Solid Edge 2022 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2022, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Software

 

2. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2022 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2021 verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der Solid_Edge_2022_Certification.xls Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2022 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1909 oder neuer. (Support für Windows 11 wird in einem Solid Edge 2022 Maintenancepack bekannt gegeben).
  • Internet Explorer 11
  • Microsoft .NET Framework 4.8 wird benötigt (wird bei Installation der Setup.exe mit installiert, nicht bei Ausführung der msi-Datei).
  • Hinweis: Solid Edge 2022 kann nicht mehr unter Windows 7 oder Windows 8.1 installiert werden.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • Es wrid empfohlen, eine benutzerdefinierte Auslagerungsdateigröße festzulegen. Die Anfangsgröße und die maximale Größe sollten gleich sein. Sie sollten beide auf das Doppelte der RAM-Größe eingestellt werden.
  • Microsoft Office: Microsoft Office 2019  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

3. Lizenzierung

  • Sollten Sie von Sold Edge 2019 oder älter auf Sold Edge 2022 umstellen wollen beachten Sie bitte folgende Artikel:
  • Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2022:
  • Für Solid Edge 2022 ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V11.0.0.7. notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0). Dies ist der gleiche wie zu Solid Edge 2021. Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Nodelocked Lizenzierung:
  • Keine Änderungen zu Solid Edge 2021

 

4. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2022 wird Keyshot 10 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

5. Standard Parts

Das Benutzerhandbuch zur Standard Parts Installation können Sie sich hier (mit Ihrem
Webkey) herunterladen: StandardPartsInstallationGuide.pdf

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Der Konfigurationsassistent wurde in Teileverwaltungsadministrator und der Administrator in Datenbankadministrator umbenannt.
  • Die Standard Parts haben eine neue Benutzeroberfläche bekommen
  • Datenbankadministrator und Part Finder haben jetzt eine Multifunktionsleiste
  • Die SAC-Datei wird jetzt durch die PMSX-Datei ersetzt
  • Die SQL-Datenbanken Benennung ändert sich von xse22x_<Name> zu xsmp95_<Name>
  • Die Optionen bleiben dieselben wie zuvor. Am Workflow hat sich nichts geändert

 

6. Sonstiges

  • Es wird (wie schon zu Solid Edge 2021) nicht mehr das Verzeichnis „Custom“ im Solid Edge Installationsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses steht als Download HIER zur Verfügung.

 

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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2021 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2021, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Software

 

2. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2021 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2021 verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der  Solid_Edge_2021_Certification Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2021 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1809 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2021 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2021 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben.
  • Microsoft Office Professional 2016, Microsoft Office 2019  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

3. Lizenzierung

  • Sollten Sie von Sold Edge 2019 oder älter auf Sold Edge 2021 umstellen wollen beachten Sie bitte folgende Artikel:
  • Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2021:
  • Für Solid Edge 2021 ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V11.0.0.7. notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Nodelocked Lizenzierung:
  • Keine Änderungen zu Solid Edge 2020

 

4. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2021 wird Keyshot 9 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

5. Sonstiges

  • Es wird nicht mehr das Verzeichnis „Custom“ im Solid Edge Installationsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses steht als Download HIER zur Verfügung.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Dieser Artikel ist nur gültig ab  Solid Edge 2020 !

Sie können sich mit einem Texteditor eine Datei „ugslmd.opt“ erzeugen und in das Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer) legen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei splm_ugslmd.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen:

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei ugslmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer), um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten.
  • Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie in dem Dokument Lfnp_LicAdmin.pdf im Download-Verzeichnis des SPLM License Servers im Kapitel „Managing the Optionsfile“.

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Ab Solid Edge 2020 !

Wichtige Hinweise vorab:

  • Ältere Versionen des SPLM License Servers (Verwendung ab Solid Edge 2020) müssen vorab deinstalliert werden! Sichern Sie vorab ggf. Ihre Options-Datei ugslmd.opt und Ihre alte Lizenzdatei! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten Installationsverzeichnisses (standardmäßig C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen Version des SPLM License Servers wird ebenfalls empfohlen.
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers (bis Solid Edge 2019) sollten vorab deinstalliert werden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Dies muss aber nicht zwingend erfolgen, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird. Sie können somit vorübergehend für Testzwecke und in der Umstellungsphase beide Lizenzserver installiert haben, solange nicht 2 Solid Edge Versionen parallel produktiv betrieben werden.
  • Der SPLM License Server läßt nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
    Dazu müssen Sie zuerst die die Composite Host ID registrieren und dann die Lizenzdatei herunterladen.
  • Auf welchem Betriebssystem und welche Version des SPLM License Servers Sie installieren sollen entnehmen sie bitte folgendem Artikel:
    Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
    Hier finden Sie auch den jeweiligen Download-Link für die Software.

 

Installation:

Nach dem Download entpacken Sie am besten die EXE-Datei in ein eigenes Verzeichnis und starten die entsprechende Setup-Exe-Datei mittels RechterMaus / Als Administrator ausführen.

Wählen Sie die gewünscht Sprache, z.B. Deutsch.

Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie ggf. ein anderes Installationsverzeichnis.
Standardpfad: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie Ihre vorher heruntergeladene Lizenzdatei aus. Diese muss nicht zwingend SELicense.dat heißen.
Gehen Sie „Weiter“.

Gehen Sie „Weiter“.

Lesen Sie die Hinweismeldung und gehen Sie „Weiter“.

Bestätigen Sie die Beendigung der Installation.

Starten Sie nun die Datei lmtools.exe aus Ihrem gewählten Installationsverzeichnis.
Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Wählen Sie die Registerkarte „Server Diags“ und starten „Perform Diagnostics“. Pfüfen Sie nun ob „This License can bei checked out“ anzezeigt wird.

Der Lizenzserver ist nun installiert.

Sie müssen nun die Firewall konfigurieren und den Arbeitsplätzen die Lizenz verfügbar machen

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur ab Solid Edge 2020 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • ugslmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 28000 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von ugslmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen z.B. auf 28001:

VENDOR ugslmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte dann wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername COMPOSITE=1A2345BCD6E7 28000
VENDOR ugslmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

Bitte beachten Sie auch folgenden Artikel:  Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Achtung: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden!

 

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der SPLM License Server installiert werden?

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

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Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Ab Solid Edge ST10: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Solid Edge ST10 enthält im Gegensatz zu den vorherigen Versionen mit der Standard-Installation bereits einen Viewer für 2D- und 3D-Daten. Man muss dazu einfach eine Free 2D Lizenz verwenden. Er muss also nicht mehr extra installiert werden!

Der Vorteil besteht darin, dass es sich um die bekannte Solid Edge-Oberfläche mit den vertrauten Messbefehlen handelt. Bis zur Version ST9 gab es lediglich einen separaten Solid Edge-Viewer und zusätzlich noch ein kostenloses 2D. Diese zwei separaten Installationen wurden in der ST10 zusammengefasst. Ein alleiniger Free Viewer für Solid Edge steht daher auch nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Vorteile:

  • Betrachten von nativen Solid Edge-Modell-Dateien Part, Sheet Metal, Assembly
  • Verfügbarkeit der  Formate Parasolid, JT, IGES, DWG, DXF, STEP und STL
  • Update durch Maintenance Packs von Solid Edge
  • Ansicht der in Modell-Dateien enthaltene PMI (read only) inklusive Schnitte
  • Verwendung von Baugruppenkonfigurationen
  • Einfaches Ein/Ausblenden von Komponenten
  • „Papierausdrucke“ von 3D Dokumentenmöglich inklusive 2D PDF
  • Speichern von Draft-Dateien auch als IGES, DWG, DXF und SEV (Viewer-Datei)

 

Installation und Lizenzierung des Viewers/Free 2D-Drafting

Installieren Sie einfach das gleiche Setup wie bei Ihrer gekauften Solid Edge-Version. Wo Sie Solid Edge downloaden können, kann ggf. hier nachgelesen werden: Download-Links für Solid Edge-DVDs.

Die Lizenzierung erfolgt über die Auswahl des Viewer/2D-Drafting Modus im Lizenzdienstprogramm. Dadurch wird eine „Free-2D-Lizenzdatei“ SELicense.dat mit entsprechenden Eintrag in das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ erzeugt. Vorsicht: Eine eventuell dort vorhandene Lizenzdatei wird dadurch überschrieben!

Öffnen des Lizenzdienstprogramms

Start > Alle Programme > Solid Edge STx  > Lizenzierung  > Lizenzdienstprogramm

Empfehlung

Sollten in Ihrem Unternehmen mehrere Mitarbeiter Solid Edge nur gelegentlich nutzen und soll zeitweise nur die Viewer/2D-Drafting Funktionalität genutzt werden, empfiehlt es sich eine umbenannte Lizenzdatei in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge zu legen. So kann man bei Bedarf schnell durch Umbenennen switchen. Dies läßt sich ggf. natürlich auch über eine entsprechende Batch-Datei für die Anwender vereinfachen.

Vorsicht:

Es sollte bedacht werden, dass man nie Draft-Dokumente speichert, wenn der Viewer in einer höheren Version als das produktiv im Einsatz befindliche Solid Edge installiert wurde. Solid Edge kann keine Dateien öffnen, die in einer höheren Version gespeichert wurden!

 

Autoren: Klaus Schüler, Manuel Mazurkiewicz

 

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

 

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Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Sie haben neue Solid Edge-Lizenzen erworben und müssen nun die Lizenzdatei in Ihren Lizenzserver einspielen. Wie funktioniert es?

Braucht man dazu eine neue Version des Lizenzmanagers FlexLM?

Nicht unbedingt, aber möglicherweise. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Richtigen Zeitpunkt wählen

Bitte führen Sie diese Schritte durch, wenn aktuell nur wenige Arbeiten anstehen. Denn falls die Lizenzumstellung nicht sofort läuft, brauchen Sie etwas Zeit für die Analyse. Vielleicht macht es auch Sinn, vorher mit Ihrem Reseller einen Termin zu vereinbaren. Günstiger Zeitpunkt für die Umstellung ist zum Beginn der Mittagspause, ein Freitagnachmittag oder am Wochenende. Jedoch kann Sie am Wochenende der Support nicht unterstützen.

Lizenzdatei sichern und SE beenden lassen

Sichern Sie sich Ihre „alte“ Lizenzdatei, solange bis die neue Lizenzdatei erfolgreich eingespielt wurde. Bitte informieren Sie auch alle Solid Edge-Anwender in Ihrer Firma, dass Sie Solid Edge beenden müssen.

Lizenzdatei anpassen

Sie müssen die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und dein Eintrag this_host  ersetzen durch den Lizenzservernamen. Wie dies geht können Sie ggf. hier nachlesen.

Lizenzdatei kopieren

Kopieren Sie nun die „neue“ Lizenzdatei in das Program-Verzeichnis von FlexLM (C:\SEFlex\Program).

Lizenzserver konfigurieren

Starten Sie Lmtools.exe und wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“. Mit „ReRead License File“ wird die neue Lizenzdatei eingelesen und die Meldung „Reread Server License File Completed“ ausgegeben:

Wird die Meldung nicht ausgegeben, dann stoppen Sie den Lizenzserver und starten ihn erneut. Ist auch dieser Schritt erfolglos, muss leider der Rechner neu gestartet werden.

Änderungen überprüfen

Im Register „Server Status“ werden, wenn Sie auf „Perform Status Enquiry“ klicken, alle verwendeten Lizenzen angegeben.

Hier ein Beispiel wie es bei Ihnen in einer Zeile aussehen könnte:

„Users of Solid Edge:  (Total of 12 licenses issued; Total of 5 licenses in use)“

Das bedeutet: Sie haben 12 Solid Edge Foundation Lizenzen erworben, davon werden 5 verwendet!

 

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Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Harald Schön

Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Sie möchten den Clients Ihre Lizenzdateien zuweisen? Insgesamt stehen Ihnen dazu vier Optionen zur Auswahl: Kopieren der Lizenzdatei, Lizenzdatei automatisch erzeugen, Erstellen der Umgebungsvariable oder über die Regeinstellung im Falle von einer einzigen Lizenzdatei.

Hinweis: Der Ordner hat sich geändert. Bis zur ST5 musste die Lizenzdatei in den Ordner „C:\Programme\Solid Edge ST5\Program\“ kopiert werden. Ab ST6 wird anstatt des Ordners „Program“ der Ordner „Preferences“ genommen. Hier der vollständige Pfad:
C:\Programme\Solid Edge STx\Preferences\

Lizenzdatei kopieren

Sie können die Node-Locked, als auch die Floatinglizenzdatei manuell, oder mit dem Lizenzdienstprogramm in den oben definierten Order kopieren.

Alle Funktionen stehen auf dem lokalen Rechner zur Verfügung. Auch das Auschecken (Leihlizenzierung) von Lizenzen. Wenn Sie dies vermeiden möchten nutzen Sie die nächste Variante:

Use Server Lizenzdatei (SST Empfehlung)

Ebenfalls mit dem Lizenzdienstprogramm lässt sich die lokale Lizenzdatei von einem Lizenzserver automatisch erstellen. Wählen Sie dazu „Lizenzservername“ um danach den Namen oder die IP-Adresse des Lizenzservers einzugeben. In der Lizenzdatei stehen nur die wichtigsten Informationen. Eine Leihlizenzierung mit dieser Datei ist nicht mehr möglich:

Der Vorteil ist aber, dass kein Austausch des Lizenzfiles am client notwendig ist, solange der Lizenzserver nicht unbenannt, oder der Port 27001 verändert wird.

Dieses Lizenzfile kann auch für die anderen Solid Edge Arbeitsplätze verwendet werden.

Umgebungsvariable

Erstellen Sie sich über „Systemsteuerung – System – Erweiterte Systemeinstellungen“ eine neue „Umgebungsvariable“.

Der Name der Variablen setzt sich aus dem „Vendor Deamon“ und „_License_File“ zusammen. Beschreibung steht auch in (SEDVD\License Manager\FLEXlm User Guide\) „LicenseAdministration“ im Kapitel „Locating Licenses“.

Der „Vendor Deamon“ steht in der Lizenzdatei:

Der Wert ist der Port getrennt durch ein „@“ mit dem Lizenzservernamen. Z.B:

Name der Variablen:  SELMD_LICENSE_FILE
Wert der Variablen:    27001@Lizenzservername

WICHTIG:

  1. Eine Lizenzdatei darf es im Preference-Verzeichnis NICHT geben. Sie muss gelöscht werden. Auch diejenige, die mit Solid Edge installiert wird.
  2. Der Lizenzserver der Version V11.12.0.0 (ST7) hat auf dem Betriebssystem WIN8.1 die Umgebungsvariable eines Clients NICHT angenommen.

Regeinstellung

Wie in diesem Artikel erwähnt, kann auch der gesamte Preferences-Ordner auf einen Server gelegt werden. In diesem Ordner liegt die SE-Lizenzdatei.
Achtung. Dies ist nur zu empfehlen, wenn in der Firma mit NUR EINER Lizenzdatei gearbeitet wird.

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

In der Regel sind bei der Lizenzierung von Solid Edge zahlreiche Einstellungen voreingestellt. Deshalb sind bei der Konfiguration des Lizenzservers nur wenige Eingaben erforderlich, die aber korrekt ausgefüllt werden müssen. Bitte beachten Sie die einzelnen Punkte dennoch, da wir auch in diesem Artikel auf Besonderheiten und evtl. Fehler, mit denen wir bereits konfrontiert wurden, hinweisen.

Lizenzserver starten

Doppelklicken Sie auf die Datei lmtools.exe im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.

Wählen Sie auf der Registerkarte „Service/License“ die Option „Configuration Using Services“. Stellen Sie sicher, dass FLEXlm License Manager in der Liste markiert ist.

Register „System Settings“ – wichtig!

In der Registerkarte „System Settings“ können Sie den Computernamen bzw. die IP Adresse kontrollieren, die  im Lizenzfile eingetragen werden musste. Bitte überprüfen Sie zunächst den Namen. Es handelt sich hier um den Username, den Sie in Ihre Lizenzdatei eintragen können. Haben Sie auch die richtige IP-Adresse hinterlegt? Auch diese kann im Lizenzfile stehen. Achten Sie auch darauf, ob es sich hier um eine IPv4, oder IPv6- Adresse handelt. Falls der Lizenzserver nicht funktioniert, deaktivieren Sie am Rechner IPv6. Laut Dokumentation können Sie in Ihre Lizenzdatei auf eine IPv6 Adresse in die Lizenzdatei eintragen. Dies wurde aber noch nicht getestet (wir bitten um Feedback, falls es bei Ihnen geklappt hat. Schon mal vielen Dank!).

Register „Config Services“ – Nur überprüfen

Im Register „Config Services“ müssen folgende Einstellungen gesetzt werden:

Mussten Sie Änderungen umsetzten, bestätigen Sie dies, indem Sie auf „Save Service“ gehen und bei der Frage, ob Sie speichern möchten auf „Ja“ klicken.

Register „Start/Stop/Reread – wichtig

Klicken Sie im Register „Start/Stop/Reread“ auf „Start Server“, um die Lizenzierung zu starten. Es sollte in der Statuszeile eine der folgenden Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Successful – oder
  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!

In diesem Artikel können Sie überprüfen, ob der Lizenzserver läuft. Aber Achtung: Vergessen Sie nicht die FireWall anzupassen!

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie überprüfen ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Anhand weniger Klicks können Sie herausfinden, wie Sie den richtigen Dongle mit Treiber identifizieren können und wo Sie überprüfen können, ob er korrekt für die Arbeit mit Solid Edge installiert wurde.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Überprüfung des Dongles mit Treiber

Laden Sie sich über gtac das Programm „SEWinDongle“ herunter und führen Sie die Datei auf dem Lizenzserver aus.

https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/solid_edge/SupportTools/SEWinDongle/

Wenn die Meldung „Solid Edge SERVER Hardware Key Detected“ angezeigt wird, ist alles in Ordnung. Der Dongletreiber, als auch der richtige Dongle, ist in Verwendung: 

Wird hingegen die Meldung „Solid Edge Hardware Key Detected“ ausgegeben, haben Sie zwar den Dongletreiber installiert, der aber nur einen Dongle für Einzelplatzlizenzen gefunden hat. Dies wurden mit Solid Edge Version 19 eingestellt! 

Bei der Meldung „No Hardware Key Detected“ ist entweder:

  • der Dongle nicht eingesteckt, oder
  • der Dongle defekt, oder was etwas wahrscheinlicher ist,
  • der Dongletreiber läuft nicht.

Überprüfen, ob der Dongletreiber richtig installiert wurde

  • In der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen oder Features“ muss der „Sentinel  Protection Installer x.x.x“ aufgeführt werden. Ist das nicht der Fall, installieren Sie den Treiber von der SE-DVD manuell (vollständig) nach (\DVD\License Manager\Sentinel\Sentinel.exe).
  • Als zweites überprüfen Sie unbedingt, ob für den Dongletreiber diese drei Dienste eingetragen wurden (Systemsteuerung – Verwaltung – Dienste):
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurden diese drei Dienste NICHT eingetragen, laden Sie sich bitte hier den neuesten Sentinel Treiber (Sentinel Protection Installer) herunter und installieren ihn. Wenn Sie bei der Installation gefragt werden, ob FireWall Einstellungen geändert werden sollten – klicken Sie auf „Ja“.

 

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Autor: Harald Schön

 

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wenn Sie diese Meldung lesen „This License can be checked out“, können Sie vermutlich aufatmen: Ihre Floatinglizenz für Solid Edge läuft! Ein paar wenige Klicks benötigen Sie, um dies zu überprüfen:

Starten Sie die LMTools.exe. Bei einer Standardinstallation liegt diese Datei unter „C:\SEFlex\Program“.

Wechseln Sie in das Register „Start/Stop/Reread“ und klicken Sie auf „Start Server“.

In der Statusleiste des Lizenzservers sollte einer der Meldungen angezeigt werden:

  • Server Start Failed. The Server May Already Be Running!!
  • Server Start Successful

 

Mit „Start Server“ wird nur überprüft, ob der Dienst „FlexLM License Manager“ gestartet ist.

Damit ist aber noch nicht sicher gestellt, dass die Lizenzierung auch funktioniert. Dies geschieht erst dann, wenn eine korrekte Lizenzdatei verwendet wird, der Dongel auf den Rechner gesteckt wird und der Dongletreiber ihn auch erkennt.

Mit den nächsten beiden Schritte kann schnell überprüft werden, ob alles i.O. ist.

Wechseln Sie im Programm „LMTools“ in das Register „Server Status“, um auf „Perform Status Enquiry“ zu klicken:Als Eintrag sollte „License Server UP (Master)..“ angezeigt werden. Wird „License Server Down..“ angezeigt, liegt ein Fehler vor. Überprüfen Sie die Dienste um ggf. manuell den Dienst „FlexLM License Manager zu starten“.

Wechseln Sie nun in das Register „Server Diags“ um auf „Perform Diagnostics“ zu klicken.Wenn Sie (sehr wahrscheinlich) ein bisschen nach unten scrollen, erscheint der Eintrag „This License can be checked out“. Mit diesen beiden Meldungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Floatinglizenz bereits funktioniert. Wird hingegen „This License cannot be checked out…“ angezeigt gibt es noch etwas zu tun.

Überprüfen Sie nun, ob der Dongle samt Treiber funktioniert! Hatte es ein Problem damit gegeben müssen Sie den Lizenzserver neu starten!

 

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Autor: Harald Schön

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver für Solid Edge, der Lizenzmanager oder das Lizenzdienstprogramm installiert?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wenn Sie die Solid Edge DVD einlegen, wird meist die „autostart.exe“ ausgeführt und der Startbildschirm angezeigt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, einfach direkt von der DVD die Datei starten.

Mit einem Klick auf “ Lizenzmanager“ wird das Installationsprogramm gestartet und begleitet Sie bei der Installation. Wichtig – jede Installation unbedingt als Administrator ausführen. Alternativ können Sie auch die Datei „..\DVD\License Manager\Setup.exe“ starten.

Bestätigen Sie, dass der Floatingserver installiert werden sollte:

Bestätigen Sie die Lizenzvereinbarungen:

Geben Sie nun den Benutzer und die Organisation ein:

Wichtig: Den vorgeschlagenen Installationspfad C:\SEFlex\ sollten Sie NICHT verändern! Es kann sein, dass der Lizenzmanager dann nicht richtig funktioniert.

Wichtig: Weisen Sie bereits bei der Installation die Floatinglizenzdatei zu.

Der Vorteil: Die Datei wird gleich an die richtige Stelle kopiert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bereits die wichtigste Information in die Lizenzdatei hineingeschrieben wird. Das ist der Rechnername! Die Optionsdatei wird in einem weiteren Artikel erklärt. Wenn gewünscht, kann auch diese Datei gleich angegeben werden.

Hinweis: Wenn Sie die Lizenzdatei bei der Installation nicht eintragen wollen, so müssen Sie die Lizenzdatei mit einem geeigneten Editor öffnen und den Eintrag this_host ersetzen durch den Rechnernamen des Lizenzservers. Hier ein Beispiel, wenn Ihr Lizenzserver den Namen Server01 hat:

SERVER Server01 SE_HWKEY_ID=36243 27001

Die Lizenzdatei müssen Sie dann in das Programmverzeichnis von FlexLm kopieren (C:\SEFlex\Program\).

 

Nun wird die Installation durchgeführt:

Sie ist jetzt abgeschlossen:

Mit der Installation wurden gleichzeitig noch andere Aufgaben ausgeführt:

  • Es wurde der Dongle Treiber installiert. Dies entnehmen Sie der Systemsteuerung unter „Programme deinstallieren oder ändern“ unter dem Eintrag „Sentinel Protection Installer xxxx“.
  • Damit der Dongletreiber funktioniert, wurden noch drei Dienste hinzugefügt. Überprüfen Sie, ob bei Ihnen folgende Dienste installiert sind und ausgeführt werden:
    • SentinelKeysServer
    • SentinelProtectionServer
    • SentinelSecurityRuntime

Wurde der Dongletreiber und/oder diese Dienste nicht installiert, müssen Sie ihn manuell nachinstallieren. Dies können Sie hier nachlesen.

  • Unter „Dienste“ wurde der „FLEXlm License Manager“ erstellt und gestartet.

 


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration FlexLM für FL Lizenz bis ST3


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Autor: Harald Schön

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Dieser Artikel ist nur für ST4 bis Solid Edge 2019!
Ab Solid Edge 2020 verwenden Sie bitte diesen Artikel: Welche Version des SPLM License Server sollte man verwenden?

 

Zur Verwendung einer FlexLM-Version ist die Lizenzdatei ausschlaggebend. Die in dieser Datei enthaltene Solid Edge-Version gibt einen Hinweis auf die zu verwendende Solid Edge-DVD, mit welcher FlexLM installiert werden sollte. Es kann sein, dass ältere FlexNet Versionen (mindestens ab 11.9.0.0) auch mit neueren Lizenzdateien funktionieren, es kann aber hierbei zu Einschränkungen und Problemen kommen. Wir empfehlen daher die hier angegebenen Versionen zu installieren.

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wichtiger Hinweis ab ST10: Wenn Sie an den Arbeitsplätzen ST10 verwenden wollen, so müssen Sie zwingend mindestens FlexNET 2016 (11.14.0) am Lizenzserver installieren!

Hier eine Liste der letzten auf den Solid Edge DVD´s ausgelieferten Versionen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen:


Solid Edge 2019 DVD:

FlexNet Publisher 2016R2 (11.14.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge2019 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016R2 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST10 DVD:

FlexNet Publisher 2016 (11.14.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit) 
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge ST10 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST9 DVD:

FLEXnet 2015 (11.13.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 (64-Bit)  oder Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.
Laden Sie sich diese Version herunter.


Solid Edge ST7 und ST8 DVD:

FLEXnet 2013 (11.12.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8.1 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


Solid Edge ST6 DVD:

FLEXnet 11.11.1 unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • selmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\SEFlex\Program\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 27001 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von selmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen:

VENDOR selmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername SE_HWKEY_ID=36243 27001
VENDOR selmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zum einen, welche technischen Voraussetzungen Ihr Rechner mitbringen sollte, um ihn zum Lizenzserver von Solid Edge zu machen. Zum anderen gilt es auch organisatorische Aspekte zu beachten.

Betriebssystem des Lizenzservers

Welche Betriebssysteme für die jeweiligen Lizenzserverversionen zertifiziert sind entnehmen Sie bitte folgenden Artikeln:

Ab Solid Edge 2020:
Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Bis Solid Edge 2019:
Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

 

Technische Voraussetzung

1. Der Rechner muss sich in einem TCP/IP Netzwerk befinden und sollte stabil laufen. Die Clientcomputer müssen in der Lage sein, mit dem Server über das Netzwerk eine Verbindung aufzunehmen. Dies darf nicht von einer Firewall blockiert werden. Nehmen Sie ein System, dass NICHT regelmäßig oder häufig neu gestartet werden muss.

2. Bis Solid Edge 2019 muss Ihre Hardware einen Steckplatz für einen USB-Dongle haben. Hinweis zu virtuellen Maschinen siehe weiter unten. Ab Solid Edge 2020 entfällt der Dongle und wird durch die CompositeHost ID ersetzt.

3. Die Anforderungen an die Hardware sind gering. Wenn Sie nur wenige Lizenzen (ca. unter 100) zu verwalten haben, kann diese Aufgabe eine „normale“ Workstation übernehmen.

4. Die Belastungen der CPU durch den Lizenzserver sind sehr gering, ebenso der benötigte Festplatten- und Arbeitsspeicher.

5. Auch die Bandbreite im Netzwerk kann gering ausfallen. Zum aus- oder einchecken werden Daten kleiner 1 KB gesendet!

Organisatorische Betrachtung

Wer in Ihrer Firma sollte sich um den Lizenzserver kümmern? Muss dies immer der Domänenadmin sein?
Nein – da der Floatingserver auch auf jeder Workstation installiert werden kann, ist es in manchen Firmen sinnvoll, den Lizenzserver von einem Solid Edge Admin oder KeyUser mit (evtl. sogar lokalen) Admin-Rechten verwalten zu lassen. Die Reaktionszeiten bei Ausfällen/Problemen sind kürzer und das Know How bleibt bei der richtigen Person!

Muss ich den Floatingserver auf einem Domänenkontroller installieren?
Nein – Hauptsache der Rechner lässt sich schnell verwalten.

Muss man bei Verwaltungsvorgängen immer persönlich am Computer sitzen?
Nein – Sie können die Installation als auch Konfiguration natürlich mit Remote umsetzen.

Kann man den Lizenzserver auch auf einer virtuellen Maschine betreiben?
Der Lizenzserver wird auf einer virtuellen Maschine laufen.
Hinweis bis Solid Edge 2019 (ab Solid Edge 2020 wird kein Dongle mehr verwendet):
Einzig das Integrieren des Serverdongles kann große Probleme verursachen. Wir empfehlen daher dringend auf eine MAC-basierte Lizenz umzustellen (Achtung – es fallen zusätzlichen Kosten an wenn Sie bereits einen Dongle haben. Neukunden bestellen am besten gleich eine MAC-basierte Lizenz mit Wartungsvertrag, dies ist ohne Mehrkosten). Wichtiger Hinweis: Eine Floating Lizenzierung mit einem Dongle auf einer virtuellen Maschine kann funktionieren, muss aber nicht. Sollte es hierbei zu Problemen kommen wird dies nicht von Siemens PLM supportet! Es muss dann zwingend auf eine MAC-basierte Lizenz umgestellt werden.

 

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Autor: Harald Schön

Tipps zur Installation und Umstieg auf eine neue Solid Edge Version!

Vielen Solid Edge-Administratoren ist der Umstieg auf eine höhere Solid Edge-Version nicht sofort schlüssig. Zum einen müssen Daten gesichert werden, zum anderen stellen sich Fragen nach der Lizenzierung. Tauchen nach der Umstellung erste Probleme auf, ist meist schnelles Handeln gefragt. Im nächsten Bereich wird  die Reihenfolge beschrieben, wie man auf die nächste Solid Edge Version richtig umstellt. Danach noch ein Tipp zur Installation.


 Umstieg auf eine höhere SE-Version:

  • Lizenzierung in der Produktivumgebung aktualisieren

Sowohl NodeLocked, als auch Floatinglizenzen sind bis zur ST4 abwärtskompatibel. Möchte man z.B. jetzt auf die ST7 umsteigen, kann man sich die neuesten Lizenzfiles einspielen und einfach z.B. mit der ST5 weiter arbeiten. Eventuell könnte man auch auf einem weiteren Rechner schon mal die neueste Version installieren und testen (macht aber in der Regel nur bei Floatinglizenzen Sinn). In diesem Artikel wird erklärt, wie man eine neue Lizenzdatei in einen Lizenzserver einspielt. Ggf. brauchen Sie dazu aber auch eine neue Version des Lizenzmangers FlxLM. Bitte beachten Sie dazu unsere Empfehlungen in diesem Artikel Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

  • Daten sichern

Welche Dateien sicherungswürdig sind, steht in diesem Artikel.

  • Solid Edge deinstallieren

Bitte als Administrator. Danach überprüfen, ob auch die Dateien ordentlich entfernt (C:\Program Files\Solid Edge STx) und die Registrierung bereinigt wurde (HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions UND HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions)

  • Solid Edge installieren.

Bitte wieder als Administrator. LESEN Sie unbedingt die System- oder Mindestvoraussetzung für SE. Dies alles können Sie hier nachlesen.


Tipps zur SE Installation mit Service Pack:

Wenn Sie vor haben Solid Edge auf mehreren Arbeitsplätzen zu installieren und keine Lust haben an jedem Rechner die Installation mit einer SE-DVD zu beginnen, sollten Sie den nächsten Tipp in Betracht ziehen: Kopieren Sie den gesamten Inhalt der SE-DVD auf einen Server. Wichtig ist nur, dass Sie von den Clients aus Zugriff auf ihre Dateien haben.

  • Wenn Sie die Installation manuell ausführen möchten, empfehlen wir, das aktuelle Maintenance Pack (MP) in den Ordner Update (\DVD\Solid Edge\Update) zu kopieren. Sie starten die Installation, indem Sie die „Setup.exe“ im Solid Edge Verzeichnis ausführen. Anschließend startet die Installation des Service Packs automatisch.
  • Sie können auch die Silentinstallation (automatische Installation) in Betracht ziehen. Wie es funktioniert steht hier. Das MP muss aber nachinstalliert werden (geht ebenfalls silent).

Tipps für Grundeinstellungen in Solid Edge:

Sehr viele Dinge lassen sich in Solid Edge einstellen. Vieles kann die Arbeit sehr erleichtern. Hier finden Sie empfehlenswerte Funktionen.

 

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Autoren: Harald Schön, Klaus Schüler

Engineering Reference benötigt KEINE Datenbank mehr

Die Engineering Reference von Solid Edge ST6 ist in der „Classic“ Lizenz enthalten und muss manuell von der Solid Edge-DVD nachinstalliert werden.

Dieses Produkt dient dazu, einfach und schnell benötigte Teile zu erstellen und VORHER schon berechnen zu lassen. Hier ein Beispiel des Wellen-Assistenten:

Hier ein Überblick über die enthaltenen Möglichkeiten:

Die Neuerung

Bisher musste an JEDEM Arbeitsplatz, an dem Engineering Reference verwendet werden sollte, eine Datenbank installiert werden.

DIES IST AB ST6 NICHT MEHR NÖTIG!

Wie generiere ich eine Node-Locked Lizenz?

Ab Solid Edge 2020:

Die Dokumentation für die ST4 kann grundsätzlich weiterhin verwendet werden.
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

Unterschied ist:
Die Solid Edge Composite Host ID (SE_CID) heißt jetzt COMPOSITE2. Die Nummer ist gleich geblieben und kann daher weiterhin über SE_CID_utility.exe ausgelesen werden, wenn Sie diese noch haben (wurde vom Download bei Siemens PLM entfernt). Sie können diese Composite2-ID aber mit der Datei getcid.exe mit der Befehlserweiterung – composite2 ermitteln. Am einfachsten laden Sie sich GetCID_Composite2.zip  herunter, entpacken das Archiv und führen die batch-Datei aus. Sie erhalten die Composite2-ID damit in einem Cmd-Fenster angezeigt.

Nach erfolgter Installation von Solid Edge 2020 ist dies auch über das Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) möglich.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019:

Neue Node Locked-Lizenz bei einem Umstieg auf eine neue Solid Edge Version?
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Umstieg
Einrichten der Lizenz – Neue Lizenzen generieren, bei Rechnertausch oder Aktualisierung der SE-CID
Ab ST4
###Download### PDF Node-Locked Lizenz Einrichten ab ST4

 

 


Dokument-Archiv:

Dokumentation der V19 bis ST3
ST4 Anleitung kann benutzt werden. Statt der SE-CID wird die Festplattennummer (VolID) abgefragt.
Node-Locked Lizenz einrichten bis ST3


 

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Lizenzserver steht. Was tun im Notfall?

 

Problem:

Der Lizenzserver ist ausgefallen – Konstruktion kann kein Solid Edge mehr starten.

Lösung:

Die ersten 5 Minuten:

– Überprüfen Sie, ob die Servermaschine an ist und arbeitet.
– Überprüfen Sie, ob der Client den Server „anpingen“ kann.
– Ziehen Sie den Dongle und stecken Sie ihn wieder ein.
– Stoppen und starten Sie den FlexLM Dienst, führen Sie ein Reread aus (Lmtools).
– Starten Sie die Maschine neu (wenn möglich).

Falls Sie alles geprüft haben und immer noch keine Lizenz
ziehen können, handelt es sich um ein schwerwiegenderes Problem.

Bitte verändern Sie keine Einstellungen am FlexLM, etc!

Laden Sie sich zur Überbrückung der Zeit eine Notfall-Lizenz für die Konstruktion und erstellen Sie ein Ticket (Betreff: Lizenzserver ausgefallen) oder rufen Sie die Hotline an: 09404-9639-0 (Nur Lizenzserverausfälle gelten als Notfall-Call und werden favorisiert bearbeitet.*)

 

Laden der Notfalllizenz:

– Gehen Sie auf http://support.ugs.com.

– Klicken Sie auf „License Managment“ und „Emergency Licenses“.

– Loggen Sie sich mit Ihrem Webkey Account ein.

– Wählen Sie den ersten Punkt „Emergency Passwords and License Files“.

– Wählen Sie Produkt, Version und Grund (z.B. „License Server Down“)
– Bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen.

Die Lizenz wird dem Account-Inhaber per Mail zugeschickt. Bitte beachten Sie, dass Sie innerhalb von 60 Tagen nur 3 mal eine Notfall-Lizenz laden können. Diese hält nur einige Tage. (Datum steht in der Datei)

 

Notfall-Lizenz verteilen:

Die Lizenz (selicense.dat) muss auf jedem Client (nicht auf dem Server!) verteilt werden. Sichern Sie vorher die bestehende Datei im SE-Programmverzeichnis und kopieren die Notfall-Lizenz hinein.

Beachten Sie auch bitte unbedingt, wie Sie die Lizenzdateien verteilt haben. Einen Überblick bekommen Sie in diesem Artikel. Eventuell müssen sie gar keine Dateien sichern …

Bis ST5 befindet sich die Lizenzdatei im „Program-Verzeichnis“ (c:\Programme\Solid Edge STx\Program).
Ab ST6 im „Preferences-Verzeichnis (C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences).

 

*Hotline: ausschließlich für unsere Kunden mit aktivem Wartungsvertrag.

** Die aufgezählten „Reparatur“-Möglichkeiten dürfen nur von
geschultem Personal ausgeführt werden.

Rufen Sie im Zweifel immer erst die Hotline an.

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Wie kann ich Solid Edge Simulation aktivieren?

 

Problem:

  1. Sie haben Solid Edge Simulation in Ihrer Floanting Lizenz, jedoch werden die Befehlsreiter nicht angezeigt.
  2. Sie haben eine Testlizenz (Floating oder Nodelocked) von Simulation, jedoch werden die Befehlsreiter nicht angezeigt.
  3. Sie haben eine Floatinglizenz von Simulation und möchten diese für andere Arbeitsplätze frei geben!

 

Lösung:

 

  • Starten Sie Solid Edge, ohne ein Dokument zu öffnen.

 

  • Klicken Sie auf die Anwendungsschaltfläche (Solid Edge Symbol links oben)

 

  • Klicken Sie auf die Simulation Schaltfläche. Nun wird im Anwendungsmenü „Simulation EIN“ angezeigt.

  • Öffnen oder starten Sie ein Dokument. Wenn die Simulationlizenz zur Verfügung steht, wird diese jetzt ausgecheckt.
  • Wenn Sie die Lizenz abgeben wollen wird hier „Simulation AUS“ angezeigt.

 

Hinweis:

Dieses Verhalten gilt auch für Nodelocked Teststellungen von Solid Edge.

Tipp:

Falls die Schaltflächen zum Ein/Ausschalten von Simulation nicht angezeigt werden, haben Sie entweder ein Dokument geöffnet oder Sie haben bereits eine Premium Lizenz geladen. Der Schalter ändert nur einen Eintrag in der Registrierung, und soll verhindern, dass Simulation- Lizenzen ohne Verwendung geladen werden.

Stellen Sie das Thema der Multifunktionsleiste auf „Solid Edge Standard“.
Ihr eigenes Thema wird die Simulation-Reiter nicht enthalten.

Das neue Lizenzdienstprogramm

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

 

Zur ST5 wurde das Lizenzdienstprogramm überarbeitet.

Es wird automatisch angezeigt wenn Sie versuchen Solid Edge ohne Lizenz zu starten.
Auch erreicht man es über:
„Start-Alle Programme-Solid Edge STx-Lizenzierung-Lizenzdienstprogramm“

 

 

SE-CID: Rechts oben finden Sie Ihre SE-CID, eine durch Hardwarekomponenten
erstelle Nummer, die Sie zur Lizenzierung von NodeLooked-Lizenzen benötigen.

 

Sie haben fünf Optionen, die Ihnen die Lizenzierung erleichtern sollen:

  • Lizenzdatei: Geben Sie den Ort der „License.dat“ für Lizenzierung an.
    Solid Edge kopiert diese Datei in das Verzeichnis „c:\Programme\Solid Edge STx\Preferences“.
  • Aktierungscode: Geben Sie hier den Code ein, den Sie als Neukunde oder bei einer Mietlizenz in Ihrer Auftragsbestätigung erhalten haben. Die Lizenzdatei wir automatisch generiert. Sie ist zwar zeitlich begrenzt jedoch sofort mit Solid Edge nutzbar.
  • Lizenzservername: Geben Sie hier den Namen des Servers an, auf dem Ihre Floating-Lizenzen laufen. Z.B. „w2k8srv01“ oder „192.169.1.155“, wobei wir den Servernamen empfehlen (kein muss).
  • Academic-Code: Falls Sie eine Schülerlizenz besitzen, kann hier die Lizenznummer eingegeben werden.
  • Siemens-Lizenzierungswebseite: Beim Klick auf „OK“ gelangen Sie zur Siemens Seite auf der Sie sich mit Ihrem WebKey Konto einloggen können.

Rechts unten finden Sie unter dem Button „Hilfe“ eine PDF zur Installation und Lizenzierung von Solid Edge.

Hinweis: Alle ST7 und höhere Lizenzen sind wieder bis zur ST4 abwärtskompatibel.

Tipp:

Lizenzservername: Bei einer Floatinglizenzierung brauchen Sie dort nur den Servernamen eintragen.

Die Lizenzdatei wird lokal automatisch aktualisiert.

 

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Wie wird der Port für den Smap3D Plant Design Lizenzdienst nachträglich geändert?

Hinweis: Dieser Artikel ist nur für für Smap3D Plant Design-Versionen vor der Version 2016 anwendbar. Alle Lizenzdienste (Smap3D Clients und Server) müssen den gleichen Kommunikationsport verwenden.

Der verwendete Port kann auch nachträglich in der Datei CADPartnerService.exe.config, die sich im Programmverzeichnis von CAD Partner Licensing (C:\Program Files\Cad-Partner\Licensing 2.x) befindet, verändert werden:

Öffnen Sie die Datei mit dem Editor und suchen Sie nach dem Eintrag:

<setting name=“Port“ serializeAs=“String“>
<value>15000</value>

Ändern Sie den Wert zwischen <value> und </value> und speichern Sie die Datei, ohne andere Einträge zu verändern.

Damit der geänderte Port verwendet wird, muss der Dienst „CAD Partner License Service“ neu gestartet werden (hier beschrieben).

Vergessen Sie nach einer manuellen Änderung des Ports bitte nicht, in der Firewall die Einträge (TCP und UDP) ebenfalls anzupassen.

Wie kann der Smap3D Plant Design-Lizenzdienst manuell gestartet werden?

Wichtige Information: Dieser Artikel ist nur für für Smap3D Plant Design-Versionen vor der Version 2016 anwendbar. 

Der CAD Partner Lizenzdienst „CAD Partner License Service“ ist ein Windows Dienst der die Lizenzen (Permanent, Floating und temporär) verwaltet.
Unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste kann der Dienst beendet und auch wieder gestartet werden.

Über die Eingabeaufforderung oder Start-Ausführen mit dem Befehl:

Net stop „cad partner license service“

Net start „cad partner license service“