Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Dieser Artikel ist nur gültig ab  Solid Edge 2020 !

Sie können sich mit einem Texteditor eine Datei „ugslmd.opt“ erzeugen und in das Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer) legen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei splm_ugslmd.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen:

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei ugslmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei „lmtools.exe“ im Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer), um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Start/Stop/Reread“.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten.
  • Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie in dem Dokument Lfnp_LicAdmin.pdf im Download-Verzeichnis des SPLM License Servers im Kapitel „Managing the Optionsfile“.

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Ab Solid Edge 2020 !

Wichtige Hinweise vorab:

  • Ältere Versionen des SPLM License Servers (Verwendung ab Solid Edge 2020) müssen vorab deinstalliert werden! Sichern Sie vorab ggf. Ihre Options-Datei ugslmd.opt und Ihre alte Lizenzdatei! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten Installationsverzeichnisses (standardmäßig C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen Version des SPLM License Servers wird ebenfalls empfohlen.
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers (bis Solid Edge 2019) sollten vorab deinstalliert werden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Dies muss aber nicht zwingend erfolgen, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird. Sie können somit vorübergehend für Testzwecke und in der Umstellungsphase beide Lizenzserver installiert haben, solange nicht 2 Solid Edge Versionen parallel produktiv betrieben werden.
  • Der SPLM License Server läßt nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
    Dazu müssen Sie zuerst die die Composite Host ID registrieren und dann die Lizenzdatei herunterladen.
  • Auf welchem Betriebssystem und welche Version des SPLM License Servers Sie installieren sollen entnehmen sie bitte folgendem Artikel:
    Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
    Hier finden Sie auch den jeweiligen Download-Link für die Software.

 

Installation:

Nach dem Download entpacken Sie am besten die EXE-Datei in ein eigenes Verzeichnis und starten die entsprechende Setup-Exe-Datei mittels RechterMaus / Als Administrator ausführen.

Wählen Sie die gewünscht Sprache, z.B. Deutsch.

Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie ggf. ein anderes Installationsverzeichnis.
Standardpfad: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
Gehen Sie „Weiter“.

Wählen Sie Ihre vorher heruntergeladene Lizenzdatei aus. Diese muss nicht zwingend SELicense.dat heißen.
Gehen Sie „Weiter“.

Gehen Sie „Weiter“.

Lesen Sie die Hinweismeldung und gehen Sie „Weiter“.

Bestätigen Sie die Beendigung der Installation.

Starten Sie nun die Datei lmtools.exe aus Ihrem gewählten Installationsverzeichnis.
Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Wählen Sie die Registerkarte „Server Diags“ und starten „Perform Diagnostics“. Pfüfen Sie nun ob „This License can bei checked out“ anzezeigt wird.

Der Lizenzserver ist nun installiert.

Sie müssen nun die Firewall konfigurieren und den Arbeitsplätzen die Lizenz verfügbar machen

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur ab Solid Edge 2020 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • ugslmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 28000 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von ugslmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen z.B. auf 28001:

VENDOR ugslmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte dann wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername COMPOSITE=1A2345BCD6E7 28000
VENDOR ugslmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autor: Klaus Schüler

Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Dieser Artikel ist gültig ab Solid Edge 2020. Für ältere Versionen (ST4 bis Solid Edge 2019) gibt es diesen Artikel: Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?


  • Möglichkeit 1: Standardpfad nutzen:

Wird Solid Edge 2020 installiert, so wird (wenn nicht schon bereits vorhanden) eine Systemvariable mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER erzeugt. In dieser Variable steht dann der Pfad zum Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) und die Standardlizenzdatei SELicence.lic , welche Solid Edge beim starten ausliest.

Bitte beachten Sie, dass diese Datei im Gegensatz zu früher nun SELicence.lic heißt.

Dies bedeutet:

Nach Installation von Solid Edge 2020 muss nur eine gültige Lizenzdatei mit dem Namen SELicense.lic in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) kopiert werden. Damit startet Solid Edge.

Aber Vorsicht: Wird auf einem vorhanden Computer installiert, an welcher diese Systemvariable schon vorhanden ist, so wird dieser bereits vorhandene Eintrag verwendet. Das Deinstallieren von Solid Edge 2020 löscht nicht die Systemvariable! Das Neuinstallieren setzt diese Variable auch nicht auf Standard zurück. Sie erkennen dies auch beim Installieren,  wenn hier bereits ein Eintrag zu einer Lizenzdatei vorhanden ist:

Eine gültige Lizenzdatei kann Ihre Node-Locked Lizenz oder auch Ihre Floating-Lizenz sein.

Die Floating-Lizenz müssen Sie dabei von Ihrem Lizenzserver (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\splm10.lic) kopieren und entsprechend umbenennen entsprechend des Wertes der Systemvariable (Standard: SELicence.lic). Damit besteht auch die Möglichkeit, dass der Anwender eine Lizenz vom Lizenzserver ausleihen kann (Leihlizenzierung).

 

  • Möglichkeit 2: Manuelles ändern der Systemvariablen:

Sie haben die Möglichkeit über Änderung der Systemvariable SE_LICENSE_SERVER jeden beliebigen Ablageort im Ihrem Netzwerk und auch andere Namen für die Lizenzdatei zu verwenden.

Zur Auswahl der Lizenzdatei stehen keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden.

Mögliche Dateitypen sind:

      • .lic
      • .dat
      • .txt

Also theoretisch zum Beispiel auch z.B:  SE_LICENSE_FILE=\\Servername\Lizenzen\Solid Edge\Meine Lizenz.txt

Hinweis: Unsere Empfehlung hierbei ist aber weiterhin den Namen SELicense.lic zu verwenden. Die Verwendung eines Netzwerkverzeichnisses hat den Vorteil, dass Sie bei Änderung Ihrer Lizenz (z.B. Lizenznachkauf) nur die Lizenz in diesem Verzeichnis austauschen müssen und nicht an jedem einzelnen Arbeitsplatz. Auch bei künftiger Installation von Solid Edge 2021 müssen Sie nur hier Ihre neue Lizenz ablegen, weil ja weiterhin am Client diese Systemvariable steht welche darauf verweist.

 

  • Möglichkeit 3: Solid Edge-Lizenzdienstprogramm

Durch Verwendung des Solid Edge-Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) können Sie einstellen, welche Lizenz Solid Edge verwenden soll.
Sie können hier auch den aktuellen Pfad zu Ihrer Lizenzdatei ansehen.

a) Auswahl mittels „Lizenzdatei“ (Für Nodelocked- und Floating-Lizenzen)

Mittels Auswahl von „Lizenzdatei“ läßt sich eine in Ihrem Netzwerk vorhandene Lizenz auswählen. Auch hier steht zur Auswahl der Lizenzdatei keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden. Zulässig sind hier wieder die Dateitypen .lic, .dat und .txt. Der Name der Datei kann auch wieder dabei vom Standard SELicense abweichen.

Es kann eine Node-Locked Lizenz als auch eine Floating-Lizenz ausgewählt werden.

Neu mit Solid Edge 2020 ist hierbei nun, dass die so ausgewählte Datei NICHT mehr in den Solid Edge Preference-Ordner kopiert wird, sondern Solid Edge verwendet die Lizenzdatei von dem Ort wo sie ausgewählt wurde. Die Systemvariable SE_LICENSE_SERVER wird dadurch verändert und verweist auf die ausgewählte Datei. Man kann dies auch nun im Lizenzdienstprogramm erkennen.

b) Auswahl mittels „Lizenzservername“ (Nur für Floating-Lizenzen)

Über das Lizenzdienstprogramm können Sie den Namen (oder IP-Adresse) des Lizenzservers eintragen. Es wird damit KEINE Lizenzdatei mehr im Solid Edge Preference-Ordner erzeugt wie früher. Es wird nun in der Systemvariablen mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER der Wert 28000@<Servername> eingetragen. Also z.B. SE_LICENSE_SERVER = 28000@Lic_Server_01. Damit wird über den neuen Standardport 28000 mit dem Siemens PLM License Server kommuniziert und somit eine Lizenz dem Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt.

Beachten Sie, dass der Port 28000 in der Lizenzdatei am Server auch so eingetragen sein muss. Änderungen des Ports müssen in der Server-Lizenzdatei und an der Systemvariable am Client gleichzeitig gemacht werden.

c) Auswahl mittels „Viewer-Modus / Free 2D Drafting“ (kostenlos)

Vorsicht: Wenn Sie auf den Viewer-Modus umschalten bzw. Free 2D Drafting verwenden wollen, so wird immer eine Datei SELicense.lic in den Preference-Ordner kopiert und die Systemvariable immer auf den Pfad des Preference-Ordners geändert! Vorherige Pfad-Einstellungen in der  Systemvariable sowie eine ggf. vorhandene SELicense.lic-Datei im Preference-Ordner werden überschrieben!

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Wenn Sie Solid Edge zum ersten Mal installieren, erhalten Sie möglicherweise Ihre erste Lizenzdatei und stellen fest, dass es sich um eine temporäre Lizenz handelt. Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei dieses Typs kann durch den folgenden Eintrag unter dem Kopf der Lizenzdatei identifiziert werden:

Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei (gültig bis ca. 23.August 2019 – je nach Ausstellungsdatum) erhalten Sie auch beim herunterladen Ihrer Solid Edge Lizenzdatei, wenn Sie Solid Edge bereits erworben hatten und von älteren Solid Edge Versionen (bis Solid Edge 2019) auf Solid Edge 2020 oder nachfolgende Versionen umstellen wollten.

Wenn diese Notiz in der Lizenzdatei vorhanden ist, müssen Sie die Composite Host ID (CID) und den Computernamen des Lizenzservers ermitteln und registrieren, um eine neue permanente Lizenz herunterladen zu können.

Die Composite Host ID (CID) ist eine eindeutige Nummer, die auf mehreren Systemparametern basiert, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) MAC-Adresse, Hostname, Festplatten-Seriennummer und Betriebssystem. Die Composite Host ID (CID) wird verwendet, um Ihren Lizenzserver als das einzige System zu identifizieren, welcher mittels des SPLM License Servers alle Ihre erworbenen Lizenzen von Siemens PLM den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Achtung: Lizenzierung über MAC-Adresse des Lizenzservers oder Dongle sind ab Solid Edge 2020 nicht mehr möglich!

 

  • Ermittlung der Composite Host ID

Die Composite Host ID (CID) und den Computername Ihres Lizenzservers  erhalten Sie, indem Sie die Datei „getcid.exe“ ausführen.

Die Datei getcid.exe befindet sich im Sold Edge Programmverzeichnis (C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2010\Program\) oder auch im Programmverzeichnis des Siemens PLM License Servers (C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\). Sie können die Datei auch mit Ihrem WebKey hier Downloaden: Getcid.exe . Alternativ auch ohne Webkey über diesen Link: Getcid.exe

Stellen Sie sicher, dass sich die Datei „getcid.exe“ auf dem Rechner befindet, der Ihr Lizenzserver sein wird und führen Sie die Datei mit einem Doppelklick aus. Dadurch werden der Computername und die Composite Host ID angezeigt, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt:

Die Composite ID, die Sie notieren/kopieren müssen, ist diejenige, die der Ethernet-(kabelgebundenen) Netzwerkverbindung zugeordnet ist, und nicht die drahtlose (Wifi) Verbindung.

 

  • Registieren der Composite Host ID und des Computernamens

Gehen Sie auf: https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/

Gehen Sie dann in den Bereich License Management

Melden Sie sich mit Ihrem  WebKey an:

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Composite ID zu registrieren:

Achtung: Stellen Sie sicher, dass die in der linken oberen Ecke der Webseite angezeigte Sold-To/Install-Nummer mit der in der Kopfzeile Ihrer Lizenzdatei übereinstimmt (da es möglich ist, mehr als eine Sold-To/Install-Nummer zu haben).

Gehen Sie auf „Composite Host ID“.

Gehen Sie auf „Enter CID“.

Geben Sie Ihre Composite Host ID und Ihren Computerrnamen in die entsprechenden Felder für ‚Server 1‘ ein.
Hinweis: Lassen Sie die Felder für ‚Server 2‘ und ‚Server 3‘ leer.

WICHTIG: Überprüfen Sie sorgfältig, ob die Composite Host ID und der Computername korrekt eingegeben wurden, da Sie diese Informationen nur einmal eingeben werden können. Eingabeänderungen sind nicht möglich!
Wenn Sie diese Informationen in Zukunft ändern müssen kontaktieren Sie uns dazu per Mail unter Hotline@sstonline.de oder für unsere Wartungskunden auch über unserem Onlineticketsystem.
Die Änderung muss dann bei Siemens PLM beantragt werden (für Wartungskunden kostenlos).

Nach korrekter Eingabe gehen Sie auf „Submit“.

Sie erhalten dann automatisch die Möglichkeit Ihre Lizenzdatei abzuspeichern. Diese wird als License.txt generiert.

Sie können sich auch später Ihre Solid Edge Lizenzdatei herunterladen . Die Datei wird Ihnen dann als License.dat angeboten.


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Autor: Klaus Schüler

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

Bitte beachten Sie auch folgenden Artikel:  Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Achtung: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden!

 

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der SPLM License Server installiert werden?

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

  • Der SPLM License Server wird benötigt ab Solid Edge 2020.
  • Mit dem SPLM License Server lassen  sich KEINE älteren Solid Edge Versionen an den Arbeitsplätzen betreiben!
  • Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT für ältere Lizenzserver-Versionen verwendet werden!
  • Mit z.B. einer Solid Edge 2021 Lizenz können Sie aber Solid Edge 2020 betreiben.
  • Weitere Informationen zur Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2020 entnehmen Sie ggf. bitte folgendem Artikel: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

 

Hier eine Liste der mit Solid Edge ausgelieferten Versionen.
Verwenden Sie  immer den passenden Lizenzserver zu Ihrer verwendeten Solid Edge Version. Solid Edge 2021 funktioniert z.B. nicht mit dem License Server der Solid Edge 2020 (V10.0.0.5). Mit dem Lizenzserver von Solid Edge 2021 (11.0.0.7) können Sie aber Sold Edge 2020 betreiben.


Solid Edge 2021 und Solid Edge 2022:

Siemens PLM License Server V11.0.0.7. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

Hinweis: Sie können den Siemens PLM License Server mit Ihrem WebKey hier Downloaden: SPLM_License_Server_v11.0.0

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Solid Edge 2020:

Siemens PLM License Server V10.0.0.5. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

 

 


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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2020 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2020, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2020 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2020 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2020 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2020 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2020 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1920 x 1080
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Microsoft Office Professional 2016  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

 

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Lizenzierung

Ab Solid Edge 2020 ändert sich die Lizenzierung für alle Lizenzierungsarten (Floating, Nodelocked, Homeuse, Travel)!

ACHTUNG: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden.

  • Floating Lizenzierung:
  • Sehen Sie sich bitte auch folgenden Artikel dazu an: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020? Nachfolgend einige kurze allgemeine Erläuterungen:
  • Zur Floating Lizenzierung ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V10.0.0.5 notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Der License Server läßt sich aber nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers, wenn diese nicht mehr benötigt werden sollten vorab deinstalliert werden, müssen aber nicht, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird.
  • Das Standard-Installationsverzeichnis ist nun C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
  • Der Vendor Deamon lautet nun UGSLMD.
  • Die verwendete Lizenzdatei im Programmverzeichnis des Lizenzmanagers lautet nun standardmäßig splm10.lic und nicht mehr SELicense.dat.
  • Alle Ihre unter Wartung stehenden Floating Lizenzen von Siemens PLM (also z.B. Solid Edge und NX) stehen nun in dieser Lizenzdatei.
  • Es wird nun immer über die Composite Host ID (CID) des Lizenzservers lizenziert. Lizenzierung über MAC-Adresse und Dongle wurden abgeschafft! Für eine dauerhafte Lizensierung müssen Sie Ihre CID und den Computernamen des Servers auf den Siemens Lizenzportal eintragen. Näheres dazu Siehe folgender Artikel: Wie wird die Composite Host ID registriert?
  • Wie die Floating Lizenzdatei den Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt wird hat sich ebenfalls geändert: Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

  • Nodelocked Lizenzierung:

 

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2020 wird Keyshot 8 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Solid Edge Insight und View and Markup

Solid Edge Insight und View and Markup stehen ab Solid Edge 2020 NICHT mehr zur Verfügung.

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Autor: Klaus Schüler

Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Hervorgehoben

Achtung – dieser Beitrag wird ständig aktualisiert. Falls Ihnen einer unserer Artikel gefällt, würden wir uns auch über Ihr Feedback diesbezüglich freuen. Unter jedem Beitrag stehen dazu Möglichkeiten, dies über Facebook oder Twitter zu tun. Danke dafür vom gesamten Solid System Team.




Installation, Konfiguration und Nutzen der Standard Parts

Wie werden die Standard Parts konfiguriert und installiert?

Achtung – bei Ihnen in der Firma gibt es noch keine Normteile, Sie werden zum ersten mal installiert? Dann beginnen Sie mit dem Artikel „Wie sollte man die Normteile installieren, lokal oder am Server?“

Sie haben die Normteile schon installiert und konfiguriert und wollen nur auf eine höhere/neuere Version umsteigen? Denn beginnen Sie dem Artikel „Wie wird ein Upgrade mit den Standard Parts durchgeführt?“



Autor: Harald Schön, Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum

Aktuelle Maintenance Packs: Solid Edge 2021 MP9, Solid Edge 2022 MP2

Einige Funktionen und Anwendungen in Solid Edge funktionieren nur, wenn Sie das aktuelle Maintenancepack (=MP) von Solid Edge installiert haben. Wir zeigen Ihnen, wo Sie die Angabe finden, welches Maintenancepack Sie aktuell verwenden, und wie Sie das aktuelle downloaden können.

 

Wo und wie werden Solid Edge Maintenancepacks geladen? 

 Welches Maintenancepack befindet sich auf Ihrem PC?

Starten Sie Solid Edge.
Klicken Sie auf das Hilfesymbol rechts oben (lila Buch mit orangenem Fragezeichen).
Klicken Sie auf den blauen Text (Info bzw. Info zu Solid Edge).
Überprüfen Sie die Versionsnummer. MP=dritter Ziffernblock.

 

Hinweis: Ab Solid Edge 2021 gehen Sie auf „Über Solid Edge“ im Backstage Menü:

Beispiele:
Version 219.00.11.004×64 = Solid Edge 2019 – MP11
Version 220.00.10.004×64  = Solid Edge 2020 – MP10
Version 221.00.00.114×64  = Solid Edge 2021 – ohne MP

Nach einem Versionswechsel bzw. bevor Sie die Hotline wegen eines Problems kontaktieren: Überprüfen Sie bitte zuerst, welchen Maintenancepack Ihr Administrator installiert hat.

 

Welches Maintenancepack ist aktuell?

Ca. alle 1-2 Monate erscheint ein neues Servicepack für die aktuellen Solid Edge Versionen.
In der Überschrift dieses Artikels veröffentlichen wir zeitnah den aktuellen MP-Stand der letzten Solid Edge Versionen.

 

Wo wird der Maintenancepack geladen?

Gehen Sie in das Siemens Support Center auf die Downloads unter

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/246738425/downloads

Loggen Sie sich mit Ihrem WebKey Account ein. Wie Sie einen Account erstellen finden Sie hier.

Wählen Sie die dort Ihre Solid Edge Version aus und wählen „Solid Edge 20xx Maintenance Packs“. Es werden hier nur immer die letzten beiden Versionen angeboten!

Direkte Links zu den derzeit aktuellen Versionen:

Solid Edge 2022 Maintenance Packs

Solid Edge 2021 Maintenance Packs

Sie finden dort die Maintenancepacks für die ausgewählte Version. Wählen Sie auf der linken Seite den Maintenancepack mit der höchsten Nummer aus. Sie erhalten dann das entsprechende Maintenancepack zum Download angezeigt, also z.B. Solid_Edge_MSI_MP10.exe. Der neueste Maintenancepack enthält auch immer alle vorherigen Fixes.

 

* Hinweis: Schauen Sie ab und an ob es „Language Fixes“ gibt.

Direkte Links zu den derzeit aktuellen Versionen:

Solid Edge 2020 German Language Fixes

Diese müssen manuell zum normalen Maintenancepacks installiert werden. Beachten Sie dabei ggf. die entsprechenden Hinweistexte.

 

Installation:

Beenden Sie Solid Edge vor Ausführen des Maintenacepacks!

Starten Sie auf alle Fälle die exe-Datei mittels Rechter Maus „Als Administrator ausführen“ auch wenn Ihr Benutzerkonto Installationsrechte besitzt!

Folgen Sie der Installationsanweisung.

Hinweis: Falls nach dem Ende ein Windows-Dialog erscheint, in dem gefragt wird,
ob das Produkt korrekt installiert ist, bestätigen Sie dies.

Autor: Klaus Schüler

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Solid Edge Trainings: Gruppen-, Individual- und Online-Trainings

Kostenfreie Webinare: Webinare Solid System Team

Siemens PLM Community: Deutsches Solid Edge Forum