Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Ab ST8: Tastenkürzel für Design Intent (Live Rules)

Im Synchonous-Modus gibt es ab der ST8 die Möglichkeit, die Konstruktionsabsicht mit „Design Intent“ erkennen zu lassen. Diese Funktion wurde vorher „Life Rules“ genannt. Damit lässt sich das jeweilige Objekt nach geometrischen Beziehungen analysieren.
Um eine komplette Kontrolle über Ihr Bauteil zu haben, können Sie die „Life Rules“ per Mausklick ausschalten. Schneller und effektiver geht es jedoch per Tastenkürzel!

Noch ein Hinweis: Wenn Sie auf „Erweitert“ klicken werden Ihnen die Live Rules wie in den vorherigen Versionen angezeigt.

Eine Erklärung der Unterschiede der synchronen und sequentiellen Arbeitsweise sowie über Design Intent finden Sie in diesem Video.

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST9:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.

DesignIntent Tastenkürzel ST9 Solid Edge 3D CAD

Grafik zum Ausdrucken für Solid Edge ST8:
Mit einem Klick auf die Grafik öffnet sich diese in einem separaten Fenster und kann von dort aus bequem ausgedruckt werden.


Dokument-Archiv:
Tastenkürzel der Live Rules bis ST7
Tastenkürzel der Live Rules bis ST4


 

Autoren: Harald Schön und Johann Krüger

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
  • Server Start Successful

 

Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

 

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Autor: Harald Schön

Installation Solid Edge

Bitte lesen Sie diesen Artikel erst einmal komplett durch. Sie bekommen hier, falls Sie einen Versionswechsel haben auch in diesem Artikel viele Tipps und Tricks zur Installation.

Hinweis: Ab Solid Edge ST10 beachten Sie zur Installation bitte auch folgenden Artikel: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

System- oder Mindestvoraussetzungen

Auf der Solid Edge DVD finden Sie im Ordner „Solid Edge“ die Readme.htm. Nach der Solid Edge Installation finden Sie dies Datei bei unverändertem Installationsort in folgendem Verzeichnis „C:\Program Files\Solid Edge STX“. In dieser Datei sind sehr viele extrem nützliche Informationen enthalten, so auch die Systemvoraussetzung und z.B. die Zertifizierung für Betriebssysteme.

Diese Datei wird für jede Solid Edge Version überarbeitet und sollte vor der Installation gelesen werden.

Wichtige Informationen

Wenn Sie die nachfolgende Installationsbeschreibung nutzen werden automatisch folgende Programme aktualisiert oder mitinstalliert:

  • Microsoft Windows Installer (ggf. nur ein Update)
  • Microsoft DirectX
  • Microsoft .Net Framework 3.5 oder 4.0 (hängt von der Solid Edge Version ab)
  • KeyShot

KeyShot ist in der Classic- oder Premiumlizenz von Solid Edge ab der ST7 enthalten. Möchten sie KeyShot NICHT automatisch installieren, müssen Sie die Datei „Solid Edge STX.msi“ ausführen lassen. Diese finden Sie in folgendem Verzeichnis: „\DVD\Solid Edge\Solid Edge ST8.msi“. Damit wird aber WEDER KeyShot, noch .NetFrameworkt und DirectX installiert.

Einlegen der Solid Edge DVD und Installationosmaske

Nachdem Sie die Solid Edge DVD eingelagt haben sollte automatisch die Solid Edge Installation erscheinen.

Ist das nicht der Fall – einfach die Datei manuell ausführen (DVD\autostart.exe):

Die Installation wird vorbereitet:

Die Installationsmaske wird angezeigt. Achtung – bei „Modellansicht“ wählen Sie die für Ihre gesamte Firma immer die gleichen Templates aus. Z.B. DIN – Metrisch.

Tipp: Wenn Sie möchten können Sie auch noch den Pfad zur Lizenzdatei angeben. Dann wird diese automatisch in das richtige Verzeichnis kopiert.

Tipp2: Falls Sie die Konfigurationen mit Hilfe der SEAdmin.exe schon umgesetzt haben müssen Sie diese im Punkt „Optionsdatei“ eintragen.

Mit „Installieren“ wird Solid Edge mit seinen Komponenten installiert.

Mit dieser Meldung ist die Installation von SE abgeschlossen.


Dokument-Archiv: Installation Solid Edge bis ST3


 

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Autor: Harald Schön

Installation Engineering Referenz

Bis zur Version ST6 muss die Engineering Referenz seperat von der Solid Edge DVD Installiert werden.

Ab ST7 ist dies nicht mehr nötig. Engineering Reference wird mit Solid Edge installiert und über die Lizenz freigeschalten. Auch eine SQL-Installation ist nicht mehr nötig.
Folgen Sie den Installationsanweisungen.

Hinweis:
In der 64bit Version wird zusätzlich auf dem PC eine SQL-Express Instanz installiert.

 

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Wie generiere ich eine Node-Locked Lizenz?

Ab Solid Edge 2020:

Die Dokumentation für die ST4 kann grundsätzlich weiterhin verwendet werden.
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

Unterschied ist:
Die Solid Edge Composite Host ID (SE_CID) heißt jetzt COMPOSITE2. Die Nummer ist gleich geblieben und kann daher weiterhin über SE_CID_utility.exe ausgelesen werden, wenn Sie diese noch haben (wurde vom Download bei Siemens PLM entfernt). Sie können diese Composite2-ID aber mit der Datei getcid.exe mit der Befehlserweiterung – composite2 ermitteln. Am einfachsten laden Sie sich GetCID_Composite2.zip  herunter, entpacken das Archiv und führen die batch-Datei aus. Sie erhalten die Composite2-ID damit in einem Cmd-Fenster angezeigt.

Nach erfolgter Installation von Solid Edge 2020 ist dies auch über das Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) möglich.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019:

Neue Node Locked-Lizenz bei einem Umstieg auf eine neue Solid Edge Version?
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Umstieg
Einrichten der Lizenz – Neue Lizenzen generieren, bei Rechnertausch oder Aktualisierung der SE-CID
Ab ST4
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

 

 


Dokument-Archiv:

Dokumentation der V19 bis ST3
ST4 Anleitung kann benutzt werden. Statt der SE-CID wird die Festplattennummer (VolID) abgefragt.
Node-Locked Lizenz einrichten bis ST3


 

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Was ist VOR einem Wechsel auf eine neue Solid Edge Version zu beachten?

Bevor Sie eine neue Version von Solid Edge installieren,
sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht einige bereits getätigte
Einstellungen mit auf die nächste Version nehmen möchten.

Hier finden Sie ein entsprechendes Dokument dazu:
### Download### PDF Wechsel auf neue Solid Edge Version.pdf

 

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Solid Edge Grafikprobleme mit neuem Rechner?

 

Problem:

Sie haben einen neuen Rechner mit einer „Quadro“-Grafikkarte gekauft,
erzielen in Solid Edge jedoch keine Leistung bzw. haben
massive Grafikprobleme?

 

Lösung:

Überprüfen Sie, ob die „Quadro“-Karte von Solid Edge verwendet wird:
Dies sehen Sie am schnellsten in der „Probe-Info“.
Öffnen Sie dazu ein Part und drücken die Kombination:
STRG+ALT+Doppelklick auf mittlere Maustaste/rad.
Alternativ können Sie die SESysInfo dazu öffnen. (Anleitung)

 

Wird hier eine Onboard-Karte (z.B. Intel HD 4000) angezeigt,
ist an Ihrem PC/Notebook Nvidia OPTIMUS angeschalten.
Diese Technologie funktioniert nicht korrekt im Betrieb mit Solid Edge.

Schalten Sie diese Funktion in Ihrem BIOS aus.

Hinweis: Ihr Bios kann anders aussehen.

Solid Edge System-Infos abrufen

Um die Informationen des PCs in Verbindung mit Solid Edge auszulesen,
gibt es ein eigenes Tool. Diese Informationen können Sie bei Problemen der Hotline schicken.

Vorgehensweise:

  • Starten Sie Solid Edge und öffnen Sie ein beliebiges Part Dokument.
  • Öffnen Sie unter c:\Programme\SolidEdge ST<Version>\program das Tool „SESysInfo.exe“
  • In der oberen Leiste sehen Sie zwei blaue Monitor Symbole.
    Standardmäßig ist der rechte Monitor ist bereits gedrückt, aktivieren
    Sie auch den Linken. Beide müssen aktiviert sein!
  • Mit „Speichern“ können Sie die „.log“-Datei sichern, um Sie z.B. zu versenden.

 

Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?

Sie haben eine ältere Version der Normteile installiert und überlegen, die aktuellen Standard Parts zu verwenden?

Bitte arbeiten Sie ALLE Punkte dieses Artikels der Reihenfolge nach durch.

Tipp: Konfigurationen aufschreiben.

Schreiben Sie sich unbedingt Ihre alten Konfigurationen auf falls Sie diese nirgends dokumentiert haben. Sie werden Sie später eventuell benötigen.

  • Wo liegt der Normteilordner (Solid Edge Standard Parts)?
  • Welchen Benutzernamen und Passwort habe ich für den SQL Server?
  • Wo ist der SQL Server installiert?

Benutze ich noch die richtige SQL-Version?

Hier können Sie nach lesen, ob die SQL-Version für Sie noch passend ist. Falls nicht – einfach der Installationsanleitung bis zum Punkt „Wie wird der SQL Server konfiguriert“ im Artikel weiter folgen. Vielleicht auch vorher noch den älteren SQL Server deinstallieren. Aber bitte wirklich nur, wenn Sie ihn nicht mehr benötigen!!

Muss ich den Standard Part Administrator neu installieren?

Ja. Zuerst deinstallieren Sie den alten Standard Parts Administrator, dann Solid Edge. Danach wird die neue Solid Edge Version, zum Schluß, von der gleichen DVD, der Administrator installiert. Bitte dieser Anleitung folgen.

Darf ich meine alten Normteiledateien verwenden?

… oder brauche ich unbedingt neue?

Die Normteile einer früheren Version können Sie auch in der aktuellen Version verwenden. Nur wenn Sie vermuten, dass ihre Normteile unvollständig, fehlerhaft oder alt sind (z.B. auch die Benennung/Titel), sollten Sie eine neuere Version installieren.

Wie kann ich die verwendete Standard Parts Version erkennen?

Öffnen Sie ihre „Solid Edge Standard Parts“ Ordner. Im Ordner „Standard Parts“ liegen ihre gesamten Normteile. Hier gibt es Ordner mit Versionen (z.B. 3D-Standard_Parts_V12.00). Nur wenn Sie einen wirklich sehr großen Unterschied in den Versionen haben wird ein Umstieg empfohlen (z.B. Normteile der V16 oder V17 vielleicht auch V20 auf eine aktuelle SE Version). Bitte jetzt noch nichts löschen. Das Löschen wird etwas weiter unten beschrieben.

Version der ST7: 3D-Standard_Parts_V12.00. Der kostenlose Inhalt hat die Version V11.45

Version der ST6: 3D-Standard_Parts_V11.00.

Version der ST5: 3D-Standard_Parts_V10.50. Der kostenlose Inhalt hat die Version V10.45

Wir möchten neue Normteile installieren, wie funktioniert es?

Die Installation erfolgt genau wie in diesem Artikel beschrieben. Bitte geben Sie als Ordner unbedingt ihren vorhandenen Normteilordner an (Solid Edge Standard Parts). Danach müssen Sie die neuen Normteile nur noch in die Datenbank einlesen lassen. Aber bitte erst weiter lesen!

Sollten Dateien gelöscht werden?

Wir empfehlen Ihnen die nicht mehr benötigten Parent Parts der älteren Versionen zu löschen. BITTE LÖSCHEN SIE NICHT DIE VERSIONSORDNER UND LASSEN SIE AUCH DIE RESTLICHEN DATEIEN BESTEHEN. In diesen Ordnern liegen ihre verwendeten Normteile. Wenn diese gelöscht werden, kann das Assembly seine Teile nicht mehr finden…

Es kann also schon vorkommen, dass Sie mehrere Ordner mit unterschiedlichen Versionen haben, es ist jedoch nur wichtig zu erkennen, in welchem die Parent Parts liegen. Dass ist ihr derzeit verwendeter aktueller Normteilordner…

Brauche ich eine neue Datenbank?

… oder kann ich auch die Bestehende verwenden?

Für jede Solid Edge Version benötigen Sie eine eigene Normteildatenbank. Also „Ja“, Sie brauchen eine neue Datenbank. Diese können Sie mit dem Standard Part Administrator einfach erstellen lassen. Erklärung kommt etwas weiter unten.

Muss der Konfigurationsassistent geändert werden?

Hier können Sie die Einstellungen des Konfigurationsassistenten überprüfen. Einzig die „neue“ Datenbank muss nicht sofort erstellt werden.

Wenn Sie den Konfigurationsassistenten speichern bekommen Sie, wenn Sie eine ältere Datenbank verwenden, evtl. diese Meldung. Was Sie jetzt tun können wird im nächsten Punkt beschrieben.

Wie wird eine neue Datenbank samt (neuer) Normteile erzeugt?

Öffnen Sie den neu installierten Standard Part Administrator . Und ab jetzt gibt es zwei Möglichkeiten die Datenbank zu aktualisieren. Bitte beide Möglichkeiten zuerst lesen:

Neue Datenbank erstellen und Teile manuell registrieren

Die Frage ob Sie die Datenbank migrieren möchten erscheint nur dann, wenn Sie mindestens eine Datenbank für die Solid Edge Version ST4 erzeugt hatten (es geht um das oberes Bild).

Wenn diese Frage nicht gekommen ist, oder Sie auf nein geklickt haben machen Sie hiermit weiter. Der Administrator ist geöffnet. Erstellen Sie sich über „Datenbank“, „Datenbankmanager“ eine neue Datenbank. Achten Sie auch darauf, dass sie mit ihrem gewünschten SQL Server verbunden sind (Rechnername wird bei „Server Installation“ mit angezeigt).

Registrieren Sie nun wie in diesem Artikel beschrieben ihre Normteile. Sie gehen vor, wie bei einer Erstinstallation.

Datenbank migrieren und überprüfen welche Normteile sich geändert haben

Die Migration ist die schnellst Möglichkeit die Datenbank zu aktualisieren. Es dauert nur wenige Sekunden… Klicken Sie also bei der Meldung ob Sie die Datenbank migrieren möchten auf „Ja“.

Haben Sie auf nein geklickt können Sie die Migration immer noch durch führen. Der Datenbank Administrator ist geöffnet. Unter „Datenbank“ den „Datenbank-Manager“ öffnen, die ältere Datenbank markieren (das können Sie an der Version erkennen) und auf Migrieren klicken. Danach die Datenbank noch als Arbeitsdatenbank definieren (falls die Schaltfläche aktiv ist).

Aber Achtung – bisher haben wir mit dieser Methode nur die „älteren“ Normteile registriert. Falls Sie neue Normteile installiert haben stehen diese noch NICHT in der Datenbank.

Klicken Sie auf „Datenbank“ und „Teile hinzufügen“. Bei „Installationsdatenbank der Standardteile“ wechseln Sie in den „Parent Parts“-Ordner ihrer neu installierten Normteile um sich die „Master_Delivery_DV_V1…ddb“ zu suchen. Nutzen Sie auch die „Zuletzt verwendete Standard Parts Datenbank“.

Im Bereich der „Kategorien“ (linke Seite) lassen sich die Strukturen aufklappen und die Normteile über einen Rechtsklick „hinzufügen und installieren“. Sie können auch einzelne Normteile die Sie nicht benötigen abwählen (Beispiel im nächsten Bild – die Mutter). Klicken Sie danach auf „Installieren“.

Sie können nur Normteile installieren (zur Datenbank hinzufügen), wenn Sie diese vorher schon installiert hatten. Wenn Sie z.B. noch Normteile des Standards „ISO“ hinzufügen möchten, müssen Sie diese VORHER installieren damit sie mit dem Smart Installer hinzugefügt werden können!

Die Teile werden danach auch in die Datenbank eingelesen. Dieser Vorgang kann unter umständen wieder etwas länger dauern..

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Standard Parts Installation.

Autor: Harald Schön

Solid Edge Frame Design – Rahmenprofil erstellen

 

Aufgabe:

Sie nutzen Solid Edge „Frame Design“ (Rahmenkonstruktion) und möchten
Ihre eigenen erstellten Profile verwenden.
Diese müssen entsprechend aufbereitet werden,
damit Sie in „Frame Design“ korrekt verarbeitet werden.

 

NEU – Eigener Befehl ersetzt Marko ab ST6:

Erstellen Sie ein Profil wie weiter unten im ersten Teil detailliert beschrieben.
Anstatt eines Makros können Sie nun direkt im „Home“-Register
den Befehl „Rahmenprofil“ auswählen:

Klicken Sie dann auf den Ursprungspunkt und die Ausrichtungslinie
und bestätigen das mit der rechten Maustaste.

 

Workaround für ältere Versionen:

  • Erstellen Sie eine neue sequentielle Part-Datei und zeichnen Sie eine Skizze.
    Hier können Sie Ihre Profil zeichnen.
    Vergeben Sie Maße und Beziehungen, damit das Profil vollständig definiert ist.

 

  • Zeichnen Sie einen Punkt (Befehl unter dem Linien-Befehl)
    Dieser Punkt ist der Ziehpunkt des Profils und sollte
    einen geometrischen Zusammenhang mit dem Profil haben
    (mittig oder Schnittpunkte zweier Linien, etc.)

 

  • Nun benötigen Sie ein Makro, welches sich im SolidEdge
    Programm-Ordner befindet.
    Bleiben Sie in der Skizzenumgebung und klicken Sie
    auf die Anwendungsschaltfläche und auf den Befehl
    „Makro ausführen“. Öffnen Sie das Makro aus folgendem Pfad:
    „C:\Program Files\Solid Edge STx\Frames\Frame Component Utility\FrameComponentsUtility.exe“
    (das x steht hierbei für Ihre Solid Edge Version)

 

  • Folgen Sie exakt der Anweisung.
    Klicken Sie nirgends anders hin sobald das Makro läuft:
    Klick 1: Auf den gezeichneten Punkt – den sogenannten Ziehpunkt.
    Klick 2: Klicken Sie eine der Seitenlinien an, die als relative Ausrichtungs-Achse dient.
    Klicken Sie auf das „Schritt 3: ….“ – Button.

 

  • Ein paar Sekunden später sehen Sie beide Linien farbig markiert.
    Falls Sie sich verklickt haben oder es zu einer Fehlermeldung kommt,
    können Sie den Button „Alle Rahmenattribute von Profilelementen löschen“ verwenden.

 

 

  • Was ist geschehen?
    Das Makro macht nichts anderes als ein Benutzerattribut
    auf die Elemente zu schreiben. Sie können dies testen,
    in dem Sie auf den Punkt oder die Linie einen Rechtsklick machen
    und die Eigenschaften anschauen.

 

 

  • Nun können Sie das Profil für Ihre Rahmenkonstruktion verwenden.

 

 

Hinweis: Auch 3D-Geometrie ist möglich, wird aber nicht empfohlen,
da „Frame Design“ als Profil für die Rahmenkonstruktion ausschließlich
die erste Skizze bzw. das erste Formelement verwendet.
Alles andere wird dann nicht dargestellt.

 

 

 

Formatcode zum Ändern der Ausgabe von Eigenschaftstext z.B. in der Stückliste

 

Problem:
Die Formatierung von Eigenschaftstexten (z.B. 2,3547 kg) in der Stückliste
soll geändert werden (in z.B. 2,35).

 

Lösung:
Eigenschaftstexte können durch Formatcodes verändert werden.


Formatierung:
Jeder Eigenschaftstext sieht in etwas so aus: %{Positionsnummer|G}

Das % steht für das Zeichen, dass eine Eigenschaft abgerufen wird.
{….} Innerhalb der geschweiften Klammer steht der Eigenschaftscode.
Allgemeine Eigenschaften (%HC für Bohrlegende oder %DI für Durchmesser) haben diese Klammer nicht.

|G bedeutet, dass hier eine grafische Referenz abgerufen wird.
Beispiel zweier Bauteile in einer Draft: Legendentext mit folgenden Eigenschaften:

%{Dateiname} – ohne Code wird das aktive Dokument abgerufen – Zeichnung.DFT
%{Dateiname|G} – aus grafischer Verbindung – Teil.PAR

Auch in der Stückliste finden sich bei den Spalten zu jedem Punkt ein
eigener Eigenschaftstext. Dieser kann vom User manipuliert werden. (s. Bild 01)
Formatcode Beispiele:

 

Keine Einheit:
%{Masse (Element)|G}  2,3547 kg
Code: /NU (Nicht /nu !!)
%{Masse (Element)/NU|G} 2,3547
Genaugikeit:
%{Masse (Element)|G}  2,3547 kg
CODE: /@n  (n steht für die Anzahl nach dem Komma)
%{Masse (Element)/@2|G}  2,35 kg
Doppelte Einheit:
Zeigt zum eigentlichen Maß noch
die Sekundäreinheit (z.B. INCH) an.
%DI%%HS  Ø13,5
CODE: /DU (muss nun in eine geschweifte Klammer + extra %)
%DI%{%HS/DU}  Ø13,5
,531
Groß-/Kleinschreibung
%{Dateiname} Bauteil neu
CODE: /TCn (n ist entweder 1, 2, 3 oder 4)
1- GROSSSCHREIBUNG %{Dateiname/TC1} BAUTEIL NEU
2- kleinschreibung            %{Dateiname/TC2} bauteil neu
3- Satzformat                   %{Dateiname/TC3} Bauteil neu
4- Überschriftformat          %{Dateiname/TC3} Bauteil Neu
Datum/Uhrzeit:
CODE: /@
Codes
%{Geändert/@yyyy MMMM – dd.MM.yy – hh:mm:ss}
2013 August – 29.08.13 – 10:31:49

 

Was ist bei Fremdteilen zu beachten: Teil 4 – Konstruktionselemente im ASM und DRAFT

 

Problem:
Konstruktionselemente werden beim Laden eines Teils
in eine Baugruppe oder Zeichnung nicht dargestellt.
Ganze Teile können fehlen.
Ursache:
Ein importiertes Bauteil enthält Flächen bzw. Konstruktionselemente.
Das Bauteil ist ein Mehrkörperteil, SE erstellt nur aus dem Ersten ein Volumen,
der Rest ist Flächenkonstruktion.

 

Lösung:

in der Baugruppe:

  • Rechtsklick auf das Bauteil
  • Komponenten ein/ausblenden
  • „Flächen“ einblenden

in der Zeichnung:

  • Zeichnungsansicht auswählen und Eigenschaften öffnen
    (über das Symbol in der Befehlsleiste oder über das Kontextmenü (Rechtsklick))
  • im Reiter „Anzeige“ auf den obersten Punkt (Bauteil oder Baugruppe) klicken
    und den Button „Anzeigeoptionen“ den Punkt „Konstruktionen auflisten“ aktivieren.
  • Nun werden die Konstruktionselemente dargestellt. Im ASM muss das entsprechende
    Bauteil über das „Plus“-Symbol erweitert werden, damit man diese sieht.
  • Wählen Sie das/die Konstruktionselement/e aus und klicken Sie rechts oben
    auf „Einblenden“
  • Übernehmen Sie und bestätigen Sie mit OK.
  • Aktualisieren Sie die Ansicht.

 

Hinweis:
Bitte lesen Sie zudem den Artikel 1 dieser Serie,
um den korrekten Import von Fremteilen zu erlernen.
http://www.cad-helpdesk.de/solid-edge/was-ist-bei-fremdteilen-zu-beachten-teil-1-export-import.html

Hinweis ab ST5:
Alternativ können Sie auch ab ST5 die Multibody Technik verwenden
um im ASM und Draft darstellbare Mehrkörperteile zu erstellen.
Funktionsweise wird in Teil 5 der Serie beschrieben.

 

SmartSelect – Multiauswahl im Draft

 

SmartSelect ist ein Auswahlbefehl, der dazu dient mehrere Objekte
nach Ihrem Typ auf einmal auszuwählen.
Der Befehl befindet sich in der Befehlsleiste des „Auswahlen“-Befehls
und ist nur in der Draft-Umgebung verfügbar.

Nach dem Anklicken wählen Sie ein Referenzobjekt aus.
Dieses kann aus Zeichenobjekte, Bemaßung oder Beschriftung bestehen.

Eine Maske erscheint, in der Sie die Optionen einstellen.
Sie können alle Elemente nach den folgenden gleichen Eigenschaften aussuchen.
Auch eine Mehrfachauswahl ist möglich:

  • Elementtyp
  • Layer
  • Farbe
  • Linienbreite
  • Linienart

 

Anwendungsbeispiele:

Textblasen:
Sie haben eine Stückliste erstellt und alle Textblasen enthalten zur Position auch die Mengenangabe.
Dies möchten Sie auf einmal ändern. Klicken Sie auf SmartSelect und dann auf eine der Textblasen.
Wählen Sie „Elementtyp“ und alle Textblasen auf dem Blatt sind markiert und können gemeinsam geändert werden.
Beachten Sie dabei, dass ein gemeinsames Ändern nur dann funktioniert, wenn die Objekte wirklich identisch sind.
(Eine Textblase mit und eine ohne Positionsnummer lassen sich nicht gemeinsam verändern).

 

DXF-Bemaßungen:
Beim Importieren von DXF kann es vorkommen, dass Bemaßungen gelb sind,
da diese auf dem alten Standardhintergrund (schwarz) besser lesbar waren.
Wählen Sie wieder SmartSelect und eine der gelben Linien aus.
Wählen Sie diesmal als Option „Farbe“ und alle gelben Elemente werden markiert
und können gemeinsam umgefärbt werden.

 

Flächenmodellierung Teil 4: Vernähen und Volumen

Teil 4: Vernähen und Volumen

Um Volumen aus einem Flächensatz zu bekommen, muss dieser vollständig geschlossen sein.
Nicht zusammenhängende Flächen müssen miteinander vernäht werden.
Auch einzelne Teilflächen können vernäht werden um
ein zusammenhängendes Stück zu erstellen.

Dazu gibt es folgende Befehle:

Nicht vernähte Kanten anzeigen:
Dieser Befehl ist unter dem Befehl „Vernähen“ zu finden.
Er zeigt temporär die Kanten an einem Modell an, die nicht miteinander verbunden sind.
Diese Kanten werden dann markiert und können manuell vom Benutzer repariert oder vernäht werden.

Vernähen:
Der Vernähen Befehl ermöglicht es mehrere Flächen zu vernähen.
Auch wenn die Flächen sich durch die Konstruktion berühren,
ist jedes neue Formelement mit Flächen eigenständig und
nicht mit anderen angrenzenden Flächen verbunden.
Nur wenn Flächen vollständig verbundene Kanten haben, kann ein Volumen entstehen.

Der Befehl bietet auch die Optionen der Reparatur und der Toleranz.
Bei der Reparatur versucht das System fehlende Fläche durch Verlängern zu einem gültigen Volumen zu bringen.
Dies bringt nicht immer das gewünschte Ergebnis. Die Toleranz gibt an, wie viel Spalt zwei Kanten zueinander haben dürfen,
um trotzdem vernäht und somit verlängert oder getrimmt zu werden.
Standardmäßig steht die Toleranz auf „1,00 e-003mm“ – also auf 0,001 mm.
Sie kann zwischen 0,00001mm und 1 mm (1,00 e-005 und 1,00 e+000) liegen.

 

Wenn das vernähte Ergebnis ein Volumen ergibt kommt eine Meldung.
Zudem wird gefragt, ob gleich aus dem Körper ein Basisformelement (Volumen) erstellt werden soll.

 


#solidedge #flaechenmodellierung #mike_schmid

Flächenmodellierung Teil 3: Kurven

Teil 3: Kurven

Kurven sind ein wichtiger Bestandteil der Flächenmodellierung.
Die wichtigste Kurve ist die in der Skizze.
Der Befehl Kurve befindet sich im Untermenü der Linie.
In der Befehlsleiste der Kurve finden Sie verschiedene
Befehle zum Manipulieren und Bewerten der Kurve.
Auch gibt es den seit einigen Versionen die Option „geschlossene Kurve“,
die die Kurve automatisch mit dem Start und Endpunkt verbindet.

Die Kontrollpunkte der Kurve (sind mit roten, gestrichelten Linien verbunden)
werden angezeigt, wenn die Kurve ausgewählt ist. Diese Punkte können
genauso wie die Punkte, die auf der Kurve liegen mit Beziehungen und Maßen
versehen werden.

 

Zudem gibt es noch weitere Befehle in der Registerkarte
„Flächenmodellierung“ – Gruppe „Kurven“:
Eigenpunktkurve:

Mit diesem Befehl können Sie eine 3D Kurve erstellen, indem Sie Punkte im Raum anklicken.
Als Unterbefehl davon ist es auch möglich eine Kurve über eine Excel Tabelle zu erstellen.
Sie eignet sich auch hervorragend um fehlende gerade Kanten zwischen Flächen im Raum zu zeichnen.

 

Kreuzkurve:

Erstellt eine „Mischung“ aus zwei Kurven. Im Bild sind zwei Kurven
planar auf jeweils einer Ebene gezeichnet. Die Kreuzkurve daraus
ist die Projektion jeder Kurven. Somit entsteht eine 3D Kurve, die
von oben und von der Seite gesehen mit der ursprünglichen Kurve übereinstimmt.

 

Abgeleitet:
Erstellt eine Kurve, die von einer oder mehreren Kurven abgeleitet wurde.
Die Option „Einzelkurve“ wird gerne dazu verwendet um von mehreren einzelnen
Kurvenstücken eine einzige zusammenhängende Kurve zu erstellen.

 

Schnittkurve:
Erstellt eine Kurve an der Verschneidung zweier Flächen.
Funktioniert auch bei einer Ebene, die eine Fläche schneidet.

 

Teilen:
Teile eine Kurve an der Stelle auf, an der andere
Geometrie sie schneidet.

 

Skizze aufwickeln:
Wickelt eine Skizze auf einer Fläche auf.
Voraussetzung dafür ist, dass die Ebene der Skizze
an einem Punkt mit der Fläche tangential ist.
Dieser Befehl wird auch oft für die Volumenkonstruktion
beim Anbringen von Schriften auf runden Teilen genutzt.

 

Projiziert:
Projiziert eine Skizze über eine gewählte Ausrichtung auf
ausgewählte Ebene.

 

Konturkurve:

Zeichnet eine Kurve direkt auf der ausgewählten Fläche.
Die Kurve kann dabei offen oder geschlossen sein.

 

Schnittpunkt:
Erstellt an den Schnittpunkten bestehenden Kurven und Kanten
neue Punkte. Schneidende Teile können Kanten, Formelemente und Körper sein.
Die entstandenen Punkte teilen die Kurve zudem in einzeln auswählbare
Liniensegmente auf.

 

Flächenmodellierung Teil 2: Flächen Manipulieren

Teil 2: Flächen Manipulieren

Erstellte Flächen können wie jedes Formelement über Ihr Profil verändert werden.
Weitere Änderungen können Sie mir den nachfolgenden Befehlen machen.
Diese bearbeiten die Fläche und werden im sequentiellen auch als Formelement in der Historie abgelegt.
Sie können die Manipulation jederzeit wieder verändern.

 

Offset:

Der Offset-Befehl versetzt eine Fläche um den eingegebenen Wert.
Dabei wird eine neue Fläche erzeugt, die entsprechend größer oder kleiner als das Original ist.

 

Kopieren:

Kopiert  eine oder mehrere ausgewählte Flächen. Diese sind in Größe, Form und Position identisch.
Man nutzt dies gerne um von einem anderen Teil einen Bereich abzubilden und diesen zu bearbeiten.

 

Trimmen:

Flächen können durch andere Körper, Flächen oder Skizzen getrimmt werden.
Hier ist die Richtung entscheidend, welche Seite weggeschnitten werden soll.

 

Verlängern:

Flächen können verlängert werden.
Es gibt verschiedene Optionen wie die Fläche verlängert werden soll –
z.B. linear oder natürlich.

 

Teilen:

Teilt eine Fläche in mehrere einzelne Flächen auf. Zum Teilen können Skizzen, Kurven,
Flächen und Ebenen verwendet werden.

Flächenmodellierung Teil 1: Extrusionen und andere Flächen

Flächenmodellierung

Dieser Workshop gibt Ihnen einen kleinen Einblick über die vielfältigen
Möglichkeiten der Flächenmodellierung.

 

Teil 1: Extrusionen und andere Flächen

 

Wie bei der Volumenkonstruktion gibt es auch in der Flächenmodellierung die Möglichkeit Extrusionen,
Rotationen und geführte Ausprägungen zu erstellen. Die Funktionsweise der Befehle ist
fast identisch mit der aus der Volumenmodellierung.

 

Extrusion:
Bei der Extrusion in der Flächenmodellierung gibt es mehrere Möglichkeiten für das Ergebnis:

  1. Profil besteht aus einer oder mehrerer verbundener aber nicht geschlossener Linien.
    Wenn Sie mehr als eine Linie zeichnen, sind die daraus entstehenden Flächen miteinander verbunden.
  2. Profil besteht aus einem geschlossenen Liniensatz.
    Dies erzeugt eine geschlossene Außenhülle mit offenen Enden.
  3. Profil besteht wie bei „2.)“ aus einem geschlossenen Liniensatz, jedoch wird vor dem
    Fertigstellen die Option „Geschlossene Enden“ aktiviert.
    Das Ergebnis ist ein so genanntes „Flächenvolumen“.
    Alle Flächen sind lückenlos miteinander verbunden und könnten ein Volumen erzeugen.

Rotation:
Eine Flächen-Rotation kann aus einem offenen oder geschlossenen Profil erzeugt werden.
Bei geschlossenen Profilen erzeugen Sie wieder ein „Flächenvolumen“, genauso wenn Sie bei offenen
Profilen die Option „Geschlossene Enden“ nutzen.

 

Geführte Ausprägung:
Die Funktionsweise ist identisch mit der aus der Volumenmodellierung.
Auch hier gibt es am Ende die Wahl der offenen oder geschlossenen Enden.


Begrenzt:
Dieser Befehl ermöglicht es Lücken zu schließen. Sie können die Kanten der angrenzenden Flächen nutzen oder Skizzen und Kurven zeichnen um fehlende Kanten zu überbrücken. Eine Begrenzte Fläche muss bis zur ST5 immer aus einem vollständig geschlossenen Satz Kanten/Linien/Kurven bestehen.
Eine begrenzte Fläche kann auch über mehrere Ebenen gehen und muss nicht immer planar sein.

 

 

Ausschnitte:
Befehle für Ausschnitte gibt es nicht direkt, da diese über weitere Flächen und manipulierende Befehle erstellt werden. Mehr dazu in Teil 2 – Flächen Manipulieren.

 

Basisregeln – Ablauf der sequentiellen Konstruktion

Das beigefügte Dokument soll Ihnen helfen, sich bei den ersten
Schritten der sequentiellen Konstruktion zurecht zu finden.
Die meisten Befehle können nach den folgenden Abläufen bedient werden.

 

Wie wird eine 3D Kurve erstellt?

Beispiel einer Feder:
Sie werden eine Feder über „Geführte Ausprägung“ erstellen, bei der die Leitkontur im 3D Raum liegt.

Wie wird eine 3D Skizze bzw. eine 3D Kurve erstellt?
Die direkte Lösung ist über den Befehl „Eigenpunktkurve“.
Dieser erfordert jedoch definierte Punkte im Teil oder über eine Tabelle.

Die andere Möglichkeit ist sich eine 3D Kurve zu konstruieren.
Der Lösungsansatz hierbei ist:
Eine Geometrie wird von oben als Skizze gezeichnet
und als Konstruktionsfläche ausgeprägt.
Die zweite Geometrie wird als Skizze tangetial zur erstellten
Konstruktionsfläche gezeichnet und darauf aufgewickelt.
Das Ergebnis ist eine 3D Kurve.

 

Praxis:

  • Erstellen Sie ein neues Part.
  • Erstellen Sie eine Skizze auf der X/Y Ebene.
    Wichtig: Arbeiten Sie immer oder die Basis und so sauber wie möglich!
    Schalten Sie die Beziehungsfarben im Reiter „Prüfen“ an.
  • Erstellen Sie folgende Skizze:
    – Kreis D 50
    – Ein Viertel wegtrimmen, Ecke in Konstruktionslinien umwandeln.
    – Zwei weitere Linien im Winkel von 30° und 20° zeichnen.
    – Diese Linien gleichwertig zueinander und zur Senkrechten machen.
    – In Konstruktionslinien umwandeln.
    – Den Kreis über beide Linien verlängern.
    – Mit Befehl „Teilen“ (rechts neben „Verlängern“) den Kreis an den
    Berührpunkten der Senkrechten und 30° Linie aufteilen.
    – Eventuell neue Beziehungen setzen um Profil vollständig zu definieren.
    – Tangentiales Bogenstück R4 ans Ende des Kreisbogens ansetzen.
    – Tangentiale Linie mit 3 mm und 40° zur Waagrechten zeichnen.

  • Nun messen Sie 3 Teilbereiche. Bei jedem Teilbereich wurde
    die Feder im Raum geknickt. Diese sind für die nächste Skizze
    wichtig zur Bestimmung der gestreckten Länge.
    Nutzen Sie den Befehl unter „Prüfen“ – „Gesamtlänge“
    und stellen Sie die Option auf „Einzeln“
    Teilbereich 1: erstes Kreisstück mit 270° – Wert: 117,81
    Teilbereich 2: zweites Kreisstück mit 30° – Wert: 13,09
    Teilbereich 3: die restlichen 3 Elemente zusammen – Wert: 18,01
  • Skizze schließen. Speichern!
  • Im Reiter „Flächenmodellierung“ auf Extrusion gehen und „Aus Skizze auswählen“
    die erstellte Skizze 50mm nach unten ausprägen.

  • Erstellen Sie eine Neue Skizze mit „Tangentenebene“ wie im Bild gezeigt
    und stellen Sie die Ebenenausrichtung mit der Taste „N“ um, bis
    sie links unten ist.

  • Zeichnen Sie nun die Skizze für die andere Ausrichtungsebene in
    gestreckter Form. Hier werden für unsere Teilbereiche 1-3 die Höhen angegeben.
    Fangen Sie der Übersichtlichkeit am besten in der Mitte der Konstruktionsfläche an.
  • Zeichnen Sie die drei Linien und bemaßen Sie diese mit den gemessenen Werten
    aus Teilbereich 1-3. Wichtig ist, dass diese Werte auch bei der schrägen Linie
    senkrecht von oben zu bemaßen sind. Der Höhenunterschied ist 10.

  • Wichtig: Nur tangential verlaufende Linien können nachher mit einer
    „Geführten Ausprägung“ extrudiert werden. Deshalb ist es hier unvermeidlich
    die Ecken zu Radien umzuwandeln, was eigentlich in einer Skizze vermieden werden soll.
  • Gehen Sie genau so vor: Gehen Sie in der Gruppe „Zeichnen“ auf den „Ausrunden“-Befehl
    (rechts von „Rechteck“), geben Sie JETZT den Wert „15“ für den Radius ein und
    klicken dann jeweils 1 mal auf die zwei Ecken.
    Info: Die Maße verändern sich, dass Sie immer noch an die Linien gebunden sind.
  • Erstellen Sie zwei Bemaßungen für die Radien (keine Änderungen mehr!)
    Ihre Skizze wird dann wieder volldefiniert sein. Wer will kann zusätzliche
    Bemaßungen auf die Schnittpunkte der Linien setzen, um ein Kontrollmaß
    zu bekommen.

  • Skizze schließen. Speichern.
  • Wählen Sie nun im Reiter „Flächenmodellierung“ den Befehl „Skizze aufwickeln“.
    Klicken Sie alle 3 Teilflächen an und bestätigen Sie dies.
    Klicken Sie nun auf die Skizze und bestätigen Sie dies. Fertigstellen.

  • Ihre Skizze wurde nun auf die Konstruktionsfläche aufgewickelt.
    Sie können alle Elemente bis auf die „Aufgewickelte Skizze 1“ ausblenden.
  • Zeichnen Sie nun noch den Querschnitt über eine Skizze „Ebene senkrecht zur Kurve“
    auf den Startpunkt. Kreis mit 3mm.

  • Nun können Sie im „Home“-Reiter mit „Geführter Ausprägung“ die Feder erstellen.
    (Wählen Sie als Leitkontur alle Teilstücke der 3D-Kurve aus).

 

Solid Edge [facelift] – Die App für viele Einstellungen in der Registry

 

Solid Edge [facelift] ist ein kleines Tool um Einträge in der Registy zu manipulieren.

Es wurde von unserem Techniker M.Schmid privat entwickelt.
Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!

 

Funktionsumfang:

Reset:
Andockfester – Zurücksetzen der Oberfläche in Solid Edge
Optionsfenster – Zurücksetzen, falls nicht mehr sichtbar
Befehlsleiste – Zurücksetzen, falls nicht mehr sichtbar
Werkseinstellungen – setzt Solid Edge auf den Installations-Stand zurück

Backup:
Exportiert bzw. Importiert die komplette Solid Edge Registry des Current Users.

Template-Norm:
Zeigt die aktuelle Norm und den Template-Pfad an.
Norm kann durch ein Auswahlmenü geändert werden.
Per Option können die Vorlagedateien aus dem Ordner „More“ umkopiert werden.

Jede Funktion hat ein Hilfemenü.

###############################################################
Aktuelle Version: Solid Edge [facelift] V1.8 – 469 KB  ### Download ###  – FREEWARE
###############################################################

— Tool löscht / verändert die Registry-Eintrage unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10x
HKEY_Local_Machine\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 10x
— Unterstützt werden momentan Solid Edge ST1 bis ST6
Lauffähig auf Win7 und Vista x86 und x64, andere OS nicht getestet.
Hinweis:

Sie benötigen Admin-Rechte,
zudem Lese- und Schreibrechte.

Da Manipulationen an der Registry von Siemens offiziell unsupported sind,
erfolgt die Benutzung auf eigene Gefahr.
Für dieses externe Tool können wir Ihnen keine Wartung, Support oder Garantie geben.
Machen Sie eventuell vorher ein Sicherheits-Backup.

Die Benutzung von Solid Edge [facelift] erfolgt generell auf eigene Gefahr!

Wie werden die Templates und Reports in Solid Edge verwaltet?

Templates:

Nach der Installation von Solid Edge befindet sich der Vorlagenordner (Templates) im lokalen Installationsverzeichnis c:\Programme\Solid Edge STx\Templates Sie können diesen Ordner zentral im Netzwerk lagen und somit für alle User benutzbar machen:

  • Kopieren Sie den Templates Ordner auf ein Netzwerklaufwerk.
  • Sorgen Sie für die entsprechenden Schreib- und Leseberechtigungen.
  • Gehen Sie bei jedem Client in die Solid Edge „Dateiablagen“. (Anwendungsschaltfläche – Solid Edge- Optionen – Reiter „Dateiablagen“)
  • Der Punkt „Benutzervorlagen“ ist standardmäßig leer.
  • Markieren Sie ihn und klicken Sie auf „Ändern“.
  • Nun geben Sie den Ordner im Netzwerk an.
  • Übernehmen Sie die Einstellungen und beenden Sie die Optionen.

Wenn Sie jetzt ein neues Dokument erstellen, wird die Vorlage vom Netzwerk gezogen. WICHTIG: Überprüfen Sie, ob die Standardvorlagen auch auf existierende Dateien zurückgreifen. Bsp.: Sie haben Solid Edge mit dem Norm-Standard „ISO“ installiert, Ihr Template Ordner enthält auf oberster Ebene jedoch nur die DIN Vorlagen – Solid Edge wird keine neue Dateien erstellen können, da die ISO Vorlagen gesucht werden.   —

Reports:

Die Reports werden beim Kopieren des Templates-Ordners zwar mitgenommen, jedoch benutzt Solid Edge die lokalen Reports erst mal weiter. In den Reports befinden sich Textdateien die unter anderem die gespeicherten Einstellungen der Stücktlisten enthalten (DraftList.txt). Um dies Zentral zu verwalten öffnen Sie ein beliebiges Dokument (ohne Dokument wird der Punkt in den Dateiablagen nicht angezeigt).

  • Öffnen Sie erneut die Dateiablagen in den Solid Edge Optionen.
  • Nun sehen Sie einen Punkt „Auszüge“.
  • Ändern Sie diesen auf Ihren zentralen Reports-Ordner (…\Templates\Reports).
  • Übernehmen und beenden Sie die Optionen.

Weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, dass Sie nun alle die gleichen gespeicherten Reports-Einstellungen benutzen. Jedes Ändern oder Löschen wirkt sich auf alle aus. Machen Sie eine Kopie des Ordners als Backup.  

Wie Sie die Konfigurationen nicht nur User- sondern Rechnerbezogen umstellen können steht hier.

 

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Lizenzserver steht. Was tun im Notfall?

 

Problem:

Der Lizenzserver ist ausgefallen – Konstruktion kann kein Solid Edge mehr starten.

Lösung:

Die ersten 5 Minuten:

– Überprüfen Sie, ob die Servermaschine an ist und arbeitet.
– Überprüfen Sie, ob der Client den Server „anpingen“ kann.
– Ziehen Sie den Dongle und stecken Sie ihn wieder ein.
– Stoppen und starten Sie den FlexLM Dienst, führen Sie ein Reread aus (Lmtools).
– Starten Sie die Maschine neu (wenn möglich).

Falls Sie alles geprüft haben und immer noch keine Lizenz
ziehen können, handelt es sich um ein schwerwiegenderes Problem.

Bitte verändern Sie keine Einstellungen am FlexLM, etc!

Laden Sie sich zur Überbrückung der Zeit eine Notfall-Lizenz für die Konstruktion und erstellen Sie ein Ticket (Betreff: Lizenzserver ausgefallen) oder rufen Sie die Hotline an: 09404-9639-0 (Nur Lizenzserverausfälle gelten als Notfall-Call und werden favorisiert bearbeitet.*)

 

Laden der Notfalllizenz:

– Gehen Sie auf http://support.ugs.com.

– Klicken Sie auf „License Managment“ und „Emergency Licenses“.

– Loggen Sie sich mit Ihrem Webkey Account ein.

– Wählen Sie den ersten Punkt „Emergency Passwords and License Files“.

– Wählen Sie Produkt, Version und Grund (z.B. „License Server Down“)
– Bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Die Lizenz wird dem Account-Inhaber per Mail zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass Sie innerhalb von 60 Tagen nur 3 mal eine Notfall-Lizenz laden können. Diese hält nur einige Tage. (Datum steht in der Datei)

 

Notfall-Lizenz verteilen:

Die Lizenz (selicense.dat) muss auf jedem Client (nicht auf dem Server!) verteilt werden. Sichern Sie vorher die bestehende Datei im SE-Programmverzeichnis und kopieren die Notfall-Lizenz hinein.

Beachten Sie auch bitte unbedingt, wie Sie die Lizenzdateien verteilt haben. Einen Überblick bekommen Sie in diesem Artikel. Eventuell müssen sie gar keine Dateien sichern …

Bis ST5 befindet sich die Lizenzdatei im „Program-Verzeichnis“ (c:\Programme\Solid Edge STx\Program).
Ab ST6 im „Preferences-Verzeichnis (C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences).

 

*Hotline: ausschließlich für unsere Kunden mit aktivem Wartungsvertrag.

** Die aufgezählten „Reparatur“-Möglichkeiten dürfen nur von
geschultem Personal ausgeführt werden.

Rufen Sie im Zweifel immer erst die Hotline an.

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Wie funktioniert eine Feder als anpassbares Bauteil?

 

 

Erstellen Sie folgende 2 einfache Bauteile: „Dorn.par“ und „Scheibe.par“:

Erstellen Sie mit den 2 Bauteilen eine Baugruppe:
„Dorn.par“ ist das erste, fixierte Bauteil.
„Scheibe.par“ hat eine Axial Beziehung und eine ‚gleitend‘ (float) Beziehung wie im Bild gezeigt.
Gehen Sie unter „Extras“ in den „Variableneditor“ und ändern den Namen der Float-Beziehung in „Hub“.
Wichtig: Die Beziehung ist notwendig, da diese nachher die Baugruppenvariable für die Länge der Feder beschreibt.

 

 

Erstellen Sie die ein neues Part-Dokument „Feder.par“:

Zeichnen Sie zwei Skizzen:
Skizze 1 besteht aus 3 Linien. Ändern Sie die Variable des Maßes 80 auf „L“.

Skizze 2 besteht aus einer Linie, die am obersten und untersten Punkt von Skizze 1 ansetzt.
(Blenden Sie für den untersten Punkt die Basis aus. Diese kann beim Fangen stören.)
Zeichnen Sie zudem in Skizze 2 einen Kreis.

Was bedeutet dies?

L = 80 aus Skizze 1 ist das steuernde Maß der Feder, das die Baugruppe anpassen wird.
Die beiden 2,5mm Überstände werden nach dem Erstellen der Feder wieder weggeschnitten,
damit gerade Flächen entstehen. Wenn die Federlänge nur 80 wäre, würde in der Baugruppe
eine Einbaulücke von 5mm entstehen.
Die Zweite Skizze wird deswegen benötigt, da die Funktion Schraubenfläche nur eine Linie
als Achse verwenden kann. Deswegen ist er hier wichtig, dass die Linie über die Punkte
von Skizze 1 gefangen wird.

 

Erstellen Sie eine Schraubenfläche. (Gruppe Volumenkörper – Hinzufügen – Schraubenfläche):
Wählen Sie „Aus Skizze wählen“ und klicken Sie auf den Querschnitt: den Kreis.
Bestätigen Sie dies. Klicken Sie auf die Achse, markieren Sie den unteren Punkt
als Startpunkt und geben Sie als Option „Achse/Windungen“ an und den Wert 8
bei „Windungen“. Klicken Sie auf „Nächste“ und „Vorschau“.

 

Erstellen Sie einen Ausschnitt auf einer der Basisebenen:
Zeichen Sie oben und unten einen Kasten und setzen Sie diesen mit 2(!) „Verbinden“-Beziehungen fest.
Beide Punkte müssen mit den Mittenpunkten des Kastens verbunden sein, damit der Kasten voll bestimmt ist.
Dies ist wichtig, damit der Kasten mit der Feder mitwachsen kann.
Erstellen Sie den Ausschnitt über das ganze Teil in beide Richtungen.

 

Öffnen Sie im Reiter „Extras“ „Anpassbares Teil“.
Geben Sie den Variablenname „L“ ein und eine Beschreibung.
Klicken Sie auf „OK“ und speichern Sie das Teil ab.

 

Ziehen Sie die Feder in Ihre Baugruppe und bestätigen Sie die Meldung, ob das Bauteil anpassbar platziert werden soll.
Im nächsten Dialog werden Sie nach der Baugruppenvariable gefragt. Diese ist unser gleitendes Abstandsmaß mit der Variable „Hub“.
Tragen Sie die Variable ein. Der aktuelle Wert wird automatisch angezeigt.

 

Verbauen Sie die Feder nun.
Eine An/Aufsetzen-Beziehung reicht, da die Länge gleich der Position der Scheibe ist.
Verbauen Sie die Feder Axial mit der Achse bzw. mit den Referenzebenen.
Testen Sie die Funktion, in dem Sie die Scheibe mit „Komponenten ziehen“ auf dem Dorn verschieben.
Die Feder wird angepasst sobald die Scheibe nicht mehr in Bewegung ist.
Eine flüssige Animation ist auf diesem Weg leider nicht möglich.

 

 

 

 

 

Wie wird ein Koordinatensystem auf der Zeichnung dargestellt?

 

In unserem Beispiel haben wir ein Drehteil, dass zwei Koordinatensysteme beinhaltet.
Eines ist die Basis, eines vom User erstellt worden.

 

 

Nach der Zeichnungsableitung ist erstmal kein Koordinatensystem zu sehen.
Dies muss in den Eigenschaften der Ansicht definiert werden.

  • Öffnen Sie die Eigenschaften der Ansicht – Reiter „Anzeige“.
  • Klicken Sie auf die „Anzeigeoptionen“. (im Bild Pfeil 1)
  • Aktivieren Sie „Koordinatensysteme auflisten“. (Pfeil 2)
  • Markieren Sie die einzublendenden Koordinatensysteme. (Pfeil 3)
  • Klicken Sie auf „Einblenden“. (Pfeil 4)
  • Beenden Sie die Eigenschaften mit „OK“ und aktualisieren die Ansicht.

 

 

Die Koordinatensysteme sind nun eingeblendet, jedoch als kleiner, kaum sichtbarer Punkt.
Grund dafür ist die Formatvorlage der Linien, die verwendet werden um den Punkt anzuzeigen.
Um dies zu ändern, müssen Sie eine neue Linienformatvorlage erstellen.

  • Welchseln Sie in den Reiter der Multifunktionsleiste „Ansicht“ und öffnen Sie die Formatvorlage.
  • Klicken Sie bei der „Formatvorlagenart“ „Linie“ an.
  • Wählen Sie bei der Formatvorlage“ „Sichtbar“ aus und klicken Sie auf „Neu“.
  • Vergeben Sie einen Namen wie „Koordinatensystem“.
  • Klicken Sie auf den Reiter „Allgemein“ und vergeben eine Linienfarbe und Breite. (Rot – 10mm)
  • Bestätigen Sie mit „OK“ und ´schließen die Formatvorlage.

 

 

Nun muss die neu erstelle Linienart den Koordinatensystemen zugewiesen werden:

  • Öffnen Sie die Eingenschaften der Ansicht – Reiter „Anzeige“.
  • Wählen Sie die gewünschten Koordinatensysteme aus.
  • Vergeben Sie die Linienart „Koordinatensystem“ für „Sichtbare Kanten“.
  • „Übernehmen“ und mit „OK“ schließen.

 

 

Hinweis: Der Punkt ist nun sichtbar. Jedoch verhält sich die dargestelte Größe anders
als die gedruckte Größe. Am besten testen Sie die für Sie passenden Größe
in der Druckansicht.

  • Öffnen Sie dazu die SolidEdge Optionen – Reiter „Ansicht“.
  • Aktivieren Sie „Im Druckformat anzeigen“.
  • „Übernehmen“ und „OK“ zum schließen.

 

Hier sehen Sie nun die tatsächliche, gedruckte Größe des Punktes.

 

 

Tipp: Falls Sie dies öfter brauchen, müssen Sie die neue Linie
der Formatvorlage in Ihrem Template hinzufügen.

Tipp2: Ab Solid Edge ST7 wurde in den Vorlagen der Block „COM“ (Center of Mass) hinzugefügt. Hier geht es zum Artikel.

Wie werden nicht planare Bauteile mit 3D-Schrift und Logos versehen?

 

Anhand von zwei Beispielen wird gezeigt, wie nicht planare Bauteile
mit einer 3D-Schrift und Logos versehen werden können.

Beispiel 1:
Runde Teile

Befehl: Skizze aufwickeln; Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung
Vorraussetzung: Tangetiale Skizze zur Fläche

 

Auf einen Zylinder wurde eine tangetiale Ebene
erstellt, auf die mit einer Skizze Text geschrieben wird.
Dazu kann man den „Textprofil“-Befehl im Reiter „Extras“ benutzen
oder auch ein Logos aus Linien verwenden.

 

 

Die nun erstellte Skizze kann, da sie die Fläche
an einer Stelle tangetial berührt, aufgewickelt werden.
Dies wickelt die Skizze in Ihrer originalen Form
um einen Zylinder herum.
Nutzen Sie dazu den Befehl „Skizze aufwickeln“
im Reiter „Flächenmodellierung“.

  • Als erstes wird die Fläche ausgewählt und bestätigt.
  • Dann werden einzelne Elemente aus der Skizze
    oder per Auswahloption die „gesamte Skizze“ genutzt.
  • Nach fertigstellen des Befehls, kann die Original Skizze
    ausgeblendet werden (nicht löschen wegen der Abhängigkeit!)

 

 

 

Nun gibt es zwei Befehle, die eine Ausprägung und
einen Ausschnitt auf einer nicht planaren Fläche
erstellen können. Diese finden Sie bei „Hinzufügen“
und „Entfernen“ in der „Volumenkörper“-Gruppe im „Home“-Menü.

Normal – Senkrechte Ausprägung
Normal – Senkrechter Ausschnitt

Beide Befehle funktionieren gleich:

  • Wählen Sie die gewünschten Skizzenelemente aus und bestätigen Sie diese.
  • Wählen Sie eine Tiefe und eine Richtung.

Tipp: Eine Skizze kann auch über mehrere
tangential verbundene Flächen abgewickelt werden.
Dies ist Hilfreich beim Erstellen einer 3D-Kurve.

 

 

 

Beispiel 2:
Geknickte Teile

Befehl: Projiziert, Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung

 

Auf einem Wellblech soll ebenfalls Logo und Schrift
als 3D-Formelement dargestellt werden.
Beim Blick auf das Blech soll das Logo und die Schrift
gut lesbar sein, auch wenn die Schrift durch die vielen
Unebenheiten wesentlich länger werden muss.
Der Befehl „Skizze aufwickeln“, würde hier die Schrift
nur in ihrer originalen Form aufwickeln.

Der Befehl „Projiziert“ funktioniert wie ein Tageslichtprojektor.

Parallel zum Blech wird eine Ebene erstellt, diese dient
als Projektor Ebene. (Sie kann auf direkt auf dem Bauteil aufliegen.)

Auf die Ebene werden wieder Skizzenelemente erstellt.

 

 

Nun wird der „Projiziert“ Befehl im Reiter „Flächenmodellierung“ benutzt:

  • Es kann wieder die „Gesamte Skizze“ ausgewählt werden und bestätigt werden.
  • Als nächsten sollen die Flächen ausgewählt werden, auf denen dir Projektion
    erfolgen soll. Dies ist per Kette möglich und muss ebenfalls bestätigt werden.
  • Zum Schluss fehlt noch die Projektionsrichtung.

 

 

Von der Projektionsebene betrachtet stimmen beide Skizzen
miteinander überein. Die original Skizze kann nun ausgeblendet werden.

Nutzen Sie nun die Befehle „Normal – senkrechte(r) Ausschnitt/ Ausprägung“
wie im ersten Beispiel beschrieben.

 

 

Hinweis: Alle Befehle, die eine Projektion erstellen oder weiterverarbeiten,
können je nach Rechner etwas länger brauchen, da die Berechnung komplexer ist.

Tipp: Falls Sie eine Fehlermeldung „Ungültige Teilfläche“ bekommen, versuchen Sie die
Kontur etwas zu verschieben, da die momentane Position des Formelementes
eventuell mit einem Bestehenden in Konflikt steht.

Wie funktioniert die Darstellungstiefe?

 

Im Reiter „Ansicht“ in der Multifunktionsleiste gibt es die Gruppe „Darstellungstiefe“.
Dort finden Sie 2 Befehle: „Ebene bestimmen“ und „Ein“. Die Gruppe existiert in allen 3D Umgebungen.

 

 

Der Befehlt dient dazu Bauteile optisch zu schneiden.
Sie bestimmen welchen Bereich des Bauteils Sie sehen möchten.
Bei komplexeren Baugruppen oder Teilen ist es hilfreich
nur einen gewissen Teil sehen zu können.

Der Bereich wird mit 2 Ebenen (A) und (B) bestimmt.
Alles was sich dazwischen befindet wird eingeblendet.
Mit dem Schalter „Ein“ können Sie jederzeit zwischen
dem ganzen Bauteil und der Darstellungstiefe wechseln.

 

Vorgehensweise:

  • „Ebene bestimmen“
  • Klicken Sie auf eine Ebene oder Fläche, die zur Ausrichtung dient.
  • Wählen Sie Ebene 1: Freihand, per Fangpunkt oder per Eingabe von einem Abstand, oder auch Wert „0“.
  • Wählen Sie Ebene 2: Freihand, per Fangpunkt oder per Eingabe von einem Abstand, oder auch Wert „0“.

 

 

Tipp: Die erste Ebene kann auch vor dem Bauteil liegen,
wenn z.B. eine Seite komplett dargestellt werden soll.

 

Optionen:

Da die „geschnittenen“ Flächen weiß dargestellt werden,
ist das Betrachten des Bauteils etwas schwierig.
Dafür gibt es in den Solid Edge Optionen unter dem Reiter „Ansicht“
den Haken: „Dynamische Darstellungstiefe“. Dieser Haken
macht die Fläche durchsichtig. Stellen Sie noch eine Flächenfarbe
und eine Deckkraft ein. Am besten ist Schwarz bei 60%.

 

 

Wie kann ich Solid Edge Simulation aktivieren?

 

Problem:

  1. Sie haben Solid Edge Simulation in Ihrer Floanting Lizenz, jedoch werden die Befehlsreiter nicht angezeigt.
  2. Sie haben eine Testlizenz (Floating oder Nodelocked) von Simulation, jedoch werden die Befehlsreiter nicht angezeigt.
  3. Sie haben eine Floatinglizenz von Simulation und möchten diese für andere Arbeitsplätze frei geben!

 

Lösung:

 

  • Starten Sie Solid Edge, ohne ein Dokument zu öffnen.

 

  • Klicken Sie auf die Anwendungsschaltfläche (Solid Edge Symbol links oben)

 

  • Klicken Sie auf die Simulation Schaltfläche. Nun wird im Anwendungsmenü „Simulation EIN“ angezeigt.

  • Öffnen oder starten Sie ein Dokument. Wenn die Simulationlizenz zur Verfügung steht, wird diese jetzt ausgecheckt.
  • Wenn Sie die Lizenz abgeben wollen wird hier „Simulation AUS“ angezeigt.

 

Hinweis:

Dieses Verhalten gilt auch für Nodelocked Teststellungen von Solid Edge.

Tipp:

Falls die Schaltflächen zum Ein/Ausschalten von Simulation nicht angezeigt werden, haben Sie entweder ein Dokument geöffnet oder Sie haben bereits eine Premium Lizenz geladen. Der Schalter ändert nur einen Eintrag in der Registrierung, und soll verhindern, dass Simulation- Lizenzen ohne Verwendung geladen werden.

Stellen Sie das Thema der Multifunktionsleiste auf „Solid Edge Standard“.
Ihr eigenes Thema wird die Simulation-Reiter nicht enthalten.

Wie bekommen „Nicht grafische Bauteile“ eine zur Stückliste verknüpfte Textblase?

 

Aufgabe:

Sie haben eine Baugruppe, die „nicht grafische Bauteile“ wie Fett, Farbe oder Öl enthält.
Sie möchten, dass diese Positionen nicht nur in der Stückliste vorkommen, sondern
auch Textblasen mit zur Stückliste verknüpften Positionsnummern haben.

 

Workaround:

Da ein „nicht grafisches Bauteil“, wie der Name schon sagt, grafisch nicht verfügbar ist,
findest die Stückliste auch kein Objekt, an dem es die Textblase anhängen kann.

Erstellen Sie in Ihren „nicht grafischen Bauteilen“ eine winzig kleine Ausprägung
(z.B. ein Würfel mit den Kantenlängen 0,001). Diese ist dann in der Baugruppe
und in der Zeichnung nicht wirklich sichtbar, es wird jedoch eine verknüpfte Textblase
an diesen Punkt angehängt.

 

Tipp:

Wie man „Nicht grafische Teile“ definiert steht hier.

Workaround: Wie erstellt man einen gedrehten Ausschnitt entlang eines Zylinders?

Problem:

Sie benötigen eine gedrehten Ausschnitt, der sich auf einem Zylinder entlang bewegt,
wie der eines Schwenkbolzens. In der Fertigung würde sich ein Fräser entlang einer Welle
bewegen, während die Welle sich dreht.

 

Lösung:

Die Funktion „geführter Ausschnitt mit vorhandenen Formelementen“ gibt es in Solid Edge noch nicht.
Dafür haben wir einen Workaround entwickelt, der dem nahe kommt.

 

  • Erstellen Sie einen Zylinder mit D=50mm; L=100mm

  • Nun benötigen wir eine aufgewickelte Skizze, die den Pfad der Bewegung beschreibt.
    Erstellen Sie dazu eine Skizze auf einer tangierenden Ebene.

  • Zeichnen Sie eine schräge Linie, die in der Mitte des Ausschnittes beginnt.
    Die Länge in Y=50mm. Die Länge für den Abrollbereich muss berechnet werden.
    Sie können dies von Hand tun, oder mit der Variablentabelle steuern.
    In unserem Beispiel soll die Welle sich 90° bewegen. (Formel=D_Zylinder * Pi *90 / 360)

  •  Wickeln Sie nun die Skizze auf die Fläche auf.
    (Reiter Flächenmodellierung – Gruppe Kurven – Skizze aufwickeln)

  • Erstellen Sie über die Ebene der Basis einen Ausschnitt d=20mm
    Dies ist der Fräser, der in das Bauteil eintaucht.
    (Der Mittelpunkt muss identisch mit dem Startpunkt der Kurve sein)

  • Blenden Sie die gerade Skizze aus.
  • Dieses Formelement sollte nun eigentlich entlang dieser Linie weitergeführt werden
    und sich dabei zur Fläche ausrichten. Der einzige Befehl, der dies annähernd kann,
    ist Muster entlang einer Kurve. – Wählen Sie den Befehl und den Ausschnitt als Vorkommnis.- Anzahl der Elemente ist 40.- Die aufgewickelte Skizze der Pfad.- Der Ankerpunkt, ist der Startpunkt der Kurve
    beim Ausschnitt und die Richtung geht entlang der Kurve.- Als Standard ist die Option Linear eingestellt. Stellen Sie um auf „Komplett (von Fläche)“
    und identifizieren Sie die Außenfläche. Danach richten sich die Formelemente
    korrekt der Fläche aus.

 

  • Als Ergebnis bekommen Sie eine Fläche die der Wirklichkeit sehr nahe kommt.
    Sie können dies testen indem Sie eine Winkelebene auf 45° legen und in der Mitte
    einen d=20mm Kreis einzeichnen. Die Kontur wird passen.Bei der Zeichnungsableitung können Sie die einzelnen „Treppen“ mit „Kante ausblenden“
    herauslöschen.

Windows Registry für Solid Edge

 

Warnhinweis:
Änderungen an der Registry sind von Siemens nicht supported.
Anwendung auf eigene Gefahr!

 

Solid Edge Registry zurücksetzen:

Bei userbezogenen Fehlern kann es nötig sein, die Registry von Solid Edge zurückzusetzen.
Alle userbezogenen Einstellungen, welche in der Registry gespeichert sind, werden damit neu angelegt und bringt Solid Edge somit auf den Ursprungsstatus zurück. Sonstige gespeicherte Einstellungen wie z.B. die Appdata-Dateiein (z.B. Schnellzugriffsleiste, Multifunktionsleiste, Tastaturkürzel und Radialmenü), Templates, Reports, Konvertereinstellungen sind davon nicht betroffen.

Ab ST9 gibt es den “Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“ ,mit dem alle Einstellungen und Anwendungsdaten gesichert und wiederhergestellt werden können. Damit kann auch komplett auf Werksseitige Einstellungen zurückgestellt werden, also wie wenn Solid Edge neu installiert worden ist. Näheres dazu können Sie in folgendem Artikel nachlesen: Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Es macht aber auch durchaus Sinn nicht den kompletten userbezogenen Registierungs-Bereich von Solid Edge zurückzusetzen, sondern gewisse Teilbereiche wiederherzustellen. Hier unsere Empfehlung hierzu:

  • Beenden Sie Solid Edge.
  • Öffnen Sie den „Ausführen“-Dialog in Windows und tippen Sie „regedit“ ein – Enter.
  • Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx (xx steht für die SE-Version, also z.B. Version 110 für ST10)
    Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie in der Kategorie HKEY_CURRENT_USER sind.
  • Exportieren Sie diesen Schlüssel (Rechte Maustaste – exportieren – Dateiname z.B. ST10_Hkey_CU.reg und Ablageort vergeben).
  • Navigieren Sie weiter zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx\Global und exportieren diesen (Rechte Maustaste – exportieren – Dateiname z.B. ST10_Global.reg und Ablageort vergeben).
  • Löschen Sie nun den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 1xx oder benennen Sie den Schlüssel um.
    Wir empfehlen den Schlüssel nur umzubenennen (z.B. „Version110_alt“) und nicht zu löschen, so können Sie jederzeit Ihren alten Zustand einfach wieder herstellen.
  • Nur ab ST10: Kontrollieren Sie Ihre Spracheinstellung wie in diesem Artikel Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel und stellen diese ggf. auf deutsch (oder Ihre gewünschte Sprache).
  • Den abgespeicherten Global-Schlüssel durch ausführen der entsprechenden Reg-Datei, also z.B. ST10_Global.reg, wieder importieren. Die nachfolgenden Meldungen bestätigen. Durch den Global-Schlüssel werden die Pfade in den Solid Edge Optionen / Dateiablagen wieder hergestellt.
  • Starten Sie nun Solid Edge. Damit wird ein neuer Schlüssel mit Standardeinstellungen angelegt. Testen Sie nun, ob ihr evtl. vorhandenes Problem gelöst ist. (Testen Sie auch mit dem vor dem Zurückstellen verwendetem Thema). Wenn nicht können Sie den neu angelegen Schlüssel wieder löschen und den alten zurück benennen.
  • Die dadurch zurückgesetzten Einstellungen müssen dann natürlich wieder neu eingestellt werden Dies sind z.B. Hintergrundfarbe, Beziehungsfarben, Unterdefinierte Profile im Pathfinder, etc. Ein paar Empfehlungen können Sie ggf. in diesem Artikel nachlesen: Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?

 

Autor: Klaus Schüler

Templates Norm von ISO auf DIN umstellen

Falls bei der Installation von Solid Edge im ersten Dialog keine Änderungen gemacht wurden,
installiert SE automatisch die ISO Vorlagen. Wenn Sie dies in DIN ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:

 

  • Beenden Sie Solid Edge.
  • Öffnen Sie den „Ausführen“-Dialog in Windows und tippen Sie „regedit“ ein – Enter.
  • Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE
    \SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 104\TemplateStandardAchten Sie unbedingt darauf, dass Sie in der Kategorie HKEY_LOCAL_MACHINE sind.
    Löschen Sie diesen Orndner NIEMALS. Ansonsten muss SE neu installiert werden!
  • Doppelklicken Sie auf der rechten Seite den Eintrag  „(Standard _ REG_SZ _ ISO“)
  • Übertippen Sie das Wort „ISO“ mit „DIN“ – klicken Sie auf OK.

  • Schließen Sie die Registry und gehen Sie in den Windows Explorer zu folgendem Pfad:
    C:\Program Files\Solid Edge ST4\Template
  • Löschen Sie alle ISO Vorlage. (NICHT die Unterordner!)
  • Gehen Sie in den Ordner „More“ und kopieren alle DIN-Vorlage und fügen diese
    im übergeordneten Ordner wieder ein. (Dort wo vorher die ISO-Vorlagen waren.)
  • Starten Sie Solid Edge. Sie sehen nun, dass auf DIN umgestellt wurde.

Was tun bei einem Netzwerkfehler?

Problem:

Fehlermeldung:

   „Es wurde ein Netzwerkfehler entdeckt. Korrigieren Sie den Netzwerkfehler und versuchen Sie Ihre Änderung zu speichern.“ Weiterlesen

Wie wird die Zielsuche für 3D Berechnungen verwendet?

 

Aufgabe:

Sie müssen Bauteile erstellen, die ein vordefiniertes Gewicht und einen bestimmten Querschnitt haben. Gesucht ist also die Länge des Bauteils, damit das gewünschte Gewicht erreicht wird. Weiterlesen

Wie funktioniert das Steuerrad?

Das Steuerrad ab ST6:

SteuerradST6

Das Steuerrad von ST2 bis ST5:

Das Steuerrad wird sowohl in der synchronen Konstruktion, als auch in der ASM-Umgebung zum Verschieben von Teilen verwendet.

Beschreibung:

Bewegung an Geometrie oder Bauteilen durchführen:

Steuerrad umpositionieren oder umstellen:

Was ist bei Fremdteilen zu beachten: Teil 2 – Fehlende oder nicht zusammenführende Flächen

 

Fehlende oder nicht zusammenführende Flächen

Bei importierten Objekten, an denen Flächen fehlen, ist es dem Programm nicht möglich diese zu reparieren und ein Volumen zu erzeugen. Bei der Reparatur innerhalb eines Toleranzrahmens versucht es Kanten bestehender Flächen zu verlängern bzw. zu trimmen, damit der Körper wieder vollständig ist.   Beispiel-Übung: Importieren Sie die Datei „Fehlende_Flaeche.stp“ aus der Zip-Datei als Part. (DOWNLOAD) Verwenden Sie dazu Standardoptionen:

In diesem Beispiel sind 3 Fehler eingebaut: – Die Fläche der Fase fehlt – Die vordere Kreisfläche fehlt – Der Boden hat einen Abstand von 0,05mm.

Im Pathfinder sehen Sie 2 Teilekopien. Eine für die untere Fläche und eine für den Rest. Gehen Sie in den Reiter „Flächenmodellierung“ in der Gruppe „Flächen“ auf den Pfeil beim Befehl „Vernähen“ und wählen die den Befehl „Nicht vernähte Kanten anzeigen.“

 

Ziehen Sie einen Zaun um das komplette Bauteil. Nun werden alle Kanten markiert, die offen sind. Beenden Sie den Befehl. Gehen Sie auf den Befehl „Vernähen“. Folgender Dialog wird angezeigt:

Bestätigen Sie diesen und wählen Sie beide Teilekopien an und bestätigen Sie dies. Eine Fehlermeldung erscheint. Die Flächen konnten nicht vernäht werden, weil die Toleranz zu gering war. Standardmäßig steht sie auf „1,00 e-003mm“ – also auf 0,001 mm. Wiederholen Sie den Befehl und stellen Sie die Toleranz auf „1,00e-001“, also 0,1mm. Nun war der Befehl erfolgreich, da der Abstand der Fläche 0,05mm beträgt. Die angrenzenden Flächen wurden zur unteren Fläche erweitert und im Pathfinder ist ein neues Formelement „Zusammengesetzte FlächeX“ entstanden. Wenn Sie diese markieren, leuchtet das gesamte Bauteil. An der unteren Kante ist eine Art „Naht“ zu sehen.

Fehlender Flächen können nicht repariert werden, da sie in Nichts oder zu einer fehlerhaften Kontur führen würden. Zudem gibt es bei dem Befehl einen Toleranzrahmen von 1,00mm bis 0,00001mm (1,0e-000 – 1,0e-005).   Hinweis: Bei einer möglichen Reparatur über die Importeinstellungen „Reparieren und Vernähen“ würde bei der vorderen fehlenden Fläche sogar eine falsche Geometrie entstehen:

Fehlende Flächen müssen wohl oder übel neu gezeichnet werden. Dies ist mit Flächen-Extrusionen/Rotation oder dem Befehl „Begrenz“ zu realisieren. Bei „Begrenz“ geben Sie einfach die umliegenden Kanten an. Wenn diese eine geschlossene Geometrie ergeben, wird eine Fläche erstellt:

Die vordere Fläche erstellen Sie mit Flächen-Rotation. Alternativ können Sie auch eine begrenzte Fläche der äußeren Kontur erstellen und mit „Trimmen“ den inneren Teil herausschneiden. Nun können Sie die zwei neu erstellen Flächen mit der bestehenden „Zusammengesetzten Fläche“ vernähen. Falls alles korrekt geschlossen wurde, kommt eine Meldung, dass ein Basisformelement, also ein Volumen erstellt werden kann. Bestätigen Sie diese Meldung mit Ja.

Im Pathfinder finden Sie nun ein Köperformelement. Die vorherigen Flächen wurden automatisch ausgeblendet.

Hinweis:

Es kann vorkommen, dass nicht alle Flächen korrekt umgefärbt werden. Dies sieht auf den ersten Blick aus, als waren nur gewisse Teile zu einem Volumen geworden. Überprüfen Sie dies durch Anklicken des Körperformelementes und durch überprüfen der noch eingeblendeten Flächen. Falls alles korrekt ist, können Sie das Teil umfärben.

Tipp:

Um die Dateigröße klein zu halten sind die Schritte der Reparatur meist nicht wichtig und können gelöscht werden. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Körperformelement um das „Übergeordnete Element aufzulösen“. Die Meldung bestätigen. Jetzt alle Formelement über dem Körperformelement löschen. Die Datei wird deutlich kleiner!

Element_aufloesen

Warum lässt sich der Materialtabellen-Editor nicht öffnen?

Achtung: Dieser Artikel ist nur gültig bis Solid Edge ST6. Ab ST7 gibt es das Makro nicht mehr.

Im Ordner „C:\Program Files\Solid Edge ST4\Custom\Material Table Editor“
befindet sich der Materialtabellen-Editor. In den aktuellen Versionen ist dieser
für Office 2007 und Office 2010 vorhanden. Sie benötigen eine dieser Versionen,
da die „material.mtl“ nach Excel extrahiert wird.

 

Problem:

Wenn im Programm „MaterialTableEditor Office 2007/2010.exe“ auf
den Button „Extract“ gedrückt wird, passiert nichts. Das Programm hängt sich auf,
obwohl eines der genannten Officepakete korrekt installiert wurde.

 

Lösung:

Schalten Sie vorher in Solid Edge alle Addins aus, die vor dem Programmstart
eine Meldung erzeugen. z.B. ein aktives 3D-Maus Addin, ohne angehängte Maus
bringt eine Fehlermeldung, dass die Hardware fehlt.

Hintergrund ist, dass der Materialtabellen-Editor zum Extrahieren der „material.mtl“
im verborgen (unsichtbar) Solid Edge öffnet. Falls ein Addin eine Meldung
produziert, die vom User bestätigt werden muss, hängt das Programm an dieser Stelle.

Deswegen schalten Sie im Zweifel vorher alle Addins aus, bevor Sie Änderungen
an der Materialtabelle vornehmen. Schalten Sie diese danach dann wieder ein.

 

 

Hinweis:

Für ST4/5 gibt es zudem einen korrigierten Material Table Editor,
der das Punkt-Komma-Problem und anderes löst.
Dieser ist bei den Servicepacks ST4 unter der Kategorie „German“.
Alle die damit arbeiten sollten diesen dringend austauschen.

Dies ist schon der Mat. Editor aus ST6.

Zu beachten ist:

1.) SE darf nicht geöffnet sein. (auch keine Prozesse im Hintergrund)
2.) Excel darf nicht geöffnet sein. (auch keine Prozesse im Hintergrund)
3.) Erst nach dem Einlesen in die Excel Tabelle gehen.
4.) Beim Import das selbe, warten bis der Prozess durchgelaufen ist.

Was ist bei Fremdteilen zu beachten: Teil 1 – Export / Import

 

Export

  • Öffnen Sie eine Ihrer Baugruppen.
  • Gehen Sie auf Speichern unter und wählen Sie das Step-Format.
  • Öffnen Sie die Optionen:

  • Hier können Sie auswählen, was genau exportiert werden soll. Standardmäßig werden nur Teile, die Volumen haben exportiert.
  • Wenn Sie Flächen, Skizzen oder Kurven  mit exportieren wollen, setzten Sie einen Haken bei „Flächen“ und „Drähte“.
  • Bestätigen Sie die Einstellungen und speichern Sie die Datei im selben Ordner ab.
  • Schließen Sie die Datei.

 

Import

  • Gehen Sie auf Öffnen und stellen Sie den Dateityp auf Step um.
  • Wählen Sie die Datei aus und gehen Sie in die Optionen.

  • Hier finden Sie mehrere Optionen zum Reparieren von Teilen.
  • Alle Einstellungen zu aktivieren, bringt nicht immer ein besseres Ergebnis, oft erhöht es einfach nur die Import Zeit.
  • Gehen Sie auf OK und öffnen Sie das Bauteil.
  • Sie werden nun gefragt, welche Vorlage gewählt werden soll. Hierbei sollten Sie sich überlegen was sinnvoll ist. Wenn es sich um eine Baugruppe handelt, sollten Sie auch eine ASM-Vorlage auswählen.
  • Schauen wir uns den Vergleich an.
  • Öffnen Sie die Datei in einer Part-Vorlage.
  • Wenn es sich wie in unserem Beispiel um ein ASM handelt, werden Sie darauf hingewiesen. Klicken Sie trotzdem auf Ja.

  • Eine weitere Meldung erscheint, dass mehrere Körper gefunden wurden und dass nur ein Körper zum Basisformelement gewandelt werden kann und Sie dies über die rechte Maustaste „Basisformelement“ auswählen können.
  • Dies ist so, da in einem Part-Dokument bis ST4 bei mehreren Körpern nur ein Körper Volumen haben kann. Alle anderen Körper bestehen aus Flächen, also Teilkopien.
  • Ab ST5 können Sie die Funktion des MultiBody-Parts nutzen und mehrere Körper erstellen.

 

  • Nachteile Baugruppen als Part zu importieren:
  • Da sich mehrere Objekte in dieser Baugruppe berühren, gibt es auch jeweils zwei aneinander liegende Flächen. Diese können zwar verschmolzen werden, jedoch gelten dabei die gleichen Regeln wie bei der Part-Erstellung: Keine Punkt- oder Tangential-Berührungen (siehe Basis-Schulung). Wenn Sie solch ein Teil in einer Baugruppe einbauen, sehen Sie standardmäßig nichts. Sie müssen erst über „Komponenten einblenden“ Flächen einblenden. Das gleiche Problem tritt auch bei der Zeichnungsableitung auf. Auch hier müssen sogenannte „Konstruktionen“ erst eingeblendet werden.

  • Schließen Sie das Bauteil wieder.

 

  • Öffnen Sie die Step-Datei erneut und laden Sie dieses Mal als Baugruppe. In der Ordnerstruktur im Explorer können Sie erkennen, dass nun Einzelteile erstellt werden. Wenn Sie die Datei ohne zu speichern schließen, werden diese Teile wieder automatisch gelöscht.
  • Sie sehen nun eine korrekte Struktur mit Bauteilen und Unterbaugruppen.
  • Wenn Sie das ASM nun speichern, werden die dazugehörigen Dateien im Ordner auch dauerhaft abgelegt. Jedes Einzelteil enthält nun das entsprechende Bauteil als Volumenkörper.

Sonderfall beim Import:

Bei vielen Fremddaten, vor allem aus anderen Programmen kann es vorkommen, dass eine eingeladene Baugruppe nur ein einziges Part enthält. Wenn dieses geöffnet wird, sehen Sie wie im ersten Beispiel beschreiben lauter Teilekopien der einzelnen Bauteile.

  • Dazu gibt es eine Option, die eingestellt werden kann:
  • Wechseln Sie in den Windows Explorer und suchen Sie folgende Datei mit einem Editor:„C:\Program Files\Solid Edge ST4\Program\STEP3D.ini“
  • Hier gibt es einen Punkt: Import Multiple Bodies As Single Part file=ON Standardmäßig steht diese Option auf „ON“.
  • Solid Edge versucht aus mehreren Körperteilen eine einzelne Part Datei zu erstellen. Da viele Fremdprogramme auf diese Art exportieren ist das Ergebnis beim Import nicht gewünscht.
  • Ändern Sie durch Umschreiben die Option auf „OFF“. Also: Import Multiple Bodies As Single Part file=OFF
  • Speichern Sie die Datei. Nun sollten auch diese Dateien beim  erneuten Importieren getrennt als Einzelteile mit nur einem Body pro Datei angelegt werden.

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Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?

nach der Installation von Solid Edge gibt es einige Grundeinstellungen, die gemacht werden können. Hierbei handelt es sich nur um Empfehlungen die auf Bedarf eingestellt werden können. Öffnen Sie dazu über die Anwendungsschaltfläche die Solid Edge Optionen:

1.) Ohne ein Dokument zu öffnen:

Reiter Hilfen:

  • In welchem Modus sollen Part- und Sheetmetal-Dokumente gestartet werden? Synchonous oder Sequentiell
  • Befehlstipps ausschalten
  • Farbschema umstellen Schwarz eignet sich wegen dem Kontrast am Besten.
  • Radialmenü: Für eine bessere Steuerung über Gesten kann die Zeit von 400msek auf 500-600ms umgestellt werden. Falls Befehle oft durch ungewollte Gesten abgebrochen werden, kann der Ziehabstand von 50 Pixel auf 70-80 Pixel erweitert werden.

Reiter Dateiablagen: Hier können die Netzwerkpfade zu vielen verschiedenen Dateien gesetzt werden: Benutzervorlagen, Custom.xml, Holes.txt, etc. Diese können bei jedem Rechner manuel oder mit der „Options.xml“ und dem SEAdmin.exe Tool automatisch gesetzt werden. Hinweis zur Standardparts Netzwerkinstallation: Die *.sac Datei kann in den Dateiablagen nur über ein geöffnetes ASM-Dokument gesetzt werden. Der Eintrag ist nur in dieser Umgebung verfügbar.

2.) Solid Edge Optionen in der Part Umgebung:

Reiter Allgemein:

  • Aufforderung für Material un neuen Modeldokumenten
  • Unterdefinierte Profile im Pathfinder anzeigen: Aktiviert ein rotes Bleistiftsymbol bei Formelementen, deren Profile vollständig definiert wurden.
  • Fehler im Eigenschaftstext: Fehler nicht anzeigen, verhindert, dass auf Draft Dokumenten im Schriftfeld der Text „Fehler: Keine Referenz“ angezeigt wird, wenn es zu der Datei keine Eigenschaften gibt.

  Reiter Ansicht:

  • Dynamische Darstellungstiefe: Bei der Darstellungstiefe wird hier eine dyn. Vorschau angezeigt. Man kann schichtweise durch sein Modell „fliegen“ Schwarze Flächen mit 60% Undurchsichtigkeit fehlen der Betrachtung.

3.) In der Profil (Skizzier) Umgebung:

Wenn Sie NICHT in großen Layoutskizzen arbeiten empfehlen wir:

  • Automatische Bemaßungen einzuschalten

Damit wir, bevor man z.B. eine Linie ablegt, die Bemaßung platziert WENN vorher die Linienlänge eingegeben wurde:

  • Farben der Skizzenbeziehungen

Sie zeigen an ob noch Bemaßungen oder Beziehungen fehlen. Linien die vollständig bestimmt sind bekommen eine andere Farbe!

 

 

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Wie funktioniert die Zielsuche?

 

Die Zielsuche hilft dabei, Werte zu finden die man als Maß oder Variable nicht steuern kann.

 

 

Beispiel 1: Zahnriemen

Sie haben zwei Scheiben d1=25 mm; d2= 12 mm
Der Achsenabstand X=55 mm

Die Riemenlänge ist 200 mm

Gesucht ist der Achsenabstand Y

– In einer Skizze wurde die Situation mit einem beliebigen Y Maß ausgebaut.

– Als nächsten brauchen Sie den Umfang der Außenkontur als feste Variable.

– Dies bekommen Sie nur über den Befehl „Fläche“ im Reiter „Bewertung“.
Er enthält standardmäßig die Option, dass alle gefundenen Werte als Variablen gespeichert werden.
Führen Sie ihn aus und schauen Sie sich die Variablen Tabelle an.

 

 

– Nun klicken Sie auf „Zielsuche“.
Die Zielvariable ist der Umfang. Dieser Eintrag existiert erst durch die Flächenbewertung.

– Wählen Sie auf der rechten Seite die Variable für das unbekannte (veränderliche) Maß aus.
Hinweis: Mouseover auf die Maßzahl zeigt den Namen bzw. nutzen Sie das
Button „Zielsuche- auf veränderliche Variabel klciken“ in der Befehlsleiste, um das Maß anklicken zu können.

– Im mittleren Teil sehen Sie nun den aktuellen Umfangswert. Dieser ist ausgegraut.

– Tippen Sie nun in das Feld daneben, den gewünschten Zielwert für die Riemenlänge (200 mm) und
bestätigen Sie dies.

– Die Zielsuche bewegt sich und der Wert für die Achslänge Y wird geändert.

 

 

Beispiel 2: Monitor

Die Zielsuche findet viele Anwendungsmöglichkeiten, die auch komplexer gestaltet werden können.
Sie können auch Zielsuchende Maße mit vordefinierten Formeln belegen.

So z.B. sind Sie auf der Suche nach dem X und Y Maß Ihrer sichtbaren Monitorgröße.

Gegeben sind: Diagonale in Zoll = 27″; Seitenverhältnis 16:9
Gesucht X; Y

– Erstelen Sie ein Rechteck über den Mittelpunkt

– Erstellen Sie in X und Y Bemaßungen

– Doppelklicken Sie Y und definieren Sie als Formel VarX/16*9
(für VarX klicken Sie einfach die Bemaßung an)

– Testen Sie, indem Sie X auf 160 ändern. Y wird dann 90

– Setzten Sie eine Diagonale Linie und Bemaßen Sie diese.

– Gehen Sie auf Zielsuche: Var1= Bemaßung diagonale Linie;
Var2= Bemaßung X; Zielsuche= 27 Zoll- also 27-25,4

 

 

Wie funktioniert der Beziehungsassistent in der Skizze?

 

Der Beziehungsassistent versucht Geometrie, die keine Beziehungen hat
miteinander zu verbinden. Dabei kann er sowohl Linienendpunkte mit einstellbarer
Toleranz, als auch andere geometrische Beziehungen zwischen Objekten finden.
Zudem gibt es die Möglichkeit sofort Bemaßungen hinzuzufügen.

 

An einem Praxisbeispiel wird die Funktion des Beziehungsassistenten in der Skizze erläutert:

  • Aus einem importierten .dxf bekommen Sie ein Logo.
    Dieses soll in einem Part für einen Ausschnitt verwendet werden.
  • Als erstes werden im eingelesenen .dxf alle Linien markiert und druch die
    Zischenablage in ein vorhandenes Part in die Profilumgebung des Ausschnittes
    eingefügt. (Blöcke vorher auflösen)
  •  Beim Versuch die Profilumgebung zu verlassen kommen mehrere Meldungen, dass
    das Profil nicht geschlossen ist und deswegen auch nciht ausgeschnitten bzw.
    ausgeprägt werden kann.
  • Nun wählen Sie den Beziehungsassistenten und gehen in dessen Optionen:
  • Hier können Sie auswählen, nach welchen Beziehungen gesucht werden soll-
    zudem können Sie die Toleranz der Suche angeben, falls Endpunkte von Linien
    nicht 100&ig miteinader verbunden sind.
    (Wählen Sie nur die Nötigsten. Sie sparen damit Zeit und Performance)
  • Im Reiter „Bemaßungen“ demarkieren Sie das Kästchen für Bemaßung.
    Diese ist hier nicht nötig.
  • Ziehen Sie einen Zaun um alle gewünschten Objekte und bestätigen Sie dies.

 

  • Die Beziehungen werden nun erstellt.
  • Das Profil kann ausgeschnitten werden.

Wie wird das Gewicht in neuen Teilen automatisch berechnet?

 

In der Solid Edge Einzelteilumgebung (Part und Blech) wurde schon immer nach Zuweisung eines Dichte (z.B. über die Materialtabelle) beim Speichern automatisch das Gewicht berechnet. Auch bei Änderungen findet nach jedem Speichern eine Neuberechnung der physikalischer Eigenschaften statt. Ab Solid Edge ST6 ist dies auch im Assembly möglich. Sie müssen in ihrer Baugruppe oder der Baugruppenvorlage nur das in dem unteren Bild hervorgehobene Häkchen setzen.

Falls Sie es wünschen, dass bei Ihren neu erstellten Part-Dateien automatisch
und bei jeder Änderung das aktuelle Gewicht berechnet wird, gibt es einen einfachen
Workaround, der dies realisiert:

Alles was Sie beim Erstellen neuer Dateien zu beachten haben, ist das Bestimmen des richtigen Materials.
Die Materialabfrage können Sie auch automatische bei jedem neuen Teil abfragen lassen: Setzen Sie dazu
in den SE-Optionen Reiter „Allgemein“ den Haken bei „Aufforderung für Material in neunen Modelldokumenten“.

 


(Stand: ST-Versionen)

Workaround zu einer komplexen Fugennaht

In unserem Beispiel sehen Sie 3 Profile.
2 L-Profile auf Gehrung geschnitten und
1 Vierkantprofil, dass von unten eingesetzt wurde.

Die Bauteile sollen mit Solid Edge verschweißt werden.
Dabei soll der Befehl „Fugennaht“ verwendet werden.

 

Das Ergebnis soll so aussehen:

Schritt 1:

  • Bereiten Sie die Kanten mit entsprechenden Fasen vor.

 

Schritt 2:

  • Definieren Sie die Baugruppe über den Reiter „Extras“ als Schweißkonstruktion.
  • Gehen Sie auf die Registerkarte „Formelemente“ und wählen Sie Fugennaht.
  • Definieren Sie die Optionen und klicken sie auf OK.
  • Wählen Sie die hintere Fläche des Vierkantprofils (1) und bestätigen Sie.
  • Wählen Sie die angeschrägte Fläche vom zweiten Teil (2).
  • Gehen Sie in „Abmaß bestimmen“ (3) und ändern Sie beide Enden auf „Fläche.
    (Dadurch wird die Nahtfläche bis zu den beiden Endflächen weitergezogen.)

 

 

Schritt 3:

  • Als nächstes wird die angrenzende Fase erzeugt.
  • Wählen Sie den Befehl Fugennaht und klicken Sie die obere Fläche des Vierkantprofils an und bestätigen dies. (1)
  • Wählen Sie die schräge Fläche des zweiten Teils, bestätigen Sie. (2)
  • Wählen Sie den ersten Menüpunkt erneut (3). Geben Sie für (4+5) und (6+7) die obere und untere Kante an. Bestätigen Sie jeweils.
  • Ändern Sie noch wie bei der ersten Fase das Abmaß an beiden Enden auf „Fläche (8).

 

 

Schritt 4:

  • Erstellen Sie das gleiche auf der Gegenseite.

Schritt 5:

  • Im letzten Schritt erstellen wir die Fase oben.
  • Wählen Sie wieder Fugennaht und wählen Sie für die Basisfläche die linke und für die Zielfläche die rechte Seite aus.
    (1+2) Bestätigen Sie dies jeweils.
  • Automatisch wechseln Sie in die erweiterten Eigenschaften der Zielfläche. Geben Sie hier die obere und untere Kante an.
    (3+4; 5+6) Bestätigen Sie dies jeweils!
  • Wechseln Sie auf das Button Startfläche (7) und machen Sie das gleiche für die obere und untere Startkante
    (8+9; 10+11). Bestätigen Sie auch hier jeweils.
  • Ändern Sie wie in den oberen Schritten das Abmaß auf „Fläche“.

Benutzerkontensteuerung (UAC) für Vista, Win 7, Win 8 (8.1) und Win 10

Ab ST6 ist es Siemens zufolge nicht mehr notwendig, die Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Bis zu Solid Edge ST6

Die Benutzerkontensteuerung (UAC) unter Windows 7 und Windows Vista verhindert die ordnungsgemäße Installation und Deinstallation von Solid Edge. Die besten Leistungen bei der Installation von Solid Edge werden erzielt, wenn die Benutzerkontensteuerung ausschaltet ist.

Beim Arbeiten mit Solid Edge

Wenn Sie beabsichtigen, Solid Edge mit eingeschalteter Benutzerkontensteuerung
auszuführen, d.h. UAC wird nach der Installation wieder angeschaltet, müssen Sie
die Anwendung Solid Edge an einem Ort installieren, auf den der Benutzer Schreibzugriff hat. Hierbei muss es sich um einen anderen Ort als c:\Programme handeln!

Benutzerkontensteuerung ausschalten

Unter Windows Vista schalten Sie die Benutzerkontensteuerung so aus:

Systemsteuerung -> Benutzerkonten und Jugendschutz ->Benutzerkonten -> Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten

Unter Windows 7 schalten Sie die Benutzerkontensteuerung so aus:

Systemsteuerung – -> Benutzerkonten -> Einstellungen der
Benutzerkontensteuerung ändern -> „Nie benachrichtigen“

Technischer Hintergrund

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerkontensteuerung

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