UPDATE: Problem von Solid Edge mit Windows 10 Version 1903 und einigen Virenscannern

Nach Update auf die Windows 10-Betriebssystem-Version 1903, die von Microsoft am 21. Mai 2019 veröffentlicht wurde, könnte es sein, dass sich Solid Edge nicht mehr starten läßt.

Der Fehler liegt am Einsatz von einigen bestimmten Virenscannern. Folgende Antivirensoftware-Marken verursachen dieses Problem:

  • AVG
  • Avast
  • Sophos

 

Durch die vollständige Deinstallation der Antivirensoftware kann Solid Edge dann problemlos ausgeführt werden.

Die Lösung ist also daher mit Windows Version 1903 ggf. Ihr betroffenes Antivirenprogramm durch eine andere funktionierende Antivirenlösung zu ersetzen, z.B. Windows Defender, oder Ihren Arbeitsplatz auf eine frühere Version des Betriebssystems Windows 10 herunterstufen.

Näheres dazu können Sie ggf. mit Ihrem WebKey im Solution Center von Siemens PLM nachlesen unter SFB-SOLID_EDGE-8014390 .

 

 

Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Neue Bohrungsoption „Steigung“ ab Solid Edge 2019

Mit Solid Edge 2019 ist in den Bohrungsoptionen die Steigung nun explizit mitangegeben.

Die dort eingetragenen Werte stammen aus der verwendeten Excel-Bohrungstabelle (Standardverzeichnis: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2019\Preferences\Holes\). Wenn Sie diese mit Excel öffnen, erkennen Sie im Registerblatt „Mit Gewinde“ die Spalte V (Steigung). Dort sind die entsprechenden Werte eingetragen.

Achtung: Wenn Sie eine Tabelle aus älteren Solid Edge Versionen mit Solid Edge 2019 verwenden, so fehlt die Spalte „Steigung“ und es kommt beim Versuch ein Gewinde zu erzeugen zu folgender Fehlermeldung:

Wenn Sie eine alte Tabelle verwenden wollen, müssen Sie deshalb die Spalte V (Steigung) mit Werten ergänzen!

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Autor: Klaus Schüler

Wie erhalten Standard Parts nicht automatisch den Freigabe-Status?

Ab Solid Edge ST9 MP5 erhalten neu erzeugte Standard Parts einen Freigabe-Status. Bis dahin hatten die Normteile „nur“ einen Windows-Schreibschutz.

Wir zeigen, wie man das alte Verhalten wieder herstellen kann.

  • Solid Edge ST10

Nur mit Solid Edge ST10 kann hierfür ein Registrierungsschlüssel  „ReadOnlyFlag“ mit dem Wert „True“ gesetzt werden.
Ist dieser Wert „True“, so haben die Teile den Verfügbar-Status, besitzen aber einen Windows-Schreibschutz.
Ist dieser Wert „False“ oder fehlt der Schlüssel, so haben die Teile den Freigabe-Status, aber keinen Windows-Schreibschutz.

Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen!
  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version110\
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „ReadOnlyFlag“ und dem Wert „True“.
  • Ab Solid Edge 2019

Ab Solid Edge 2019 funktioniert die Lösung über den Registrierungseintrag NICHT mehr.

Es gibt hierfür die Einstellungsmöglichkeit im Standard Parts-Konfigurationsassistenten.

Deaktivieren Sie dazu die Option „Erstellte Teile freigeben“

 


Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2019 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2019, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2019 Readme (englisch) durch. Eine deutsche Readme ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2019 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2019 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2019 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • mind. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1280 x 1024 oder höher
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Solid Edge 2019 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro 3 oder 4 unter Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.
  • Microsoft Office Professional 2013, Microsoft Office Professional 2016 oder Microsoft Office 365 werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD und in der Solid Edge 2019-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2019 wird KeyShot 7 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Umbenennung der Versionsnummer in Jahresangabe

Die Benennungsregel zur Identifizierung einer Solid Edge-Version wurde geändert, um sie mit dem Jahr in Verbindung zu bringen, in dem die meisten Kunden das Produkt verwenden werden. Diese Version heißt demnach Solid Edge 2019.

5. Installationsverzeichnisse, Registryeinträge und Versionsnummern wurden angepasst.

  • Die Versionsnummer von Solid Edge 2019 lauten jetzt 219. (Bei z.B. ST10 war dies Version 110)
  • Alle Referenzen zu Unigraphics Solutions wurden nun durch Siemens ersetzt.
  • Der Standardinstallationsordner von Solid Edge 2019 befindet sich jetzt im Order „Program Files\Siemens“. Die Standardordnerstruktur ist Programm Files\Siemens\Solid Edge 2019.
  • Solid Edge 2019-Registrierungseinträge wurden unter den Siemens-Knoten für „HKEY_CURRENT_USER“ und „HKEY_LOCAL_MACHINE“ verschoben. Die Standardstruktur ist Software\Siemens\Solid Edge\Version 219.
  • Die Ordner „AppData“ der Standardbenutzer sind nun unter dem Siemens-Ordner abgelegt. Die Ordnerstruktur von Solid Edge 2019 ist AppData\Roaming\Siemens\Solid Edge\Version 219.

 

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Autor: Klaus Schüler

Die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen

Dieser Artikel dient als Inhaltsverzeichnis für die Besonderheiten der letzten Solid Edge Versionen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie wie immer über unsere Upgrade-Trainings. Zusätzlich können Sie unsere Hotline kontaktieren (per Wartungsvertrag oder Gebühr).

Besonderheiten von Solid Edge 2022

 

Besonderheiten von Solid Edge 2021

 

Besonderheiten von Solid Edge 2020

 

Besonderheiten von Solid Edge 2019

 

Besonderheiten der Solid Edge ST10

 

Besonderheiten der Solid Edge ST9

 

Besonderheiten der Solid Edge ST8

 

Besonderheiten der Solid Edge ST7

 

Besonderheiten der Solid Edge ST6

 

 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Im Programmverzeichnis von FlexLM (C:\SE_FlexProgram) liegt die Datei „selmd.opt“. Diese können Sie mittels eines geeigneten Texteditors (z.B. Wordpad) verändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei Debug.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen (Ist bei Installation normalerweise schon eingetragen in selmd.opt):

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei selmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Ordner C:\SEFlex\program, um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten. Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie im LicensingEndUserGuide.pdf auf der Solid Edge-DVD in folgendem Verzeichnis <DVD-Laufwerk>\License Manager\FLEXlm User Guide\.

 

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Autor: Harald Schön und Klaus Schüler

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Dieser Artikel ist nur für ST4 bis Solid Edge 2019!
Ab Solid Edge 2020 verwenden Sie bitte diesen Artikel: Welche Version des SPLM License Server sollte man verwenden?

 

Zur Verwendung einer FlexLM-Version ist die Lizenzdatei ausschlaggebend. Die in dieser Datei enthaltene Solid Edge-Version gibt einen Hinweis auf die zu verwendende Solid Edge-DVD, mit welcher FlexLM installiert werden sollte. Es kann sein, dass ältere FlexNet Versionen (mindestens ab 11.9.0.0) auch mit neueren Lizenzdateien funktionieren, es kann aber hierbei zu Einschränkungen und Problemen kommen. Wir empfehlen daher die hier angegebenen Versionen zu installieren.

Hinweis: Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten FlexLM-Verzeichnises (standardmäßig C:\SEFlex\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen FlexLM-Version wird ebenfalls empfohlen.

Wichtiger Hinweis ab ST10: Wenn Sie an den Arbeitsplätzen ST10 verwenden wollen, so müssen Sie zwingend mindestens FlexNET 2016 (11.14.0) am Lizenzserver installieren!

Hier eine Liste der letzten auf den Solid Edge DVD´s ausgelieferten Versionen. Bitte beachten Sie unsere Anmerkungen:


Solid Edge 2019 DVD:

FlexNet Publisher 2016R2 (11.14.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge2019 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016R2 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST10 DVD:

FlexNet Publisher 2016 (11.14.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 (64-Bit)
  • Windows Server 2008 R2 (64-Bit)
  • Windows Server 2012 (64-Bit) 
  • Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: Sollten Sie die Solid Edge ST10 DVD nicht zur Hand haben oder downloaden wollen, so können Sie FlexNet Publisher 2016 auch hier herunterladen.


Solid Edge ST9 DVD:

FLEXnet 2015 (11.13.1.3) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows 8.1 (64-Bit)
  • Windows 8 (64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 (64-Bit)  oder Windows Server 2012 R2 (64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.
Laden Sie sich diese Version herunter.


Solid Edge ST7 und ST8 DVD:

FLEXnet 2013 (11.12.0) unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8.1 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


Solid Edge ST6 DVD:

FLEXnet 11.11.1 unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 8 (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows 7 Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Vista Ultimate (32-Bit oder 64-Bit)
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 (32-Bit oder 64-Bit)

Hinweis: FlexLM lässt sich nicht von der DVD für Windows Vista Ultimate und WIN Server 2008 und WIN Server 2008 R2 installieren.


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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • selmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\SEFlex\Program\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 27001 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von selmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen:

VENDOR selmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername SE_HWKEY_ID=36243 27001
VENDOR selmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autoren: Harald Schön und Klaus Schüler

Wie werden die Namen der Standard Parts im PathFinder auf Deutsch angezeigt?

Werden mit Hilfe der Standard Parts die Normteile in Baugruppen platziert, wird wie sonst auch der Dateiname angezeigt. Mit einem einfachen Trick kann man diesen „Anzeigenamen“ verändern, ohne dass man die „Formel für den Dokumentnamen“ (Solid Edge Optionen – Hilfen) verändert!

 

Hinweis: Wir empfehlen hier aber ganz eindeutig die „Formel für den Dokumentnamen“ anzupassen. Der Deutsche Teilename steht in einem über den Standardparts-Konfigurationsassisten definierten Feld z.B. „Titel“. In diesem definierten Feld sollten auch für alle anderen selber erstellten Teile für eine gemeinsame Stückliste entsprechende Namen gepflegt werden. Also ist auch die Anzeige dieses Feldes im Pathfinder für Normteile und sonstiger Teile sinnvoll.

Der hier beschriebene Weg sollte daher nur gemacht werden wenn die sonstigen Daten, warum auch immer, diesbezüglich nicht gepflegt wurden.

Die nachfolgende Beschreibung ist nur für 64bit Systeme gedacht. 
Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen.

Erstellen Sie sich den Registrierungsschlüssel „EnableOCCNameOverride“ mit dem Wert 1

Bis zu Solid Edge ST8:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Solid Edge ST9 und ST10:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

Ab Solid Edge 2019:

  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Siemens\Standard Parts
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „EnableOCCNameOverride“ und dem Wert „1“.

 

​Werden nun Normteile platziert, wird der Name des Normteils in der jeweiligen Sprache umgeschaltet!

Dies funktioniert auch für bereits generierte Normteile, wenn diese neu plaziert werden!

Aber: Bereits verbaute Normteile sind weiterhin in englisch. Ebenso alle auch neu erzeugten Musterelemente!

Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

Wie werden die Solid Edge Standard Parts installiert und konfiguriert?

Achtung: Die folgende Beschreibung ist gültig bis Solid Edge 2021.

Für Solid Edge 2022 verwenden Sie das Benutzerhandbuch zur Standard Parts Installation. Dieses können Sie sich hier (mit Ihrem Webkey) herunterladen: StandardPartsInstallationGuide.pdf

!! Arbeiten Sie dieses Inhaltsverzeichnis bitte von oben nach unten durch. Der Einstiegsartikel ist, „Wo sollte man die Standard Parts installieren?…“ !!


Dokument-Archiv:
Installation Konfiguration der Standard Parts ST4 bis ST5
Installation Konfiguration der Standard Parts bis ST3


 

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Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum