UPDATE: Problem von Solid Edge mit Windows 10 Version 1903 und einigen Virenscannern

Nach Update auf die Windows 10-Betriebssystem-Version 1903, die von Microsoft am 21. Mai 2019 veröffentlicht wurde, könnte es sein, dass sich Solid Edge nicht mehr starten läßt.

Der Fehler liegt am Einsatz von einigen bestimmten Virenscannern. Folgende Antivirensoftware-Marken verursachen dieses Problem:

  • AVG
  • Avast
  • Sophos

 

Durch die vollständige Deinstallation der Antivirensoftware kann Solid Edge dann problemlos ausgeführt werden.

Die Lösung ist also daher mit Windows Version 1903 ggf. Ihr betroffenes Antivirenprogramm durch eine andere funktionierende Antivirenlösung zu ersetzen, z.B. Windows Defender, oder Ihren Arbeitsplatz auf eine frühere Version des Betriebssystems Windows 10 herunterstufen.

Näheres dazu können Sie ggf. mit Ihrem WebKey im Solution Center von Siemens PLM nachlesen unter SFB-SOLID_EDGE-8014390 .

 

 

Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Wie erhalten Standard Parts nicht automatisch den Freigabe-Status?

Ab Solid Edge ST9 MP5 erhalten neu erzeugte Standard Parts einen Freigabe-Status. Bis dahin hatten die Normteile „nur“ einen Windows-Schreibschutz.

Wir zeigen, wie man das alte Verhalten wieder herstellen kann.

  • Solid Edge ST10

Nur mit Solid Edge ST10 kann hierfür ein Registrierungsschlüssel  „ReadOnlyFlag“ mit dem Wert „True“ gesetzt werden.
Ist dieser Wert „True“, so haben die Teile den Verfügbar-Status, besitzen aber einen Windows-Schreibschutz.
Ist dieser Wert „False“ oder fehlt der Schlüssel, so haben die Teile den Freigabe-Status, aber keinen Windows-Schreibschutz.

Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen!
  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version110\
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „ReadOnlyFlag“ und dem Wert „True“.
  • Ab Solid Edge 2019

Ab Solid Edge 2019 funktioniert die Lösung über den Registrierungseintrag NICHT mehr.

Es gibt hierfür die Einstellungsmöglichkeit im Standard Parts-Konfigurationsassistenten.

Deaktivieren Sie dazu die Option „Erstellte Teile freigeben“

 


Autor: Klaus Schüler

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

 

Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Klaus Schüler

Wie löscht man die Liste der zuletzt benutzten Dateien in Solid Edge?

Solid Edge zeigt die zuletzt benutzten Dateien im „Öffnen-Startschirm“ als „Vorherige Dateien“ an:

Die Anzahl dieser Dokumente lässt sich über die Solid Edge-Optionen einstellen. Hier sind bis zu 100 Dateien möglich:

Die Liste kann aber nach einiger Zeit durchaus unübersichtlich werden, da man sicherlich nicht immer alle Dateien hier behalten möchte.
Man kann einzelne dieser Dokumente durch Auswahl des entsprechenden Icons auch Anheften. Diese Dokumente stehen damit in der Liste am Anfang:

Es sind jedoch immer noch alle anderen Dateien vorhanden, die man ggf. gar nicht mehr sehen möchte.
Einzelne Dokumente lassen sich mittels dem Kontextmenü aus der Liste entfernen – dies muss aber für jede einzelne Datei gemacht werden:

Wie lassen alle Dateien gleichzeitig aus der Liste löschen?

Es muss dazu lediglich ein Registry-Schlüssel geändert werden, um dies freizuschalten. Wir zeigen hier den entsprechenden Schlüssel für Solid Edge ST10:

1. Solid Edge beenden!

2. Der Eintrag „Show Clear MRU Options“ unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options\ hat normalerweise den Wert 0. Diesen kann man umstellen auf 1:

3. Nach dem Ändern dieses Registry-Schlüssels stehen im Kontextmenü folgende neuen Optionen zur Verfügung:

„Liste der zuletzt verwendeten Dokumente löschen“
„Angeheftete Dokumente entfernen“
„Angeheftete und zuletzt verwendete Dokumente entfernen“

4. Damit kann man nun elegant „aufräumen“.

Hinweis: Alternativ kann man auch eine Reg-Datei erstellen mit folgendem Inhalt, der diesen Wert dann setzt:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options]
„Show Clear MRU Options“=dword:00000001

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

 

Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 ist die Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang verfügbar. Dies betrifft auch die Lernprogramme.
Wenn Ihre Solid Edge Arbeitsplätze keinen Zugang zum Internet haben oder Sie die von Siemens gehostete Website nicht verwenden möchten, kann die Webhilfe stattdessen auf einem eigenen lokalen Computer oder Server gehostet werden.
Damit ein lokaler Hilfeserver verwendet werden kann, wird die Siemens PLM-Dokumentationsserver-Software zur Verfügung gestellt, die Sie auf einem einzelnen Computer installieren können, der dann als lokaler Host für die HTML-Sammlung fungiert. Alternativ können Sie die HTML-Sammlung auf einem vorhandenen Server oder auch Webserver installieren, um mehr als einen Benutzer zu unterstützen.

Hinweis: Wenn Sie die Solid Edge Hilfe auf einem Webserver betreiben wollen, so beachten Sie bitte dieses Dokument: webserver0301_install_wnt.pdf

Wir zeigen Ihnen hier die Installation auf einem lokalen Computer oder Server:



Benötigte Software

 1. Von der Siemens Website (https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/#download)

  • Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

  • SE Help Collection German ST10.exe

 2. Java

Falls Sie noch keine Java-Installation besitzen oder Ihre Installation noch auf eine ältere Version verweist, müssen Sie diese herunterladen oder aktualisieren. Benötigt wird eine Java Version 1.8 (Version 8) – 64 bit. Sie finden die Version hier: https://www.java.com/de/download/manual.jsp

Installation des Servers

 1. Falls Java einen älteren Stand als Version 8 hat, muss dies installiert werden.

  • Starten Sie die heruntergeladene Java-exe-Datei und folgen Sie den Anweisungen.

  • Die Installation ist abgeschlossen, wenn Sie das entsprechende Dialog angezeigt bekommen:

 2. Installation von Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

Dadurch wird ein kleiner, eigenständiger Webserver auf dem lokalen System installiert, der die Dokumentation lokal auf dem Computer bereitstellt. Zudem werden zwei Dienste ausgeführt:

a) Siemens PLM Documentation Server zum Bereitstellen der Dokumentation.

b) Siemens PLM Solr Server zum Bereitstellen der Solr-Suchindizierung für den Documentation Server.

  • Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv und führen Sie die setup.exe aus. Die Sprache ist dabei entsprechend einzustellen:

  • Bestätigen Sie nach der Auswahl mit „OK“.

  • Klicken Sie auf „Weiter“.

Wichtiger Hinweis: Ändern Sie NICHT den vorgeschlagenen Installationspfad, ansonsten kann im Anschluss die Hilfe-Dokumentation von Solid Edge nicht installiert werden.

  • Klicken Sie auf „Weiter“

Verwenden Sie die vorgeschlagenen Standard Ports. Es können diese auch geändert werden, falls dies notwendig ist. Die Ports müssen später in der Firewall freigegeben werden, falls diese im Einsatz ist.

  • Auf „Installieren“ klicken.

  • Die Installation ist mit „Fertig stellen“ abgeschlossen.

 

 3. Installation der Solid Edge-Hilfe

  • Führen Sie die SE_Help_Collection_German_ST10.exe aus und klicken Sie auf „Weiter“:

 

  • Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarungen, klicken Sie auf „Weiter“ und anschließend auf „Installieren“:

 

  • Die Installation ist abgeschlossen mit dem Dialog „Fertig stellen“:

 4. Freischalten der Ports in der Firewall.

Bei dem Computer, auf welchem der Dokumentation-Server installiert wurde, müssen die entsprechenden Ports durch die Firewall kommunizieren können. Wir zeigen hier, wie Sie dies an der Standard-Windows-Firewall machen können:

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung und selektieren Sie den Eintrag Windows-Firewall.

  • Gehen Sie auf der linken Seite auf „Erweiterte Einstellungen“.
  • Definieren Sie eine neue eingehende Regel. Selektieren Sie dazu den Eintrag links „Eingehende Regel“.

  • Wählen Sie im Dialog den Eintrag „Port“ und klicken auf „Weiter“.

  • Geben Sie den Port „8282“ ein und klicken Sie auf „Weiter“.

  • Achten Sie darauf, dass „Verbindung zulassen“ aktiviert ist:

  • Beachten Sie, dass Domäne, Privat und Öffentlich aktiv sind:

  • Vergeben Sie einen Namen (Optional eine Beschreibung) für die eingehende Regel und bestätigen Sie mit „Fertig stellen“:

  • Die erstellte Regel sollte anschließend in Ihrer Liste der Regeln auftauchen.

  • Wiederholen Sie die Schritte für eine ausgehende Regel. Verwenden Sie dazu dieselben Schritte wie Sie bei der Eingehenden Regel definiert wurden.

  • Erstellen Sie bitte eine Neue eingehende Regel und Ausgehende Regel mit dem Port 8283 und benennen Sie diesen als SolrServer:

Einstellung am Solid Edge Arbeitsplatz

  • Starten Sie Solid Edge ST10 an Ihrem Arbeitsplatz.
  • Öffnen Sie die Solid Edge-Optionen (Anwendungsschaltfläche / Einstellungen / Optionen).
  • Markieren Sie auf der linken Seiten den Eintrag „Hilfen“ und scrollen Sie ans Ende.

  • Tragen Sie nun bei „Ort der Hilfe“ eine der folgenden Adressen ein:

– Ist die Installation der Hilfe auf dem gleichen Rechner wie Solid Edge: http://localhost:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

– Ist Ihre Installation vom Documetation Server auf einem anderen Rechner:(Workstation): http://Rechnername:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

 – Ist Ihre Installation als Ein Web Server installiert worden: http://Ihre_Internetadresse/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

Das folgende Dialogfeld zeigt als Beispiel eine Installation des Documentation Server auf demselben Rechner, auf dem auch Solid Edge installiert ist:

 

Hinweis: Der Ort der Hilfe wird eingetragen in der Registrierung unter:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\Global] bei „OnLineHelpLocation”. Dieser Schlüssel kann ggf. auf andere Arbeitsplätze verteilt werden.


 

Hinweis: Weitere Dokumente zu dem Thema können Sie hier herunterladen:
splmdocserver0301_install_wnt.pdf
Solid_Edge_Help_Installation_Guide.pdf


Autoren: Klaus Schüler, Alexandre Rosandic

Baugruppen vereinfacht exportieren ab Solid Edge ST10

Eine Baugruppe an Kunden oder Interessenten weiterzugeben ist eine Anforderung, die weit verbreitet ist. Die Notwendigkeiten sind oftmals folgende:

  • Der Wunsch bzw. die Anforderung des Kunden ist, einen Volumenkörper in einem Neutralformat (z.B. Step) zu erhalten, der die Abmessungen und die notwendigen Anschlussstellen zeigt. Genaue Detaillierung ist hier oftmals aus Performancegründen nicht gewünscht. Ein Einzelteil und keine Baugruppe ist besser, um dies einfacher verwalten zu können.
  • Der Konstrukteur der Baugruppe darf oder möchte nicht sein Know-How mit dem Export der Baugruppe herausgeben. Das „Innenleben“ der Baugruppe sollte z.B. niemals mitexportiert werden.

Daraus ergibt sich die Anforderung am besten eine geschlossenen Außenhülle der Baugruppe zu erzeugen, die einen Volumenkörper bildet und nur diesen einen Körper in ein Neutralformat zu exportieren.

Wir zeigen Ihnen hier eine Empfehlung, wie Sie dies ab Solid Edge ST10 machen können:

  1. Baugruppe öffnen:

Baugruppe in der Schnittansicht mit Innenleben und Öffnungen nach außen – Schnitt 1

Baugruppe in der Schnittansicht mit Innenleben und Öffnungen nach außen – Schnitt 2

2. Detailinformationen aus den Einzelteilen entfernen mittels „Vereinfachung“:

Vereinfachung einer Schraube der Baugruppe

3. „Vereinfachtes Teil verwenden“ in der Baugruppenumgebung anwenden. Dies müssen nicht alle Teile der Baugruppe sein. Einzelne vereinfachten Teile können auch im Entwurfszustand bleiben, um die Detailinformationen zu exportieren.

4. Baugruppenformelemente erstellen, um Bereiche wegzuschneiden oder zu füllen und um Öffnungen von Hohlräumen nach außen zu schließen. (Hinweis: Dies kann natürlich je nach Baugruppe aufwändig sein. Außerdem dürfen diese Baugruppenformelemente für die Zeichnung der Montagebaugruppe natürlich nicht verwendet werden). Nur die gewünschten Baugruppenformelemente für den Export einblenden:

5. Teile, die nicht exportiert werden sollen, ausblenden.

6. Anzeigekonfiguration abspeichern mit eindeutigem Namen z.B. „Für Export“. Auf die Optionen dabei achten. In der Konfiguration ist abgespeichert, welche Einzelteile vereinfacht sind und welche nicht. Außerdem ist abgespeichert, welche Baugruppenformelemente gerade eingeblendet sind.

7. Baugruppe abspeichern.

8. Neue leere Part-Datei öffnen.

9.Teilekopie anwählen und die Baugruppendatei auswählen. Die vorher abgespeicherte Anzeigekonfiguration dabei verwenden. „Nicht zusammenführende Bedingungen anpassen und zusammenfügen“ auswählen (damit bei Tangential- oder Punktberührung der Teile zueinander korrigiert wird). „Hohlräume entfernen“ anwählen:

10. Das Ergebnis sieht dann bei dem Beispiel so aus. Vergleichen Sie den Unterschied zu den ersten beiden Bildern!

1.Vereinfachtes Einzelteil der Baugruppe in der Schnittansicht – Schnitt 1

2.Vereinfachtes Einzelteil der Baugruppe in der Schnittansicht – Schnitt 2

11. Exportieren des Einzelteils im Fremdformat z.B. Step.

Hinweis: Wenn man auf Baugruppenformelemente (siehe Punkt 4) verzichtet, so können auch Formelemente in der Part-Datei nach Schritt 9 erzeugt werden. Die Hohlräume lassen sich dann auch mit „Teilfläche löschen“ entfernen.

Sollten Sie Fragen oder Hilfe zu den einzelnen Schritten haben, so können wir Ihnen dies gerne im Rahmen eines Workshops zeigen. Kontaktieren Sie uns einfach unter hotline@sstonline.de.

 

Achtung:  Ab Solid Edge 2019 gibt es in der Baugruppenumgebung die Funktion „Automatisch vereinfachen“. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, welche wir Ihnen auch gerne im Rahmen eines Upgrade-Trainings oder Workshops zeigen können. Kontaktieren Sie uns einfach unter hotline@sstonline.de.

Autor: Klaus Schüler

Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 gibt es keine unterschiedlichen Sprachpakete mehr zur Installation. Solid Edge hat ein Multilanguage Setup. Wird Solid Edge installiert, so wird die Benutzeroberfläche in 14 unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt. Bei Bedarf kann die Sprache der Benutzeroberfläche daher nun einfach umgestellt werden und es muss Solid Edge nicht neu installieren werden. Hierzu muss lediglich die aktuelle Auswahl der Sprache (Region) in Windows umgestellt werden. Wir zeigen Ihnen hier wie dies geht und was dazu beachtet werden muss.

Verwendete Sprache bei Installation:

Solid Edge erkennt das verwendete Gebietsschema des Rechners, wenn das Setup gestartet wird. Die Benutzeroberfläche des Setup-Assistenten wird dann in der betreffenden Sprache angezeigt.

Es ist hier Englisch anwählbar. Sollte dies nicht ausgewählt sein wird die Sprache des Rechners verwendet für die Benutzeroberfläche von Solid Edge.

Sprache nachträglich umstellen:

  • Englisch

Um auf die englische Solid Edge Oberfläche umzustellen müssen Sie jediglich in den Solid Edge Optionen den entsprechenden Haken bei „Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden“ setzen.

  • Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Tschechisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilianisch), Russisch und Spanisch:

Diese Sprachen können Sie verwenden, indem man in der Systemsteuerung die Sprache umstellt. Der Haken „Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden“ darf in den Solid Edge Optionen dazu nicht zusätzlich gesetzt worden sein.

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Windows 10: Systemsteuerung → Region → Registerkarte Formate → Liste Format

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bitte dazu auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

Autor: Klaus Schüler

Spracheinstellung bei neuem Solid Edge-Registrierungsschlüssel

Ab Solid Edge ST10 ist eine Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge möglich. Die verwendete Installationssprache ist in der Registry festgelegt unter folgendem Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion
Hier der Eintrag „InstalledLanguage“:

Der Wert 407 bedeutet die Sprache Deutsch. 409 wäre z.B. Englisch.

Wird ST10 MP3 oder höher installiert, so kann es evtl. sein, dass dieser Schlüssel für die Sprachauswahl geändert wird in die Sprache, welche gerade unter „Region“ eingestellt ist:

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Installieren Sie daher alle Maintenacepacks IMMER mittels Rechter Maus “Als Administrator ausführen” auch wenn Ihr Benutzerkonto Installationsrechte besitzt! Sie vermeiden die Sprachumstellung dadurch.

Wenn Sie dies nicht beachtet haben und ein User z.B. Spanisch eingestellt hat und einen Maintenancepack installiert, so kann sich unter Umständen der Sprachschlüssel wie oben beschrieben ändern.
Wenn sich nun ein anderer User das erste Mal an diesem Rechner anmeldet, so werden die Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ neu angelegt.
Dabei wird die Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion herausgelesen und in den HKEY_CURRENT_USER eingetragen.
Die Folge ist, dass dieser User, obwohl unter Region Deutsch eingestellt worden ist, eine spanische Solid Edge-Bedienoberfläche hat.

Das Gleiche ist zu beobachten, wenn der Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ gelöscht oder umbenannt wird, um damit die Einstellungen wie bei Erstinstallation wieder zu erhalten.
Hier wird ebenfalls der Schlüssel neu angelegt und die eingestellte Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE eingetragen.

Stellen Sie sicher, dass vor der Erstanmeldung eines neuen Users oder nach Zurücksetzen des Solid Edge-HKEY_CURRENT_USER-Schlüssels  hier die gewünschte Sprache, z.B. 407 für deutsch, eingestellt ist.

Hinweis:
Sollten Sie Solid Edge mit der falschen hinterlegten Sprache im HKEY_LOCAL_MACHINE gestartet haben, so ist es nicht ausreichend dies NACHTRÄGLICH in deutsch zu ändern.

Folgende Registrierungs-Einstellungen müssen ebenfalls gesetzt werden, um eine deutsche Solid Edge-Oberfläche zu erhalten:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110]
„DefaultToSystemLocale“=dword:00000001
„RuntimeLanguage“=dword:00000407
„PopupSwapping“=dword:00000000

Wir haben Ihnen für ST10 eine ausführbare Reg-Datei HIER zum Download bereitgestellt, die Sie dafür verwenden können.

 

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Wenn Solid Edge installiert wurde und man die wichtigsten persönlichen Einstellungen und Konfigurationen gemacht hat (ein paar Empfehlungen sind hier z.B. beschrieben: Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?), so empfehlen wir diese Einstellungen zu sichern, um diese ggf. wieder herstellen zu können.

Wir nutzen dazu den „Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“ – diesen gibt es ab Solid Edge ST9. Tipp: Es ist damit auch möglich, die Einstellungen auf andere Rechner zu übertragen!

Einstellungen sichern

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten dann den Assistenten. Dieser ist zu finden unter Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> (Solid Edge Tools ->) Einstellungen- und Präferenzen Assistenten:

Windows 7

Windows 10

2. Um die aktuellen Einstellungen zu sichern, werden diese mittels „Einstellungen und Präferenzen erfassen“ in eine sepref-Datei gespeichert:

Assistent in ST10

3. Dazu legen Sie einen Dateinamen und einen Ablageort für die sepref-Datei fest:

4. Damit können Sie nun bestimmen, was darin gesichert werden soll:

Registrierungseinstellungen erfassen betrifft alle Programmspezifischen Einstellungen wie Farben, Dateiablagen usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Einstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Appdata Dateien erfassen betrifft z.B. Ihre zuletzt genutzten Materialien oder auch Ihre abgespeicherten Themen (Multifunktionsleiste, Radialmenü, Tastaturkürzel und weitere) usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Dateien aus dem Präferenzordner erfassen betrifft z.B. die Translator-Einstellungen, Materialtabelle, Bohrungstabelle usw.. Dies sind also alle Dateien, welche standardmäßig unterhalb C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ liegen – außer die Lizenzdatei SELicense.dat.. Hinweis: Der Präferenzordner könnte aber auch z.B. Ordner auf einem Server sein. Wie man dies verändern kann können Sie bei Bedarf hier nachlesen: Wie stellt man den Pfad seiner Solid Edge Konfigurationsdateien auf einen Server um?

Vorlagendateien erfassen betrifft die Sicherung der folgenden Vorlagedateien:

Standardvorlagen und Benutzervorlagen über die Auswahl „Neu“.

  • Standardvorlagen: Für z.B. ST10 sind dies alle Dateien, welche standardmäßig im Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\ liegen. Dies sind also auch evtl. dort vorhandenen Report-Dateien in dem entsprechenden Unterverzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\Reports\. Dieses Verzeichnis wird verwendet, wenn in den Dateiablagen unter „Auszüge“ kein Pfad eingetragen ist.
    Hinweis: Der Pfad für die Standardvorlagen könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Hierbei handelt es sich um die Vorlagedateien, welche Sie in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben. Es werden hier auch alle ggf. vorhandenen Unterordner gesichert. Wenn die verwendeten Report-Dateien (= Dateien im Verzeichnis, die Sie unter „Auszüge“ eingestellt haben) in einem Unterordner des Benutzervorlagen-Verzeichnisses liegen, so werden diese auch somit gesichert. Aber nur dann!

 

Einstellungen wiederherstellen (oder an einen anderen Arbeitsplatz übertragen)

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten Sie dann wieder den „Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“.

2. Wählen Sie „Einstellungen und Präferenzen bereitstellen“ und klicken auf „Weiter“:

3. Nun wählen Sie die sepref-Datei mit Ihren Sicherungen aus und geben an, was für Einstellungen bereitgestellt werden sollen. Wir empfehlen dringend den Haken bei „Sicherungen der aktuellen Einstellungen… erstellen“ zu aktivieren!

Registrierungseinstellungen bereitstellen importiert die entsprechend gesicherten Registierungsschlüssel des HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\.

Appdata Dateien bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Einstellungsdateien (Themen etc.) aus Ihrer Sicherung in das zugehörige Verzeichnis. Also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\. Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Präferenzordner bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Präferenzdateien wieder in das in Verwendung befindliche Preferences-Verzeichnis. Alle dort befindlichen Dateien (außer die Lizenzdatei SELicense.dat) werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Vorlagedateien bereitstellen kopiert Ihre gesicherten Standardvorlagen und Benutzervorlagen in die jeweiligen zugehörigen Verzeichnisse.

  • Standardvorlagen: Alle gesicherten Standardvorlagen werden in das zum Zeitpunkt des Imports dafür eingestellte Verzeichnis kopiert. Für z.B. ST10 ist dies standardmäßig das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\.Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann die Standardvorlagen aus der Sicherung hier hineinkopiert! Sie löschen also damit die vor dem Import dort befindlichen Vorlagen und ggf. Report-Dateien! Hinweis: Der Pfad könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Alle gesicherten Benutzervorlagen (inkl. Unterordner) werden in das Verzeichnis, welches Sie zum Zeitpunkt des Imports in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben, kopiert. Vorhandene Dateien mit gleichen Namen werden überschrieben. Sonstige Dateien bleiben erhalten!

 

Automatisches Sicheren und Wiederherstellen

Es ist auch möglich, die Einstellungen und Präferenzen bei jedem Start automatisch einzulesen oder bei jedem Beenden diese zu sichern.

Dafür tragen Sie in den Solid Edge-Optionen im Reiter „Benutzerprofil“ unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ die zu verwendende sepref-Datei ein. Sie können durch entsprechende Auswahl entscheiden, ob Sie automatisch einlesen und/oder sichern wollen.

Es werden dabei immer alle vier möglichen Sicherungen wie oben beschrieben geschrieben bzw. eingelesen. Eine einzelne Auswalmöglichkeit haben Sie hiermit nicht. Eine Sicherungsdatei wird also auch nicht geschrieben!

Vorsicht: Wenn Sie in den Solid Edge Optionen unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ eine sepref-Datei einstellen, in der z.B. nur die Präferenzen gesichert wurden und diese beim Start von Solid Edge automatisch einlesen lassen, so werden beim nächsten Start von Solid Edge Ihre App-Data-Dateien gelöscht.

Werksseitige Einstellungen wiederherstellen

Achtung: Unbedingt vorab eine Sicherung machen wie unter Punkt 1 beschrieben!

  • Registrierungseinstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\. werden gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren dadurch z.B. Einstellungen der Dateiablagen etc..
  • Appdata-Dateien werden damit gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren damit u.a. Ihre Themen, sollten Sie diese nicht vorab gesichert haben.
  • Präference-Daten werden damit gelöscht und durch die originalen Daten ersetzt. Sie verlieren dadurch z.B. Ihre Materialtabelle, Konvertereinstellungen etc.
  • Standardvorlagen und ggf. die verwendeten Report-Dateien werden damit gelöscht und durch die originalen ersetzt. Sie verlieren dadurch ggf. z.B. Ihre geänderten Vorlagedateien, Draft-Stücklisteneinstellungen etc..

 

Mit der Sicherung können Sie nach dem Zurücksetzten die entsprechenden Teilbereiche wiederherstellen. Beachten Sie dabei, dass die Präference-Daten und Vorlagedateien in den zum Zeitpunkt des Imports eingestellten Ablageort kopiert werden. Dies muss nicht der gleiche Ort sein wie bei Erstellung der Sicherung.

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge: Passungstoleranzen ändern oder ergänzen

Die Passungstoleranz ist die zugelassene Maßabweichung, die nach den jeweiligen Funktionsbedingungen eines Bauteils vorgeschrieben ist. Bei der Bemaßung mit Solid Edge können die Passungstoleranzen am jeweiligen Maß mitangezeigt werden.

Es kann ggf. notwendig sein, die angezeigten Toleranzen zu ändern oder zu ergänzen. Schließen Sie dazu Solid Edge.

1. Zuerst muss am Arbeitsplatz das Dezimaltrennzeichen von Komma auf Punkt umgestellt werden. Öffnen Sie bitte die Suche im Windows und geben dort „Region und Sprache“ ein und wählen in der Registerkarte Formate „Weitere Einstellungen“ aus:

 

2. Das Dezimaltrennzeichen von Komma auf den Punkt umstellen (dazu einfach den Punkt eingeben) und mitübernehmen bzw. mit „OK“ bestätigen:

3. Nun gehen Sie in den Installationsordner von Solid Edge. Dieser ist standardmäßig unter dem Pfad C:\Program Files\Solid Edge ST<X>\ zu finden. Öffnen Sie dann den Unterordner „Preferences“. Dort befindet sich die Datei SE-LimitsAndFitsTableISO.txt. Diese Datei öffnen Sie mit Excel:

4. Die Text-Datei wird in Tabellenform angezeigt und kann so einfach verändert bzw. angepasst werden.

Durch die Änderung dieser Werte können die Passungsmaße gesteuert werden. In diesem Beispiel wurde die Toleranzklasse A10 geändert:

5. Speichern Sie die Tabelle ab und starten Solid Edge.

Automatisch werden die Passungen an die eingegebenen Werten in der Tabelle angepasst:

6. Zum Abschluss unbedingt das Dezimaltrennzeichen von Punkt auf Komma wieder zurückzusetzen, vgl. Schritt 1 und 2.

Autoren: Klaus Schüler, Daniel Lepping

Solid Edge ST10 Installation und Konfiguration

In diesem Beitrag ist eine Übersicht aller Änderungen der Solid Edge ST10 enthalten, die bei der Installation und Konfiguration von Solid Edge ST10 zu beachten sind.

1. Installation

Solid Edge ST10 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:

  • Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional (64-Bit) mit Service Pack 1
  • Windows 8 und Windows 8.1 Professional oder Enterprise (64-Bit)
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1511 oder neuer
  • Internet Explorer 11

ST10 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro mit Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.

Hinweis: ST10 kann weiterhin auf Windows 7 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7-spezifisches Problem auftritt, kann eine Lösung nicht gewährleistet werden, insofern Support von Microsoft erforderlich ist. ST10 ist das letzte Release, das Windows 7 unterstützt!

Office 2010 wird nicht mehr unterstützt. Für ST10 empfehlen wir Microsoft Office Professional 2013 oder Microsoft Office Professional 2016.

Info: Ab der ST6 ist es laut Siemens nicht mehr nötig, die
Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Beachten Sie dazu bitte auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation der ST10 wird wie schon bei ST9 KeyShot automatisch mitinstalliert.

4. Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang möglich

Lokale Online-Hilfe ist durch die Einrichtung eines Hilfeservers möglich. Näheres dazu siehe folgender Artikel: Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

5. Separate Installation von View and Markup

View und Markup wurde aus dem Basis-Setup von Solid Edge in ST10 entfernt. Eine neue, separate Installation von View und Markup wurde erstellt und es werden keine weiteren Versionen dieses Produkts veröffentlicht. Anwender können das View und Markup-Setup von der GTAC-Downloads-Seite herunterladen. Direkter Download-Link: ST10_View and Markup German

6. Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 kann die Sprache der Benutzeroberfläche schnell und einfach umgestellt werden. Näheres dazu können Sie in diesem Artikel nachlesen: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

7. Erweitertes Free-2D ersetzt den Solid Edge Viewer

Free-2D kann nun auch 3D-Modelle öffnen. Diese können mit den bekannten Solid Edge Messbefehlen nun vermessen werden. Ein Free-Viewer für Solid Edge ist daher nicht mehr notwendig. Näheres dazu erfahren Sie in diesem Artikel: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

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Autor: Klaus Schüler

Ab Solid Edge ST10: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Solid Edge ST10 enthält im Gegensatz zu den vorherigen Versionen mit der Standard-Installation bereits einen Viewer für 2D- und 3D-Daten. Man muss dazu einfach eine Free 2D Lizenz verwenden. Er muss also nicht mehr extra installiert werden!

Der Vorteil besteht darin, dass es sich um die bekannte Solid Edge-Oberfläche mit den vertrauten Messbefehlen handelt. Bis zur Version ST9 gab es lediglich einen separaten Solid Edge-Viewer und zusätzlich noch ein kostenloses 2D. Diese zwei separaten Installationen wurden in der ST10 zusammengefasst. Ein alleiniger Free Viewer für Solid Edge steht daher auch nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Vorteile:

  • Betrachten von nativen Solid Edge-Modell-Dateien Part, Sheet Metal, Assembly
  • Verfügbarkeit der  Formate Parasolid, JT, IGES, DWG, DXF, STEP und STL
  • Update durch Maintenance Packs von Solid Edge
  • Ansicht der in Modell-Dateien enthaltene PMI (read only) inklusive Schnitte
  • Verwendung von Baugruppenkonfigurationen
  • Einfaches Ein/Ausblenden von Komponenten
  • „Papierausdrucke“ von 3D Dokumentenmöglich inklusive 2D PDF
  • Speichern von Draft-Dateien auch als IGES, DWG, DXF und SEV (Viewer-Datei)

 

Installation und Lizenzierung des Viewers/Free 2D-Drafting

Installieren Sie einfach das gleiche Setup wie bei Ihrer gekauften Solid Edge-Version. Wo Sie Solid Edge downloaden können, kann ggf. hier nachgelesen werden: Download-Links für Solid Edge-DVDs.

Die Lizenzierung erfolgt über die Auswahl des Viewer/2D-Drafting Modus im Lizenzdienstprogramm. Dadurch wird eine „Free-2D-Lizenzdatei“ SELicense.dat mit entsprechenden Eintrag in das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ erzeugt. Vorsicht: Eine eventuell dort vorhandene Lizenzdatei wird dadurch überschrieben!

Öffnen des Lizenzdienstprogramms

Start > Alle Programme > Solid Edge STx  > Lizenzierung  > Lizenzdienstprogramm

Empfehlung

Sollten in Ihrem Unternehmen mehrere Mitarbeiter Solid Edge nur gelegentlich nutzen und soll zeitweise nur die Viewer/2D-Drafting Funktionalität genutzt werden, empfiehlt es sich eine umbenannte Lizenzdatei in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge zu legen. So kann man bei Bedarf schnell durch Umbenennen switchen. Dies läßt sich ggf. natürlich auch über eine entsprechende Batch-Datei für die Anwender vereinfachen.

Vorsicht:

Es sollte bedacht werden, dass man nie Draft-Dokumente speichert, wenn der Viewer in einer höheren Version als das produktiv im Einsatz befindliche Solid Edge installiert wurde. Solid Edge kann keine Dateien öffnen, die in einer höheren Version gespeichert wurden!

 

Autoren: Klaus Schüler, Manuel Mazurkiewicz

 

Die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen

Dieser Artikel dient als Inhaltsverzeichnis für die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie wie immer über unsere Upgrade-Trainings. Zusätzlich können Sie unsere Hotline kontaktieren (per Wartungsvertrag oder Gebühr).

Besonderheiten von Solid Edge 2022

 

Besonderheiten von Solid Edge 2021

 

Besonderheiten von Solid Edge 2020

 

Besonderheiten von Solid Edge 2019

 

Besonderheiten der Solid Edge ST10

 

Besonderheiten der Solid Edge ST9

 

Besonderheiten der Solid Edge ST8

 

Besonderheiten der Solid Edge ST7

 

Besonderheiten der Solid Edge ST6

 

 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Ein Mitarbeiter verlässt das Unternehmen – was geschieht mit seinem Webaccount?

Was geschieht mit dem bei Siemens angelegten Webaccount, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Allgemeine Information zum Webaccount bei Siemens:

Ein Account bleibt nur aktiv, wenn Sie sich spätestens vor Ablauf eines halben Jahres bei Siemens wieder anmelden. Melden Sie sich ein halbes Jahr NICHT an, wird der Account gelöscht!

Was kann für ein Schaden entstehen:

Ein Webaccount wird für ein Unternehmen angelegt. Werden Maintenance Pack (Service Packs) oder Lizenzdateien geladen, wird dies alles für das Unternehmen geschehen. Um Lizenzmissbrauch vorzubeugen, ist das Löschen des Accounts deshalb wichtig.

Account löschen lassen:

Um den Webaccount löschen zu lassen, ist ein Ticket bei Siemens über Ihren Reseller notwendig. Geben Sie dazu die Kontaktdaten der betreffenden Person an.

Für unsere Bestandskunden: Hier der Link zu unserem Onlineticketsystem!

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Standard Parts Administrator installiert?

Achtung – in dieser Anleitung beschreiben wird die Installation für „die lokale Installation“, als auch der  „Server Installation“. Bitte beachten Sie UNBEDINGT die Hinweise und farblichen Anmerkungen. Wenn Sie die Installationsanleitung nicht strickt befolgen, ist es möglich, dass Sie alles noch einmal installieren dürfen (mit evtl. vorhergehender Deinstallation des SQL-Servers und Administrators).

Wenn Sie sich nicht mehr sicher sind, ob für Sie die lokale, oder Serverinstallation interessant ist, können Sie dies hier nach lesen.

  • Voraussetzungen

Es muss ein Rechner sein, auf dem Solid Edge installiert ist. Es darf noch kein Maintenancepack von Solid Edge installiert sein. Installieren Sie zuerst den Standard Parts Administrator (die Installation bitte als Administrator ausführen), danach installieren Sie den aktuellen Maintenancepack von Solid Edge. So wird ggf. auch der Standard Parts Administrator upgedatet. Dies ist z.B. für Solid Edge ST10 zwingend notwendig.

  •  Das Setup starten

Legen Sie die Solid Edge DVD ein.

Hinweis: Bei der Installation des Standard Parts Administrators wird der SQL-Server Express mitinstalliert, wenn dieser nicht schon auf dem Rechner vorhanden ist. Bei der lokalen Installation ist dies gewünscht, bei der Serverinstallation jedoch nicht!

Die lokale Installation

Wählen Sie im Solid Edge Installationsdialog „Standard Parts Administration“ aus.

Wenn auf dem zu installierenden Rechner noch kein SQL –Server installiert ist, bekommen Sie die Aufforderung SQL-Server Express zu installieren. Klicken Sie auf „Installieren“.

Nach der Installation des SQL Servers wird die Installation des Standard Parts Administrator gestartet. Bitte beim Punkt „Wählen der Hauptteildateien“ weiter lesen.

Die „Server“ Installation

Öffnen Sie auf der Solid Edge DVD das Verzeichnis: \Standard Parts Administration\, um die „Solid Edge Standard Parts Administrator.msi“ auszuführen. Hiermit wird der SQL-Server NICHT installiert!

  • Das Setup durchführen (gültig für lokale und Server Installation)

Klicken Sie auf „Weiter“.

Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung, um im nächsten Schritt die Benutzerinformationen zu definieren – „Weiter“.

  • Wählen der Hauptteildateien

Die lokale Installation

Die Hauptteildateien müssen installiert werden. Werden die Hauptteildateien installiert, wird automatisch der SQL-Server und der Administrator verbunden und die Datenbankeinträge vorbereitet. Das nachträgliche Verbinden und Einrichten ist sehr aufwendig und absolut nicht zu empfehlen.

Sie können den Ablageort der Normteile verändern. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST-Empfehlung).

Die „Server“ Installation

Sie können sich entscheiden, ob Sie den kostenlosen Inhalt verwenden möchten. Stellen Sie dann aber unbedingt bei „Installieren nach.“ den Pfad zu einem Serverordner ein. Verweisen Sie immer auf den Ordner „Solid Edge Standard Parts“ (SST Empfehlung).

Falls Sie die „Machinery Library“ oder „Piping Library“ verwenden möchten, empfehlen wir die Hauptteildateien NICHT zu installieren. Wählen Sie „Dieses Feature wird nicht verfügbar sein“.

„Weiter“ klicken.

  • Die Installation beenden

Mit „Installieren“ geht es weiter.

Wichtig! Bei der „lokalen“ Installation werden, wenn sich zum Beispiel Standard Parts einer vorherigen Version im Normteilordner befinden, diese automatisch in die Datenbank eingelesen. Die Bezeichnung „Sicherungsdateien werden entfernt“ ist diesbezüglich irreführend. Dieser Vorgang kann dann unter Umständen sehr lange dauern. Bitte gedulden Sie sich, bis die Installation abgeschlossen wird. Das ist erst der Fall, wenn Sie diese Meldung erhalten:

 

Falls Sie die Machinery, oder Piping Library installieren möchten geht es mit diesem Artikel weiter, ansonsten mit diesem.

 

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Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

 

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Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Sie haben neue Solid Edge-Lizenzen erworben und müssen nun die Lizenzdatei in Ihren Lizenzserver einspielen. Wie funktioniert es?

Braucht man dazu eine neue Version des Lizenzmanagers FlexLM?

Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Richtigen Zeitpunkt wählen

Bitte führen Sie diese Schritte durch, wenn aktuell nur wenige Arbeiten anstehen. Denn falls die Lizenzumstellung nicht sofort läuft, brauchen Sie etwas Zeit für die Analyse. Vielleicht macht es auch Sinn, vorher mit Ihrem Reseller einen Termin zu vereinbaren. Günstiger Zeitpunkt für die Umstellung ist zum Beginn der Mittagspause, ein Freitagnachmittag oder am Wochenende. Jedoch kann Sie am Wochenende der Support nicht unterstützen.

Lizenzdatei sichern und SE beenden lassen

Sichern Sie sich Ihre „alte“ Lizenzdatei, solange bis die neue Lizenzdatei erfolgreich eingespielt wurde. Bitte informieren Sie auch alle Solid Edge-Anwender in Ihrer Firma, dass Sie Solid Edge beenden müssen.

Lizenzdatei anpassen

Sie müssen die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und dein Eintrag this_host  ersetzen durch den Lizenzservernamen. Wie dies geht können Sie ggf. hier nachlesen.

Lizenzdatei kopieren

Kopieren Sie nun die „neue“ Lizenzdatei in das Program-Verzeichnis von FlexLM (C:\SEFlex\Program).

Lizenzserver konfigurieren

Starten Sie Lmtools.exe und wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“. Mit „ReRead License File“ wird die neue Lizenzdatei eingelesen und die Meldung „Reread Server License File Completed“ ausgegeben:

Wird die Meldung nicht ausgegeben, dann stoppen Sie den Lizenzserver und starten ihn erneut. Ist auch dieser Schritt erfolglos, muss leider der Rechner neu gestartet werden.

Änderungen überprüfen

Im Register „Server Status“ werden, wenn Sie auf „Perform Status Enquiry“ klicken, alle verwendeten Lizenzen angegeben.

Hier ein Beispiel wie es bei Ihnen in einer Zeile aussehen könnte:

„Users of Solid Edge:  (Total of 12 licenses issued; Total of 5 licenses in use)“

Das bedeutet: Sie haben 12 Solid Edge Foundation Lizenzen erworben, davon werden 5 verwendet!

 

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Autor: Harald Schön

Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Sie möchten den Clients Ihre Lizenzdateien zuweisen? Insgesamt stehen Ihnen dazu vier Optionen zur Auswahl: Kopieren der Lizenzdatei, Lizenzdatei automatisch erzeugen, Erstellen der Umgebungsvariable oder über die Regeinstellung im Falle von einer einzigen Lizenzdatei.

Hinweis: Der Ordner hat sich geändert. Bis zur ST5 musste die Lizenzdatei in den Ordner „C:\Programme\Solid Edge ST5\Program\“ kopiert werden. Ab ST6 wird anstatt des Ordners „Program“ der Ordner „Preferences“ genommen. Hier der vollständige Pfad:
C:\Programme\Solid Edge STx\Preferences\

Lizenzdatei kopieren

Sie können die Node-Locked, als auch die Floatinglizenzdatei manuell, oder mit dem Lizenzdienstprogramm in den oben definierten Order kopieren.

Alle Funktionen stehen auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Auch das Auschecken (Leihlizenzierung) von Lizenzen. Wenn Sie dies vermeiden möchten nutzen Sie die nächste Variante:

Use Server Lizenzdatei (SST Empfehlung)

Ebenfalls mit dem Lizenzdienstprogramm lässt sich die lokale Lizenzdatei von einem Lizenzserver automatisch erstellen. Wählen Sie dazu „Lizenzservername“ um danach den Namen oder die IP-Adresse des Lizenzservers einzugeben. In der Lizenzdatei stehen nur die wichtigsten Informationen. Eine Leihlizenzierung mit dieser Datei ist nicht mehr möglich:

Der Vorteil ist aber, dass kein Austausch des Lizenzfiles am client notwendig ist, solange der Lizenzserver nicht unbenannt, oder der Port 27001 verändert wird.

Dieses Lizenzfile kann auch für die anderen Solid Edge Arbeitsplätze verwendet werden.

Umgebungsvariable

Erstellen Sie sich über „Systemsteuerung – System – Erweiterte Systemeinstellungen“ eine neue „Umgebungsvariable“.

Der Name der Variablen setzt sich aus dem „Vendor Deamon“ und „_License_File“ zusammen. Beschreibung steht auch in (SEDVD\License Manager\FLEXlm User Guide\) „LicenseAdministration“ im Kapitel „Locating Licenses“.

Der „Vendor Deamon“ steht in der Lizenzdatei:

Der Wert ist der Port getrennt durch ein „@“ mit dem Lizenzservernamen. Z.B:

Name der Variablen:  SELMD_LICENSE_FILE
Wert der Variablen:    27001@Lizenzservername

WICHTIG:

  1. Eine Lizenzdatei darf es im Preference-Verzeichnis NICHT geben. Sie muss gelöscht werden. Auch diejenige, die mit Solid Edge installiert wird.
  2. Der Lizenzserver der Version V11.12.0.0 (ST7) hat auf dem Betriebssystem WIN8.1 die Umgebungsvariable eines Clients NICHT angenommen.

Regeinstellung

Wie in diesem Artikel erwähnt, kann auch der gesamte Preferences-Ordner auf einen Server gelegt werden. In diesem Ordner liegt die SE-Lizenzdatei.
Achtung. Dies ist nur zu empfehlen, wenn in der Firma mit NUR EINER Lizenzdatei gearbeitet wird.

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

In der Regel sind bei der Lizenzierung von Solid Edge zahlreiche Einstellungen voreingestellt. Deshalb sind bei der Konfiguration des Lizenzservers nur wenige Eingaben erforderlich, die aber korrekt ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie die einzelnen Punkte dennoch, da wir auch in diesem Artikel auf Besonderheiten und evtl. Fehler, mit denen wir bereits konfrontiert wurden, hinweisen.

Lizenzserver starten

Doppelklicken Sie auf die Datei lmtools.exe im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.

Wählen Sie auf der Registerkarte „Service/License“ die Option „Configuration Using Services“. Stellen Sie sicher, dass FLEXlm License Manager in der Liste markiert ist.

Register „System Settings“ – wichtig!

In der Registerkarte „System Settings“ können Sie den Computernamen bzw. die IP Adresse kontrollieren, die  im Lizenzfile eingetragen werden musste. Bitte überprüfen Sie zunächst den Namen. Es handelt sich hier um den Username, den Sie in Ihre Lizenzdatei eintragen können. Haben Sie auch die richtige IP-Adresse hinterlegt? Auch diese kann im Lizenzfile stehen. Achten Sie auch darauf, ob es sich hier um eine IPv4, oder IPv6- Adresse handelt. Falls der Lizenzserver nicht funktioniert, deaktivieren Sie am Rechner IPv6. Laut Dokumentation können Sie in Ihre Lizenzdatei auf eine IPv6 Adresse in die Lizenzdatei eintragen. Dies wurde aber noch nicht getestet (wir bitten um Feedback, falls es bei Ihnen geklappt hat. Schon mal vielen Dank!).

Register „Config Services“ – Nur überprüfen

Im Register „Config Services“ müssen folgende Einstellungen gesetzt werden:

Mussten Sie Änderungen umsetzten, bestätigen Sie dies, indem Sie auf „Save Service“ gehen und bei der Frage, ob Sie speichern möchten auf „Ja“ klicken.

Register „Start/Stop/Reread – wichtig

Klicken Sie im Register „Start/Stop/Reread“ auf „Start Server“, um die Lizenzierung zu starten. Es sollte in der Statuszeile eine der folgenden Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Successful – oder
  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!

In diesem Artikel können Sie überprüfen, ob der Lizenzserver läuft. Aber Achtung: Vergessen Sie nicht die FireWall anzupassen!

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie überprüfen ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Anhand weniger Klicks können Sie herausfinden, wie Sie den richtigen Dongle mit Treiber identifizieren können und wo Sie überprüfen können, ob er korrekt für die Arbeit mit Solid Edge installiert wurde.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Überprüfung des Dongles mit Treiber

Laden Sie sich über gtac das Programm „SEWinDongle“ herunter und führen Sie die Datei auf dem Lizenzserver aus.

https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/solid_edge/SupportTools/SEWinDongle/

Wenn die Meldung „Solid Edge SERVER Hardware Key Detected“ angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Der Dongletreiber, als auch der richtige Dongle, ist in Verwendung: 

Wird hingegen die Meldung „Solid Edge Hardware Key Detected“ ausgegeben, haben Sie zwar den Dongletreiber installiert, der aber nur einen Dongle für Einzelplatzlizenzen gefunden hat. Dies wurden mit Solid Edge Version 19 eingestellt! 

Bei der Meldung „No Hardware Key Detected“ ist entweder:

  • der Dongle nicht eingesteckt, oder
  • der Dongle defekt, oder was etwas wahrscheinlicher ist,
  • der Dongletreiber läuft nicht.

Überprüfen, ob der Dongletreiber richtig installiert wurde

  • In der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen oder Features“ muss der „Sentinel  Protection Installer x.x.x“ aufgeführt werden. Ist das nicht der Fall, installieren Sie den Treiber von der SE-DVD manuell (vollständig) nach (\DVD\License Manager\Sentinel\Sentinel.exe).
  • Als zweites überprüfen Sie unbedingt, ob für den Dongletreiber diese drei Dienste eingetragen wurden (Systemsteuerung – Verwaltung – Dienste):
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurden diese drei Dienste NICHT eingetragen, laden Sie sich bitte hier den neuesten Sentinel Treiber (Sentinel Protection Installer) herunter und installieren ihn. Wenn Sie bei der Installation gefragt werden, ob FireWall Einstellungen geändert werden sollten – klicken Sie auf „Ja“.

 

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Autor: Harald Schön

 

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
  • Server Start Successful

 

Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver für Solid Edge, der Lizenzmanager oder das Lizenzdienstprogramm installiert?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wenn Sie die Solid Edge DVD einlegen, wird meist die „autostart.exe“ ausgeführt und der Startbildschirm angezeigt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, einfach direkt von der DVD die Datei starten.

Mit einem Klick auf “ Lizenzmanager“ wird das Installationsprogramm gestartet und begleitet Sie bei der Installation. Wichtig – jede Installation unbedingt als Administrator ausführen. Alternativ können Sie auch die Datei „..\DVD\License Manager\Setup.exe“ starten.

Bestätigen Sie, dass der Floatingserver installiert werden sollte:

Bestätigen Sie die Lizenzvereinbarungen:

Geben Sie nun den Benutzer und die Organisation ein:

Wichtig: Den vorgeschlagenen Installationspfad C:\SEFlex\ sollten Sie NICHT verändern! Es kann sein, dass der Lizenzmanager dann nicht richtig funktioniert.

Wichtig: Weisen Sie bereits bei der Installation die Floatinglizenzdatei zu.

Der Vorteil: Die Datei wird gleich an die richtige Stelle kopiert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bereits die wichtigste Information in die Lizenzdatei hineingeschrieben wird. Das ist der Rechnername! Die Optionsdatei wird in einem weiteren Artikel erklärt. Wenn gewünscht, kann auch diese Datei gleich angegeben werden.

Hinweis: Wenn Sie die Lizenzdatei bei der Installation nicht eintragen wollen, so müssen Sie die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und den Eintrag this_host ersetzen durch den Rechnernamen des Lizenzservers. Hier ein Beispiel, wenn Ihr Lizenzserver den Namen Server01 hat:

SERVER Server01 SE_HWKEY_ID=36243 27001

Die Lizenzdatei müssen Sie dann in das Programmverzeichnis von FlexLm kopieren (C:\SEFlex\Program\).

 

Nun wird die Installation durchgeführt:

Sie ist jetzt abgeschlossen:

Mit der Installation wurden gleichzeitig noch andere Aufgaben ausgeführt:

  • Es wurde der Dongle Treiber installiert. Dies entnehmen Sie der Systemsteuerung unter „Programme deinstallieren oder ändern“ unter dem Eintrag „Sentinel Protection Installer xxxx“.
  • Damit der Dongletreiber funktioniert, wurden noch drei Dienste hinzugefügt. Überprüfen Sie, ob bei Ihnen folgende Dienste installiert sind und ausgeführt werden:
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurde der Dongletreiber und/oder diese Dienste nicht installiert, müssen Sie ihn manuell nachinstallieren. Dies können Sie hier nachlesen.

  • Unter „Dienste“ wurde der „FLEXlm License Manager“ erstellt und gestartet.

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autor: Harald Schön

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Dieser Artikel ist nur für ST4 bis Solid Edge 2019!
Ab Solid Edge 2020 verwenden Sie bitte diesen Artikel: Welche Version des SPLM License Server sollte man verwenden?

 

Zur Verwendung einer FlexLM-Version ist die Lizenzdatei ausschlaggebend. Die in dieser Datei enthaltene Solid Edge-Version gibt einen Hinweis auf die zu verwendende Solid Edge-DVD, mit welcher FlexLM installiert werden sollte. Es kann sein, dass ältere FlexNet Versionen (mindestens ab 11.9.0.0) auch mit neueren Lizenzdateien funktionieren, es kann aber hierbei zu Einschränkungen und Problemen kommen. Wir empfehlen daher die hier angegebenen Versionen zu installieren.

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wichtiger Hinweis ab ST10: Wenn Sie an den Arbeitsplätzen ST10 verwenden wollen, so müssen Sie zwingend mindestens FlexNET 2016 (11.14.0) am Lizenzserver installieren!

Hier eine Liste der letzten auf den Solid Edge DVD´s ausgelieferten Versionen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen:


Solid Edge 2019 DVD:

FlexNet Publisher 2016R2 (11.14.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge2019 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016R2 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST10 DVD:

FlexNet Publisher 2016 (11.14.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit) 
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge ST10 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST9 DVD:

FLEXnet 2015 (11.13.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 (64-Bit)  oder Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.
Laden Sie sich diese Version herunter.


Solid Edge ST7 und ST8 DVD:

FLEXnet 2013 (11.12.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8.1 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


Solid Edge ST6 DVD:

FLEXnet 11.11.1 unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • selmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\SEFlex\Program\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 27001 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von selmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen:

VENDOR selmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername SE_HWKEY_ID=36243 27001
VENDOR selmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zum einen, welche technischen Voraussetzungen Ihr Rechner mitbringen sollte, um ihn zum Lizenzserver von Solid Edge zu machen. Zum anderen gilt es auch organisatorische Aspekte zu beachten.

Betriebssystem des Lizenzservers

Welche Betriebssysteme für die jeweiligen Lizenzserverversionen zertifiziert sind entnehmen Sie bitte folgenden Artikeln:

Ab Solid Edge 2020:
Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Bis Solid Edge 2019:
Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

 

Technische Voraussetzung

1. Der Rechner muss sich in einem TCP/IP Netzwerk befinden und sollte stabil laufen. Die Clientcomputer müssen in der Lage sein, mit dem Server über das Netzwerk eine Verbindung aufzunehmen. Dies darf nicht von einer Firewall blockiert werden. Nehmen Sie ein System, dass NICHT regelmäßig oder häufig neu gestartet werden muss.

2. Bis Solid Edge 2019 muss Ihre Hardware einen Steckplatz für einen USB-Dongle haben. Hinweis zu virtuellen Maschinen siehe weiter unten. Ab Solid Edge 2020 entfällt der Dongle und wird durch die CompositeHost ID ersetzt.

3. Die Anforderungen an die Hardware sind gering. Wenn Sie nur wenige Lizenzen (ca. unter 100) zu verwalten haben, kann diese Aufgabe eine „normale“ Workstation übernehmen.

4. Die Belastungen der CPU durch den Lizenzserver sind sehr gering, ebenso der benötigte Festplatten- und Arbeitsspeicher.

5. Auch die Bandbreite im Netzwerk kann gering ausfallen. Zum aus- oder einchecken werden Daten kleiner 1 KB gesendet!

Organisatorische Betrachtung

Wer in Ihrer Firma sollte sich um den Lizenzserver kümmern? Muss dies immer der Domänenadmin sein?
Nein – da der Floatingserver auch auf jeder Workstation installiert werden kann, ist es in manchen Firmen sinnvoll, den Lizenzserver von einem Solid Edge Admin oder KeyUser mit (evtl. sogar lokalen) Admin-Rechten verwalten zu lassen. Die Reaktionszeiten bei Ausfällen/Problemen sind kürzer und das Know How bleibt bei der richtigen Person!

Muss ich den Floatingserver auf einem Domänenkontroller installieren?
Nein – Hauptsache der Rechner lässt sich schnell verwalten.

Muss man bei Verwaltungsvorgängen immer persönlich am Computer sitzen?
Nein – Sie können die Installation als auch Konfiguration natürlich mit Remote umsetzen.

Kann man den Lizenzserver auch auf einer virtuellen Maschine betreiben?
Der Lizenzserver wird auf einer virtuellen Maschine laufen.
Hinweis bis Solid Edge 2019 (ab Solid Edge 2020 wird kein Dongle mehr verwendet):
Einzig das Integrieren des Serverdongles kann große Probleme verursachen. Wir empfehlen daher dringend auf eine MAC-basierte Lizenz umzustellen (Achtung – es fallen zusätzlichen Kosten an wenn Sie bereits einen Dongle haben. Neukunden bestellen am besten gleich eine MAC-basierte Lizenz mit Wartungsvertrag, dies ist ohne Mehrkosten). Wichtiger Hinweis: Eine Floating Lizenzierung mit einem Dongle auf einer virtuellen Maschine kann funktionieren, muss aber nicht. Sollte es hierbei zu Problemen kommen wird dies nicht von Siemens PLM supportet! Es muss dann zwingend auf eine MAC-basierte Lizenz umgestellt werden.

 

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Autor: Harald Schön

Tipps zur Installation und Umstieg auf eine neue Solid Edge Version!

Vielen Solid Edge-Administratoren ist der Umstieg auf eine höhere Solid Edge-Version nicht sofort schlüssig. Zum einen müssen Daten gesichert werden, zum anderen stellen sich Fragen nach der Lizenzierung. Tauchen nach der Umstellung erste Probleme auf, ist meist schnelles Handeln gefragt. Im nächsten Bereich wird  die Reihenfolge beschrieben, wie man auf die nächste Solid Edge Version richtig umstellt. Danach noch ein Tipp zur Installation.


 Umstieg auf eine höhere SE-Version:

  • Lizenzierung in der Produktivumgebung aktualisieren

Sowohl NodeLocked, als auch Floatinglizenzen sind bis zur ST4 abwärtskompatibel. Möchte man z.B. jetzt auf die ST7 umsteigen, kann man sich die neuesten Lizenzfiles einspielen und einfach z.B. mit der ST5 weiter arbeiten. Eventuell könnte man auch auf einem weiteren Rechner schon mal die neueste Version installieren und testen (macht aber in der Regel nur bei Floatinglizenzen Sinn). In diesem Artikel wird erklärt, wie man eine neue Lizenzdatei in einen Lizenzserver einspielt. Ggf. brauchen Sie dazu aber auch eine neue Version des Lizenzmangers FlxLM. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

  • Daten sichern

Welche Dateien sicherungswürdig sind, steht in diesem Artikel.

  • Solid Edge deinstallieren

Bitte als Administrator. Danach überprüfen, ob auch die Dateien ordentlich entfernt (C:\Program Files\Solid Edge STx) und die Registrierung bereinigt wurde (HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions UND HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions)

  • Solid Edge installieren.

Bitte wieder als Administrator. LESEN Sie unbedingt die System- oder Mindestvoraussetzung für SE. Dies alles können Sie hier nachlesen.


Tipps zur SE Installation mit Service Pack:

Wenn Sie vor haben Solid Edge auf mehreren Arbeitsplätzen zu installieren und keine Lust haben an jedem Rechner die Installation mit einer SE-DVD zu beginnen, sollten Sie den nächsten Tipp in Betracht ziehen: Kopieren Sie den gesamten Inhalt der SE-DVD auf einen Server. Wichtig ist nur, dass Sie von den Clients aus Zugriff auf ihre Dateien haben.

  • Wenn Sie die Installation manuell ausführen möchten, empfehlen wir, das aktuelle Maintenance Pack (MP) in den Ordner Update (\DVD\Solid Edge\Update) zu kopieren. Sie starten die Installation, indem Sie die „Setup.exe“ im Solid Edge Verzeichnis ausführen. Anschließend startet die Installation des Service Packs automatisch.
  • Sie können auch die Silentinstallation (automatische Installation) in Betracht ziehen. Wie es funktioniert steht hier. Das MP muss aber nachinstalliert werden (geht ebenfalls silent).

Tipps für Grundeinstellungen in Solid Edge:

Sehr viele Dinge lassen sich in Solid Edge einstellen. Vieles kann die Arbeit sehr erleichtern. Hier finden Sie empfehlenswerte Funktionen.

 

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Autoren: Harald Schön, Klaus Schüler

Wie werden die Namen der Standard Parts im PathFinder auf Deutsch angezeigt?

Werden mit Hilfe der Standard Parts die Normteile in Baugruppen platziert, wird wie sonst auch der Dateiname angezeigt. Mit einem einfachen Trick kann man diesen „Anzeigenamen“ verändern, ohne dass man die „Formel für den Dokumentnamen“ (Solid Edge Optionen – Hilfen) verändert!

 

Hinweis: Wir empfehlen hier aber ganz eindeutig die „Formel für den Dokumentnamen“ anzupassen. Der Deutsche Teilename steht in einem über den Standardparts-Konfigurationsassisten definierten Feld z.B. „Titel“. In diesem definierten Feld sollten auch für alle anderen selber erstellten Teile für eine gemeinsame Stückliste entsprechende Namen gepflegt werden. Also ist auch die Anzeige dieses Feldes im Pathfinder für Normteile und sonstiger Teile sinnvoll.

Der hier beschriebene Weg sollte daher nur gemacht werden wenn die sonstigen Daten, warum auch immer, diesbezüglich nicht gepflegt wurden.

Die nachfolgende Beschreibung ist nur für 64bit Systeme gedacht. 
Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen.

Erstellen Sie sich den Registrierungsschlüssel „EnableOCCNameOverride“ mit dem Wert 1

Bis zu Solid Edge ST8:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Solid Edge ST9 und ST10:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Ab Solid Edge 2019:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Siemens\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

 

​Werden nun Normteile platziert, wird der Name des Normteils in der jeweiligen Sprache umgeschaltet!

Dies funktioniert auch für bereits generierte Normteile, wenn diese neu plaziert werden!

Aber: Bereits verbaute Normteile sind weiterhin in englisch. Ebenso alle auch neu erzeugten Musterelemente!

Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Installation Solid Edge

Bitte lesen Sie diesen Artikel erst einmal komplett durch. Sie bekommen hier, falls Sie einen Versionswechsel haben auch in diesem Artikel viele Tipps und Tricks zur Installation.

Hinweis: Ab Solid Edge ST10 beachten Sie zur Installation bitte auch folgenden Artikel: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

System- oder Mindestvoraussetzungen

Auf der Solid Edge DVD finden Sie im Ordner „Solid Edge“ die Readme.htm. Nach der Solid Edge Installation finden Sie dies Datei bei unverändertem Installationsort in folgendem Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX“. In dieser Datei sind sehr viele extrem nützliche Informationen enthalten, so auch die Systemvoraussetzung und z.B. die Zertifizierung für Betriebssysteme.

Diese Datei wird für jede Solid Edge Version überarbeitet und sollte vor der Installation gelesen werden.

Wichtige Informationen

Wenn Sie die nachfolgende Installationsbeschreibung nutzen werden automatisch folgende Programme aktualisiert oder mitinstalliert:

  • Microsoft Windows Installer (ggf. nur ein Update)
  • Microsoft DirectX
  • Microsoft .Net Framework 3.5 oder 4.0 (hängt von der Solid Edge Version ab)
  • KeyShot

KeyShot ist in der Classic- oder Premiumlizenz von Solid Edge ab der ST7 enthalten. Möchten sie KeyShot NICHT automatisch installieren, müssen Sie die Datei „Solid Edge STX.msi“ ausführen lassen. Diese finden Sie in folgendem Verzeichnis: „\DVD\Solid Edge\Solid Edge ST8.msi“. Damit wird aber WEDER KeyShot, noch .NetFrameworkt und DirectX installiert.

Einlegen der Solid Edge DVD und Installationosmaske

Nachdem Sie die Solid Edge DVD eingelagt haben sollte automatisch die Solid Edge Installation erscheinen.

Ist das nicht der Fall – einfach die Datei manuell ausführen (DVD\autostart.exe):

Die Installation wird vorbereitet:

Die Installationsmaske wird angezeigt. Achtung – bei „Modellansicht“ wählen Sie die für Ihre gesamte Firma immer die gleichen Templates aus. Z.B. DIN – Metrisch.

Tipp: Wenn Sie möchten können Sie auch noch den Pfad zur Lizenzdatei angeben. Dann wird diese automatisch in das richtige Verzeichnis kopiert.

Tipp2: Falls Sie die Konfigurationen mit Hilfe der SEAdmin.exe schon umgesetzt haben müssen Sie diese im Punkt „Optionsdatei“ eintragen.

Mit „Installieren“ wird Solid Edge mit seinen Komponenten installiert.

Mit dieser Meldung ist die Installation von SE abgeschlossen.


Dokument-Archiv: Installation Solid Edge bis ST3


 

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Autor: Harald Schön

Solid Edge System-Infos abrufen

Um die Informationen des PCs in Verbindung mit Solid Edge auszulesen,
gibt es ein eigenes Tool. Diese Informationen können Sie bei Problemen der Hotline schicken.

Vorgehensweise:

  • Starten Sie Solid Edge und öffnen Sie ein beliebiges Part Dokument.
  • Öffnen Sie unter c:\Programme\SolidEdge ST<Version>\program das Tool „SESysInfo.exe“
  • In der oberen Leiste sehen Sie zwei blaue Monitor Symbole.
    Standardmäßig ist der rechte Monitor ist bereits gedrückt, aktivieren
    Sie auch den Linken. Beide müssen aktiviert sein!
  • Mit „Speichern“ können Sie die „.log“-Datei sichern, um Sie z.B. zu versenden.

 

Wie werden die Solid Edge Standard Parts installiert und konfiguriert?

Achtung: Die folgende Beschreibung ist gültig bis Solid Edge 2021.

Für Solid Edge 2022 verwenden Sie das Benutzerhandbuch zur Standard Parts Installation. Dieses können Sie sich hier (mit Ihrem Webkey) herunterladen: StandardPartsInstallationGuide.pdf

!! Arbeiten Sie dieses Inhaltsverzeichnis bitte von oben nach unten durch. Der Einstiegsartikel ist, „Wo sollte man die Standard Parts installieren?…“ !!


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration der Standard Parts ST4 bis ST5
Installation Konfiguration der Standard Parts bis ST3


 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Windows Registry für Solid Edge

 

Warnhinweis:
Änderungen an der Registry sind von Siemens nicht supported.
Anwendung auf eigene Gefahr!

 

Solid Edge Registry zurücksetzen:

Bei userbezogenen Fehlern kann es nötig sein, die Registry von Solid Edge zurückzusetzen.
Alle userbezogenen Einstellungen, welche in der Registry gespeichert sind, werden damit neu angelegt und bringt Solid Edge somit auf den Ursprungsstatus zurück. Sonstige gespeicherte Einstellungen wie z.B. die Appdata-Dateiein (z.B. Schnellzugriffsleiste, Multifunktionsleiste, Tastaturkürzel und Radialmenü), Templates, Reports, Konvertereinstellungen sind davon nicht betroffen.

Ab ST9 gibt es den “Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“ ,mit dem alle Einstellungen und Anwendungsdaten gesichert und wiederhergestellt werden können. Damit kann auch komplett auf Werksseitige Einstellungen zurückgestellt werden, also wie wenn Solid Edge neu installiert worden ist. Näheres dazu können Sie in folgendem Artikel nachlesen: Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Es macht aber auch durchaus Sinn nicht den kompletten userbezogenen Registierungs-Bereich von Solid Edge zurückzusetzen, sondern gewisse Teilbereiche wiederherzustellen. Hier unsere Empfehlung hierzu:

  • Beenden Sie Solid Edge.
  • Öffnen Sie den „Ausführen“-Dialog in Windows und tippen Sie „regedit“ ein – Enter.
  • Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx (xx steht für die SE-Version, also z.B. Version 110 für ST10)
    Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie in der Kategorie HKEY_CURRENT_USER sind.
  • Exportieren Sie diesen Schlüssel (Rechte Maustaste – exportieren – Dateiname z.B. ST10_Hkey_CU.reg und Ablageort vergeben).
  • Navigieren Sie weiter zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx\Global und exportieren diesen (Rechte Maustaste – exportieren – Dateiname z.B. ST10_Global.reg und Ablageort vergeben).
  • Löschen Sie nun den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx oder benennen Sie den Schlüssel um.
    Wir empfehlen den Schlüssel nur umzubenennen (z.B. „Version110_alt“) und nicht zu löschen, so können Sie jederzeit Ihren alten Zustand einfach wieder herstellen.
  • Nur ab ST10: Kontrollieren Sie Ihre Spracheinstellung wie in diesem Artikel Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel und stellen diese ggf. auf deutsch (oder Ihre gewünschte Sprache).
  • Den abgespeicherten Global-Schlüssel durch ausführen der entsprechenden Reg-Datei, also z.B. ST10_Global.reg, wieder importieren. Die nachfolgenden Meldungen bestätigen. Durch den Global-Schlüssel werden die Pfade in den Solid Edge Optionen / Dateiablagen wieder hergestellt.
  • Starten Sie nun Solid Edge. Damit wird ein neuer Schlüssel mit Standardeinstellungen angelegt. Testen Sie nun, ob ihr evtl. vorhandenes Problem gelöst ist. (Testen Sie auch mit dem vor dem Zurückstellen verwendetem Thema). Wenn nicht können Sie den neu angelegen Schlüssel wieder löschen und den alten zurück benennen.
  • Die dadurch zurückgesetzten Einstellungen müssen dann natürlich wieder neu eingestellt werden Dies sind z.B. Hintergrundfarbe, Beziehungsfarben, Unterdefinierte Profile im Pathfinder, etc. Ein paar Empfehlungen können Sie ggf. in diesem Artikel nachlesen: Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?

 

Autor: Klaus Schüler

Templates Norm von ISO auf DIN umstellen

Falls bei der Installation von Solid Edge im ersten Dialog keine Änderungen gemacht wurden,
installiert SE automatisch die ISO Vorlagen. Wenn Sie dies in DIN ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:

 

  • Beenden Sie Solid Edge.
  • Öffnen Sie den „Ausführen“-Dialog in Windows und tippen Sie „regedit“ ein – Enter.
  • Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE
    \SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 104\TemplateStandardAchten Sie unbedingt darauf, dass Sie in der Kategorie HKEY_LOCAL_MACHINE sind.
    Löschen Sie diesen Orndner NIEMALS. Ansonsten muss SE neu installiert werden!
  • Doppelklicken Sie auf der rechten Seite den Eintrag  „(Standard _ REG_SZ _ ISO“)
  • Übertippen Sie das Wort „ISO“ mit „DIN“ – klicken Sie auf OK.

  • Schließen Sie die Registry und gehen Sie in den Windows Explorer zu folgendem Pfad:
    C:\Program Files\Solid Edge ST4\Template
  • Löschen Sie alle ISO Vorlage. (NICHT die Unterordner!)
  • Gehen Sie in den Ordner „More“ und kopieren alle DIN-Vorlage und fügen diese
    im übergeordneten Ordner wieder ein. (Dort wo vorher die ISO-Vorlagen waren.)
  • Starten Sie Solid Edge. Sie sehen nun, dass auf DIN umgestellt wurde.

Was muss beim Umgang mit großen Baugruppen berücksichtigt werden?

In diesem Artikel werden die wichtigsten Dinge beim Umgang mit großen Baugruppen angesprochen. Es gibt nämlich weit mehr an Einstellungen und admistrativen Möglichkeiten wie es scheint. Allgemeine Solid Edge Einstellungen werden hier NICHT im Detail erwähnt. Diese Themen finden wir in der Schulung „Große Baugruppen“ wieder und werden hier nur kurz angeschnitten.

Eine wichtige Information: Solid Edge öffnet die Dateien so schnell wie diese zur Verfügung gestellt werden. Sie sollten also unbedingt die Schritte der Reihenfolge nach durchgehen.

Wenn alles richtig installiert, konfiguriert und geschult wurde, kann es bei Ihnen vielleicht auch mit großen Baugruppen richtig gut funktionieren…

Inhalt:

1. Netzwerk

2. Fileserver

3. Festplatte

4. Caching

5. Arbeitsspeicher

6. Alte Dateien

7. Anzahl Dateien in einem Ordner

8. Virenscanner

9. Einstellungen und Konfigurationen in Solid Edge

– Was ist eine große Baugruppe?

– Anpassbare Teile- und Baugruppen

 

1. Netzwerk

In der Regel weden die Dateien auf einem Server abgelegt und über das Netzwerk transportiert. In der Hotline konnten wir schon öfter beobachten, dass durch Hardwaredefekte die nicht gleich offensichtlich waren schlechte Netzwerkverbindungen auftreten können. So kam es häufiger vor, dass durch den Austausch eines Switches oder Netzwerkkabels die Übertragunsrate wieder hergestellt werden konnte. Bitte ziehen Sie Netzwerkspezialisten zu Rate wenn Sie Hardwaredefekte vermuten.

Auch bei Einstellungen, wie der IP-Konfiguration oder dem Routing ist es Hilfreich, Profis mit an Bord zu holen.

Empfehlung: Wenn Sie mit großen Baugruppen arbeiten, richten Sie mindestens ein 1Gbit Netzwerk ein und überprüfen Sie, ob die Übertragung auch wirklich einwandfrei zustande kommt! Mittlerweile sind auch 10 oder gar 100Gbit Netzwerke im Einsatz.

2. Fileserver

In diesem Artikel stellt ein Computer (Fileserver) Dateien über das Netzwerk zur Verfügung. Bei großen Baugruppen muss natürlich der Server allen Usern die mit den großen Baugruppen arbeiten, die Daten zur Verfügung stellen. Die Datenmenge kann sich dadurch natürlich schnell duplizieren. Wenn zwei User an der gleichen Baugruppe Arbeiten, verdoppelt sich die Datenmenge, die über das Netzwerk geladen werden muss. Es hängt jetzt von der Datentransferrate ab, wie schnell diese Daten zur Verfügung gestellt werden können.

Um es auf den Punkt zu bringen: Sie müssen wissen, wieviele Zugriffe auf dem Server sind, auf dem die CAD-Dateien liegen. Hängt noch die gesamte Firma an diesem einen Server, sollte man sich überlegen, in einen zweiten, reinen CAD-Server zu investieren. Dieser Server sollte ausrechend Arbeitsspeicher und schnelle Zugriffszeiten auf die Dateien haben.

3. Festplatte

Gemeint ist die Festplatte am CAD-Rechner. Wichtig Jedesmal wenn eine Baugruppe über das Netzwerk geladen wird, erstellt das System temporär Dateien. Dies ist auch nachzulesen in der Readme.htm („C:\Program Files\Solid Edge STX\readme.htm“ – Temporärer Speicherplatz).
Solid Edge lädt also Teile und Baugruppen über das Netzwerk, legt temporäre Dateien ab um danach erst die Dateien in SE anzuzeigen. HABEN SIE EINE SCHNELLE FESTPLATTE, WIRD SICH DIE BAUGRUPPE AUCH SCHNELLER ÖFFNEN LASSEN! Und dies kann vor allem noch für den nächsten Punkt eine sehr große Rolle spielen:

Empfehlung: Investieren Sie in SSD-Laufwerke

4. Caching

Mit Caching passiert folgendes: Wird eine Baugruppe über das Netzwerk geladen, speichert das System die Dateien in einem definierten Ordner auf dem lokalen Rechner. Wird die Baugruppe erneut geladen, überprüft Caching, ob sich auf dem Server die Dateien verändert haben UND TRANSPORTIERT NUR NOCH DIE NEUEREN DATEIEN ÜBER DAS NETZWERK! DER REST WIRD VON DER SEHR SCHNELLEN, LOKALEN FESTPLATTE GELADEN! Beim speichern funktioniert dies in die andere Richtung. Lokale Dateien werden gespeichert und danach auf dem Fileserver aktualisiert.

Fazit: Mit Caching entlasten Sie das Netzwerk und den Fileserver UND steigern die performance noch erheblich!

Caching ist in folgenden Produkten enthalten oder als Zusatz erwerbbar:

5. Arbeitsspeicher

Wichtig ist, dass die CAD-Workstation nicht auslagert. Generell sollten Sie auf 64-bit Systeme umsteigen (Achtung, auch überprüfen ob andere Programme damit laufen). Wenn Sie moderne Rechner haben, dürfte in der Regel die Geschwindigkeit des RAMs eine sekundäre Rolle spielen. Beobachten Sie im Taskmanager oder dem Systemmonitor, ob weiterer Speicher erworben werden muss. Lagert ein Rechner auf die Festplatte aus, kostet dies extrem viel Zeit.

Empfehlung. Der Arbeitsspeicher sollte min. drei mal so groß sein, wie die größte Baugruppe mit all seinen Unterbaugruppen und Teilen. Wichtig Auch wenn Sie nur in Draft arbeiten, um z.B. große Baugruppen zu detaillieren müssen Sie genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. Beim erzeugen einer Ansicht in Draft, wird die gesamte Baugruppe in den RAM geladen. Ebenso, wenn Sie Ansichten aktualisieren müssen.

6. Alte Dateien

Dies betrifft jetzt nur langjährige Solid Edge Anwender und meistens nur Norm- und Kaufteile. Unter einer „alten“ Solid Edge Datei versteht man die letzte Aktualisierungsversion. Sie sollte nicht älter als Version 14 sein. Öffnen Sie ein Normteil, und lassen Sie sich die Dateieigenschaften anzeigen. Dort finden Sie im Register Allgemein zwei Versionseinträge. Der untere zeigt die zuletzt gespeicherte SE Version an.

Wenn Sie eine „alte“ Solid Edge Datei öffnen aktualisiert Solid Edge diese Datei im Hintergrund – Speichern und alles ist OK. In der Regel können Sie aber diese alten Dateien nicht einfach aktualisieren weil Sie schreibgeschützt sind. Bei EINEM Normteil werden Sie keinen Performanceunterschied merken, wenn aber mehrere hundert Normteile der Version 12 in einer Baugruppe sind, muss das System jede dieser Dateien im Hintergund aktualisieren. Und schlimm ist, dass Solid Edge dies bei JEDEM laden der Baugruppe tun muss. Es leidet die gesamte Firma darunter.

Abhilfe schafft ein einfaches Programm, dass mit Solid Edge ausgeliefert wird: OpenSave (C:\Program Files\Solid Edge STX\Custom\OpenSave\bin). Nehmen Sie von dem gesamten Ordner den Schreibschutz heraus und um danach „OpenSave.exe“ über Ihren Normteilordner laufen zu lassen. Nicht zu vergessen den Schreibschutz wieder zu setzten.

7. Anzahl der Dateien in einem Ordner

Die meisten Firmen haben einfache Ordnerstrukturen aufgebaut. Was nicht beachtet wird ist die Tatsache, dass Windows nur eine bestimmte Datenmenge in einem Ordner haben kann. Sicherlich ist die Obergrenze nur schwer zu erreichen, aber sicher ist auch, dass die Performance beim laden großer Baugruppe sehr leidet, wenn in einem Ordner sehr viele Dateien enthalten sind.

Empfehlung: Wir vom Solid System Team GmbH empfehlen, nicht mehr als 2000 Dateien in einem Ordner abzulegen.

8. Virenscanner

Bitte nehmen Sie aus dem Zugriffsscan alle Solid Edge Dateien aus. Dies sind:

Part = *.par
Sheetmetal = *.psm
Assembly = *.asm
Konfigurationsdatei = *.cfg
Weldment = *.pwd
Draft = *.dft

Haben Sie die Normteile installiert, so nehmen Sie bitte den gesamten „Solid Edge Standard Part“- Ordner aus dem Zugriffsscan!

Bitte nehmen Sie auch die Dateien auf ihrem Server zum Scan aus!!

9. Einstellungen und Konfigurationen in Solid Edge

In diesem Kapitel werden bei weitem nicht alle Punkte aufgeführt, mit dessen man die Performance in Solid Edge steigern kann. Diese Punkte werden in der Schulung „Grosse Baugruppen“ durchgenommen. Hier aber ein paar Beispiele, auf die man nicht direkt kommt:

  • Was ist eine große Baugruppe?

Im Endeffekt spielen drei Faktoren zusammen, die eine große Baugruppe ausmachen, aber alle haben eines gemeinsam: Sie hängen alle von der Hardware ab. Wenn wir nur ein paar Jahre zurück denken und uns noch einmal die Hardware vor Augen führen die wir dort benutzt hatten, so stellen Sie fest dass man dies mit den heutigen gegebenheiten bei weitem nicht mehr vergleichen kann. Auch in Schulungen stellen wir dies fest. Baugruppen die wir vor 5 Jahren in großen Baugruppenschulungen benutzt hatten, stellen heute kein Problemm mehr dar. Hier die drei Faktoren:

– Anzahl der zu ladenden Dateien
Es spielt eine Rolle, ob Sie 100 oder 10.000 Teile laden.

– Komplexität der Teile
Anders ausgedrückt: Wie viele Flächen hat ein Teil? Je mehr Flächen ein Teil hat, desto länger braucht das System diese Flächen anzuzeigen.

– Dateigrößen
Müssen über das Netzwerk viele kleine, oder doch sehr viele große Dateien geladen werden?

Diese drei Faktoren lassen sich durch Teile- und Baugruppenvereinfachungen drastisch beeinflussen. Damit hat man schon im Jahr 2005 mit Baugruppen gearbeitet, die 100.000 verschiedene Teile geladen hatten!

  • Anpassbare Teile- und Baugruppen

Darunter versteht man, dass sich z.B. ein gewickelter Draht wie eine Feder verhält. Es „passt“ sich zwischen zwei Flächen. Verändern Sie den Abstand der Flächen, verändert sich die „Feder“. Arbeiten Sie sehr viel mit diesen anpassbaren Teilen- und Baugruppen, kann auch dies zu erheblichen Leistungseinbusen führen.

Empfehlung: Anpassbare Baugruppen- und Teile sollten nur in einer Ebene verwendet werden. Sie können die Anpassung von Baugruppen und Teilen über mehrere Unterbaugruppen definieren. Dies beeinflusst generell die Performance in SE.

 

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Autor: Harald Schön