Solid Edge 2022 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2022, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Software

 

2. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2022 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2021 verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der Solid_Edge_2022_Certification.xls Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2022 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1909 oder neuer. (Support für Windows 11 wird in einem Solid Edge 2022 Maintenancepack bekannt gegeben).
  • Internet Explorer 11
  • Microsoft .NET Framework 4.8 wird benötigt (wird bei Installation der Setup.exe mit installiert, nicht bei Ausführung der msi-Datei).
  • Hinweis: Solid Edge 2022 kann nicht mehr unter Windows 7 oder Windows 8.1 installiert werden.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • Es wrid empfohlen, eine benutzerdefinierte Auslagerungsdateigröße festzulegen. Die Anfangsgröße und die maximale Größe sollten gleich sein. Sie sollten beide auf das Doppelte der RAM-Größe eingestellt werden.
  • Microsoft Office: Microsoft Office 2019  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

3. Lizenzierung

  • Sollten Sie von Sold Edge 2019 oder älter auf Sold Edge 2022 umstellen wollen beachten Sie bitte folgende Artikel:
  • Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2022:
  • Für Solid Edge 2022 ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V11.0.0.7. notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0). Dies ist der gleiche wie zu Solid Edge 2021. Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Nodelocked Lizenzierung:
  • Keine Änderungen zu Solid Edge 2021

 

4. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2022 wird Keyshot 10 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

5. Standard Parts

Das Benutzerhandbuch zur Standard Parts Installation können Sie sich hier (mit Ihrem
Webkey) herunterladen: StandardPartsInstallationGuide.pdf

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Der Konfigurationsassistent wurde in Teileverwaltungsadministrator und der Administrator in Datenbankadministrator umbenannt.
  • Die Standard Parts haben eine neue Benutzeroberfläche bekommen
  • Datenbankadministrator und Part Finder haben jetzt eine Multifunktionsleiste
  • Die SAC-Datei wird jetzt durch die PMSX-Datei ersetzt
  • Die SQL-Datenbanken Benennung ändert sich von xse22x_<Name> zu xsmp95_<Name>
  • Die Optionen bleiben dieselben wie zuvor. Am Workflow hat sich nichts geändert

 

6. Sonstiges

  • Es wird (wie schon zu Solid Edge 2021) nicht mehr das Verzeichnis “Custom” im Solid Edge Installationsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses steht als Download HIER zur Verfügung.

 

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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2021 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2021, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Software

 

2. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2021 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2021 verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie in der  Solid_Edge_2021_Certification Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2021 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1809 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2021 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2021 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben.
  • Microsoft Office Professional 2016, Microsoft Office 2019  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

3. Lizenzierung

  • Sollten Sie von Sold Edge 2019 oder älter auf Sold Edge 2021 umstellen wollen beachten Sie bitte folgende Artikel:
  • Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2021:
  • Für Solid Edge 2021 ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V11.0.0.7. notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Nodelocked Lizenzierung:
  • Keine Änderungen zu Solid Edge 2020

 

4. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2021 wird Keyshot 9 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

5. Sonstiges

  • Es wird nicht mehr das Verzeichnis “Custom” im Solid Edge Installationsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses steht als Download HIER zur Verfügung.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

Wenn Sie zum Beispiel Solid Edge Classic und Solid Edge Foundation gemeinsam in Ihrem Lizenzfile haben, so wird immer die höherwertigere Lizenz zuerst verwendet, sobald ein User Solid Edge startet. Dies kann man ändern: Denn durch die Verwendung eines OPTION-Files kann die Beschränkung oder Zuweisung der Nutzung von bestimmten Lizenzarten für einzelne Benutzer, Rechner oder Benutzergruppen erreicht werden.

Dieser Artikel ist nur gültig ab  Solid Edge 2020 !

Sie können sich mit einem Texteditor eine Datei “ugslmd.opt” erzeugen und in das Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer) legen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

  • Einschränkungen auf Benutzer- oder Workstationebene

Mögliche Einträge in dieser Datei sind:

RESERVE 1 solidedgeclassic USER user1

-> es wird damit IMMER eine Classic Lizenz für Benutzer user1 reserviert.

RESERVE 1 solidedge HOST workstation1

-> es wird damit IMMER eine Foundation Lizenz für Rechner workstation1 reserviert.

EXCLUDE solidedgepremium USER user2

-> Benutzer user2 kann kein Premium Lizenz benutzen, aber z.B. eine Classic oder Foundation Lizenz.

  • Einschränkungen auf Gruppenebene

Wenn man mit einer Options-Datei festlegen möchte, das eine bestimmet Gruppe von Benutzern oder Rechnern z.B. nur Solid Edge Classic und eine andere Gruppe nur Solid Edge Foundation benutzen darf, dann ist wie folgt vorzugehen:

Abhängig davon, ob die Lizenzvergabe von Benutzernamen (Domain-User) oder Rechnernamen abhängen soll, sind die nachfolgenden Zeilen einzutragen:

Bei Zuordnung über Benutzernamen:

GROUP  Konstrukteure Meier Mueller Schmitz

GROUP  Werkstatt Lehmann Schulte

EXCLUDE solidedgeclassic GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge GROUP Konstrukteure

Damit kann die Gruppe der Konstrukteure Solid Edge Classic nutzen und die Gruppe der Werkstatt nur Solid Edge Foundation

Alternativ basierend auf Rechnernamen:

HOST_GROUP  Konstrukteure Rechner1 Rechner2 Rechner3

HOST_GROUP  Werkstatt Rechner4 Rechner5

EXCLUDE solidedgeclassic HOST_GROUP Werkstatt

EXCLUDE solidedge HOST_GROUP Konstrukteure

 

Wichtiger Hinweis

Die Benutzernamen in der Options-Datei MÜSSEN genauso eingetragen werden (inkl. Groß- und Kleinschreibung) wie man sie angezeigt bekommt mit

Start-> Ausführen->cmd -> echo %username%.

Also der exakte Username bei ursprünglicher Kontoerzeugung!

  • Einträge in der Log-Datei

Um zusätzlich nicht benötigte Einträge in der Analysedatei splm_ugslmd.log zu erhalten empfiehlt es sich folgenden Eintrag zu machen:

NOLOG UNSUPPORTED

Nach Änderungen an der Datei ugslmd.opt muss FLEXlm gestoppt und neu gestartet werden:

  • Dazu Doppelklicken Sie auf die Datei “lmtools.exe” im Installationsverzeichnis des SPLM License Servers (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer), um das Dialogfeld LMTOOLS aufzurufen.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte “Start/Stop/Reread”.
  • Drücken Sie „Stop Server“.
  • Drücken Sie „Start Server“.

Überprüfen Sie nun, ob der Lizenzserver ordnungsgemäß läuft.

  • Überprüfen Sie, ob alle Arbeitsplätze mit der gewünschten Lizenzvariante starten.
  • Weitere Optionen und Informationen zum Options-File finden Sie in dem Dokument Lfnp_LicAdmin.pdf im Download-Verzeichnis des SPLM License Servers im Kapitel “Managing the Optionsfile”.

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Ab Solid Edge 2020 !

Wichtige Hinweise vorab:

  • Ältere Versionen des SPLM License Servers (Verwendung ab Solid Edge 2020) müssen vorab deinstalliert werden! Sichern Sie vorab ggf. Ihre Options-Datei ugslmd.opt und Ihre alte Lizenzdatei! Nach der Deinstallation löschen Sie auch den Inhalt des alten Installationsverzeichnisses (standardmäßig C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\ ). Ein booten des Lizenzservers vor der Installation der neuen Version des SPLM License Servers wird ebenfalls empfohlen.
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers (bis Solid Edge 2019) sollten vorab deinstalliert werden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Dies muss aber nicht zwingend erfolgen, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird. Sie können somit vorübergehend für Testzwecke und in der Umstellungsphase beide Lizenzserver installiert haben, solange nicht 2 Solid Edge Versionen parallel produktiv betrieben werden.
  • Der SPLM License Server läßt nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
    Dazu müssen Sie zuerst die die Composite Host ID registrieren und dann die Lizenzdatei herunterladen.
  • Auf welchem Betriebssystem und welche Version des SPLM License Servers Sie installieren sollen entnehmen sie bitte folgendem Artikel:
    Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
    Hier finden Sie auch den jeweiligen Download-Link für die Software.

 

Installation:

Nach dem Download entpacken Sie am besten die EXE-Datei in ein eigenes Verzeichnis und starten die entsprechende Setup-Exe-Datei mittels RechterMaus / Als Administrator ausführen.

Wählen Sie die gewünscht Sprache, z.B. Deutsch.

Gehen Sie “Weiter”.

Wählen Sie ggf. ein anderes Installationsverzeichnis.
Standardpfad: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
Gehen Sie “Weiter”.

Wählen Sie Ihre vorher heruntergeladene Lizenzdatei aus. Diese muss nicht zwingend SELicense.dat heißen.
Gehen Sie “Weiter”.

Gehen Sie “Weiter”.

Lesen Sie die Hinweismeldung und gehen Sie “Weiter”.

Bestätigen Sie die Beendigung der Installation.

Starten Sie nun die Datei lmtools.exe aus Ihrem gewählten Installationsverzeichnis.
Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Wählen Sie die Registerkarte “Server Diags” und starten “Perform Diagnostics”. Pfüfen Sie nun ob “This License can bei checked out” anzezeigt wird.

Der Lizenzserver ist nun installiert.

Sie müssen nun die Firewall konfigurieren und den Arbeitsplätzen die Lizenz verfügbar machen

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Der häufigste Grund, warum die Floatinglizenzierung kurz nach einer Installation nicht funktioniert, ist die Firewall.

Nur ab Solid Edge 2020 !

Einstellungen die unbedingt getroffen werden müssen:

Der Solid Edge Arbeitsplatz muss über TCP/IP auf den Lizenzserver zugreifen können. Dies darf nicht durch eine Firewall im internen Netzwerk verhindert werden.

Sie müssen folgende Dateien durch die Firewall kommunizieren lassen:

  • lmgrd.exe
  • ugslmd.exe

Beide Dateien befinden sich bei Standardinstallation in folgendem Verzeichnis:
C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\

Einstellungen die selten getroffen werden müssen:

Eventuell kann es auch notwendig sein, Ports freizuschalten. Wird der Lizenzserver gestartet, verwendet lmgrd.exe den Port 28000 (wie im Lizenzfile in der Zeile SERVER eingetragen). Wird der Server gestoppt und wieder gestartet, so bleibt dieser Port auch konstant.
Der verwendete TCP-Port von ugslmd.exe ist aber nicht statisch, sondern verändert sich bei jedem Neustart des Servers.
Durch folgenden Eintrag im Lizenzfile wird auch dieser Port fest zugwiesen z.B. auf 28001:

VENDOR ugslmd PORT=28001

Das Lizenzfile könnte dann wie folgt aussehen:

SERVER Lizenzservername COMPOSITE=1A2345BCD6E7 28000
VENDOR ugslmd PORT=28001

Diese beiden Ports können dann in der Firewall freigeschaltet werden.

 

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Autor: Klaus Schüler

UPDATE: Problem von Solid Edge mit Windows 10 Version 1903 und einigen Virenscannern

Nach Update auf die Windows 10-Betriebssystem-Version 1903, die von Microsoft am 21. Mai 2019 veröffentlicht wurde, könnte es sein, dass sich Solid Edge nicht mehr starten läßt.

Der Fehler liegt am Einsatz von einigen bestimmten Virenscannern. Folgende Antivirensoftware-Marken verursachen dieses Problem:

  • AVG
  • Avast
  • Sophos

 

Durch die vollständige Deinstallation der Antivirensoftware kann Solid Edge dann problemlos ausgeführt werden.

Die Lösung ist also daher mit Windows Version 1903 ggf. Ihr betroffenes Antivirenprogramm durch eine andere funktionierende Antivirenlösung zu ersetzen, z.B. Windows Defender, oder Ihren Arbeitsplatz auf eine frühere Version des Betriebssystems Windows 10 herunterstufen.

Näheres dazu können Sie ggf. mit Ihrem WebKey im Solution Center von Siemens PLM nachlesen unter SFB-SOLID_EDGE-8014390 .

 

 

Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Dieser Artikel ist gültig ab Solid Edge 2020. Für ältere Versionen (ST4 bis Solid Edge 2019) gibt es diesen Artikel: Welche Möglichkeiten gibt es die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?


  • Möglichkeit 1: Standardpfad nutzen:

Wird Solid Edge 2020 installiert, so wird (wenn nicht schon bereits vorhanden) eine Systemvariable mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER erzeugt. In dieser Variable steht dann der Pfad zum Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) und die Standardlizenzdatei SELicence.lic , welche Solid Edge beim starten ausliest.

Bitte beachten Sie, dass diese Datei im Gegensatz zu früher nun SELicence.lic heißt.

Dies bedeutet:

Nach Installation von Solid Edge 2020 muss nur eine gültige Lizenzdatei mit dem Namen SELicense.lic in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge (Standard: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2020\Preferences\) kopiert werden. Damit startet Solid Edge.

Aber Vorsicht: Wird auf einem vorhanden Computer installiert, an welcher diese Systemvariable schon vorhanden ist, so wird dieser bereits vorhandene Eintrag verwendet. Das Deinstallieren von Solid Edge 2020 löscht nicht die Systemvariable! Das Neuinstallieren setzt diese Variable auch nicht auf Standard zurück. Sie erkennen dies auch beim Installieren,  wenn hier bereits ein Eintrag zu einer Lizenzdatei vorhanden ist:

Eine gültige Lizenzdatei kann Ihre Node-Locked Lizenz oder auch Ihre Floating-Lizenz sein.

Die Floating-Lizenz müssen Sie dabei von Ihrem Lizenzserver (Standard: C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\splm10.lic) kopieren und entsprechend umbenennen entsprechend des Wertes der Systemvariable (Standard: SELicence.lic). Damit besteht auch die Möglichkeit, dass der Anwender eine Lizenz vom Lizenzserver ausleihen kann (Leihlizenzierung).

 

  • Möglichkeit 2: Manuelles ändern der Systemvariablen:

Sie haben die Möglichkeit über Änderung der Systemvariable SE_LICENSE_SERVER jeden beliebigen Ablageort im Ihrem Netzwerk und auch andere Namen für die Lizenzdatei zu verwenden.

Zur Auswahl der Lizenzdatei stehen keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden.

Mögliche Dateitypen sind:

      • .lic
      • .dat
      • .txt

Also theoretisch zum Beispiel auch z.B:  SE_LICENSE_FILE=\\Servername\Lizenzen\Solid Edge\Meine Lizenz.txt

Hinweis: Unsere Empfehlung hierbei ist aber weiterhin den Namen SELicense.lic zu verwenden. Die Verwendung eines Netzwerkverzeichnisses hat den Vorteil, dass Sie bei Änderung Ihrer Lizenz (z.B. Lizenznachkauf) nur die Lizenz in diesem Verzeichnis austauschen müssen und nicht an jedem einzelnen Arbeitsplatz. Auch bei künftiger Installation von Solid Edge 2021 müssen Sie nur hier Ihre neue Lizenz ablegen, weil ja weiterhin am Client diese Systemvariable steht welche darauf verweist.

 

  • Möglichkeit 3: Solid Edge-Lizenzdienstprogramm

Durch Verwendung des Solid Edge-Lizenzdienstprogramm (Start/Siemens Solid Edge 2020/Lizenzdienstprogramm) können Sie einstellen, welche Lizenz Solid Edge verwenden soll.
Sie können hier auch den aktuellen Pfad zu Ihrer Lizenzdatei ansehen.

a) Auswahl mittels “Lizenzdatei” (Für Nodelocked- und Floating-Lizenzen)

Mittels Auswahl von “Lizenzdatei” läßt sich eine in Ihrem Netzwerk vorhandene Lizenz auswählen. Auch hier steht zur Auswahl der Lizenzdatei keine gemappten Laufwerke zur Verfügung. Über UNC-Pfad verbundene freigegebene Ordner können ausgewählt werden. Zulässig sind hier wieder die Dateitypen .lic, .dat und .txt. Der Name der Datei kann auch wieder dabei vom Standard SELicense abweichen.

Es kann eine Node-Locked Lizenz als auch eine Floating-Lizenz ausgewählt werden.

Neu mit Solid Edge 2020 ist hierbei nun, dass die so ausgewählte Datei NICHT mehr in den Solid Edge Preference-Ordner kopiert wird, sondern Solid Edge verwendet die Lizenzdatei von dem Ort wo sie ausgewählt wurde. Die Systemvariable SE_LICENSE_SERVER wird dadurch verändert und verweist auf die ausgewählte Datei. Man kann dies auch nun im Lizenzdienstprogramm erkennen.

b) Auswahl mittels “Lizenzservername” (Nur für Floating-Lizenzen)

Über das Lizenzdienstprogramm können Sie den Namen (oder IP-Adresse) des Lizenzservers eintragen. Es wird damit KEINE Lizenzdatei mehr im Solid Edge Preference-Ordner erzeugt wie früher. Es wird nun in der Systemvariablen mit dem Namen SE_LICENSE_SERVER der Wert 28000@<Servername> eingetragen. Also z.B. SE_LICENSE_SERVER = 28000@Lic_Server_01. Damit wird über den neuen Standardport 28000 mit dem Siemens PLM License Server kommuniziert und somit eine Lizenz dem Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt.

Beachten Sie, dass der Port 28000 in der Lizenzdatei am Server auch so eingetragen sein muss. Änderungen des Ports müssen in der Server-Lizenzdatei und an der Systemvariable am Client gleichzeitig gemacht werden.

c) Auswahl mittels “Viewer-Modus / Free 2D Drafting” (kostenlos)

Vorsicht: Wenn Sie auf den Viewer-Modus umschalten bzw. Free 2D Drafting verwenden wollen, so wird immer eine Datei SELicense.lic in den Preference-Ordner kopiert und die Systemvariable immer auf den Pfad des Preference-Ordners geändert! Vorherige Pfad-Einstellungen in der  Systemvariable sowie eine ggf. vorhandene SELicense.lic-Datei im Preference-Ordner werden überschrieben!

 


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Autor: Klaus Schüler

 

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Wenn Sie Solid Edge zum ersten Mal installieren, erhalten Sie möglicherweise Ihre erste Lizenzdatei und stellen fest, dass es sich um eine temporäre Lizenz handelt. Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei dieses Typs kann durch den folgenden Eintrag unter dem Kopf der Lizenzdatei identifiziert werden:

Eine zeitlich begrenzte Lizenzdatei (gültig bis ca. 23.August 2019 – je nach Ausstellungsdatum) erhalten Sie auch beim herunterladen Ihrer Solid Edge Lizenzdatei, wenn Sie Solid Edge bereits erworben hatten und von älteren Solid Edge Versionen (bis Solid Edge 2019) auf Solid Edge 2020 oder nachfolgende Versionen umstellen wollten.

Wenn diese Notiz in der Lizenzdatei vorhanden ist, müssen Sie die Composite Host ID (CID) und den Computernamen des Lizenzservers ermitteln und registrieren, um eine neue permanente Lizenz herunterladen zu können.

Die Composite Host ID (CID) ist eine eindeutige Nummer, die auf mehreren Systemparametern basiert, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) MAC-Adresse, Hostname, Festplatten-Seriennummer und Betriebssystem. Die Composite Host ID (CID) wird verwendet, um Ihren Lizenzserver als das einzige System zu identifizieren, welcher mittels des SPLM License Servers alle Ihre erworbenen Lizenzen von Siemens PLM den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Achtung: Lizenzierung über MAC-Adresse des Lizenzservers oder Dongle sind ab Solid Edge 2020 nicht mehr möglich!

 

  • Ermittlung der Composite Host ID

Die Composite Host ID (CID) und den Computername Ihres Lizenzservers  erhalten Sie, indem Sie die Datei “getcid.exe” ausführen.

Die Datei getcid.exe befindet sich im Sold Edge Programmverzeichnis (C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2010\Program\) oder auch im Programmverzeichnis des Siemens PLM License Servers (C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\Program\). Sie können die Datei auch mit Ihrem WebKey hier Downloaden: Getcid.exe . Alternativ auch ohne Webkey über diesen Link: Getcid.exe

Stellen Sie sicher, dass sich die Datei “getcid.exe” auf dem Rechner befindet, der Ihr Lizenzserver sein wird und führen Sie die Datei mit einem Doppelklick aus. Dadurch werden der Computername und die Composite Host ID angezeigt, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt:

Die Composite ID, die Sie notieren/kopieren müssen, ist diejenige, die der Ethernet-(kabelgebundenen) Netzwerkverbindung zugeordnet ist, und nicht die drahtlose (Wifi) Verbindung.

 

  • Registieren der Composite Host ID und des Computernamens

Gehen Sie auf: https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/

Gehen Sie dann in den Bereich License Management

Melden Sie sich mit Ihrem  WebKey an:

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Composite ID zu registrieren:

Achtung: Stellen Sie sicher, dass die in der linken oberen Ecke der Webseite angezeigte Sold-To/Install-Nummer mit der in der Kopfzeile Ihrer Lizenzdatei übereinstimmt (da es möglich ist, mehr als eine Sold-To/Install-Nummer zu haben).

Gehen Sie auf “Composite Host ID”.

Gehen Sie auf “Enter CID”.

Geben Sie Ihre Composite Host ID und Ihren Computerrnamen in die entsprechenden Felder für ‘Server 1’ ein.
Hinweis: Lassen Sie die Felder für ‘Server 2’ und ‘Server 3’ leer.

WICHTIG: Überprüfen Sie sorgfältig, ob die Composite Host ID und der Computername korrekt eingegeben wurden, da Sie diese Informationen nur einmal eingeben werden können. Eingabeänderungen sind nicht möglich!
Wenn Sie diese Informationen in Zukunft ändern müssen kontaktieren Sie uns dazu per Mail unter Hotline@sstonline.de oder für unsere Wartungskunden auch über unserem Onlineticketsystem.
Die Änderung muss dann bei Siemens PLM beantragt werden (für Wartungskunden kostenlos).

Nach korrekter Eingabe gehen Sie auf “Submit”.

Sie erhalten dann automatisch die Möglichkeit Ihre Lizenzdatei abzuspeichern. Diese wird als License.txt generiert.

Sie können sich auch später Ihre Solid Edge Lizenzdatei herunterladen . Die Datei wird Ihnen dann als License.dat angeboten.


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Autor: Klaus Schüler

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

Bitte beachten Sie auch folgenden Artikel:  Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

Achtung: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden!

 

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der SPLM License Server installiert werden?

Wie wird die Composite Host ID registriert?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der SPLM License Server richtig installiert?

Wie muss die Firewall beim SPLM License Server konfiguriert werden?

Wie weise ich beim SPLM License Server einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?

  • Der SPLM License Server wird benötigt ab Solid Edge 2020.
  • Mit dem SPLM License Server lassen  sich KEINE älteren Solid Edge Versionen an den Arbeitsplätzen betreiben!
  • Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT für ältere Lizenzserver-Versionen verwendet werden!
  • Mit z.B. einer Solid Edge 2021 Lizenz können Sie aber Solid Edge 2020 betreiben.
  • Weitere Informationen zur Floating Lizenzierung ab Solid Edge 2020 entnehmen Sie ggf. bitte folgendem Artikel: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020?

 

Hier eine Liste der mit Solid Edge ausgelieferten Versionen.
Verwenden Sie  immer den passenden Lizenzserver zu Ihrer verwendeten Solid Edge Version. Solid Edge 2021 funktioniert z.B. nicht mit dem License Server der Solid Edge 2020 (V10.0.0.5). Mit dem Lizenzserver von Solid Edge 2021 (11.0.0.7) können Sie aber Sold Edge 2020 betreiben.


Solid Edge 2021 und Solid Edge 2022:

Siemens PLM License Server V11.0.0.7. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2019 R2  (11.16.4.0) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

Hinweis: Sie können den Siemens PLM License Server mit Ihrem WebKey hier Downloaden: SPLM_License_Server_v11.0.0

—–

Solid Edge 2020:

Siemens PLM License Server V10.0.0.5. – dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1) – unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Windows 10 (64-Bit)
  • Windows Server 2016 (64-Bit)
  • Windows Server 2019 (64-Bit)

 

 


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Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2020 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2020, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2020 Readme (englisch) durch. Diese ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2020 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2020 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2020 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist. Solid Edge 2020 könnte die letzte Version sein, die unter Windows 7 bzw. Windows 8.1 installiert werden kann.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1920 x 1080
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Microsoft Office Professional 2016  oder Microsoft Office 365 Business werden unterstützt.

 

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Lizenzierung

Ab Solid Edge 2020 ändert sich die Lizenzierung für alle Lizenzierungsarten (Floating, Nodelocked, Homeuse, Travel)!

ACHTUNG: Lizenzen für Solid Edge 2020 (Version 220) können NICHT mehr für ältere Versionen verwendet werden.

  • Floating Lizenzierung:
  • Sehen Sie sich bitte auch folgenden Artikel dazu an: Wie funktioniert die Floatinglizenzierung ab Solid Edge 2020? Nachfolgend einige kurze allgemeine Erläuterungen:
  • Zur Floating Lizenzierung ist zwingend die Installation des Siemens PLM License Server V10.0.0.5 notwendig. Dieser beinhaltet den Lizenzserver FlexNet 2018R4 (11.16.2.1). Systemvoraussetzungen und Download-Link entnehmen Sie bitte diesem Artikel: Welche Version des SPLM License Servers sollte man verwenden?
  • Der License Server läßt sich aber nur mit bereits vorhandener Lizenzdatei installieren!
  • Ältere Versionen des Solid Edge Lizenzservers, wenn diese nicht mehr benötigt werden sollten vorab deinstalliert werden, müssen aber nicht, wenn der neue Lizenzserver in ein anderes Verzeichnis installiert wird.
  • Das Standard-Installationsverzeichnis ist nun C:\Program Files\Siemens\PLMLicenseServer\
  • Der Vendor Deamon lautet nun UGSLMD.
  • Die verwendete Lizenzdatei im Programmverzeichnis des Lizenzmanagers lautet nun standardmäßig splm10.lic und nicht mehr SELicense.dat.
  • Alle Ihre unter Wartung stehenden Floating Lizenzen von Siemens PLM (also z.B. Solid Edge und NX) stehen nun in dieser Lizenzdatei.
  • Es wird nun immer über die Composite Host ID (CID) des Lizenzservers lizenziert. Lizenzierung über MAC-Adresse und Dongle wurden abgeschafft! Für eine dauerhafte Lizensierung müssen Sie Ihre CID und den Computernamen des Servers auf den Siemens Lizenzportal eintragen. Näheres dazu Siehe folgender Artikel: Wie wird die Composite Host ID registriert?
  • Wie die Floating Lizenzdatei den Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt wird hat sich ebenfalls geändert: Welche Möglichkeiten gibt es ab Solid Edge 2020 die Lizenzdateien den Clients zur Verfügung zu stellen?

 

  • Nodelocked Lizenzierung:

 

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2020 wird Keyshot 8 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Solid Edge Insight und View and Markup

Solid Edge Insight und View and Markup stehen ab Solid Edge 2020 NICHT mehr zur Verfügung.

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Autor: Klaus Schüler

Neue Bohrungsoption “Steigung” ab Solid Edge 2019

Mit Solid Edge 2019 ist in den Bohrungsoptionen die Steigung nun explizit mitangegeben.

Die dort eingetragenen Werte stammen aus der verwendeten Excel-Bohrungstabelle (Standardverzeichnis: C:\Program Files\Siemens\Solid Edge 2019\Preferences\Holes\). Wenn Sie diese mit Excel öffnen, erkennen Sie im Registerblatt “Mit Gewinde” die Spalte V (Steigung). Dort sind die entsprechenden Werte eingetragen.

Achtung: Wenn Sie eine Tabelle aus älteren Solid Edge Versionen mit Solid Edge 2019 verwenden, so fehlt die Spalte “Steigung” und es kommt beim Versuch ein Gewinde zu erzeugen zu folgender Fehlermeldung:

Wenn Sie eine alte Tabelle verwenden wollen, müssen Sie deshalb die Spalte V (Steigung) mit Werten ergänzen!

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Autor: Klaus Schüler

Wie erhalten Standard Parts nicht automatisch den Freigabe-Status?

Ab Solid Edge ST9 MP5 erhalten neu erzeugte Standard Parts einen Freigabe-Status. Bis dahin hatten die Normteile “nur” einen Windows-Schreibschutz.

Wir zeigen, wie man das alte Verhalten wieder herstellen kann.

  • Solid Edge ST10

Nur mit Solid Edge ST10 kann hierfür ein Registrierungsschlüssel  “ReadOnlyFlag” mit dem Wert “True” gesetzt werden.
Ist dieser Wert “True”, so haben die Teile den Verfügbar-Status, besitzen aber einen Windows-Schreibschutz.
Ist dieser Wert “False” oder fehlt der Schlüssel, so haben die Teile den Freigabe-Status, aber keinen Windows-Schreibschutz.

Wir übernehmen keine Gewährleistung bei der Manipulation 
von Registrierungseinträgen!
  • Sie können den Registrierungseintrag mit dieser Textdatei erstellen. Benennen Sie die Datei in *.reg um und Doppelklicken Sie. Danach der Anweisung folgen.
  • Registrierungseintrag selbst erstellen:
    • Öffnen Sie den Registrierungseditor (Start – Ausführen – regedit.exe)
    • Wechseln Sie zu diesem Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Standard Parts\Version110\
    • Erstellen Sie sich eine neue Zeichenfolge mit dem Namen “ReadOnlyFlag” und dem Wert “True”.
  • Ab Solid Edge 2019

Ab Solid Edge 2019 funktioniert die Lösung über den Registrierungseintrag NICHT mehr.

Es gibt hierfür die Einstellungsmöglichkeit im Standard Parts-Konfigurationsassistenten.

Deaktivieren Sie dazu die Option “Erstellte Teile freigeben”

 


Autor: Klaus Schüler

Solid Edge 2019 Installation und Konfiguration

Dieser Beitrag ist eine Übersicht wichtiger Änderungen von Solid Edge 2019, welche bei der Installation und Konfiguration zu beachten sind bzw. hilfreich sein könnten.

1. Installation

Bitte lesen Sie sich aufmerksam vorab die Solid Edge 2019 Readme (englisch) durch. Eine deutsche Readme ist nach Installation im Installations-Verzeichnis von Solid Edge 2019 verfügbar. Einige Auszüge daraus sind:

  • Solid Edge2019 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1709 oder neuer
  • Internet Explorer 11
  • Hinweis: Solid Edge 2019 kann weiterhin unter Windows 7 und Windows 8.1 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7- oder Windows 8.1-spezifisches Problem auftritt, kann keine Lösung gewährleistet werden, sofern Support von Microsoft erforderlich ist.
  • Empfohlene Hardware-Konfiguration
  • mind. 8 GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
  • Farbtiefe True Color (32-Bit) oder 16 Millionen Farben (24-Bit)
  • Bildschirmauflösung 1280 x 1024 oder höher
  • Zertifizierte Grafikkarten finden Sie unter https://www.plm.automation.siemens.com/global/de/support/certifications.html . Ziemlich am Ende der Seite finden Sie unter dem Eintrag Additional Resources  den Menüpunkt Hardware (Graphics Card) Certifications.
  • Es wird dringend angeraten alle aktuellen Windows-Aktualisierungen einschließlich der erforderlichen und optionalen Aktualisierungen mit Windows Update installiert zu haben. Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt folgenden Artikel: Aktuelles Problem von Solid Edge mit Windows 10 Update (Version 1903)
  • Solid Edge 2019 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro 3 oder 4 unter Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.
  • Microsoft Office Professional 2013, Microsoft Office Professional 2016 oder Microsoft Office 365 werden unterstützt.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD und in der Solid Edge 2019-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation von Solid Edge 2019 wird KeyShot 7 automatisch mit installiert. (Nicht bei Ausführen der msi-Datei zur Installation).

4. Umbenennung der Versionsnummer in Jahresangabe

Die Benennungsregel zur Identifizierung einer Solid Edge-Version wurde geändert, um sie mit dem Jahr in Verbindung zu bringen, in dem die meisten Kunden das Produkt verwenden werden. Diese Version heißt demnach Solid Edge 2019.

5. Installationsverzeichnisse, Registryeinträge und Versionsnummern wurden angepasst.

  • Die Versionsnummer von Solid Edge 2019 lauten jetzt 219. (Bei z.B. ST10 war dies Version 110)
  • Alle Referenzen zu Unigraphics Solutions wurden nun durch Siemens ersetzt.
  • Der Standardinstallationsordner von Solid Edge 2019 befindet sich jetzt im Order “Program Files\Siemens”. Die Standardordnerstruktur ist Programm Files\Siemens\Solid Edge 2019.
  • Solid Edge 2019-Registrierungseinträge wurden unter den Siemens-Knoten für “HKEY_CURRENT_USER” und “HKEY_LOCAL_MACHINE” verschoben. Die Standardstruktur ist Software\Siemens\Solid Edge\Version 219.
  • Die Ordner “AppData” der Standardbenutzer sind nun unter dem Siemens-Ordner abgelegt. Die Ordnerstruktur von Solid Edge 2019 ist AppData\Roaming\Siemens\Solid Edge\Version 219.

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie ermittelt man die Solid Edge Composite Host ID (ST4 bis Solid Edge 2019)?

 

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Seit Solid Edge ST4 (Version 104) basieren alle Computergebundenen Solid Edge Lizenzen auf der Solid Edge Composite Host ID des Computers (SE CID). Diese Nummer ist eindeutig für jeden verwendeten Computer.

Die SE CID benötigen Sie für:

 

Achtung: Durch Installation eines neuen Betriebssystems oder Austausch von Hardwarekomponenten kann sich diese Nummer ändern.

Es gibt drei Möglichkeiten zum Abrufen/Ermitteln dieser SE CID-Nummer:

Notieren/Speichern Sie nach Abruf der SE_CID-Nummer eine Kopie dieser Information.
Sie benötigen diese Nummer zum Aktivieren Ihrer Lizenz.

 

Möglichkeit 1: Einlesen der Nummer von bereits installierten Arbeitsplätzen

Klicken Sie auf Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> Lizenzierung ->Lizenzdienstprogramm

Die SE_CID-Nummer für den Computer wird rechts oben im Dialogfeld angezeigt. 

 

Möglichkeit 2: Downloaden und Ausführen des Dienstprogramms SE_CID_utility

  • Das Dienstprogramm können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: SE_CID_utility.exe
  • Speichern Sie die Datei auf Ihrem Computer.
  • Kopieren Sie diese Datei auf jeden Computer, auf dem Sie eine Lizenz für Solid Edge aktivieren wollen.
  • Führen Sie das Dienstprogramm auf jedem dieser Computer aus uns speichern Sie die angezeigte SE CID-Nummer.

 

Möglichkeit 3: Abrufen der Nummer direkt von der  Lizenzierungs-Webseite von Siemens PLM

Öffnen Sie auf dem zu lizenzierenden Computer mit bereits installiertem Solid Edge einen Webbrowser und besuchen Sie die entsprechende Lizenzierungsseite auf. Die genaue Vorgehensweise dafür ist in den jeweils dazugehörigen Artikeln beschrieben:

  • Home Use-Lizenzierung

  • Travel-Lizenzierung

Bei den entsprechenden Seiten befindet sich neben dem Feld SE CID die Schaltfläche „Nummer abrufen“ bzw. „GetID“.

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Dienstprogramm auszuführen, welches die SE_CID-Nummer ermittelt und zur Webseite überträgt. Ggf. werden Sie aufgefordert hierzu vorab ein Programm herunterzuladen und zu installieren.

Hinweis: Bei mehreren Solid Edge Arbeitsplätzen müssen Sie mit dieser Vorgehensweise, mit jedem Computer nacheinander die Webseite für die Produktaktivierung besuchen.
Dabei können Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers oder Rechteeinschränkungen das automatische Abrufen verhindern.
Wir empfehlen daher eine der beiden anderen Varianten um die SE CID zu ermitteln!

 

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Autor: Klaus Schüler

 

 

Wie funktioniert die Floatinglizenzierung bis Solid Edge 2019?

Nur für ST4 bis Solid Edge 2019 !

Die Vorgehensweise und Wissenswertes zur Netzwerk (Floating) – Lizenzierung mit Solid Edge wird hier beschrieben:

 

Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

Auf welchem Rechner (auch Hardware) sollte der Lizenzserver installiert werden?

Woher bekomme ich meine Netzwerk (Floating) Lizenz?

Wie wird der Lizenzserver richtig installiert?

Wie wird der Lizenzserver konfiguriert?

Wie muss die Firewall beim Lizenzserver konfiguriert werden?

SE-Lizenz oder Lizenzserver funktioniert nicht, wie analysiere ich das Problem?

Lizenzserver steht, was tun im Notfall?

Wie überprüfe ich, ob der Lizenzserver läuft?

Wie überprüfe ich, ob der Dongle mit Treiber (Sentinel/SafeNet) richtig erkannt/installiert wird?

Wie wird eine neue Floatinglizenzdatei eingespielt?

Wie weise ich einem User eine bestimmte SE-Lizenz zu (Optionsfile)?

 

 

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Autor: Klaus Schüler

Wie löscht man die Liste der zuletzt benutzten Dateien in Solid Edge?

Solid Edge zeigt die zuletzt benutzten Dateien im „Öffnen-Startschirm“ als „Vorherige Dateien“ an:

Die Anzahl dieser Dokumente lässt sich über die Solid Edge-Optionen einstellen. Hier sind bis zu 100 Dateien möglich:

Die Liste kann aber nach einiger Zeit durchaus unübersichtlich werden, da man sicherlich nicht immer alle Dateien hier behalten möchte.
Man kann einzelne dieser Dokumente durch Auswahl des entsprechenden Icons auch Anheften. Diese Dokumente stehen damit in der Liste am Anfang:

Es sind jedoch immer noch alle anderen Dateien vorhanden, die man ggf. gar nicht mehr sehen möchte.
Einzelne Dokumente lassen sich mittels dem Kontextmenü aus der Liste entfernen – dies muss aber für jede einzelne Datei gemacht werden:

Wie lassen alle Dateien gleichzeitig aus der Liste löschen?

Es muss dazu lediglich ein Registry-Schlüssel geändert werden, um dies freizuschalten. Wir zeigen hier den entsprechenden Schlüssel für Solid Edge ST10:

1. Solid Edge beenden!

2. Der Eintrag “Show Clear MRU Options” unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options\ hat normalerweise den Wert 0. Diesen kann man umstellen auf 1:

3. Nach dem Ändern dieses Registry-Schlüssels stehen im Kontextmenü folgende neuen Optionen zur Verfügung:

“Liste der zuletzt verwendeten Dokumente löschen”
“Angeheftete Dokumente entfernen”
“Angeheftete und zuletzt verwendete Dokumente entfernen”

4. Damit kann man nun elegant „aufräumen“.

Hinweis: Alternativ kann man auch eine Reg-Datei erstellen mit folgendem Inhalt, der diesen Wert dann setzt:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\UI\MRU Options]
“Show Clear MRU Options”=dword:00000001

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

 

Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 ist die Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang verfügbar. Dies betrifft auch die Lernprogramme.
Wenn Ihre Solid Edge Arbeitsplätze keinen Zugang zum Internet haben oder Sie die von Siemens gehostete Website nicht verwenden möchten, kann die Webhilfe stattdessen auf einem eigenen lokalen Computer oder Server gehostet werden.
Damit ein lokaler Hilfeserver verwendet werden kann, wird die Siemens PLM-Dokumentationsserver-Software zur Verfügung gestellt, die Sie auf einem einzelnen Computer installieren können, der dann als lokaler Host für die HTML-Sammlung fungiert. Alternativ können Sie die HTML-Sammlung auf einem vorhandenen Server oder auch Webserver installieren, um mehr als einen Benutzer zu unterstützen.

Hinweis: Wenn Sie die Solid Edge Hilfe auf einem Webserver betreiben wollen, so beachten Sie bitte dieses Dokument: webserver0301_install_wnt.pdf

Wir zeigen Ihnen hier die Installation auf einem lokalen Computer oder Server:



Benötigte Software

 1. Von der Siemens Website (https://download.industrysoftware.automation.siemens.com/#download)

  • Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

  • SE Help Collection German ST10.exe

 2. Java

Falls Sie noch keine Java-Installation besitzen oder Ihre Installation noch auf eine ältere Version verweist, müssen Sie diese herunterladen oder aktualisieren. Benötigt wird eine Java Version 1.8 (Version 8) – 64 bit. Sie finden die Version hier: https://www.java.com/de/download/manual.jsp

Installation des Servers

 1. Falls Java einen älteren Stand als Version 8 hat, muss dies installiert werden.

  • Starten Sie die heruntergeladene Java-exe-Datei und folgen Sie den Anweisungen.

  • Die Installation ist abgeschlossen, wenn Sie das entsprechende Dialog angezeigt bekommen:

 2. Installation von Siemens PLM Documention Server (3.0.1)

Dadurch wird ein kleiner, eigenständiger Webserver auf dem lokalen System installiert, der die Dokumentation lokal auf dem Computer bereitstellt. Zudem werden zwei Dienste ausgeführt:

a) Siemens PLM Documentation Server zum Bereitstellen der Dokumentation.

b) Siemens PLM Solr Server zum Bereitstellen der Solr-Suchindizierung für den Documentation Server.

  • Entpacken Sie das heruntergeladene Zip-Archiv und führen Sie die setup.exe aus. Die Sprache ist dabei entsprechend einzustellen:

  • Bestätigen Sie nach der Auswahl mit „OK“.

  • Klicken Sie auf „Weiter“.

Wichtiger Hinweis: Ändern Sie NICHT den vorgeschlagenen Installationspfad, ansonsten kann im Anschluss die Hilfe-Dokumentation von Solid Edge nicht installiert werden.

  • Klicken Sie auf „Weiter“

Verwenden Sie die vorgeschlagenen Standard Ports. Es können diese auch geändert werden, falls dies notwendig ist. Die Ports müssen später in der Firewall freigegeben werden, falls diese im Einsatz ist.

  • Auf „Installieren“ klicken.

  • Die Installation ist mit „Fertig stellen“ abgeschlossen.

 

 3. Installation der Solid Edge-Hilfe

  • Führen Sie die SE_Help_Collection_German_ST10.exe aus und klicken Sie auf „Weiter“:

 

  • Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarungen, klicken Sie auf „Weiter“ und anschließend auf „Installieren“:

 

  • Die Installation ist abgeschlossen mit dem Dialog „Fertig stellen“:

 4. Freischalten der Ports in der Firewall.

Bei dem Computer, auf welchem der Dokumentation-Server installiert wurde, müssen die entsprechenden Ports durch die Firewall kommunizieren können. Wir zeigen hier, wie Sie dies an der Standard-Windows-Firewall machen können:

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung und selektieren Sie den Eintrag Windows-Firewall.

  • Gehen Sie auf der linken Seite auf „Erweiterte Einstellungen“.
  • Definieren Sie eine neue eingehende Regel. Selektieren Sie dazu den Eintrag links „Eingehende Regel“.

  • Wählen Sie im Dialog den Eintrag “Port” und klicken auf „Weiter“.

  • Geben Sie den Port “8282” ein und klicken Sie auf „Weiter“.

  • Achten Sie darauf, dass „Verbindung zulassen“ aktiviert ist:

  • Beachten Sie, dass Domäne, Privat und Öffentlich aktiv sind:

  • Vergeben Sie einen Namen (Optional eine Beschreibung) für die eingehende Regel und bestätigen Sie mit „Fertig stellen“:

  • Die erstellte Regel sollte anschließend in Ihrer Liste der Regeln auftauchen.

  • Wiederholen Sie die Schritte für eine ausgehende Regel. Verwenden Sie dazu dieselben Schritte wie Sie bei der Eingehenden Regel definiert wurden.

  • Erstellen Sie bitte eine Neue eingehende Regel und Ausgehende Regel mit dem Port 8283 und benennen Sie diesen als SolrServer:

Einstellung am Solid Edge Arbeitsplatz

  • Starten Sie Solid Edge ST10 an Ihrem Arbeitsplatz.
  • Öffnen Sie die Solid Edge-Optionen (Anwendungsschaltfläche / Einstellungen / Optionen).
  • Markieren Sie auf der linken Seiten den Eintrag „Hilfen“ und scrollen Sie ans Ende.

  • Tragen Sie nun bei „Ort der Hilfe“ eine der folgenden Adressen ein:

– Ist die Installation der Hilfe auf dem gleichen Rechner wie Solid Edge: http://localhost:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

– Ist Ihre Installation vom Documetation Server auf einem anderen Rechner:(Workstation): http://Rechnername:8282/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

 – Ist Ihre Installation als Ein Web Server installiert worden: http://Ihre_Internetadresse/tdoc/se/110/se_help/#uid:index

Das folgende Dialogfeld zeigt als Beispiel eine Installation des Documentation Server auf demselben Rechner, auf dem auch Solid Edge installiert ist:

 

Hinweis: Der Ort der Hilfe wird eingetragen in der Registrierung unter:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\Global] bei „OnLineHelpLocation”. Dieser Schlüssel kann ggf. auf andere Arbeitsplätze verteilt werden.


 

Hinweis: Weitere Dokumente zu dem Thema können Sie hier herunterladen:
splmdocserver0301_install_wnt.pdf
Solid_Edge_Help_Installation_Guide.pdf


Autoren: Klaus Schüler, Alexandre Rosandic

Baugruppen vereinfacht exportieren ab Solid Edge ST10

Eine Baugruppe an Kunden oder Interessenten weiterzugeben ist eine Anforderung, die weit verbreitet ist. Die Notwendigkeiten sind oftmals folgende:

  • Der Wunsch bzw. die Anforderung des Kunden ist, einen Volumenkörper in einem Neutralformat (z.B. Step) zu erhalten, der die Abmessungen und die notwendigen Anschlussstellen zeigt. Genaue Detaillierung ist hier oftmals aus Performancegründen nicht gewünscht. Ein Einzelteil und keine Baugruppe ist besser, um dies einfacher verwalten zu können.
  • Der Konstrukteur der Baugruppe darf oder möchte nicht sein Know-How mit dem Export der Baugruppe herausgeben. Das „Innenleben“ der Baugruppe sollte z.B. niemals mitexportiert werden.

Daraus ergibt sich die Anforderung am besten eine geschlossenen Außenhülle der Baugruppe zu erzeugen, die einen Volumenkörper bildet und nur diesen einen Körper in ein Neutralformat zu exportieren.

Wir zeigen Ihnen hier eine Empfehlung, wie Sie dies ab Solid Edge ST10 machen können:

  1. Baugruppe öffnen:

Baugruppe in der Schnittansicht mit Innenleben und Öffnungen nach außen – Schnitt 1

Baugruppe in der Schnittansicht mit Innenleben und Öffnungen nach außen – Schnitt 2

2. Detailinformationen aus den Einzelteilen entfernen mittels „Vereinfachung“:

Vereinfachung einer Schraube der Baugruppe

3. „Vereinfachtes Teil verwenden“ in der Baugruppenumgebung anwenden. Dies müssen nicht alle Teile der Baugruppe sein. Einzelne vereinfachten Teile können auch im Entwurfszustand bleiben, um die Detailinformationen zu exportieren.

4. Baugruppenformelemente erstellen, um Bereiche wegzuschneiden oder zu füllen und um Öffnungen von Hohlräumen nach außen zu schließen. (Hinweis: Dies kann natürlich je nach Baugruppe aufwändig sein. Außerdem dürfen diese Baugruppenformelemente für die Zeichnung der Montagebaugruppe natürlich nicht verwendet werden). Nur die gewünschten Baugruppenformelemente für den Export einblenden:

5. Teile, die nicht exportiert werden sollen, ausblenden.

6. Anzeigekonfiguration abspeichern mit eindeutigem Namen z.B. „Für Export“. Auf die Optionen dabei achten. In der Konfiguration ist abgespeichert, welche Einzelteile vereinfacht sind und welche nicht. Außerdem ist abgespeichert, welche Baugruppenformelemente gerade eingeblendet sind.

7. Baugruppe abspeichern.

8. Neue leere Part-Datei öffnen.

9.Teilekopie anwählen und die Baugruppendatei auswählen. Die vorher abgespeicherte Anzeigekonfiguration dabei verwenden. „Nicht zusammenführende Bedingungen anpassen und zusammenfügen” auswählen (damit bei Tangential- oder Punktberührung der Teile zueinander korrigiert wird). „Hohlräume entfernen“ anwählen:

10. Das Ergebnis sieht dann bei dem Beispiel so aus. Vergleichen Sie den Unterschied zu den ersten beiden Bildern!

1.Vereinfachtes Einzelteil der Baugruppe in der Schnittansicht – Schnitt 1

2.Vereinfachtes Einzelteil der Baugruppe in der Schnittansicht – Schnitt 2

11. Exportieren des Einzelteils im Fremdformat z.B. Step.

Hinweis: Wenn man auf Baugruppenformelemente (siehe Punkt 4) verzichtet, so können auch Formelemente in der Part-Datei nach Schritt 9 erzeugt werden. Die Hohlräume lassen sich dann auch mit “Teilfläche löschen” entfernen.

Sollten Sie Fragen oder Hilfe zu den einzelnen Schritten haben, so können wir Ihnen dies gerne im Rahmen eines Workshops zeigen. Kontaktieren Sie uns einfach unter hotline@sstonline.de.

 

Achtung:  Ab Solid Edge 2019 gibt es in der Baugruppenumgebung die Funktion “Automatisch vereinfachen”. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, welche wir Ihnen auch gerne im Rahmen eines Upgrade-Trainings oder Workshops zeigen können. Kontaktieren Sie uns einfach unter hotline@sstonline.de.

Autor: Klaus Schüler

Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 gibt es keine unterschiedlichen Sprachpakete mehr zur Installation. Solid Edge hat ein Multilanguage Setup. Wird Solid Edge installiert, so wird die Benutzeroberfläche in 14 unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt. Bei Bedarf kann die Sprache der Benutzeroberfläche daher nun einfach umgestellt werden und es muss Solid Edge nicht neu installieren werden. Hierzu muss lediglich die aktuelle Auswahl der Sprache (Region) in Windows umgestellt werden. Wir zeigen Ihnen hier wie dies geht und was dazu beachtet werden muss.

Verwendete Sprache bei Installation:

Solid Edge erkennt das verwendete Gebietsschema des Rechners, wenn das Setup gestartet wird. Die Benutzeroberfläche des Setup-Assistenten wird dann in der betreffenden Sprache angezeigt.

Es ist hier Englisch anwählbar. Sollte dies nicht ausgewählt sein wird die Sprache des Rechners verwendet für die Benutzeroberfläche von Solid Edge.

Sprache nachträglich umstellen:

  • Englisch

Um auf die englische Solid Edge Oberfläche umzustellen müssen Sie jediglich in den Solid Edge Optionen den entsprechenden Haken bei “Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden” setzen.

  • Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Tschechisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilianisch), Russisch und Spanisch:

Diese Sprachen können Sie verwenden, indem man in der Systemsteuerung die Sprache umstellt. Der Haken “Englisch in der Benutzeroberfläche verwenden” darf in den Solid Edge Optionen dazu nicht zusätzlich gesetzt worden sein.

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Windows 10: Systemsteuerung → Region → Registerkarte Formate → Liste Format

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bitte dazu auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

Autor: Klaus Schüler

Spracheinstellung bei neuem Solid Edge-Registrierungsschlüssel

Ab Solid Edge ST10 ist eine Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge möglich. Die verwendete Installationssprache ist in der Registry festgelegt unter folgendem Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion
Hier der Eintrag “InstalledLanguage”:

Der Wert 407 bedeutet die Sprache Deutsch. 409 wäre z.B. Englisch.

Wird ST10 MP3 oder höher installiert, so kann es evtl. sein, dass dieser Schlüssel für die Sprachauswahl geändert wird in die Sprache, welche gerade unter “Region” eingestellt ist:

Windows 7: Start -Menü → Systemsteuerung → Dialogfeld Region und Sprache → Registerkarte Formate → Liste Format

Installieren Sie daher alle Maintenacepacks IMMER mittels Rechter Maus “Als Administrator ausführen” auch wenn Ihr Benutzerkonto Installationsrechte besitzt! Sie vermeiden die Sprachumstellung dadurch.

Wenn Sie dies nicht beachtet haben und ein User z.B. Spanisch eingestellt hat und einen Maintenancepack installiert, so kann sich unter Umständen der Sprachschlüssel wie oben beschrieben ändern.
Wenn sich nun ein anderer User das erste Mal an diesem Rechner anmeldet, so werden die Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ neu angelegt.
Dabei wird die Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\CurrentVersion herausgelesen und in den HKEY_CURRENT_USER eingetragen.
Die Folge ist, dass dieser User, obwohl unter Region Deutsch eingestellt worden ist, eine spanische Solid Edge-Bedienoberfläche hat.

Das Gleiche ist zu beobachten, wenn der Registrierungsschlüssel von Solid Edge HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\ gelöscht oder umbenannt wird, um damit die Einstellungen wie bei Erstinstallation wieder zu erhalten.
Hier wird ebenfalls der Schlüssel neu angelegt und die eingestellte Sprache aus HKEY_LOCAL_MACHINE eingetragen.

Stellen Sie sicher, dass vor der Erstanmeldung eines neuen Users oder nach Zurücksetzen des Solid Edge-HKEY_CURRENT_USER-Schlüssels  hier die gewünschte Sprache, z.B. 407 für deutsch, eingestellt ist.

Hinweis:
Sollten Sie Solid Edge mit der falschen hinterlegten Sprache im HKEY_LOCAL_MACHINE gestartet haben, so ist es nicht ausreichend dies NACHTRÄGLICH in deutsch zu ändern.

Folgende Registrierungs-Einstellungen müssen ebenfalls gesetzt werden, um eine deutsche Solid Edge-Oberfläche zu erhalten:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110]
“DefaultToSystemLocale”=dword:00000001
“RuntimeLanguage”=dword:00000407
“PopupSwapping”=dword:00000000

Wir haben Ihnen für ST10 eine ausführbare Reg-Datei HIER zum Download bereitgestellt, die Sie dafür verwenden können.

 

Für Manipulation der Registrierung übernehmen wir grundsätzlich keinerlei Gewährleistung!

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Wenn Solid Edge installiert wurde und man die wichtigsten persönlichen Einstellungen und Konfigurationen gemacht hat (ein paar Empfehlungen sind hier z.B. beschrieben: Welche Grundeinstellungen können nach der (Neu)Installation von Solid Edge gemacht werden?), so empfehlen wir diese Einstellungen zu sichern, um diese ggf. wieder herstellen zu können.

Wir nutzen dazu den “Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“ – diesen gibt es ab Solid Edge ST9. Tipp: Es ist damit auch möglich, die Einstellungen auf andere Rechner zu übertragen!

Einstellungen sichern

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten dann den Assistenten. Dieser ist zu finden unter Start -> Alle Programme -> Solid Edge STx -> (Solid Edge Tools ->) Einstellungen- und Präferenzen Assistenten:

Windows 7

Windows 10

2. Um die aktuellen Einstellungen zu sichern, werden diese mittels “Einstellungen und Präferenzen erfassen” in eine sepref-Datei gespeichert:

Assistent in ST10

3. Dazu legen Sie einen Dateinamen und einen Ablageort für die sepref-Datei fest:

4. Damit können Sie nun bestimmen, was darin gesichert werden soll:

Registrierungseinstellungen erfassen betrifft alle Programmspezifischen Einstellungen wie Farben, Dateiablagen usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Einstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Appdata Dateien erfassen betrifft z.B. Ihre zuletzt genutzten Materialien oder auch Ihre abgespeicherten Themen (Multifunktionsleiste, Radialmenü, Tastaturkürzel und weitere) usw.. Dies sind also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\.

Dateien aus dem Präferenzordner erfassen betrifft z.B. die Translator-Einstellungen, Materialtabelle, Bohrungstabelle usw.. Dies sind also alle Dateien, welche standardmäßig unterhalb C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ liegen – außer die Lizenzdatei SELicense.dat.. Hinweis: Der Präferenzordner könnte aber auch z.B. Ordner auf einem Server sein. Wie man dies verändern kann können Sie bei Bedarf hier nachlesen: Wie stellt man den Pfad seiner Solid Edge Konfigurationsdateien auf einen Server um?

Vorlagendateien erfassen betrifft die Sicherung der folgenden Vorlagedateien:

Standardvorlagen und Benutzervorlagen über die Auswahl „Neu“.

  • Standardvorlagen: Für z.B. ST10 sind dies alle Dateien, welche standardmäßig im Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\ liegen. Dies sind also auch evtl. dort vorhandenen Report-Dateien in dem entsprechenden Unterverzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\Reports\. Dieses Verzeichnis wird verwendet, wenn in den Dateiablagen unter „Auszüge“ kein Pfad eingetragen ist.
    Hinweis: Der Pfad für die Standardvorlagen könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Hierbei handelt es sich um die Vorlagedateien, welche Sie in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben. Es werden hier auch alle ggf. vorhandenen Unterordner gesichert. Wenn die verwendeten Report-Dateien (= Dateien im Verzeichnis, die Sie unter „Auszüge“ eingestellt haben) in einem Unterordner des Benutzervorlagen-Verzeichnisses liegen, so werden diese auch somit gesichert. Aber nur dann!

 

Einstellungen wiederherstellen (oder an einen anderen Arbeitsplatz übertragen)

1. Beenden Sie zuerst Solid Edge und starten Sie dann wieder den “Einstellungen- und Präferenzen Assistenten“.

2. Wählen Sie “Einstellungen und Präferenzen bereitstellen” und klicken auf „Weiter“:

3. Nun wählen Sie die sepref-Datei mit Ihren Sicherungen aus und geben an, was für Einstellungen bereitgestellt werden sollen. Wir empfehlen dringend den Haken bei „Sicherungen der aktuellen Einstellungen… erstellen“ zu aktivieren!

Registrierungseinstellungen bereitstellen importiert die entsprechend gesicherten Registierungsschlüssel des HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\.

Appdata Dateien bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Einstellungsdateien (Themen etc.) aus Ihrer Sicherung in das zugehörige Verzeichnis. Also z.B. für ST10 alle Dateien unter C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\. Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Präferenzordner bereitstellen kopiert die entsprechend gesicherten Präferenzdateien wieder in das in Verwendung befindliche Preferences-Verzeichnis. Alle dort befindlichen Dateien (außer die Lizenzdatei SELicense.dat) werden zuerst gelöscht und dann alle Dateien aus der Sicherung hier hineinkopiert!

Dateien aus dem Vorlagedateien bereitstellen kopiert Ihre gesicherten Standardvorlagen und Benutzervorlagen in die jeweiligen zugehörigen Verzeichnisse.

  • Standardvorlagen: Alle gesicherten Standardvorlagen werden in das zum Zeitpunkt des Imports dafür eingestellte Verzeichnis kopiert. Für z.B. ST10 ist dies standardmäßig das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge ST10\Template\.Alle dort befindlichen Dateien werden zuerst gelöscht und dann die Standardvorlagen aus der Sicherung hier hineinkopiert! Sie löschen also damit die vor dem Import dort befindlichen Vorlagen und ggf. Report-Dateien! Hinweis: Der Pfad könnte aber unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version 110\TemplatePath\ verändert worden sein!
  • Benutzervorlagen: Alle gesicherten Benutzervorlagen (inkl. Unterordner) werden in das Verzeichnis, welches Sie zum Zeitpunkt des Imports in den Dateiablagen bei „Benutzervorlagen“ angegeben haben, kopiert. Vorhandene Dateien mit gleichen Namen werden überschrieben. Sonstige Dateien bleiben erhalten!

 

Automatisches Sicheren und Wiederherstellen

Es ist auch möglich, die Einstellungen und Präferenzen bei jedem Start automatisch einzulesen oder bei jedem Beenden diese zu sichern.

Dafür tragen Sie in den Solid Edge-Optionen im Reiter „Benutzerprofil“ unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ die zu verwendende sepref-Datei ein. Sie können durch entsprechende Auswahl entscheiden, ob Sie automatisch einlesen und/oder sichern wollen.

Es werden dabei immer alle vier möglichen Sicherungen wie oben beschrieben geschrieben bzw. eingelesen. Eine einzelne Auswalmöglichkeit haben Sie hiermit nicht. Eine Sicherungsdatei wird also auch nicht geschrieben!

Vorsicht: Wenn Sie in den Solid Edge Optionen unter „Datei für Einstellungen und Präferenzen“ eine sepref-Datei einstellen, in der z.B. nur die Präferenzen gesichert wurden und diese beim Start von Solid Edge automatisch einlesen lassen, so werden beim nächsten Start von Solid Edge Ihre App-Data-Dateien gelöscht.

Werksseitige Einstellungen wiederherstellen

Achtung: Unbedingt vorab eine Sicherung machen wie unter Punkt 1 beschrieben!

  • Registrierungseinstellungen unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Unigraphics Solutions\Solid Edge\Version XXX\. werden gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren dadurch z.B. Einstellungen der Dateiablagen etc..
  • Appdata-Dateien werden damit gelöscht und neu angelegt wie bei Erstinstallation. Sie verlieren damit u.a. Ihre Themen, sollten Sie diese nicht vorab gesichert haben.
  • Präference-Daten werden damit gelöscht und durch die originalen Daten ersetzt. Sie verlieren dadurch z.B. Ihre Materialtabelle, Konvertereinstellungen etc.
  • Standardvorlagen und ggf. die verwendeten Report-Dateien werden damit gelöscht und durch die originalen ersetzt. Sie verlieren dadurch ggf. z.B. Ihre geänderten Vorlagedateien, Draft-Stücklisteneinstellungen etc..

 

Mit der Sicherung können Sie nach dem Zurücksetzten die entsprechenden Teilbereiche wiederherstellen. Beachten Sie dabei, dass die Präference-Daten und Vorlagedateien in den zum Zeitpunkt des Imports eingestellten Ablageort kopiert werden. Dies muss nicht der gleiche Ort sein wie bei Erstellung der Sicherung.

Autor: Klaus Schüler

Solid Edge: Passungstoleranzen ändern oder ergänzen

Die Passungstoleranz ist die zugelassene Maßabweichung, die nach den jeweiligen Funktionsbedingungen eines Bauteils vorgeschrieben ist. Bei der Bemaßung mit Solid Edge können die Passungstoleranzen am jeweiligen Maß mitangezeigt werden.

Es kann ggf. notwendig sein, die angezeigten Toleranzen zu ändern oder zu ergänzen. Schließen Sie dazu Solid Edge.

1. Zuerst muss am Arbeitsplatz das Dezimaltrennzeichen von Komma auf Punkt umgestellt werden. Öffnen Sie bitte die Suche im Windows und geben dort „Region und Sprache” ein und wählen in der Registerkarte Formate “Weitere Einstellungen” aus:

 

2. Das Dezimaltrennzeichen von Komma auf den Punkt umstellen (dazu einfach den Punkt eingeben) und mitübernehmen bzw. mit “OK” bestätigen:

3. Nun gehen Sie in den Installationsordner von Solid Edge. Dieser ist standardmäßig unter dem Pfad C:\Program Files\Solid Edge ST<X>\ zu finden. Öffnen Sie dann den Unterordner “Preferences”. Dort befindet sich die Datei SE-LimitsAndFitsTableISO.txt. Diese Datei öffnen Sie mit Excel:

4. Die Text-Datei wird in Tabellenform angezeigt und kann so einfach verändert bzw. angepasst werden.

Durch die Änderung dieser Werte können die Passungsmaße gesteuert werden. In diesem Beispiel wurde die Toleranzklasse A10 geändert:

5. Speichern Sie die Tabelle ab und starten Solid Edge.

Automatisch werden die Passungen an die eingegebenen Werten in der Tabelle angepasst:

6. Zum Abschluss unbedingt das Dezimaltrennzeichen von Punkt auf Komma wieder zurückzusetzen, vgl. Schritt 1 und 2.

Autoren: Klaus Schüler, Daniel Lepping

Solid Edge ST10 Installation und Konfiguration

In diesem Beitrag ist eine Übersicht aller Änderungen der Solid Edge ST10 enthalten, die bei der Installation und Konfiguration von Solid Edge ST10 zu beachten sind.

1. Installation

Solid Edge ST10 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:

  • Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional (64-Bit) mit Service Pack 1
  • Windows 8 und Windows 8.1 Professional oder Enterprise (64-Bit)
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1511 oder neuer
  • Internet Explorer 11

ST10 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro mit Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.

Hinweis: ST10 kann weiterhin auf Windows 7 installiert werden. Wenn jedoch ein Windows 7-spezifisches Problem auftritt, kann eine Lösung nicht gewährleistet werden, insofern Support von Microsoft erforderlich ist. ST10 ist das letzte Release, das Windows 7 unterstützt!

Office 2010 wird nicht mehr unterstützt. Für ST10 empfehlen wir Microsoft Office Professional 2013 oder Microsoft Office Professional 2016.

Info: Ab der ST6 ist es laut Siemens nicht mehr nötig, die
Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Beitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

Beachten Sie dazu bitte auch folgenden Artikel: Spracheinstellung bei neuem Solid Edge Registrierungsschlüssel

2. Floating Lizenzen

Bei Floating Lizenzen ist zwingend die Installation des Lizenzservers FlexNet 2016 (11.14.0) notwendig. Er ist in der ST10-DVD enthalten. Ältere Versionen des Lizenzservers müssen vorab deinstalliert werden. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: Welche FlexLM Version sollte man verwenden?

3. KeyShot

Mit der Installation der ST10 wird wie schon bei ST9 KeyShot automatisch mitinstalliert.

4. Online-Hilfe standardmäßig nur noch mit Internetzugang möglich

Lokale Online-Hilfe ist durch die Einrichtung eines Hilfeservers möglich. Näheres dazu siehe folgender Artikel: Lokaler Hilfeserver für Solid Edge

5. Separate Installation von View and Markup

View und Markup wurde aus dem Basis-Setup von Solid Edge in ST10 entfernt. Eine neue, separate Installation von View und Markup wurde erstellt und es werden keine weiteren Versionen dieses Produkts veröffentlicht. Anwender können das View und Markup-Setup von der GTAC-Downloads-Seite herunterladen. Direkter Download-Link: ST10_View and Markup German

6. Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

Ab Solid Edge ST10 kann die Sprache der Benutzeroberfläche schnell und einfach umgestellt werden. Näheres dazu können Sie in diesem Artikel nachlesen: Mehrsprachige Verwendung von Solid Edge

7. Erweitertes Free-2D ersetzt den Solid Edge Viewer

Free-2D kann nun auch 3D-Modelle öffnen. Diese können mit den bekannten Solid Edge Messbefehlen nun vermessen werden. Ein Free-Viewer für Solid Edge ist daher nicht mehr notwendig. Näheres dazu erfahren Sie in diesem Artikel: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Klaus Schüler

Ab Solid Edge ST10: 2D und 3D-Viewer mit Free 2D Lizenz

Solid Edge ST10 enthält im Gegensatz zu den vorherigen Versionen mit der Standard-Installation bereits einen Viewer für 2D- und 3D-Daten. Man muss dazu einfach eine Free 2D Lizenz verwenden. Er muss also nicht mehr extra installiert werden!

Der Vorteil besteht darin, dass es sich um die bekannte Solid Edge-Oberfläche mit den vertrauten Messbefehlen handelt. Bis zur Version ST9 gab es lediglich einen separaten Solid Edge-Viewer und zusätzlich noch ein kostenloses 2D. Diese zwei separaten Installationen wurden in der ST10 zusammengefasst. Ein alleiniger Free Viewer für Solid Edge steht daher auch nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Vorteile:

  • Betrachten von nativen Solid Edge-Modell-Dateien Part, Sheet Metal, Assembly
  • Verfügbarkeit der  Formate Parasolid, JT, IGES, DWG, DXF, STEP und STL
  • Update durch Maintenance Packs von Solid Edge
  • Ansicht der in Modell-Dateien enthaltene PMI (read only) inklusive Schnitte
  • Verwendung von Baugruppenkonfigurationen
  • Einfaches Ein/Ausblenden von Komponenten
  • „Papierausdrucke“ von 3D Dokumentenmöglich inklusive 2D PDF
  • Speichern von Draft-Dateien auch als IGES, DWG, DXF und SEV (Viewer-Datei)

 

Installation und Lizenzierung des Viewers/Free 2D-Drafting

Installieren Sie einfach das gleiche Setup wie bei Ihrer gekauften Solid Edge-Version. Wo Sie Solid Edge downloaden können, kann ggf. hier nachgelesen werden: Download-Links für Solid Edge-DVDs.

Die Lizenzierung erfolgt über die Auswahl des Viewer/2D-Drafting Modus im Lizenzdienstprogramm. Dadurch wird eine “Free-2D-Lizenzdatei” SELicense.dat mit entsprechenden Eintrag in das Verzeichnis C:\Program Files\Solid Edge STx\Preferences\ erzeugt. Vorsicht: Eine eventuell dort vorhandene Lizenzdatei wird dadurch überschrieben!

Öffnen des Lizenzdienstprogramms

Start > Alle Programme > Solid Edge STx  > Lizenzierung  > Lizenzdienstprogramm

Empfehlung

Sollten in Ihrem Unternehmen mehrere Mitarbeiter Solid Edge nur gelegentlich nutzen und soll zeitweise nur die Viewer/2D-Drafting Funktionalität genutzt werden, empfiehlt es sich eine umbenannte Lizenzdatei in das Preference-Verzeichnis von Solid Edge zu legen. So kann man bei Bedarf schnell durch Umbenennen switchen. Dies läßt sich ggf. natürlich auch über eine entsprechende Batch-Datei für die Anwender vereinfachen.

Vorsicht:

Es sollte bedacht werden, dass man nie Draft-Dokumente speichert, wenn der Viewer in einer höheren Version als das produktiv im Einsatz befindliche Solid Edge installiert wurde. Solid Edge kann keine Dateien öffnen, die in einer höheren Version gespeichert wurden!

 

Autoren: Klaus Schüler, Manuel Mazurkiewicz

 

Solid Edge ST9 Installation und Konfiguration

Dieser Blogbeitrag beinhaltet eine Übersicht aller Änderungen der Solid Edge ST9, die bei der Installation und Konfiguration beachten werden sollten.

1. Installation
Solid Edge ST9 wurde für folgende Betriebssysteme zertifiziert:

  • Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional (64-Bit) mit Service Pack 1
  • Windows 8 und Windows 8.1 Pro oder Enterprise (64-Bit)
  • Windows 10 Enterprise oder Professional (nur 64 Bit) Version 1511 oder neuer

ST9 wird von Microsoft Surface Book und Microsoft Surface Pro 3 oder 4 mit Windows 8.1 Professional oder Windows 10 unterstützt.

ST9 ist die letzte Version, die Office 2010 unterstützt. Für ST9 wird Microsoft Office Professional 2013 empfohlen.

Info: Ab der ST6 ist es laut Siemens nicht mehr nötig, die Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) abzuschalten.

Eine komplette Anleitung zur Installation von SE, MPs, SP und Lizensierung
finden Sie in diesem Blogbeitrag: Wie wird Solid Edge installiert und lizenziert?

2. KeyShot
Mit der Installation der ST9 wird KeyShot 6 mitinstalliert.

3. Dateiablage
Ablage der ini-Dateien (Konvertereinstellungen) wurde aus den Solid Edge Programmverzeichnis verschoben in C:\Program Files\Solid Edge ST9\Preferences\Translators\

4. Datenmanagement
Mit ST9 wurde ein kostenloses Datenmanagement integriert. Dabei wurde der Revisionsmanager durch den Designmanger ersetzt. Sollten Konstruktionsdaten ohne Datenverwaltung (PDM) auf einem Server liegen, so muss ggf. für ein optimiertes Arbeiten Fast Search auf dem Server installiert werden. Näheres dazu können Wartungskunden des Solid System Teams bei der Solid Edge Hotline erfragen.

4. Benutzereinstellungen sichern und übertragen
ST9 beinhaltet ein Programm zum Sichern und Wiederherstellen von Benutzereinstellungen. Bei Bedarf können auch Einstellungen auf andere Rechner übertragen werden.
Näheres dazu können Sie folgendem Artikel entnehmen: Solid Edge Einstellungen sichern und wiederherstellen

Zurück zum Inhaltsverzeichnis der Solid Edge Installation.

Autor: Klaus Schüler

Download-Links für Solid Edge

Der Einstieg-Link für alle Produkte und auch Produktupdates (Maintenancepacks) ist das Siemens Support Center. Dieses erreichen Sie unter folgendem Link:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/

Alle Solid Edge Downloads finden Sie unter:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/246738425/downloads

Den Lizenzmanager für die Floating Lizenzierung finden Sie unter:

https://support.sw.siemens.com/de-DE/product/286073425/downloads

Damit Sie möglichst einfach und komfortabel sich die entsprechenden Pakete downloaden können, haben wir hier für Sie die entsprechenden direkten Links hinterlegt. Sie benötigen nicht unbedingt alle Download-Pakete (je nachdem welche Produkte Sie erworben haben und installieren wollen)!

Hinweis: Zum Download benötigen Sie Ihren WebKey. Sollten Sie noch keinen Webkey haben, lesen Sie bitte zuerst diesen Artikel.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen die exe-Datei abzuspeichern und dann mit einem geeigneten Zip-Programm (z.B. 7-Zip) in ein neues Verzeichnis zu entpacken. Danach können Sie zur Installation die Datei autostart.exe ausführen. Wir empfehlen dies mittels “Rechter Maus / Als Administrator ausführen” zu starten, auch wenn ihr Benutzerkonto über Administratorrechte verfügt.

Hinweis: Installieren Sie auch immer den letzten Maintenancepack

Solid Edge 2022

 

Zusätzliche Downloads (benötigen ggf. eine entsprechende Lizenzierung):

 

Solid Edge 2021

 

Zusätzliche Downloads (benötigen ggf. eine entsprechende Lizenzierung):

 

 

Autor: Klaus Schüler