu vier Optionen zur Auswahl: Kopieren der Lizenzdatei, Lizenzdatei automatisch erzeugen, Erstellen der Umgebungsvariable oder über die Regeinstellung im Falle von einer einzigen Lizenzdatei.

Hinweis: Der Ordner hat sich geändert. Bis zur ST5 musste die Lizenzdatei in den Ordner „C:\Programme\Solid Edge ST5\Program\“ kopiert werden. Ab ST6 wird anstatt des Ordners „Program“ der Ordner „Preferences“ genommen. Hier der vollständige Pfad:
C:\Programme\Solid Edge STx\Preferences\

Lizenzdatei kopieren

Sie können die Node-Locked, als auch die Floatinglizenzdatei manuell, oder mit dem Lizenzdienstprogramm in den oben definierten Order kopieren.

Alle Funktionen stehen auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Auch das Auschecken (Leihlizenzierung) von Lizenzen. Wenn Sie dies vermeiden möchten nutzen Sie die nächste Variante:

Use Server Lizenzdatei (SST Empfehlung)

Ebenfalls mit dem Lizenzdienstprogramm lässt sich die lokale Lizenzdatei von einem Lizenzserver automatisch erstellen. Wählen Sie dazu „Lizenzservername“ um danach den Namen oder die IP-Adresse des Lizenzservers einzugeben. In der Lizenzdatei stehen nur die wichtigsten Informationen. Eine Leihlizenzierung mit dieser Datei ist nicht mehr möglich:

Der Vorteil ist aber, dass kein Austausch des Lizenzfiles am client notwendig ist, solange der Lizenzserver nicht unbenannt, oder der Port 27001 verändert wird.

Dieses Lizenzfile kann auch für die anderen Solid Edge Arbeitsplätze verwendet werden.

Umgebungsvariable

Erstellen Sie sich über „Systemsteuerung – System – Erweiterte Systemeinstellungen“ eine neue „Umgebungsvariable“.

Der Name der Variablen setzt sich aus dem „Vendor Deamon“ und „_License_File“ zusammen. Beschreibung steht auch in (SEDVD\License Manager\FLEXlm User Guide\) „LicenseAdministration“ im Kapitel „Locating Licenses“.

Der „Vendor Deamon“ steht in der Lizenzdatei:

Der Wert ist der Port getrennt durch ein „@“ mit dem Lizenzservernamen. Z.B:

Name der Variablen:  SELMD_LICENSE_FILE
Wert der Variablen:    27001@Lizenzservername

WICHTIG:

  1. Eine Lizenzdatei darf es im Preference-Verzeichnis NICHT geben. Sie muss gelöscht werden. Auch diejenige, die mit Solid Edge installiert wird.
  2. Der Lizenzserver der Version V11.12.0.0 (ST7) hat auf dem Betriebssystem WIN8.1 die Umgebungsvariable eines Clients NICHT angenommen.

Regeinstellung

Wie in diesem Artikel erwähnt, kann auch der gesamte Preferences-Ordner auf einen Server gelegt werden. In diesem Ordner liegt die SE-Lizenzdatei.
Achtung. Dies ist nur zu empfehlen, wenn in der Firma mit NUR EINER Lizenzdatei gearbeitet wird.

 

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Autor: Harald Schön

Wie überprüfen ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Anhand weniger Klicks können Sie herausfinden, wie Sie den richtigen Dongle mit Treiber identifizieren können und wo Sie überprüfen können, ob er korrekt für die Arbeit mit Solid Edge installiert wurde.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Überprüfung des Dongles mit Treiber

Laden Sie sich über gtac das Programm „SEWinDongle“ herunter und führen Sie die Datei auf dem Lizenzserver aus.

https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/solid_edge/SupportTools/SEWinDongle/

Wenn die Meldung „Solid Edge SERVER Hardware Key Detected“ angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Der Dongletreiber, als auch der richtige Dongle, ist in Verwendung: 

Wird hingegen die Meldung „Solid Edge Hardware Key Detected“ ausgegeben, haben Sie zwar den Dongletreiber installiert, der aber nur einen Dongle für Einzelplatzlizenzen gefunden hat. Dies wurden mit Solid Edge Version 19 eingestellt! 

Bei der Meldung „No Hardware Key Detected“ ist entweder:

  • der Dongle nicht eingesteckt, oder
  • der Dongle defekt, oder was etwas wahrscheinlicher ist,
  • der Dongletreiber läuft nicht.

Überprüfen, ob der Dongletreiber richtig installiert wurde

  • In der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen oder Features“ muss der „Sentinel  Protection Installer x.x.x“ aufgeführt werden. Ist das nicht der Fall, installieren Sie den Treiber von der SE-DVD manuell (vollständig) nach (\DVD\License Manager\Sentinel\Sentinel.exe).
  • Als zweites überprüfen Sie unbedingt, ob für den Dongletreiber diese drei Dienste eingetragen wurden (Systemsteuerung – Verwaltung – Dienste):
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurden diese drei Dienste NICHT eingetragen, laden Sie sich bitte hier den neuesten Sentinel Treiber (Sentinel Protection Installer) herunter und installieren ihn. Wenn Sie bei der Installation gefragt werden, ob FireWall Einstellungen geändert werden sollten – klicken Sie auf „Ja“.

 

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Autor: Harald Schön

 

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
  • Server Start Successful

 

Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver für Solid Edge, der Lizenzmanager oder das Lizenzdienstprogramm installiert?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wenn Sie die Solid Edge DVD einlegen, wird meist die „autostart.exe“ ausgeführt und der Startbildschirm angezeigt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, einfach direkt von der DVD die Datei starten.

Mit einem Klick auf “ Lizenzmanager“ wird das Installationsprogramm gestartet und begleitet Sie bei der Installation. Wichtig – jede Installation unbedingt als Administrator ausführen. Alternativ können Sie auch die Datei „..\DVD\License Manager\Setup.exe“ starten.

Bestätigen Sie, dass der Floatingserver installiert werden sollte:

Bestätigen Sie die Lizenzvereinbarungen:

Geben Sie nun den Benutzer und die Organisation ein:

Wichtig: Den vorgeschlagenen Installationspfad C:\SEFlex\ sollten Sie NICHT verändern! Es kann sein, dass der Lizenzmanager dann nicht richtig funktioniert.

Wichtig: Weisen Sie bereits bei der Installation die Floatinglizenzdatei zu.

Der Vorteil: Die Datei wird gleich an die richtige Stelle kopiert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bereits die wichtigste Information in die Lizenzdatei hineingeschrieben wird. Das ist der Rechnername! Die Optionsdatei wird in einem weiteren Artikel erklärt. Wenn gewünscht, kann auch diese Datei gleich angegeben werden.

Hinweis: Wenn Sie die Lizenzdatei bei der Installation nicht eintragen wollen, so müssen Sie die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und den Eintrag this_host ersetzen durch den Rechnernamen des Lizenzservers. Hier ein Beispiel, wenn Ihr Lizenzserver den Namen Server01 hat:

SERVER Server01 SE_HWKEY_ID=36243 27001

Die Lizenzdatei müssen Sie dann in das Programmverzeichnis von FlexLm kopieren (C:\SEFlex\Program\).

 

Nun wird die Installation durchgeführt:

Sie ist jetzt abgeschlossen:

Mit der Installation wurden gleichzeitig noch andere Aufgaben ausgeführt:

  • Es wurde der Dongle Treiber installiert. Dies entnehmen Sie der Systemsteuerung unter „Programme deinstallieren oder ändern“ unter dem Eintrag „Sentinel Protection Installer xxxx“.
  • Damit der Dongletreiber funktioniert, wurden noch drei Dienste hinzugefügt. Überprüfen Sie, ob bei Ihnen folgende Dienste installiert sind und ausgeführt werden:
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurde der Dongletreiber und/oder diese Dienste nicht installiert, müssen Sie ihn manuell nachinstallieren. Dies können Sie hier nachlesen.

  • Unter „Dienste“ wurde der „FLEXlm License Manager“ erstellt und gestartet.

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autor: Harald Schön

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Dieser Artikel ist nur für ST4 bis Solid Edge 2019!
Ab Solid Edge 2020 verwenden Sie bitte diesen Artikel: Welche Version des SPLM License Server sollte man verwenden?

 

Zur Verwendung einer FlexLM-Version ist die Lizenzdatei ausschlaggebend. Die in dieser Datei enthaltene Solid Edge-Version gibt einen Hinweis auf die zu verwendende Solid Edge-DVD, mit welcher FlexLM installiert werden sollte. Es kann sein, dass ältere FlexNet Versionen (mindestens ab 11.9.0.0) auch mit neueren Lizenzdateien funktionieren, es kann aber hierbei zu Einschränkungen und Problemen kommen. Wir empfehlen daher die hier angegebenen Versionen zu installieren.

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wichtiger Hinweis ab ST10: Wenn Sie an den Arbeitsplätzen ST10 verwenden wollen, so müssen Sie zwingend mindestens FlexNET 2016 (11.14.0) am Lizenzserver installieren!

Hier eine Liste der letzten auf den Solid Edge DVD´s ausgelieferten Versionen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen:


Solid Edge 2019 DVD:

FlexNet Publisher 2016R2 (11.14.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge2019 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016R2 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST10 DVD:

FlexNet Publisher 2016 (11.14.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit) 
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge ST10 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST9 DVD:

FLEXnet 2015 (11.13.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 (64-Bit)  oder Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.
Laden Sie sich diese Version herunter.


Solid Edge ST7 und ST8 DVD:

FLEXnet 2013 (11.12.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8.1 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


Solid Edge ST6 DVD:

FLEXnet 11.11.1 unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • selmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\SEFlex\Program\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 27001 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von selmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen:

VENDOR selmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername SE_HWKEY_ID=36243 27001
VENDOR selmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zum einen, welche technischen Voraussetzungen Ihr Rechner mitbringen sollte, um ihn zum Lizenzserver von Solid Edge zu machen. Zum anderen gilt es auch organisatorische Aspekte zu beachten.

Betriebssystem des Lizenzservers

Welche Betriebssysteme für die jeweiligen Lizenzserverversionen zertifiziert sind entnehmen Sie bitte folgenden Artikeln:

Ab Solid Edge 2020:
Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Bis Solid Edge 2019:
Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

 

Technische Voraussetzung

1. Der Rechner muss sich in einem TCP/IP Netzwerk befinden und sollte stabil laufen. Die Clientcomputer müssen in der Lage sein, mit dem Server über das Netzwerk eine Verbindung aufzunehmen. Dies darf nicht von einer Firewall blockiert werden. Nehmen Sie ein System, dass NICHT regelmäßig oder häufig neu gestartet werden muss.

2. Bis Solid Edge 2019 muss Ihre Hardware einen Steckplatz für einen USB-Dongle haben. Hinweis zu virtuellen Maschinen siehe weiter unten. Ab Solid Edge 2020 entfällt der Dongle und wird durch die CompositeHost ID ersetzt.

3. Die Anforderungen an die Hardware sind gering. Wenn Sie nur wenige Lizenzen (ca. unter 100) zu verwalten haben, kann diese Aufgabe eine „normale“ Workstation übernehmen.

4. Die Belastungen der CPU durch den Lizenzserver sind sehr gering, ebenso der benötigte Festplatten- und Arbeitsspeicher.

5. Auch die Bandbreite im Netzwerk kann gering ausfallen. Zum aus- oder einchecken werden Daten kleiner 1 KB gesendet!

Organisatorische Betrachtung

Wer in Ihrer Firma sollte sich um den Lizenzserver kümmern? Muss dies immer der Domänenadmin sein?
Nein – da der Floatingserver auch auf jeder Workstation installiert werden kann, ist es in manchen Firmen sinnvoll, den Lizenzserver von einem Solid Edge Admin oder KeyUser mit (evtl. sogar lokalen) Admin-Rechten verwalten zu lassen. Die Reaktionszeiten bei Ausfällen/Problemen sind kürzer und das Know How bleibt bei der richtigen Person!

Muss ich den Floatingserver auf einem Domänenkontroller installieren?
Nein – Hauptsache der Rechner lässt sich schnell verwalten.

Muss man bei Verwaltungsvorgängen immer persönlich am Computer sitzen?
Nein – Sie können die Installation als auch Konfiguration natürlich mit Remote umsetzen.

Kann man den Lizenzserver auch auf einer virtuellen Maschine betreiben?
Der Lizenzserver wird auf einer virtuellen Maschine laufen.
Hinweis bis Solid Edge 2019 (ab Solid Edge 2020 wird kein Dongle mehr verwendet):
Einzig das Integrieren des Serverdongles kann große Probleme verursachen. Wir empfehlen daher dringend auf eine MAC-basierte Lizenz umzustellen (Achtung – es fallen zusätzlichen Kosten an wenn Sie bereits einen Dongle haben. Neukunden bestellen am besten gleich eine MAC-basierte Lizenz mit Wartungsvertrag, dies ist ohne Mehrkosten). Wichtiger Hinweis: Eine Floating Lizenzierung mit einem Dongle auf einer virtuellen Maschine kann funktionieren, muss aber nicht. Sollte es hierbei zu Problemen kommen wird dies nicht von Siemens PLM supportet! Es muss dann zwingend auf eine MAC-basierte Lizenz umgestellt werden.

 

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Autor: Harald Schön

Kann man mehrere Versionen von Solid Edge auf einem Rechner installieren (Parallelinstallation)?

Die Parallelinstallation mehrere Solid Edge-Versionen ist ab ST4 grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise in den readme.htm-Dateien der unterschiedlichen Versionen sowie unsere Tipps.

Ein Auszug aus der „readme.htm“:

Hinweis: Für die Verwendung in der Produktion wird die Installation mehrerer Versionen nicht unterstützt. GTAC überprüft nur bei einer einzigen installierten Version auftretende Probleme und unsere Entwickler behandeln nur Probleme, die bei einer einzigen installierten Version reproduzierbar sind. Die Installation mehrerer Versionen ist ausschließlich zum Vergleich grundlegender Solid Edge-Funktionen für Demozwecke oder Test vor der Aktualisierung zu verwenden. Wenn Sie mehrere Versionen in einer Produktionsumgebung betreiben müssen, wird als Methode die Konfiguration über virtuelle Maschinen empfohlen. Wenn Sie zur Produktion übergehen wollen, empfehlen wir alle Versionen zu entfernen, den Computer neu zu starten und dann eine einzige Version des Produkts zu installieren.

Und hier Hinweise der SST GmbH

Eine Parallelinstallation wird grundsätzlich weder empfohlen, noch supported.
Sie sollte nur im Extremfall kurzfristig angewendet werden, da es nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zu unvorhergesehen Problemen kommen kann und Add-Ins und andere Zusatzprogramme Probleme machen.

Vorsicht:
Daten, die mit neueren Solid Edge Versionen gespeichert werden, können mit älteren SE-Versionen nicht mehr geöffnet werden!!

Die Vorgehensweise:

Installieren Sie zuerst die niedrigere/ältere Solid Edge Version samt allen Maintenance Packs. Die niedrigste/älteste mögliche SE Version ist die ST4.

Danach wird die nächste Version AUTOMATISCH installiert. Beachten Sie auch hier wieder die Reihenfolge. Zuerst die niedrigere….
Wie die automatische Installation funktioniert steht in diesem Helpdeskartikel:

http://www.cad-helpdesk.de/solid-edge/se-admin/wie-funktioniert-die-automatische-remote-oder-silent-installation-fuer-solid-edge.html

Beachten Sie:

Sie müssen natürlich auch die Lizenzdateien pflegen. Tipp: Eine höhere Lizenzdatei lässt sich auch in einer niedrigeren SE-Version (bis zur ST4) verwenden.

Die gewünschte SE-Version aktivieren

Damit Sie immer die gewünschte SE-Version benutzen können, müssen Sie diese aktivieren. Dazu kopieren Sie sich immer von der jeweils höchst benutzten SE Version folgende Datei von der DVD

…\Solid Edge\SptTools\SESetActiveVersion\SESetActiveVersion.exe

in ein beliebiges Verzeichnis. Damit können Sie sehr einfach die gewünschte Version in der DropDown Liste auswählen und „Aktivieren“.

 

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Autor: Harald Schön 

 

Wie funktioniert die automatische (remote oder silent) Installation für Solid Edge?

In diesem Artikel beschreiben wir eine von mehreren Möglichkeiten der automatischen Installation. Er enthält den Befehlszeilen-Argumentsatz, den Sie sich noch individuell konfigurieren können. Diese Informationen können Sie auch in der Readme.htm nachlesen.

Wichtig: Für die Installation müssen Sie die Rechte eines Administrators haben.

Vorbereitung

Bei der automatischen Installation werden nicht alle benötigten Programmkomponenten installiert. Bitte überprüfen/setzen Sie folgende Punkte:

  • Microsoft .NET Framework muss installiert sein
    • Für Solid Edge ST7 – .NET 4.0
    • Für Solid Edge ST6 – .NET 4.0
  • Überprüfen Sie, ob KeyShot für Sie wichtig ist. Es wird bei der automatischen Installation nicht installiert (ist ab der Classic-Lizenz enthalten). Dies müssen Sie ggf. manuell nachholen.
    • \DVD\Solid Edge\ISSetupPrerequisites\{AF1F3FFA-CB2C-4249-AC4A-A597F8C34B78}
  • Wichtig: für die Installation die Benutzerkontensteuerung ausschalten.
  • Wichtig: Temp-Ordner für die mysilentsetup.log anlegen.
  • Evtl. wichtig: Virenscanner während der Installation deaktivieren.
  • Neue Textdatei für spätere Nutzung als Batch-Datei erzeugen. Dies ist kein „Muss“, aber sehr einfach zu ändern. Sie können den Befehlszeilen-Argumentsatz auch „Ausführen“ (WIN-Taste+R) oder über die Eingabeaufforderung nutzen.
    • Den Befehlszeilen-Argumentsatz finden Sie in der „readme.htm“ im Solid Edge Verzeichnis.
  •  Auf Windows 8 muss die Installation im Hintergrund von Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ausgeführt werden.
  • Setup unterstützt die Verwendung der Eigenschaft ADDLOCAL nicht mehr.

Der Befehlszeilen-Argumentsatz

msiexec /i „J:\Solid Edge\Solid Edge STX.msi“ MYTEMPLATE=2 USERFILESPECXML=“C:\temp\My Docs\SEAdmin\Options.xml“ USERFILESPEC=“C:\temp\My Docs\SEAdmin\selicense.dat“ INSTALLDIR=“C:\Programme\Silent Solid Edge“ /qn+ /l*v „C:\temp\mysilentsetup.log“

Zur Erklärung

  • msiexec /i startet die Installation. Weitere Parameter sind möglich. Geben Sie dazu in der Eingabeaufforderung msiexec /? ein.
  • „J:\Solid Edge\Solid Edge STX.msi“. Nun wird der Pfad zur Solid Edge STX.msi (z.B. ST7.msi) angegeben. Sobald ein Pfad Leerzeichen enthält, müssen alle Argumente in Anführungszeichen gesetzt werden!
  • MYTEMPLATE=2 zeigt an, welchen Typ Standard(Vorlagen)-Dateien installiert werden sollen. Wird kein Wert angegeben, verwendet Solid Edge die Einstellungen aus der Datei „Standard.ini“, die wiederum die Einstellungen des aktuellen Benutzers für „Region und Sprache“ verwendet. In Deutschland also meist ISO. Dieser Eintrag wird nicht unbedingt benötigt.
    • (1) METRISCH
    • (2) Metrisch, JIS
    • (3) Metrisch, ISO
    • (4) Zoll, ANSI
    • (5) Metrisch, DIN
    • (6) Metrisch, UNI
    • (7) Metrisch, ESKD
    • (8) Metrisch, GB
    • (9) Metrisch, ANSI
  • USERFILESPECXML=“C:\temp\My Docs\SEAdmin\Options.xml“. In der Options.xml können administrative Einstellungen wie Dateiablagen usw. definiert werden. Damit können Sie sich bei der Einrichtung für den User schon etwas Zeit sparen. Dieser Eintrag wird nicht unbedingt benötigt.
  • USERFILESPEC=“C:\temp\My Docs\SEAdmin\selicense.dat“. Mit diesem Eintrag wird die Lizenzdatei in das „Preferences“-Verzeichnis kopiert. Dieser Eintrag wird nicht unbedingt benötigt.
  • INSTALLDIR=“C:\Programme\Silent Solid Edge“. Hier können Sie einen separaten Ordner des Programmes angeben. Dieser Eintrag wird nicht unbedingt benötigt.
  • /qn+. Das Argument „/qn+“ weist Windows Installer an, KEINE Benutzeroberfläche anzuzeigen.
  • /l*v. Das Argument „/l*v“ weist den Windows Installer an, eine Protokolldatei mit wichtigen Meldungen, Warnungen und Fehlern zu erstellen. Dieser Eintrag wird unbedingt empfohlen.
  • „C:\temp\mysilentsetup.log“. Der Pfad zur Protokolldatei. Achtung, dieser Ordner muss existieren! Der Ablageort spielt keine Rolle.

Wie sieht  der Befehlszeilen-Argumentsatz aus, wenn Sie Solid Edge ST7 mit ISO-Templates im Standardverzeichnis ohne Lizenz- und Administrationsdatei installieren möchten?

msiexec /i „DVD oder Ordner\Solid Edge\Solid Edge ST7.msi“ /qn+ /l*v „C:\temp\mysilentsetup.log“

Ende der Installation

Ist die Installation durchgelaufen, erscheint die Meldung: Solid Edge STX-Setup erfolgreich abgeschlossen.

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Autor: Harald Schön

Wie kann man nur bestimmte Teile einer Baugruppe schattieren?

Wie definiert man, dass Teile einer Baugruppe schattiert und bestimmte Teile gleichzeitig nicht schattiert sind?

Siehe Bild:

Die optimale Lösung dafür ist das Erstellen einer neuen Formatvorlage. Öffnen Sie dazu die Baugruppe, um die es geht:

  • Erstellen Sie sich – z.B. über die Registerkarte der Multifunktionsleiste „Ansicht“ in der Gruppe „Formatvorlage“ durch Selektieren des Befehls „Formatvorlage“ – eine neue „Teilflächenformatvorlage“. Den Namen dürfen Sie sich frei aussuchen. Wir haben in diesem Beispiel „_Glas Weißtransparent – Kante Schwarz“ genommen!
  • Wie der Name schon verraten hat, sollen alle Kanten die Farb schwarz haben. Wechseln Sie dazu in das Register „Kanten“ und stellen Sie alle RGB-Werte auf den Wert „0“. Wenn Sie möchten, können Sie auch noch die Kantenbreite ändern (diese wurde im obigen Bild nicht verändert, im unteren schon).
  • Alle Flächen sollten weiß sein. Dazu stellen Sie im Register „Teilflächen“ die RGB-Werte der Farben auf „1“ um.
  • Nun zum Register „Aussehen“. Hier wird nur die „Undurchsichtigkeit“ (Transparenz) auf „0“ gestellt.
  • Die Formatvorlage speichern und schließen. Nun zur Anwendung:
  • Stellen Sie evtl. die Hintergrundfarbe auf weiß. Markieren Sie alle Teile, welche NICHT schattiert werden sollen, und weisen Sie diesen den markierten Teile ihre neue Farbe zu. Alle nicht markierten Teile bleiben weiterhin schattiert.

  • Das Ergebnis:

 

 

Autor: Harald Schön

Initiator: Johann Krüger

Wie blendet man beim Skizzieren im 3D-Modell nicht benötigten Volumenkörper aus?

Während der Konstruktion kann es geschehen, dass gerade die Ebene, welche man aktuell zum Skizzieren benötigt, nicht sichtbar ist: Sie wird durch Teile der Konstruktion verdeckt. Wie können aber die nicht benötigten Konturen in Solid Edge schnell ausgeblendet werden?

Problem

An den Füßen, hier an der blaue Flächen, müssen Bohrungen platziert werden.
Motor

Nachdem wir mit dem Befehl „Bohrung“ die blaue Ebene angeklickt, erscheint nun diese Ansicht:
Bohrung_VerdecktWie können Sie jetzt den „oberen Bereich“ der Konstruktion schnell ausblenden?

Lösung

  • Geht dies in Sync und Seq?

    Diese Vorgehensweise funktioniert in der sequentiellen Umgebung (=Seq) wie nachfolgend beschrieben. In Sync erkennt der Befehl „Ebenen Bestimmen“ nicht, dass Sie eine Profilebene gesperrt haben. Aus diesem Grund muss die Basisebene (erster Schritt) in Sync manuell definiert werden.

  • Ebene Bestimmen

    Nutzen Sie dazu den Befehl „Ebenen Bestimmen“ aus dem Register „Ansicht“. In der angepassten Benutzeroberfläche der SST (=Solid System Team GmbH), die Sie sich über unseren Helpdesk herunterladen und nutzen können, ist der Befehl bereits in der Schnellzugriffsleiste hinterlegt.
    Motor_Ebenebestimmen

  • Wie funktioniert der Befehl generell?

    1. Zunächst müssen Sie die Ebene eingeben, die parallel verschoben werden muss.
    2. Danach legen Sie diese Ebene zweimal ab. Alles was zwischen diesen Ebenen liegt, wird angezeigt. Und alles was davor oder dahinter liegt, wird ausgeblendet.
      Ebene bestimmen - Erklärung
  • Und welchen Vorteil haben wir, wenn wir schon in der Profilumgebung sind?

    1. Wie Sie im oberen Bild erkennen können, ist der erste Schritt, die Ebene zu bestimmen, deaktiviert. Es wird automatisch die Profilebene genommen.
    2. Im zweiten Schritt, bei dem es darum geht die erste Ebene zu verschieben, lassen Sie mit Hilfe der „Enter“-Taste den Abstandswert bei Null stehen.
    3. Erst im dritten Schritt gibt es konkret etwas tun: Die Ebene muss noch parallel nach unten verschoben werden. Dazu geben Sie einen negativen Abstandswert ein. Dieser ist, wenn Sie in der Profilumgebung nicht gedreht haben, IMMER NEGATIV. Geben Sie also z.B. -200 ein.
    4. Jetzt können Sie leichter die Bohrungen ablegen.
      Ergebnis

Fazit

Mit einem Befehl, den wir schon sehr lange in Solid Edge haben (seit Version 15), können Sie ohne großem Aufwand und mit ein bisschen Übung auch sehr schnell diese Darstellungstiefe konfigurieren.

Ein weiterer, meiner Meinung nach sehr großer Vorteil ist, dass Sie auch EXAKT einstellen können, wie TIEF die zweite Ebene verschoben werden sollte. Gerade bei komplizierten Geometrien kann es öfter notwendig sein, dass man nur einen bestimmten Bereich in der Tiefe haben möchte, weil dies zu komplex erscheint!

Die Konfiguration der Darstellungstiefe bleibt erhalten, solange Sie die Datei offen haben. Was bedeutet, dass auch NACHDEM SIE DIE PROFILUMGEBUNG verlassen haben, die Ebenen schnell aus- oder eingeblendet werden können!

Tipp
Mit der Tastenkombination Strg + D können Sie dies auch nach der Profilumgebung komfortabel aus- oder einblenden.

Autor: Harald Schön

Wie stellt man den Pfad seiner Solid Edge Konfigurationsdateien auf einen Server um?

Solid Edge nutzt verschiedene Dateien bei der Konstruktion: angefangen bei der Materialtabelle (Werkstoffe) über Bohrungs- und Gewindeeinstellungen bis zur Abwicklungstabelle und noch viele mehr.

Wie kann man am einfachsten diese Dateien auf den Server legen und die User darauf verlinken?

Ab Solid Edge ST6 gibt es im Verzeichnis von Solid Edge den „Preference“-Ordner (z.B. C:\Program Files\Solid Edge STX\Preferences). Darin werden alle diese Dateien gespeichert. Zusätzlich dazu liegen im Ordner „Solid Edge STX“ (das X steht für die Version, z.B. ST7 oder ST8) auch noch die Vorlagen im Ordner „Template“. Im Endeffekt müssen nur dieser beiden Ordner samt Unterordner auf ein Serverlaufwerk kopiert und auf den Solid Edge Arbeitsplätzen darauf verwiesen werden.

Wie Sie administrativ den Pfad zum Preference- und Templateordner auf dem Server setzen, kann auf zwei Wege umgesetzt werden.

ABER ACHTUNG: Es kann in Preference-Ordner nur EINE Lizenzdatei geben: Floating, oder NodeLocked. Ein Mischen dieser Lizenztypen in einem Preference-Ordner ist NICHT möglich.

Achtung mit Fremdsoftware: Bitte überprüfen Sie, ob eine weitere Software, wie z.B. CAM oder PDM-Systeme, mit dieser Konfiguration zurecht kommen.

  • SEAdmin.exe

    Wie man diese generell nutzt,wird in diesem Artikel beschrieben. Sehen Sie unter „SEAdmin.exe“ nach. Suchen Sie in der Oberfläche nach dem Eintrag „Benutzervorlagen“ und  nach Pfaden, die den Begriff „Preferences“ enthalten, um alle Pfade auf den Server zu setzen.

  • Registrierung

    Dieser Weg ist in diesem Fall der bessere: Installieren und starten Sie an einem Arbeitsplatz Solid Edge. Dies wird nur benötigt, damit die Registrierung geschrieben wird. Rufen Sie nun den Registrierungseditor auf und gehen Sie zu:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\
    _SOFTWARE\
    __Unigraphics Solutions\
    ___Solid Edge\
    ____Version 10X\ (ab ST6 = Version 106 )
    _____CurrentVersion (für den „PreferencePath“)
    _____TemplatePath (für die Vorlagen)
    Suchen Sie den Eintrag „PreferencePath“ und „Standard“, um dort den Pfad auf den Server einzutragen. Exportieren Sie diese Schlüssel. Nun müssen Sie nur noch diese Registrierung an jedem Solid Edge Rechner importieren. Damit haben Sie für JEDEN User die Einstellungen bereits gesetzt! Achtung – Sie benötigen dazu Administrator-Berechtigungen!

Hier ein Beispiel der Ordnerstruktur:

Solid Edge Ordner auf dem Server

 Beispiel der Registrierungsdatei:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 107\CurrentVersion]
„PreferencesPath“=“T:\\Technik\\SolidEdge_Administration\\Preferences“

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 107\TemplatePath]
@=“T:\\Technik\\SolidEdge_Administration\\Template“

  • Überprüfung der Einstellungen

Melden Sie sich als User an Nachdem Sie die Regdatei importiert haben. Nun müsste in den Dateiablagen jeder Pfad auf den Server verweisen. Aber Achtung: Wurde Solid Edge von Usern schon mal geöffnet und nachträglich der Regeintrag gesetzt, so wird in ST7 die Materialtabelle und Bordurchmesserdatei nicht mehr umgesetzt!

Preferences

Tipp 1
Aus den Beispieleinträgen können Sie eine eigene Registrierungsdatei erstellen. Passen Sie einfach noch die Pfade an. Fertig!

Tipp 2
Falls Sie User haben, die mit einem Laptop auf Reisen gehen, genügt es wenn die Ordner vom Netzlaufwerk als Offlineordner verwendet werden.

Tipp 3
Mit dem Offlineordner werden die Vorlagen noch schneller verwendet! Sie sollten diesen Ordner generell als Offlineordner zur Verfügung stellen.

Tipp 4
Überprüfen Sie, ob mit der Installation auch auf die richtigen Templates verwiesen wird. Dies lässt sich doch bei der Installation über z.B. DIN, ISO oder ANSI leicht umstellen. In ST7 gibt es z.B. DIN Metric oder ISO Metric. Wenn Sie Daten importieren sucht das System nach Vorlagen, die z.B. DIN Metric.par heißen. Gibt es diese Vorlagen nicht, klappt der Import oder auch das Spiegeln nicht…

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir keinerlei Gewährleistung!

 

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Autor: Harald Schön

Wie können mit nur zwei Dateien mehrere Standardrohre erzeugt werden?

Mal angenommen Sie haben Standardprofile, die Sie immer in ähnlicher Art und Weise platzieren müssen. Wie gehen Sie vor?

Die meisten von Ihnen würden vermutlich pro gebogenem Rohr eine Datei erzeugen. Falls Sie die Biegeinformationen brauchen, würden Sie selbstverständlich XpresRoute benutzen. Was aber wäre, wenn Sie die Daten sehr einfach in einer Baugruppe hinterlegen könnten und insgesamt tatsächlich nur zwei Dateien zu verwalten hätten?

Es geht mit Alternativen Baugruppen (Baugruppenfamilien) in Kombination der Rahmen.

  • Erstellen eines neues Rohres als Profil

Dieser Schritt kann evtl. übergangen werden, wenn Sie schon selbst Profile erzeugen oder die Profile der StandardParts benutzen möchten.

  • Erzeugen Sie eine neue, sequentielle Partdatei (würde auch mit sync gehen, dort aber nur als Skizze).
  • Klicken Sie auf „Extrusion“, um ein Profil auf der Ebene „Vorne“ zu erzeugen.
  • Wichtig: Das Profil muss jetzt komplett gezeichnet werden. Bei Rohren die BEIDEN Kreise, bei Rechteckprofilen auch gleich die Verrundungen.
  • Profilumgebung jetzt verlassen und ein beliebiges Abmaß eingeben.
  • Dateieigenschaften wie Titel usw. als auch die Physikalischen Eigenschaften pflegen.
  • Abspeichern – am besten als firmeneigenes Normteil in einem Ordner, der nicht verschoben oder umbenannt wird.

 

  • Rohrpfad in neuer Baugruppe

Die Rahmenumgebung von Solid Edge schickt Profile entlang von Leitkonturen, ähnlich der „Geführten Ausprägung“ in Part. Der Vorteil hier ist, dass man sich später die Längenangaben in Stücklisten abrufen kann. Ebenso kann noch wesentlich einfacher als in Part die Position des Profils entlang der Leitkontur korrigiert werden (ob es ein Stück weiter Links oder Rechts sitzen muss). Dann lässt sich in Framing (Rahmen) auch noch einstellen, wie die Eckenbehandlung aussehen sollte wenn mehrere Profile aufeinanter treffen. Und – Framing ist in den meisten Lizenzen enthalten. Siehe unten.

  • Der Rohrpfad kann als Skizze, als 3D Skizze (ab ST7), oder in der Rahmen-Umgebung als „Liniensegment“ erstellt werden. Wichtig ist jedoch die Benennung der Bemaßung.
  • Benennung der Maße: Mit einem Doppelklick auf eine Bemaßung öffnet sich die Formelleiste. Dort den Namen der Bemaßung eindeutig festlegen. In diesem Bild wurde noch zusätzlich über einen Rechtsklick auf ein Maß „Alle Namen eingeblendet“. Achtung – Zurückschalten nicht vergessen.
  • Die Benennung ist wichtig, damit man später beim Erzeugen von unterschiedlichen Varianten zu erzeugen, leichter die Maße wieder findet.
  • Zeichnen Sie nun die gewünschten Pfade.

 

  • Erstes Rohr erzeugen

Falls Sie noch nicht in der Rahmen-Umgebung sind – über dem Register „Extras“ bitte auf „Rahmen“ klicken.

  • Klicken Sie auf „Rahmen“ 
  • Im nächsten Dialog können Sie einstellen, ob Sie einen gebogenen Übergang haben möchten und woher die Rahmenprofile kommen sollten:
  • Danach müssen Sie Ihr Profil verwenden. In der DropDown-Liste können Sie nach Ihren zuletzt benutzten Profilen schnell suchen oder sich über das Ordnersymbol weiter Profile aussuchen:
  • Danach klicken Sie den Rohrpfad an und bestätigen dies (Rechtsklick oder grüner Haken).

 

  • Baugruppenfamilie generieren

Mit der Registerkarte „Alternative Baugruppen“ können Sie eine „Baugruppenfamilie“ oder eine Baugruppe mit „Alternativen Positionen“ erstellen. Wir benötigen die Baugruppenfamilie.

  • Achten Sie darauf, dass beim Erstellen der „Member“ die Namensgebung sinngemäß umgesetzt wird.
  • Nun müssen die Bemaßungen für dieses Member geändert werden. Dazu im Register der „Alternativen Baugruppe“ auf die Tabelle klicken und die Werte anpassen:
  • Mit einem Doppelklick auf die Spalte (zweiter Pfeil im obigen Bild) wird das Member in der Ansicht angezeigt.
  • Man könnte die Member auch noch als echte Baugruppen herausspeichern. Der Befehl dazu nennt sich „Elemente speichern unter “ Dies empfehle ich aber NICHT.

 

  • Weitere Member erzeugen

    • Im Register „Alternative Baugruppen“ auf die Schaltfläche „Neu “ klicken und
    • die Variablen anpassen.

 

  • Member nutzen

    • Wird die Baugruppe nun platziert erscheint eine Abfrage, welches Member verwendet werden sollte:
    • Mit dem Befehl „Teil ersetzen“ wird ebenfalls als erstes dieses Menü angeboten. Ein echter Vorteil.

 

  • In welchen Lizenzen ist Framing (Rahmen) enthalten?

    • Premium
    • Classic
    • Foundation
    • University Edition
    • Student Edition

 

  • Weitere Tipps

    • Versuchen Sie nicht gleich alles auf einmal umzusetzen. Gehen Sie schrittweise vor.
    • Verwaltungstechnisch ist dies bereits eine gute Möglichkeit, unterschiedliche Standards umzusetzen. Viele Verwaltungssysteme können die Länge der Rahmenkompenten auch automatisch auswerten. Falls Sie dies mit SAP verwalten möchten, funktioniert dies mit SAP ECTR in Verbindung mit ECTR, und im Rahmen einer Anpassung/ServicePacks mit SMAP3D PDM. Dies nur als Beispiele.
    • In diesem Artikel wurden zwei Themen ANGESCHNITTEN, die sonst sehr wahrscheinlich eher selten benutzt werden: Rahmen und Alternative Baugruppen. Über Vor- und Nachteile können wir gerne in Form eines individuellen Trainings sprechen. Informieren Sie sich hier.
    • Benötigen Sie die Biegedaten der Rohre, so funktioniert dieser Lösungsansatz nicht.

_________________

Autor: Harald Schön

Wie komme ich über Verkürzungswerte zur korrekten Abwicklung?

Um zu einer korrekten Blechabwicklung zu kommen, stehen wir vor der Aufgabe das Material des Blechteiles sowie deren Fertigung zu berücksichtigen. Beim Freibiegen benötigen wir je nach Oberwerkzeug und Unterwerkzeug Kombination eine dazu passende Abwicklung. Zudem arbeitet Solid Edge entweder mit der PZL (=Länge der Umformzone) oder des Faktors für die neutrale Faser. Aus Biegeversuchen oder Berechnungen kennen wir jedoch meist die Verkürzung. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie bei unterschiedlichen Materialien sowie Werkzeugkombinationen unter Nutzung des Verkürzungswertes zu einer korrekten Abwicklung kommen.

Wir starten mit der Berechnung von Solid Edge für die Abwicklung, danach folgt eine Erklärung für den Verkürzungswert. Etwas weiter unten im Artikel gibt es den Hinweis auf ein kostenloses Makro und ein sehr einfach zu bedienendes Produkt.

1. Abwicklung über den Neutralfaktor:

Die Abwicklung in Solid Edge wird mit dieser Standardformel gerechnet:

PZL = * (BR + NF * ST)) * BW / 180

PZL bedeutet Plastic Zone Length (=gestreckte Länge im Biegebereich). BR = Biegeradius. NF = Neutralfaktor. ST = Materialstärke. BW = Biegewinkel.

Dieses Bleichbeispiel hat zwei Schenkellängen von je 20mm.

Die in diesem Bild dargestellte Bogenlänge (ist PZL) wird für die Abwicklung genommen. Dies kann und wird in Solid Edge umgesetzt:

Die Abwicklung hat eine Länge von 35,42 mm

2. Abwicklung über Verkürzungswerte:

Diese Formel ist im ersten Schritt nicht besonders schwer:

L = a + b – v

L ist die gestreckte Länge. A und b sind Schenkellängen. V = Korrekturfaktor, oder gerne auch mal „Verkürzungswert“ genannt.

Wie man den Korrekturfaktor errechnet können Sie auch unter Wikipedia nach lesen (und dieser Artikel bleibt kürzer).

20 + 20 – 4,58 = 35,42. Dies ist die gleiche Abwicklung wie in dem oberen Beispiel.

3. Die Schwierigkeiten

Bisher wurden zwei sehr wichtige Dinge außer Acht gelassen. Zum einen sollten unbedingt unterschiedliche Werkstoffe berücksichtigt werden, zum anderen sollte man sich auch evtl. die Verkürzungswerte der Fertigungsmaschinen, wie Trumpf, Amada oder EHT zunutze machen! Und: Solid Edge kann nicht ohne Programmzusatz (gibt es bei uns) DIREKT mit Verkürzungswerten arbeiten.

Bei einem Biegewinkel von über 90° werden normalerweise die Tangentenkanten, und nicht die Schnittpunkte zur Bemaßung der Schenkellängen herangezogen. Bei manchen Firmen wurde aber entgegen der Norm zu den Schnittpunkten gemessen! Wie sollte man auch hier die korrekten k-Faktoren integrieren?

 

Beim Freibiegen wird nicht jedesmal der gleiche Biegeradius für unterschiedliche Biegewinkel entstehen. Daraus kann doch nur ein Fehler bei der Berechung der PZL entstehen, oder?

4. Werkstoff, bzw. materialbezogene Abwicklung

Ab Solid Edge ST4 können unterschiedlichen Werkstoffen über die Materialtabelle auch eigene Biegeparameter und Neutralfaktoren zugewiesen werden. Wir empfehlen, die Gagetable.xls (ist im Preference-Ordner von Solid Edge) abzuändern und auch evtl. auf einem Netzlaufwerk abzulegen. Über die Dateiablagen (Solid Edge Optionen) können Sie die Datei zuweisen.

In den unteren Registerkarten können eigene Materialien erzeugt oder umbenannt werden. Bei „Name“ wird z.B. die Information bezüglich Ober- und Unterwerkzeug samt Blechstärke usw. eingetragen. Danach definiert man für Winkel (das ist der Biegewinkel) und Biegeradius den Neutralfaktor.

In diesem Bild sehen Sie die neue Materialtabelle der ST7 samt neu erstellter „Blechtafeldatei“ (so der Eintrag in den Solid Edge Optionen).

Wichtig: Hier wurde, wie weiter oben bereits erwähnt, das Material in der Exceltabelle umbenannt (siehe erster roter Pfeil). Die „Blechtafel“ (das ist der „Name“ in Excel, also die gespeicherte Einstellung für Materialstärke usw.) wurden ebenfalls korrigiert. Dieser Name gibt Aufschluss über das Oberwerkzeug und die Matritze. Man kann erkennen, dass die Eigenschaften (Materialstärke, Biegeradius, Ausklinkungstiefe- und Breite) nicht änderbar sind. Diese Werte werden aus der Exceltabell gesteuert, genauso wie die Neutralfaktoren.

5. Makro für die Umrechnung

Über unser Hotlineformular können Sie das Makro zur Umrechnung KOSTENLOS anfordern. Geben Sie als „Stichwort zum Problem“ ein: „Makro zur Umrechnung Verkürzungswerte zu Neutralfaktor“. Es wird Ihnen umgehend an die genannte Mailadresse geschickt. Das Makro bitte nicht ohne Genehmigung der Solid System Team GmbH weiter geben. Vielen Dank. Achtung – wir übernehmen keine Gewährleistung für die Nutzung.

Sie bekommen eine Exceltabelle, die Sie auch gleich als Ersatz für die Gagetabel in die SE-Optionen eintragen können.

Geben Sie im Feld „Dateiname“ den Namen der Exceltabelle ein. Xlsm-Dateien werden nämlich im Ordner nicht angezeigt, aber in der Namensliste…

Öffnen Sie die Exceltabelle. Im Register „Ansicht“ auf den Button „Makros“ klicken und danach das in der Liste markierte Makro „Auszuführen“.

6. Übertragen der Verkürzungswerte als Neutralfaser in die Gagetable.xls

In dieser Tabelle finden wir Beispielwerte, die für die Solid Edge Abwicklung übernommen werden sollten. Achten Sie auf das Material!

Markieren Sie die Zelle, an der die Neutralfase kopiert werden sollte. Danach geben Sie die Werte in das Makro ein. WICHTIG: Wir modellieren nun einen Standardbiegeradius (in diesem Beispiel von 2mm). Wir nehmen am besten immer den Wert des Biegeradius von einer 90 Grad Biegung für unser 3D-Modell (siehe unteres Bild – Pfeil links oben). Tatsächlich wird aber für eine Biegung von 30° (ist im oberen Bild falsch beschrieben) ein Biegeradius von 1,7mm verwendet. Dieser Punkt ist vernachlässigbar. Denn wir werden im Makro IMMER den Standardbiegeradius modellieren und damit die Neutrale Faser verschieben. So stimmt immer die Abwicklung exakt mit den Daten aus Trumpf überein!

Bei „Neutralfaktor“ (NF) im Makro muss immer ein Wert zwischen 0 und 1 herauskommen. Ist der Wert außerhalb dieses Bereichs, ist sehr wahrscheinlich der Verkürzungswert zum Schnittpunkt der Schenkel gemessen worden! Einfach umschalten.

7. Und das Beste zum Schluss.

Aus Trumpf Biegemaschinen können Listen mit den Verkürzungswerten herausgeschrieben werden. Diese „Tabellen“ sind teilweise extrem umfangreich. Das Übertragen der Werte mit dem Makro würde (zu) lange dauern.

Unser Produkt nimmt automatisch die Werte aus dieser „lsp“-Datei zum Berechnen der Abwicklung. In der sequentiellen Umgebung werden Ihnen an die Formelemente sogar die echten Biegeradien geschrieben!

Interesse?

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Autor: Harald Schön

ST8 und frühere Versionen: Wie bekommt man die Kreiszahl (Pi) in die Variablentabelle?

Um z.B. in der Profilumgebung mit Variablen rechnen zu können, benötigt man ab und zu Pi .

Ein Weg wäre, sich über den Taschenrechner des Betriebssystems den Wert von Pi anzeigen zu lassen, um ihn in die Variablentabelle zu kopieren.

Aber Achtung – es geht noch besser.

Am besten die Datei oder Vorlage aufrufen, in der Pi erzeugt werden sollte. Über dem Register „Extras“ von Solid Edge die „Variablentabelle“  öffnen und als Namen z.B. „Pi“ eingeben.

Als Formel tragen Sie „ATN(1)*4“ ein:

Nun wird der „Wert“ für  automatisch ins Wertefeld geschrieben und lässt sich für weitere Formeln sehr leicht verwenden!

Ab der ST9 ist Pi über den Formeleditor verfügbar!

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Autor: Harald Schön

 

Tipps zur Installation und Umstieg auf eine neue Solid Edge Version!

Vielen Solid Edge-Administratoren ist der Umstieg auf eine höhere Solid Edge-Version nicht sofort schlüssig. Zum einen müssen Daten gesichert werden, zum anderen stellen sich Fragen nach der Lizenzierung. Tauchen nach der Umstellung erste Probleme auf, ist meist schnelles Handeln gefragt. Im nächsten Bereich wird  die Reihenfolge beschrieben, wie man auf die nächste Solid Edge Version richtig umstellt. Danach noch ein Tipp zur Installation.


 Umstieg auf eine höhere SE-Version:

  • Lizenzierung in der Produktivumgebung aktualisieren

Sowohl NodeLocked, als auch Floatinglizenzen sind bis zur ST4 abwärtskompatibel. Möchte man z.B. jetzt auf die ST7 umsteigen, kann man sich die neuesten Lizenzfiles einspielen und einfach z.B. mit der ST5 weiter arbeiten. Eventuell könnte man auch auf einem weiteren Rechner schon mal die neueste Version installieren und testen (macht aber in der Regel nur bei Floatinglizenzen Sinn). In diesem Artikel wird erklärt, wie man eine neue Lizenzdatei in einen Lizenzserver einspielt. Ggf. brauchen Sie dazu aber auch eine neue Version des Lizenzmangers FlxLM. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

  • Daten sichern

Welche Dateien sicherungswürdig sind, steht in diesem Artikel.

  • Solid Edge deinstallieren

Bitte als Administrator. Danach überprüfen, ob auch die Dateien ordentlich entfernt (C:\Program Files\Solid Edge STx) und die Registrierung bereinigt wurde (HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions UND HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions)

  • Solid Edge installieren.

Bitte wieder als Administrator. LESEN Sie unbedingt die System- oder Mindestvoraussetzung für SE. Dies alles können Sie hier nachlesen.


Tipps zur SE Installation mit Service Pack:

Wenn Sie vor haben Solid Edge auf mehreren Arbeitsplätzen zu installieren und keine Lust haben an jedem Rechner die Installation mit einer SE-DVD zu beginnen, sollten Sie den nächsten Tipp in Betracht ziehen: Kopieren Sie den gesamten Inhalt der SE-DVD auf einen Server. Wichtig ist nur, dass Sie von den Clients aus Zugriff auf ihre Dateien haben.

  • Wenn Sie die Installation manuell ausführen möchten, empfehlen wir, das aktuelle Maintenance Pack (MP) in den Ordner Update (\DVD\Solid Edge\Update) zu kopieren. Sie starten die Installation, indem Sie die „Setup.exe“ im Solid Edge Verzeichnis ausführen. Anschließend startet die Installation des Service Packs automatisch.
  • Sie können auch die Silentinstallation (automatische Installation) in Betracht ziehen. Wie es funktioniert steht hier. Das MP muss aber nachinstalliert werden (geht ebenfalls silent).

Tipps für Grundeinstellungen in Solid Edge:

Sehr viele Dinge lassen sich in Solid Edge einstellen. Vieles kann die Arbeit sehr erleichtern. Hier finden Sie empfehlenswerte Funktionen.

 

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Autoren: Harald Schön, Klaus Schüler

Wie wird administrativ die „YouTube“-Schaltfläche von Solid Edge deaktiviert?

Ab Solid Edge ST6 können Filme über die Oberfläche von Solid Edge aufgenommen, als auch zu YouTube hochgeladen werden.
Falls in Ihrer Firma der Zugang zu YouTube nicht erlaubt ist,
muss der Befehl „An YouTube hochladen “ und die Registerkarte „YouTube“ deaktiviert werden!
Eine Möglichkeit ist über die SEAdmin.exe, eine zweite die Registrierung.
Achtung: Da Manipulationen an der Registry von Siemens offiziell nicht unterstützt
werden, erfolgt die Benutzung auf eigene Gefahr.
Erzeugen Sie sich eventuell vorher ein Sicherheits-Backup der Registry. Die Pfade
müssen für die jeweiligen Versionen angepasst werden (Version 10X ist 
z.B. Version 106 oder Version 107).

 

  • Registerkarte „YouTube“ ausblenden:

Bitte gehen Sie wie folgt vor:

Geben Sie in der Eingabeaufforderung „regedit“ ein. 

Öffnen Sie den Eintrag:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10X\Global
Erzeugen Sie im rechten Fenster einen neuen Eintrag:  YouTubeSearchAndPlayback=0
RMT (Rechte Maus Taste) – Neu – DWORD-Wert (32-Bit): „YouTubeSearchAndPlayback“  Wert = 0

 

  • Schaltfläche „An YouTube hochladen“ deaktivieren:

Öfffnen Sie den Registrierungseintrag:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10X\Global\

Erzeugen Sie hier einen neuen Eintrag: YouTubeUpload=0  (Ablauf wie oben)

  • Schaltfläche „An YouTube hochladen“ ausblenden:

Öffnen Sie den Registrierungseintrag:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10X\PrefSets\StatusBarCmds

Ändern Sie hier den Wert des Eintrags „UploadToYouTube“
RMT – Ändern – Wert wie unten eingetragen – OK

„UploadToYouTube“=hex:06,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00,00

Schließen Sie die Registry wieder.

  • Einstellungen wieder zurück setzen:

Solid Edge schließen und einfach die drei erstellen/manipulierten Registrierungseinträge wieder löschen.

  • Administrative Arbeitsweise:

Wir haben Ihnen hier eine Textdatei hinterlegt die Sie als *.reg- Datei umbenennen können (RMT auf den Hyperlink – speichern unter). Achtung – wir übernehmen keine Gewährleistung für die Datei und Manipulation der Registrierung. Wird die Datei ausgeführt, werden die Registrierungseinstellungen wie oben beschrieben gesetzt. Diese Datei lässt sich in einem Anmeldeskript verwenden.

Achtung – diese Datei wurde für ST6 erzeugt. Für ST7 und höher müssen die Pfade angepasst werden.

 

Wie werden die Namen der Standard Parts im PathFinder auf Deutsch angezeigt?

Werden mit Hilfe der Standard Parts die Normteile in Baugruppen platziert, wird wie sonst auch der Dateiname angezeigt. Mit einem einfachen Trick kann man diesen „Anzeigenamen“ verändern, ohne dass man die „Formel für den Dokumentnamen“ (Solid Edge Optionen – Hilfen) verändert!

 

Hinweis: Wir empfehlen hier aber ganz eindeutig die „Formel für den Dokumentnamen“ anzupassen. Der Deutsche Teilename steht in einem über den Standardparts-Konfigurationsassisten definierten Feld z.B. „Titel“. In diesem definierten Feld sollten auch für alle anderen selber erstellten Teile für eine gemeinsame Stückliste entsprechende Namen gepflegt werden. Also ist auch die Anzeige dieses Feldes im Pathfinder für Normteile und sonstiger Teile sinnvoll.

Der hier beschriebene Weg sollte daher nur gemacht werden wenn die sonstigen Daten, warum auch immer, diesbezüglich nicht gepflegt wurden.

Die nachfolgende Beschreibung ist nur für 64bit Systeme gedacht. 
Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen.

Erstellen Sie sich den Registrierungsschlüssel „EnableOCCNameOverride“ mit dem Wert 1

Bis zu Solid Edge ST8:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Solid Edge ST9 und ST10:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Ab Solid Edge 2019:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Siemens\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

 

​Werden nun Normteile platziert, wird der Name des Normteils in der jeweiligen Sprache umgeschaltet!

Dies funktioniert auch für bereits generierte Normteile, wenn diese neu plaziert werden!

Aber: Bereits verbaute Normteile sind weiterhin in englisch. Ebenso alle auch neu erzeugten Musterelemente!

Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Engineering Reference benötigt KEINE Datenbank mehr

Die Engineering Reference von Solid Edge ST6 ist in der „Classic“ Lizenz enthalten und muss manuell von der Solid Edge-DVD nachinstalliert werden.

Dieses Produkt dient dazu, einfach und schnell benötigte Teile zu erstellen und VORHER schon berechnen zu lassen. Hier ein Beispiel des Wellen-Assistenten:

Hier ein Überblick über die enthaltenen Möglichkeiten:

Die Neuerung

Bisher musste an JEDEM Arbeitsplatz, an dem Engineering Reference verwendet werden sollte, eine Datenbank installiert werden.

DIES IST AB ST6 NICHT MEHR NÖTIG!

Installation Solid Edge

Bitte lesen Sie diesen Artikel erst einmal komplett durch. Sie bekommen hier, falls Sie einen Versionswechsel haben auch in diesem Artikel viele Tipps und Tricks zur Installation.

Hinweis: Ab Solid Edge ST10 beachten Sie zur Installation bitte auch folgenden Artikel: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

System- oder Mindestvoraussetzungen

Auf der Solid Edge DVD finden Sie im Ordner „Solid Edge“ die Readme.htm. Nach der Solid Edge Installation finden Sie dies Datei bei unverändertem Installationsort in folgendem Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX“. In dieser Datei sind sehr viele extrem nützliche Informationen enthalten, so auch die Systemvoraussetzung und z.B. die Zertifizierung für Betriebssysteme.

Diese Datei wird für jede Solid Edge Version überarbeitet und sollte vor der Installation gelesen werden.

Wichtige Informationen

Wenn Sie die nachfolgende Installationsbeschreibung nutzen werden automatisch folgende Programme aktualisiert oder mitinstalliert:

  • Microsoft Windows Installer (ggf. nur ein Update)
  • Microsoft DirectX
  • Microsoft .Net Framework 3.5 oder 4.0 (hängt von der Solid Edge Version ab)
  • KeyShot

KeyShot ist in der Classic- oder Premiumlizenz von Solid Edge ab der ST7 enthalten. Möchten sie KeyShot NICHT automatisch installieren, müssen Sie die Datei „Solid Edge STX.msi“ ausführen lassen. Diese finden Sie in folgendem Verzeichnis: „\DVD\Solid Edge\Solid Edge ST8.msi“. Damit wird aber WEDER KeyShot, noch .NetFrameworkt und DirectX installiert.

Einlegen der Solid Edge DVD und Installationosmaske

Nachdem Sie die Solid Edge DVD eingelagt haben sollte automatisch die Solid Edge Installation erscheinen.

Ist das nicht der Fall – einfach die Datei manuell ausführen (DVD\autostart.exe):

Die Installation wird vorbereitet:

Die Installationsmaske wird angezeigt. Achtung – bei „Modellansicht“ wählen Sie die für Ihre gesamte Firma immer die gleichen Templates aus. Z.B. DIN – Metrisch.

Tipp: Wenn Sie möchten können Sie auch noch den Pfad zur Lizenzdatei angeben. Dann wird diese automatisch in das richtige Verzeichnis kopiert.

Tipp2: Falls Sie die Konfigurationen mit Hilfe der SEAdmin.exe schon umgesetzt haben müssen Sie diese im Punkt „Optionsdatei“ eintragen.

Mit „Installieren“ wird Solid Edge mit seinen Komponenten installiert.

Mit dieser Meldung ist die Installation von SE abgeschlossen.


Dokument-Archiv: Installation Solid Edge bis ST3


 

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Autor: Harald Schön

Installation Engineering Referenz

Bis zur Version ST6 muss die Engineering Referenz seperat von der Solid Edge DVD Installiert werden.

Ab ST7 ist dies nicht mehr nötig. Engineering Reference wird mit Solid Edge installiert und über die Lizenz freigeschalten. Auch eine SQL-Installation ist nicht mehr nötig.
Folgen Sie den Installationsanweisungen.

Hinweis:
In der 64bit Version wird zusätzlich auf dem PC eine SQL-Express Instanz installiert.

 

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Wie generiere ich eine Node-Locked Lizenz?

Ab Solid Edge 2020:

Die Dokumentation für die ST4 kann grundsätzlich weiterhin verwendet werden.
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

Unterschied ist:
Die Solid Edge Composite Host ID (SE_CID) heißt jetzt COMPOSITE2. Die Nummer ist gleich geblieben und kann daher weiterhin über SE_CID_utility.exe ausgelesen werden, wenn Sie diese noch haben (wurde vom Download bei Siemens PLM entfernt). Sie können diese Composite2-ID aber mit der Datei getcid.exe mit der Befehlserweiterung – composite2 ermitteln. Am einfachsten laden Sie sich GetCID_Composite2.zip  herunter, entpacken das Archiv und führen die batch-Datei aus. Sie erhalten die Composite2-ID damit in einem Cmd-Fenster angezeigt.

Nach erfolgter Installation von Solid Edge 2020 ist dies auch über das Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) möglich.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019:

Neue Node Locked-Lizenz bei einem Umstieg auf eine neue Solid Edge Version?
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Umstieg
Einrichten der Lizenz – Neue Lizenzen generieren, bei Rechnertausch oder Aktualisierung der SE-CID
Ab ST4
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

 

 


Dokument-Archiv:

Dokumentation der V19 bis ST3
ST4 Anleitung kann benutzt werden. Statt der SE-CID wird die Festplattennummer (VolID) abgefragt.
Node-Locked Lizenz einrichten bis ST3


 

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